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30.12.2020

MM

Ein schöner Morgen bei den ersten Minusgraden: - 4°C
Ein Blick aus dem geöffneten Fenster: es windet stark und fühlt sich deshalb bestimmt draußen noch kälter an.



23.12.2020

MM

Dieser Moment, wenn du wieder einmal etwas neidisch bist auf Agenturbüros oder -location.


 


22.10.2020

Day 6/Sonnenbaden

Wahrscheinlich werden wir unser Hotelzimmer sogar nun ein bisschen vermissen, denn es hatte von morgens bis Mittag Sonne. Kann man hinter der Scheibe eigentlich braun werden und ein bisschen Vitamin D tanken? 

JTEBS https://praxistipps.focus.de/durch-glas-braun-werden: UV-B-Licht dringt nicht durch Glas, aber das UV-A-Licht passiert normales Glas fast ungehindert. Daher kann eine gewisse Bräune auch hinter Glas entstehen. Allerdings funktioniert dieser Bräunungsmechanismus nur, wenn Ihre Haut im Vorfeld bereits gebräunt war. Gut zu wissen: Je nach Glasart ist die Durchlässigkeit für UV-A-Strahlen unterschiedlich hoch. Normales Fensterglas lässt sie fast komplett, Isolierglas etwas weniger, Verbund-Sicherheitsglas (zum Beispiel Windschutzscheiben) dagegen nur zu wenigen Prozent passieren.

Da definitiv davon ausgegangen werden kann, dass es sich in China überwiegend um normales Fensterglas handelt, war das kurze Mittagsschläfchen in der Sonne Teil der Tagesroutine, vor allem weil das Wetter gerade schön ist und wir viel blauen Himmel hatten.




15.07.2020

Officecouch

An meinem Lieblingsstehplatz im Büro sind Möbel hinzu gekommen. Das ist inzwischen schon ein paar Wochen her, aber darauf sitzen tut nie jemand. Typisches Beispiel von "sieht gut aus, egal ob sinnvoll oder nicht", denn man hätte sich denken können, dass a) in China niemand während der Arbeitszeit auf der Couch rumsitzen wird (denn man tut ja schliesslich den ganzen Tag so, als ob man viel beschäftigt ist) und b) man würde dies definitiv nicht vor dem Chefbüro tun wollen (was sich direkt links befindet).
Foto: neue Möbel 
Ich habe mehrere Theorien, warum die Möbel verspätet dazu gekommen sind (keine davon bestätigt, aber in Zeiten von Corona spekuliert man ja gern):

1. sie sind nicht rechtzeitig fertig geworden

2. sie sind rechtzeitig fertig geworden, aber die Qualität stimmte nicht, deshalb mussten sie nochmal gebaut werden. Das kann auch gern ein zweites oder drittes Mal passiert sein. Wir sind ja in China und es sind ja eh einfache Nachbauten von Designermöbeln.

3. Irgendjemand hat gefunden, dass zu viele Freiflächen im Büro einen falschen Eindruck für eine Wachstumsbranche vermitteln. Also lasst euch bitte etwas einfallen für zu große leere Flächen.

4. Irgendjemand hat gefunden, die Kürzung des Budget für "Plauderecken" war doch keine gute Entscheidung, denn sie gehören zu modernen Unternehmen dazu und wir wollen schließlich auch fortschrittlich sein.

5. Die Möbel sind eine Kompensationsleistung des Innenausbauers, denn es gibt offensichtliche Baumängel: überall wird nachgestrichen, geklebt, Risse im Putz (oder Mauerwerk?) mit Platten wieder abgedeckt, Treppen und Fahrstühle temporär geschlossen etc. Damit es nicht ganz so auffällt, wird natürlich nachts und am Wochenende gearbeitet. Das wird vermutlich auch in den nächsten Monaten weiterhin gemacht, aber zumindest ist der Kunde jetzt etwas entspannter, denn er hat ja schon eine Kompensation erhalten.
Foto: Wochenend-Nachbesserungsarbeiten


Nachtrag: warum ich diesen Platz gern mag? Der Blick ist zugegebenermassen nicht gerade überwältigend, denn man sieht viel Fabrikgelände, ab und zu auch mal die Hochhäuser von Anting, aber man kann ihn (den Blick) zumindest weiter schweifen lassen. Und ab und zu (an einer Hand abzählbar, seit wir im Dezember eingezogen sind) sieht man sogar auch mal die Sonne untergehen.
Foto: Ausblick

18.05.2020

Cabo Girão

Mit seinen 580 Metern Höhe ist Cabo Girão das höchste Kap Europas und berühmt für seine Aussichtsplattform, teilweise mit Glasboden.
Foto: Runterblick
Einige hofften auf vorbeiziehende Delfine oder Wale, aber leider Fehlanzeige.
Foto: Meerblicker
JTEBS: Woher stammt das Wort "Kap": Es leitet sich ursprünglich von dem lateinischen Substantiv caput = Kopf ab. Es ist im 15. Jahrhundert aus dem Niederländischen in die niederdeutsche Seemannssprache (kaap) entlehnt worden und im 17. Jahrhundert in die hochdeutsche Sprache übergegangen. Es ist ein weit ins Meer vorgeschobener Endpunkt eines Gebirges, ein vorspringender Teil einer Felsenküste www.wortbedeutung.info/Kap/.

09.01.2020

üblicher Anblick

Wenn man ein wenig auf China's Strassen oder Schienen unterwegs ist, fällt immer wieder der grosse Bau-Boom auf: überall Kräne - und sind es mal keine Kräne, sind es riesige Hochspannungsmasten. Auch üblich (leider): das stets diesige Wetter.
Foto: Bauboom und diesig
Zum Bauboom könnte man auch die ständig wachsende Zahl an Kamerainstallationen zählen: über Strassen, an Kreuzungen, Ab- oder Auffahrten, öffentlichen Plätzen, in und an Gebäuden...
Foto: Kameraboom auf den Strassen
Aber auch die Gärtnerein müssen boomen, denn es wird sich sehr bemüht ein paar Farbtupfer zu integrieren :)
Foto: Blumenbepflanzung auf den Hochstrassen


27.01.2018

kalt

Nach mehreren Wochen schlechter Luft, kam der Regen und dann die klirrende Kälte mit endlich wieder blauem Himmel. Juhu.
Foto: 23. Januar
Kältetief war dann gestern und vorgestern mit sogar -17 Grad.
Foto: 26. Januar

04.12.2017

neuer Ausblick

Es wird Zeit, über unser neues Zuhause zu berichten, an das wir uns schon komplett gewöhnt haben, denn Bequemlichkeit schlägt alles - Schwimmbad, Shopping Mall, Kino, Restaurants, Ausstellungshallen sind direkt per Fahrstuhl und in Hausschuhen erreichbar :) Nur der Blick über die Stadt aus dem 25. Stock kann nicht ganz mit unserem Hanriver Ausblick in der vorherigen Wohnung mithalten.
Foto: statt Fluss- jetzt Stadtblick
Auch ist die Einrichtung des Apartments sehr dunkel, aber wir haben einen schmalen Wintergarten-Balkon, auf dem es schön hell ist und der uns als Stauraum super hilft, denn wir haben einiges an Sachen hier behalten, um uns weiter Zuhause zu fühlen.
Foto: bester Platz

Foto: Wohnzimmer
Foto: Grundriss stimmt nicht ganz, aber so ungefähr

20.07.2017

Parkplatz 67

Weil die Nummer an einem Tag im australischen Winter so schön passend war, gibt's ein Parkplatzbild :)
Foto: Parkplatz 67
Ich führe gerade jede Menge Interviews, um einen Nachfolger/-in für Minjoo, als Leiterin PR und Eventmarketing, zu finden. Die meisten sind 1980er Jahrgang ... ja, können die denn überhaupt schon was??! ;) Diejenigen die aus den 70er dabei waren, sehen allerdings auch meist schon aus wie 50+   und fühlen sich "alt". Kein Wunder, wo es in Korea so viel um "Schönheit" geht - das ist nun mal im jugendlichen Alter so viel einfacher. Lucky me, I never cared much :)

13.07.2017

Bondi Junction mit Meerblick

Nun aber wirklich zurück zu unserem Australienurlaub wo es nicht heisser Sommer, sondern Winter war als wir Ende Mai/Anfang Juni dort waren. Die Temperaturen tagsüber rangierten von kühlen 10 bis warmen 26 Grad. Dieses Mal konnten wir von unserem Apartment in Bondi Junction sogar das Meer vom Schlafzimmer aus sehen - und weil Winter war, kühlte es sich in der Nacht stark ab, also wirklich Winter-Outdoor-Schlafgefühl bei offener Balkontür. Love it!
Foto: Meriton serviced apartment

31.03.2017

Blogpause

Wir sind jobtechnisch unterwegs, deshalb herrscht wieder eine Weile Blogpause.
Foto: the man and the sea
Foto: women and the sea

18.02.2017

meist fotografierte Pool der Welt

Unrecherchiert, aber ich habe keinen Zweifel: der Bondi Icebergs ist der meist fotografierte Pool der Welt. Er liegt am Südende von Sydneys berühmtesten Strand Bondi Beach, ist auf einen Felsen gebaut, gegen den immer wieder mächtige Wellen schwappen.
Foto: Nordecke des Icebergs Pool
In das über 100 Jahre alte Schwimmbad geht man nicht unbedingt, um zu trainieren, sondern um das besonderen Ambiente und die Bikini-/Badehosen-Schönheiten zu bewundern. Klar, wir waren natürlich zum Schwimmen da, was zugegebenermassen in dem unbeheizten, mit Meerwasser gefüllten Pool nicht ganz so leicht fällt.
Foto: manchmal reichen auch 500m

28.01.2017

Ferne

Einen Blick aus der Ferne (von der Namhansan Festung) auf Seoul (wo das X ist, wohnen wir), bevor es wieder in die Blogpause geht.
Foto: Namhansanseong Blick

24.01.2017

Cafe Monsant

Das Cafe Monsant ist nicht zu übersehen, wenn man die Küstenwanderwege in Aewol erkundet. Es ist ein Spiegelklotz, modern, industriell, rauh, unnahbar, trotzdem passend zur Landschaft ... und irgendwann will man doch wissen, was eigentlich drin ist. 
Foto: Spiegelfassade
Es gehört dem koreanischen (K-)Rapper G-Dragon und wurde von dem Architektenbüro Platform_a entworfen www.heydayswithhanna.com/2016/07/jeju-island-chasing-dragons. Die riesigen Fensterfronten können geöffnet werden.
Foto: sehen und nicht-gesehen werden


17.01.2017

Festungsmauer

Im Norden, Osten, Süden und Westen der Festung Namhansanseong (남한산성) stehen jeweils ein Tor. Es gibt darüber hinaus diverse kleine Öffnungen in der 12km langen Festungsmauer, die zu zahlreichen Wanderwegen führen und tolle Ausblicke auf Seoul bieten.
Foto: Festung

Foto: Pause vom Wandern

07.01.2017

der Spot

"Spot" ist tatsächlich inzwischen auch ein deutsches Wort für a) eine kurz eingeblendete Werbung (Werbespot) b) Kurzform für Spotlight oder c) Bezeichnung für eine dreh- und schwenkbar befestigte Leuchte, die ein stark gebündeltes Licht abgibt.
Der Fotospot hat sich im Duden noch nicht etabliert und mir fällt auch keine bessere Bezeichnung ein, für einen Standort, der sich besonders für das Fotografieren eignet.
Foto: Fotospot
Auf Jeju wird es insb. den vielen Paaren leicht gemacht und von Cafes als Attraktion genutzt: kleine Tisch- und Stühlchen an der Küste für ein Picture Perfect. Im Sommer nicht entdeckt hatten wir, dass man diese Bilder auch von innen/durch's Fenster machen kann - dann bleibt (einer zumindest) warm.
Foto: Fotospot II

06.01.2017

täglich

Dass wir in Jeju extra dem Sonnenaufgang zum Neujahr entgegen gefahren sind zeigt, dass man sich daran nicht satt sehen kann. Denn theoretisch können wir ihn jeden Morgen direkt vom Sofa aus beobachten.
Foto: Wohnzimmerblick im Winter
Theoretisch deshalb, weil nicht immer so schön blauer Himmel ist. Anders als im letzten Jahr - oder kommt uns das nur so vor - haben wir diesen Winter auch viel öfter schlechte Luft aus China, so dass man zeitweise nicht mal mehr den Lotte-World-Tower erkennen kann.
Foto: Luftqualität "ungesund"
Was wird denn alles dort so gemessen, fragt sich JTEBS. /www.umweltbundesamt.de/themen/luft/messenbeobachtenueberwachen

Gase 
Schwefeldioxid (SO2)
Ozon (O3)
Stickstoffoxide (NO, NO2, NOx)
Kohlendioxid (CO2)
Methan (CH4)
Kohlenmonoxid (CO)
Flüchtige Kohlenwasserstoffe (VOC)
Ammoniak (NH3)
Salpetersäure (HNO3)

Feinstaub
Masse: PM10, PM2.5
Partikelgrößenspektrum von Ultrafeinstaub
Zusammensetzung:
- Schwermetalle: As, Cd, Cu, Fe, Mn, Ni, Pb
- Ionen: SO42-, NO3-, NH4+, Na+, K+, Mg2+, Ca2+
- Elementarer und organischer Kohlenstoff (EC/OC)
- Ruß

Niederschlag
Niederschlagsmenge, pH-Wert, Leitfähigkeit
Inhaltsstoffe:
- Ionen: SO42-, NO3-, Cl-, K+, Na+, NH4+, Mg2+, Ca2+
- Schwermetalle: As, Cd, Cu, Fe, Mn, Ni, Pb, Zn, V, Co, Hg

Meterologische Daten
Temperatur, Luftdruck, relative Luftfeuchte
Windrichtung und -geschwindigkeit, Global-strahlung, Sonnenscheindauer, Strahlungsbilanz, Rückstrahlung, Niederschlagsmenge

Was macht nun die Luft in dieser Woche so besonders ungesund? Der Feinstaub-Wert PM2.5...hmmm. Das Umweltbundesamt muss wohl weiter bemüht werden www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub: Feinstaub besteht aus einem komplexen Gemisch fester und flüssiger Partikel und wird abhängig von deren Größe in unterschiedliche Fraktionen eingeteilt. Unterschieden werden PM10 (PM, particulate matter) mit einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometer (µm), PM2,5 und ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 µm.

Gesundheitsrisiken:
PM10 kann beim Menschen in die Nasenhöhle, PM2,5 bis in die Bronchien und Lungenbläschen und ultrafeine Partikel bis in das Lungengewebe und sogar in den Blutkreislauf eindringen. Je nach Größe und Eindringtiefe der Teilchen sind die gesundheitlichen Wirkungen von Feinstaub verschieden. Sie reichen von Schleimhautreizungen und lokalen Entzündungen in der Luftröhre und den Bronchien oder den Lungenalveolen bis zu verstärkter Plaquebildung in den Blutgefäßen, einer erhöhten Thromboseneigung oder Veränderungen der Regulierungsfunktion des vegetativen Nervensystems (Herzfrequenzvariabilität).

Grenzwerte:
Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten seit dem 1. Januar 2005 europaweit Grenzwerte für die Feinstaubfraktion PM10. Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m3 und darf nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert beträgt 40 µg/m3. Für die noch kleineren Partikel PM2,5 gilt seit 2015 europaweit ein verbindlicher Zielwert von 25 µg/m3 im Jahresmittel.

05.12.2016

Dragon Peak

Zum Dragon’s Peak (1.458m) fährt eine Gondelbahn - und oben war es eisköniginnenmäßig frostig.
Foto: Frostiger Dragon Peak
Es ist eine ca 20 minütige Fahrt über eine Länge von 3.7km auf den Berg Balwangsan. JTEBS: Dragon Peak heisst das schweizerisch anmutende Gebäude auf der Spitze  mit grossem (kalten) Coffeeshop und Restaurant. Der Berg Balgwangsan ist der 13 höchste Berg in Korea. www.yongpyong.co.kr/eng/balwang.
Foto: Übersichtskarte Yongpyong
Foto: Balwangsan

09.08.2016

Grand Hyatt Ausblick

In letzter Zeit hatten wir häufiger Meetings im Grand Hyatt Hotel - was daran liegen könnte, dass unser Volkswagen Korea Chef (= Thomas) dort seit 3 Jahren lebt. Warum nicht, wenn man allein hier ist und die Annehmlichkeiten einer Hotelbetreuung schätzt. Der Blick ist jedenfalls toll. Das  5-Sterne Hotel liegt auf dem Namsan Berg und damit mitten im Grünen. Weiterer Pluspunkt: der Pool.
Foto: Blick in den Süden und auf den Hanriver (der da gerade sehr schlammig war)
Foto: Pool - ein Stück unten, N Seoul Tower - ein Stück oben

06.08.2016

Ttukseom Pool

Schwimmbad-Geschichte:
Weiter geht die Poolerkundung. Der Ttukseom Park liegt direkt gegenüber von uns auf der anderen Uferseite, eine Metrostation entfernt. Der Grund, warum es mich bisher nicht dort zum Pool gezogen hat, ist einfach: es gibt dort kein adult swimming pool (= eckiges und tieferes Becken), sondern wirklich nur Planschpools. Egal, einmal muss man wenigstens hin und dann am besten am Nachmittag, als es rappeldickevoll war.
Foto: Ttukseom Pool von der Metro aus
Vielleicht hat das Bad mit dem Blick auf die Cheongdam Brücke sogar die schönste Aussicht, denn laut ist es so oder so. Besonderheit dieses Freibades ist ein Strömungskanal.
Foto: Panoramaansicht Ttukseom Pool

Foto: Strömungskanal
Foto: Ttukseom Pool gegenüber von der Xii Anlage