04.01.2014

cold weather warning

Während wir Sydney's Sommer genossen haben, ist es in Hong Kong richtig kühl geworden (= 10 bis 18 Grad!!), weshalb es häufiger cold weather warnings gibt, über die man als Europäer doch schmunzeln muss, insbesondere wenn man sich die Warnhinweise genauer durchliest. Es wird explizit darauf hingewiesen, sich warm anzuziehen und bitte kein offenes Feuer zum Aufwärmen im Haus anzuzünden. Big smile. Allerdings: im neuen Büro ist es tatsächlich so kalt, dass man sich ein warmes Feuer wünschen würde, zumindestens einen Heizlüfter, in den die ersten Kollegen bereits investiert haben. Kleine - so wurde mir berichtet - gibt es direkt in der Shoppingmall in unserem Bürogebäude und kosten erschwingliche 200-300 HKD (20-30 Euro). Ich versuche es allerdings erstmal noch ein Weilchen mit Jacke und Schal, denn ein 'heater for everyone' kann irgendwie auch nicht die Lösung sein.
Aber tatsächlich haben wir jetzt auch Zuhause schon unsere Klimaanlagen als Heizung aktiviert, was - JTEBS - nicht jede Klimaanlage kann. Und noch etwas lässt sich über den Hong Konger Winter lernen: drinnen kann kälter sein als draußen. Und dann liest sich der wichtige 'Warmanzieh'-Tipp vom Wetterdienst auf einmal ganz anders. Put on warm cloths (Ergänzung) when indoors. If you must go to the office, please avoid prolonged exposure to cold aircon winds ;)
Foto: Cold Weather Warning in der Weihnachts-/Winterzeit in Hong Kong
To quote the Hong Kong Obervatory officially: Cold Weather Warning is now in force. As Hong Kong is being continuously affected by a cold winter monsoon, people are advised to put on warm clothes and to avoid adverse health effects due to the cold weather. 
You must also ensure adequate indoor ventilation.
If you must go out, please avoid prolonged exposure to wintry winds.
If you know of elderly persons or persons with chronic medical conditions staying alone, please call or visit them occasionally to check if they need any assistance.
Make sure heaters are safe before use, and place them away from any combustibles. 

Do not light fires indoors as a means to keep warm.
Whatever the temperature, please ensure that there is plenty of fresh air in your room when you are using an old-type gas water heater.

03.01.2014

magical time

Die 'magical holidays' sind vorbei. A million thanks to DU roomie, deren tolles Zuhause wir nochmals nutzen konnten. Jetzt hat mich das Arbeitsleben zurück und husband macht sich auch schon wieder auf den Weg nach Deutschland/Spanien zu einem Fußball Trainingslager.
Foto: magical holidays - magical construction fence near Sydney Opera
Aber wie schön: statt 2 Wochen haben wir das Gefühl mindestens einen Monat in Sydney gewesen zu sein (was die Anzahl unserer Fotos ebenfalls bestätigen könnte.)

02.01.2014

Die Farben des Meeres

Mal tiefblau, mal türkis, mal grün, mal grau - die Farben des Meeres sind so unterschiedlich, was die Fotos von unserem Traumurlaub in Sydney eindeutig zeigen. "Es hat tausend Farben und tausend Gesichter", wie es Reinhard Mey so treffend in einem Lied formuliert. Wie aber kommt das Meer zu seiner Vielfarbigkeit? Es hängt davon ab, worauf das Sonnenlicht trifft.
Foto: Die Farben des Meeres rund um Sydney
JTEBS durch einen Artikel aus dem Online Magazin Farbimpulse www.farbimpulse.de/Die-Farben-des-Meeres: Wenn Sonnenlicht auf Meerwasser trifft, passieren mehrere Dinge gleichzeitig: An der Wasseroberfläche wird das Licht sowohl reflektiert als auch gebrochen, während es im Wasser selbst entweder von Wassermolekülen und Partikeln absorbiert wird oder von ihnen abprallt und in seinem Weg umgeleitet wird (= Streuung).

Es sind diese Prozesse, die für die Farbe des Meeres verantwortlich sind, weil im Allgemeinen nur ein geringer Anteil des einfallenden Lichts direkt an der Oberfläche reflektiert wird. Zwar stimmt es, dass sich der blaue Himmel auch im Meer spiegelt, doch macht diese Spiegelung nur einen Bruchteil des Lichts aus, das vom Meer zurückgeworfen wird. Die Antwort auf die Frage, warum das Meer blau ist, liegt also 'im Tieferen verborgen'.

Ein Teil des blauen Geheimnisses ist das unterschiedliche Verhalten der verschiedenen Wellenlängen im Wasser. Kurze Wellenlängen des Lichts werden beispielsweise effizienter vom Wasser gestreut als lange. Dadurch gelangt vor allem der blaue Anteil des Sonnenlichts zum Betrachter zurück. Gleichzeitig absorbiert reines Wasser rotes Licht am stärksten, dann das grüne und erst ganz am Ende das blaue Licht. In klarem Wasser hat blaues Licht daher die besten Chancen, durch Streuung zurückgeworfen zu werden – und deshalb erscheint das Meer meistens blau. Die Intensität der Farbe hängt dabei mit der Wassertiefe zusammen: Das Meer in Sydneys Hafen ist tiefer blau als ein Swimmingpool, selbst wenn dieser blaue Fliesen hat und sich ein strahlendblauer Himmel darin spiegelt.

Manchmal ist das Meer auch grün. Für diese Grünfärbung sind meistens mikroskopisch kleine Zellen verantwortlich. Dieses Phytoplankton absorbiert blaues und rotes Sonnenlicht. Wenn also genug Phytoplankton vorhanden ist, ist nicht mehr viel blaues Licht übrig, das vom Meer zurückgeworfen werden könnte.

Außer grün und blau zeigt sich das Meer aber noch in allerlei anderen Farben. Die Nordsee ist beispielsweise eher grau oder bräunlich als blau. Das liegt zum einen daran, dass sie sehr flach ist und viele Sedimentpartikel im Wasser schweben, die Licht aller Wellenlängen streuen. Gleichzeitig enthält die Nordsee aber auch viel Phytoplankton, und das ist nicht immer nur grün, sondern auch manchmal rot. Mischt sich dieses Rot mit Grün, ergibt sich dann oft der typisch grau-braune Farbton.

In der Südsee, Karibik und oft auch Australien ist das Meer eher türkis als blau oder grau, vor allem in Strandnähe. Hier reflektiert der weiße Korallensand im flachen Wasser das Sonnenlicht und wirft dabei alle vorhandenen Wellenlängen des Lichts gleichmäßig zurück. Da das Meerwasser aber das rote Licht schon in den oberen Metern so gut wie vollständig schluckt, entsteht für den Betrachter eine Mischung aus Grün und Blau – das wohlbekannte Türkis. Aha.

In der Big Wave Bucht auf Hong Kong Island war es gestern grünlich, das Meer. Wir konnten natürlich nicht umhin, es gleich zu prüfen nachdem uns der erste Tag des Jahres gleich mit viel Sonne und 20 Grad (über Mittag) begrüßte. Und siehe da, es waren sogar ein paar Surfer im Wasser. Natürlich kein Vergleich zu Bondi, aber auch nicht schlecht.
Foto: grünes Meer in der Big Wave Bay

01.01.2014

Tabula Rasa und Happy New Year!

Nach dem Besuch des Museum of Contemporary Art (MCA) und einem 'curator talk' über die Neuerwerbungen des Museums, sei mal wieder der gute alte Duden (online) zitiert zwecks Wortherkunftsbestimmung als Nicht-Lateiner: Tabula rasa, Worttrennung:Ta|bu|la ra|sa, mittellateinisch: abgeschabte (und wieder beschreibbare) Schreibtafel, aus lateinisch tabula (Tafel) und rasa, weibliches 2. Partizip von: radere, rasieren. www.duden.de/rechtschreibung/Tabula_rasa
Foto: MCA Neuerwerb


Bedeutung: 1. Philosophie: ursprünglicher Zustand der Seele (vor ihrem Geprägtwerden durch Eindrücke, Erfahrungen) 2. bildungssprachlich: etwas, was durch nichts mehr vorgeprägt ist, einen Neubeginn ermöglicht 3. Anwendung, Redensart: Tabula rasa machen = reinen Tisch machen, unnachsichtig aufräumen, rücksichtslos Ordnung/Klarheit schaffen (nach französisch faire table rase). Ein guter Begriff für das anstehende neue Jahr. Wishing you all a Happy New Year!  
Anders als gebucht, haben wir in Singapur einen früheren Anschlussflug nach Hong Kong erwischt, so dass wir es tatsächlich gerade noch zur Jahreswende auf den Peak geschafft haben, um uns das Feuerwerk im Victoria Harbour von oben anzuschauen.
Foto: Zu Silvester zurück und auf dem Peak in Hong Kong
Wie gut, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht das Feuerwerk in Sydney drei Stunden zuvor angesehen hatten, denn es war einfach gigantisch spektakulär und nicht zu topen www.telegraph.co.uk/Sydney-celebrates-arrival-of-2014. Und wir kennen zwei, die haben es in der erste Reihe im botanischen Garten bestimmt riesig genossen ;)

31.12.2013

Harbour Bridge

Sie ist immer beeindruckend, die Harbour Bridge in Sydney. 1932 eröffnet ragt sie 134m in die Höhe und wird seit 1998 als Touristenattraktion beklettert. http://australia.gov.au/harbour-bridge.
Foto: BridgeClimb ab 200 AUD
Zu Silvester ist sie mehr denn je Sydney's Blickpunkt. Wir werden allerdings nur die Vorbereitungen für das stets gigantische Feuerwerk mitbekommen, denn es geht zurück nach Hong Kong. Have a wonderful last day of 2013!
Foto: NYE Fireworks from http://mattsinclair.com/sydney-harbour

30.12.2013

Driver's Licence

In den meisten Teilen von Australien kann man mit 16 Jahren Autofahren. Man benötigt einen Beifahrer, der einen Führerschein hat und ein 'L' Zeichen an seinem Auto, der signalisiert 'Learner' (Anfänger). Ein rotes 'P' bekommt man dann nach 12 Monaten, 120 Fahrstunden und dem Absolvieren eines Fahrtests. Mit dem roten 'P' (provisional P1 licence) darf man dann schon allein bis 90km/h fahren, aber nie unter Alkoholeinfluss (0 Promille). Aber es gibt auch grüne 'P's? Es ist die zweite Stufe des provisorischen Führerscheins. Man muss ein weiteres Jahr Fahrpraxis haben und anschließend noch einen Computertest machen. L's und P's sind immer sichtbar am Fahrzeug anzubringen.
Foto: The P's

Und weitere 2 Jahre und einen Computertest später dauert es bis man dann endlich seinen richtigen Führerschein hat. So zumindest die Gesetzgebung hier in Sydney/New South Wales. www.rms.nsw.gov.au/licence/l_and_p_plate_drivers

29.12.2013

Die Stadt der wunderbaren Pools 2

Der von uns aber am meist genutzte Pool in Sydney bleibt wohl doch der ABC (Andrew Boy Carlton) Pool, weil sehr zentral gelegen, nur 2 Buchten entfernt vom Opera House, nahe Art Gallery und Botanischem Garten und einer Busstation des 389, der direkt vor dem Haus (nicht immer zuverlässig, aber irgendwann kommt er doch) abfährt. www.cityofsydney.nsw.gov.au/andrew-boy-charlton-pool
Foto: ABC Pool und Eis am Stil

Es gibt auch ein kleines Restaurant mit take away Tresen oberhalb des Pools. Dort neu entdeckt: super Eis am Stil, ganz aus Fruchtsaft, lecker lecker. Zur Nachahmung empfohlen. https://www.facebook.com/eatpurepops

28.12.2013

Life saver training

Australiens Life Saver starten früh mit dem Training. Um in die Nippers (Kinder) Gruppe aufgenommen zu werden, muss man mindestens 5 und maximal 14 Jahre sein und es gibt jede Menge unterschiedliche Fertigkeiten zu erlernen. http://bondisurfclub.com/nippers. Natürlich wird auch das Schwimmen trainiert.
Foto: Bondi Nippers im Icebergs Pool

JTEBS: Und dann sieht man sie gar nicht unbedingt 'normal' Schwimmen, sondern es gibt vier Lebensretter-Schwimmstile: 1. Hundepaddeln (heisst hier 'polar bear' was ich auch sehr passend finde) 2. Hundepaddeln auf der Seite 3. Rückenpaddeln mit Armen an der Seite 4. Rückenpaddeln mit 'Flügelarmen' (ähnlich 'Altdeutsch', aber die Arme werden nicht aus dem Wasser geholt, 'chickenwings' it was called).

Die Fortgeschrittenen sieht man oft im Meer trainieren: Rennen mit Board am Strand, rein in die Wellen, bis zur Markierung im Meer (ca. 200m) und zurück. Und das bestimmt 10 Mal. Nicht schlecht und bei Wellengang wirklich anspruchsvoll.
Foto: Life Saver Training im Meer

27.12.2013

Die Stadt der wunderbaren Pools

Wir haben tatsächlich noch einen neuen Pool in Sydney entdeckt. Er hat erst im Mai 2013 eröffnet, wird ganzjährig geöffnet sein und hat bereits erste Preise u.a. vom Australian Institute of Landscape Architects gewonnen sowohl für die Parkanlage als auch für das behinderten gerechte Schwimmbad (designed by Neeson Murcutt Architects with Sue Barnsley Design) www.cityofsydney.nsw.gov.au/prince-alfred-park-pool.
Foto: Bahneneinteilung im Prince Alfred Park Pool in Surry Hills
Am Ende ist es natürlich auch nur ein Pool, aber ein ganz neuer mit vielen durchdachten (Design)Details, einer schönen Liegefläche, spürbar beheiztem und KEINEM Salzwasser.
Foto: ideal für das tägliche Schwimmtraining

26.12.2013

Sydney Fischmarkt

Dieser Post ist ein besonderes Dankeschön an LMNO, nicht nur für einen tollen Christmas Eve Afternoon im hellen 'Terrassenschein' bei frischem Sashimi und fröhlichen Kindern, sondern auch many many thanks für Fakten und Foto für JTEBS zum Fischmarkt in Sydney.
Foto: Sydney Fish Market
Der Fischmarkt hatte vor Weihnachten 36 Stunden Nonstop geöffnet und in dieser Zeit wurden beeindruckende 120 Tonnen Garnelen (= 55kg pro Minute!) und 840.000 Austern (390 pro Minute!) verkauft. Angebot und Nachfrage waren riesig. Ob allerdings auch Karpfen zum Angebot des Fischmarktes gehörte, wage ich zu bezweifeln.
Foto: Darling Harbour


25.12.2013

Christmas Projections

Es sind mindestens 12 verschiedene Bilder, die digital auf das alte Rathaus in einer ca. 5 minütigen Show projiziert werden, von einem Unternehmen namens The Electric Canvas, das Sydney bereits zum 9. Mal mit dieser Art von Installation eine besondere Weihnachtsattraktion beschwert. We wish you all a wonderful Christmas! 
Foto: Christmas Projections
Wir standen staunend davor und fragten uns, warum sich diese Art der künstlerischen Beleuchtung nicht schon weiter im Rest der Welt durchgesetzt hat (inkl. in Hong Kong, das stets auf der Suche zu sein scheint nach ausgefallenen Beleuchtungskonzepten von Gebäuden). Das Unternehmen The Electric Canvas hat auch schon das Opera House als Projektionsfläche genutzt. Die Bilder auf der Webpage sind ebenfalls sehr beindruckend. Wie genau die Projektionen funktionieren, kann der technikinteressierte Leser vielleicht auch dort herausfinden: www.theelectriccanvas.com.au. Fakt ist: man konnte keinerlei Strahler erkennen, sondern die Bilder wirkten wie auf das Rathaus gemalt und waren gestochen scharf. Toll.
Foto: Christmas Projections


24.12.2013

Bootfahrender Santa

Es war ja eigentlich klar, dass Santa (= Weihnachtsmann) hier keinen Rentierschlitten fährt, sondern Boot. Gestern wurde noch kräftig trainiert, damit alle Geschenke rechtzeitig ankommen. Etwas irritierend waren jedoch Santa's Helfer mit ihren Speedos bis hoch in die 'Kimme' (as husband says) gezogen. Wir hatten dies schon mal am Strand beobachtet. Und es gibt eine einfache JTEBS-Erklärung: der blanke Po rutscht einfach besser auf der Sitzfläche (was alle Wasserrutschenrutscher wissen, wenn sie mehr Geschwindigkeit aufnehmen wollen - 'Material' bremst da einfach).
Foto: Santa ist Steuermann
Und so war das Boot dann auch ganz schnell aus unserem Sichtfeld entschwunden. Dafür kam aber der Wylie Pool in Sicht, einer von vier rock pools in Coogee, der darauf aufmerksam machte, dass Santa in Australien erst am 25.12. die Geschenke bringt, denn: 2 more sleeps!
Foto: Wylie's Baths
An den Bildern kann der aufmerksame JTEBS Leser übrigens auch erkennen, dass uns das Wetter hier in Sydney nicht mehr ganz so verwöhnt. Es ist bewölkt geworden und soll die nächsten Tage auch erheblich kühler werden - nur noch 23 Grad statt über 33 Grad. Merry Christmas und wir drücken die Daumen, dass Santa euch alles bringt, was ihr euch gewünscht habt, ob nun mit Boot oder Rentierschlitten, am 24. oder 25. Dezember.

23.12.2013

Christmas Carols

Eine Bühne mit vielen singenden Stars, Sternchen und Kindern, zig Tausende von Picknickdecken, mindestens doppelt so viele Weihnachtsmützen und noch viel viel mehr leuchtende Kinderaugen bei einer ganz entspannten Atmosphäre gab es am Samstag beim öffentlichen Weihnachtskonzert im Park The Domain.
Foto: Carols (= Weihnachtslieder) in the Domain
Es ging um 20:30 Uhr los und dauerte bis Mitternacht. Routinierte Gäste rückten nicht nur früh genug an, sondern brachten neben Decken und Picknickkörben auch Liegen oder niedrige Strandstühle mit, was Genussfaktor und Durchhaltevermögen bestimmt erheblich gesteigert hätte. Anfänger wie wir hatten keine Chance noch ein gutes Plätzchen mit Sicht auf die Bühne zu ergattern, aber beeindruckend war es trotzdem, nicht nur wegen der vielen unbekannten Weihnachtslieder sondern auch wegen der netten Stimmung.
Foto: Carols in the Domain

22.12.2013

The Bergs

Der Icebergs Pool oder kurz The Bergs in Bondi ist ein Anblick, an dem man sich nicht satt sehen kann. Das Becken wurde neu gestrichen (oder wurde es nur gereinigt?!) und seitdem schimmert das Wasser nicht mehr grünlich, sondern herrlich türkis. Die aktuelle Wassertemperatur lag bei 21 Grad (der Pool ist unbeheizt und mit Meerwasser gefüllt).
Foto: The (Ice)Bergs I
Und trotz Getümmel am Bondi Strand war es im Bergs wunderbar leer, so dass den 1.000m rein gar nichts im Wege stand.
Foto: Lap swimming in the Bergs


21.12.2013

Nasho

'Nasho' oder 'The Royal' wird der südlich von Sydney gelegene 'königliche Nationalpark' liebevoll genannt. Er wurde bereits 1879 gegründet und soll der zweitälteste Nationalpark der Welt sein. Er beeindruckt durch seine Pflanzen- und Tiervielfalt und zu bestimmten Zeiten im Jahr kann man dort auch Wale beobachten.
Wir waren mal wieder überrascht, wie laut ein Wald sein kann und schwer beeindruckt vom klaren Wasser an den Stränden. www.environment.nsw.gov.au/NationalParks
Foto: karibisch blau und klar

Obwohl der Park keine 50km von Sydney entfernt ist (und die Schulferien gestartet haben) war es noch herrlich leer, sowohl am Strand als auch auf dem Weg dorthin. Und man konnte sogar auch ein bisschen 'Urwald-feeling' haben.
Foto: Jibbon Beach, heritage trail, Meer soweit das Auge reicht



JTEBS: Wenn 'Nasho' der zweitälteste Naturpark ist, welches ist dann wohl der älteste? Der Bogdkhan Uul Park in der Mongolai, südlich von Ulanbator, gegründet 1778. http://blog.nature.org/worlds-oldest-national-park

20.12.2013

Three sisters

Wir werden hier echt verwöhnt, mit Wetter und GTI zum Cruisen. Deshalb ging es gleich am zweiten Tag auf Tour in die Blue Mountains, etwa 100km entfernt von Sydney, zu den drei Schwestern, eine viel bewunderte Felsformation mit großer Bedeutung für die Aborigines.
Foto: 3 sisters in the Blue Mountains

JTEBS: Es sollen wirklich drei Schwestern gewesen sein. Die Legende besagt, dass 'Meehni', 'Wimlah' und 'Gunnedoo' vom Stamm Katoomba sich in drei Brüder eines Nachbarstammes verliebten. Eine Hochzeit zwischen den Stämmen sahen die Stammesgesetze aber nicht vor. Und als deshalb ein Kampf auszubrechen drohte, wurden die Schwestern vom witchdoctor in Stein verwandelt, als Schutz sozusagen. Leider wurde der Hexer bei dem darauffolgenden Kampf selbst getötet und konnte seinen Zauber nicht mehr rückgängig machen. Und so stehen sie nun immer noch dort.
Wem diese Geschichte nicht gut gefällt, der kann sich noch eine Alternativlegende durchlesen: www.bluemts.com.au/threesisters
Foto: Parken unter'm 'granny flat', unterwegs auf Australischen Autobahnen

19.12.2013

Fruchtfleisch

Manchmal bin ich wirklich perplex über englische Vokabeln, die ich so gar nicht kenne, so dass sie mich regelrecht überraschen. Die gestrige lautet 'pulp' und erschloss sich bei genauerer Untersuchung der Saftflasche sofort: ah, Fruchtfleisch.
Foto: Australischer Orangensaft mit und ohne Fruchtfleisch
Fragt sich nur, warum man einen 'pulp free' O-Saft trotzdem mit demselben 'Schüttel-Hinweis' versehen hat: shake me like you mean it.

18.12.2013

Auf nach Manly

Auf besonderen Wunsch wird doch keine Blogpause eingelegt, stattdessen gibt es kurze Updates aus Sydney, wo wir jetzt seit 2 Tagen sind. Angekommen bei Regen bzw. ohne Sonnenschein und ohne Koffer, der es beim Umsteigen in Singapore nicht geschafft hatte. Inzwischen aber ist beides (Sonne und Koffer) da und wir haben den ersten Tag gleich für einen Ausflug nach Manly genutzt.
Foto: Manly Beach
Nicht nur dass der Strand dort ein sehr schöner ist. Für Manly gilt ganz besonders: der Weg ist das Ziel und man sollte ihn definitiv mit der Fähre zurücklegen, denn sie führt durch den Hafen und vorbei am Opera House.
Foto: mit der Fähre nach Manly
Aber Achtung! Auch wenn die Sonne hinter Wolken versteckt ist, auf der Fähre herrscht akute 'Nasenbrandgefahr', wenn man dieselbige zu sehr in den Fahrtwind hält. Und dann singen wir alle fröhlich und gemeinsam: Rudolph, the red nosed reindeer... da da da da da da da ;)))

17.12.2013

Rauf auf den Peak und Blogpause

Die 'Verkleide-Weihnachtsfeier' fand übrigens auf dem Peak statt, was ein guter Anlass ist, mal wieder kurz über diesem zu berichten: bei klarer Sicht und Zeit ist die Fahrt nach oben einfach ein Muss, denn die Sicht ist atemberaubend und die peak tram schon ein kleines Abenteuer.
Foto: Peak tram
Die aktuelle (5.) Generation der Tram operiert seit 1989, wobei die Drahtseilbahn schon 1888 für den britischen Gourverneur und die Peak-Bewohner gebaut wurde. Wer lange Warteschlangen vermeiden will, kann bereits morgens um 7 Uhr hochfahren. www.discoverhongkong.com/peak-tram.
Foto: Blick auf den Victoria Harbour
In den letzten Tagen war die Sicht leider nicht so gut und die Luft schlecht denn Hong Kong lag unter einer Dunstglocke. Aber das ist uns jetzt gerade mal ganz egal, denn wir sind in SYDNEY. Juhu!!! Thanks, roomie!!! 
Foto: Bondi Beach, we are coming!


gilt 

16.12.2013

Countdown

Der Countdown läuft. Nicht nur für die Comicausstellung, die ich am Samstag noch entdeckt habe bevor sie demnächst zu Ende geht (im Comix Homebase in der Mallory Street/Wan Chai) sondern auch für den Umzug in das neue Büro. Die Kisten sind schon alle gepackt. Nächsten Freitag wird umgezogen. Das werde ich allerdings nicht live miterleben, denn wir sind dann schon im Urlaub. Freude, Freude, Freude!
Foto: Comix Homebase Gebäude, Mallory Street

15.12.2013

Super M & Weihnachtsfeier

Das Motto unserer diesjährigen Weihnachtsfeier war: Moviestar. Ich habe es pragmatisch gesehen und in der Pottinger Street (bekannt für ihre Verkaufsstände mit Kostümen und Partyutensilien) nach etwas gesucht, was man ohne großen Aufwand nach der Arbeit einfach überziehen kann. Das Result: Super Mario, der glücklicherweise nicht nur ein Nintendo- sondern auch Filmstar wurde.
Foto: Super Mario
Die Kostüme der Leute waren sehr beeindruckend und man hatte Spaß am posieren. Avatar und Captain America haben den Preis für die besten Kostüme erhalten.
Foto: Weihnachtsfeier in Hong Kong

14.12.2013

Drachenfliegen

Was wären sie ohne ihre ich-brauche-meine-Ruhe-Hobbies, die Männer. Am letzten Wochenende haben wir ein typisches Hong Konger Männer Hobby entdeckt: das Drachenfliegen.
Foto: Männerhobby

Man benötige: kleine quadratische Pergamentdrachen (in reichlicher Stückzahl), Sonnenschutz, eine Spule, einen Stuhl und eine speziell präparierte Hose mit 'Schienen', auf denen die Spule gerollt wird. Und dann stehe oder sitze man stundenlang da und probiere seinen Drachen besonders weit und hoch fliegen zu lassen bis die dünne Schnur reißt. Neuer Drachen raus, weiter geht's. Reden? Fast Fehlanzeige.
Foto: Männer Hobby vom Feinsten
Weiter unten am Wasser standen übrigens die Vertreter einer weiteren Männer-Gruppe: zufrieden vor sich hin starrende Hobby-Angler. Zum Zuschauen allerdings wesentlich ungeeigneter ;)

13.12.2013

Home of quattro

Die Kollegen von Audi machen schon tolle Sachen: am Wochenende schipperte eine schwimmende Ausstellung im Victoria Harbour umher mit 8 quattro Autos und toller Sicht auf Hong Kong Island und Kowloon. 40min dauerte die Tour. Wieder angekommen am Northpoint Ferry Hafen hätte man sich noch auf eine Probefahrt an Land begeben könne. Nicht schlecht. Schade, dass die Sicht nicht sehr klar war.
Foto: mit Audi unterwegs im Victoria Harbour


JTEBS: auch große Fähren haben Rückspiegel. Dort zu sehen ist übrigens der höchste Wolkenkratzer von Hong Kong, das International Commerce Center (ICC) mit seinen 484m, was sich auf der Kowloon Seite befindet.
Foto: ICC im Rückspiegel

12.12.2013

Detour matters (Music Box tram)

Die Serie der Detour Trams wäre nicht komplett, wenn nicht auch die vierte und letzte der ungewöhnlichen Trams Erwähnung finden würde. Mit ihr konnte man allerdings nicht mitfahren, stattdessen kündigte sie sich mit lauter Musik an und rauschte dann viel zu schnell an einem vorbei als dass man die Live Musik hätte genießen oder gar ein gutes Foto machen können.
Foto: music box tram, www.detour.hk/detour_tram_musicbox
Na gut, echte Musikfans hätten auf sie warten und dann einfach in die darauffolgende Tram einsteigen können um auf diese Weise der Musik zu folgen.

11.12.2013

Eatery Tram

Wie die 'Bistro tram' von außen aus sah? Nein, nicht aus Holz, aber recht auffällig beklebt, was allerdings für viele Trams gilt, denn sie sind eine beliebte Werbefläche für Marken.
Foto: Detour Eatery
Im unteren Teil hatte sie übrigens noch eine kleine Küche, die für besondere Catering Veranstaltungen zum Einsatz kam, die nicht 'bring dir selbst was mit' zum Motto hatten.

10.12.2013

Detour matters (eatery tram)

Es ist die einzige Tram, in der man offiziell essen darf. Und zwar in einem tollen, schlichten Holzambiente mit viel recycelten Materialien. Und leider nur während der Detour matters Veranstaltung, die am Wochenende zu Ende ging.
Foto: Inside Detour Eatery Tram I

Das Motto hieß: bring your own, deshalb rückten alle mit Frühstückstüten an und los rumpelte man durch die Stadt und genoss die morgendliche Ruhe auf der Straße bzw. den Schienen. Es war die längste der 3 Touren, denn schließlich sollte man beim Essen nicht hetzen.
Foto: Inside Detour Eatery Tram II
Leider sind viele der angemeldeten Teilnehmer nicht erschienen, was den anderen viel Platz bescherte, aber ärgerlich für die Veranstaltung oder Interessierte ist, die keine (kostenlosen) Karten mehr im Internet bestellen konnten.

09.12.2013

Golf Driving Range

Falls die Webseite Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, gibt es 11 Golf Abschlagplätze in Hong Kong: www.golfinhongkong.com/driving-ranges. An einem davon waren wir am Wochenende, der nicht nur für seine Größe und günstigen Preise (6-10 Euro/Std., Mitgliedschaft ist nicht erforderlich), sondern auch für seine BBQ Plätze (= Grillplätze) bekannt ist.
Foto: Whitehead Golf Club mit Grillplätzen 
Letztere sind für unserem Geschmack schon sehr einfach, aber typisch: gemauerte Feuerstelle oder manchmal auch nur alte Blechtonnen. Und am Golf Club Whitehead gab es sogar den Luxus von Plastikstühlen, was den Platz besonders beliebt für Familien machen soll. Wir waren etwas zu früh dran, um das zu erleben, allerdings war das erste Schwein schon aufgespießt.
Foto:  BBQ mit Meerblick
Grund unseres Kommens war aber auch ein anderer: wir hatten Fahrzeuge dort ausgestellt, die für Probefahrten genutzt werden konnten.
Foto: 1 von 11, der Whitehead Golf Club in Tuen Mun 



08.12.2013

Detour matters (black box tram)

Die black box tram war von außen silber und zum Glück wurde man mit einer kleinen Einführung vorbereitet. Dann Kopfhörer auf, Schuhe aus und es wurde tatsächlich stockfinster in der Tram, die anlässlich der Detour matters Veranstaltung unterwegs ist.
Foto: Black Box Tram

Vorsichtig schlich man in die obere Etage der Tram, war ganz erfreut über Kissen auf dem Boden, auf die man sich setzen konnte, und lauschte einer Geschichte aus alter Zeit während sich die Geräusche der Straße mit Projektionen von außen im Inneren der Wände spiegelten. Ein Projekt verschiedener junger Hochschulkünstler. Nach 20min stieg man ganz fasziniert wieder aus und hätte noch viel länger so durch Hong Kong fahren können.
Foto: Briefing inside the Black Box tram