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21.05.2020

Design Centre Nini Andrade Silva

Die letzte Attraktion auf Madeira war ein direkt am Hafen gelegenes Cafe: leer, Dachterrasse mit Meerblick, in einem kleinen Design Center, guter Kaffee - was soll man mehr als tollen Ausklang eines schönen Tages www.niniandradesilva.com/en/design-centre/
Foto: Design Centre & More

Foto: Cafe mit Ausblick
Foto: eine Reise geht bald zu Ende

20.05.2020

Dorada

Obwohl das Essen auf dem Schiff wirklich keine Wünsche übrig lässt, war das zufällig entdeckte Restaurant am Steinstrand von Ponta do Sol ein absolutes kulinarisches Highlight. Wahrscheinlich auch, weil unerwartet, kurz vor "jetzt drehen wir aber bald wieder um" und mit einem Fisch, der Erinnerungen aus alten spanischen Urlaubszeiten weckte: die Dorade. Ganz frisch, mit einer tollen portugiesischen Kellnerin, die nur auftischte, was sie wirklich empfehlen kann. Da konnten sogar Franzi nicht widerstehen und hat nun alle Fisch-Vorurteile über Bord geworden.
Foto: Dorade






Foto: Ponta do Sol









Die Dorade oder auch Goldbrasse (Sparus aurata), Dorade Royale, Dorada oder "Gemeine Goldbrasse" genannt, auf englisch "Gilthead seabream", "Gilt head bream", "Silver seabream" oder "Snapper" ist ein Fisch aus der Familie der Meerbrassen (Sparidae) www.fischlexikon.eu/goldbrasse: Er ist die einzige Art der Gattung Sparus aus der Familie der Meerbrassen (Sparidae) und der Ordnung Spariformes. Diese umfasst weltweit ca. 100 Arten. Die Goldbrasse ist ein geschätzter Speisefisch mit einem festen und äußerst wohlschmeckenden Fleisch.
Die Dorade auf Madeira war der Anfang, ab dann gab es wieder öfter Fisch auf unserer Speisekarte, auch im Basil, unserem Lieblingsrestaurant auf Las Palmas. Nur draussen gegessen, versteht sich, denn nicht jeder mag ja Fischgeruch ;)
Foto: Schautafel lokale Fische
JTEBS: Eine Besonderheit bei den Goldbrassen ist, dass es keine rein männlichen oder weiblichen Tiere gibt (protandrischer Zwitter). Sie wird nach 1-2 Jahren als Männchen fortpflanzungsfähig. Im 2. - 3. Jahr wandelt er sich in ein Weibchen um.

19.05.2020

Korbschlittenfahrt

Inzwischen ist es natürlich nur noch eine Touristenattraktion, sich per Korbschlitten von dem Berg Monte nach Funchal fahren zu lassen. Die "Carros de Cesto" waren aber die ersten öffentlichen Verkehrsmittel auf Madeira Anfang des 19. Jahrhunderts. Das ca. 70 kg schwere Gefährt wird von zwei in weiß gekleidete Männern mit Strohhüten (im Winter gehört wohl noch ein blauer Pullover dazu), die "Carreiros", angeschoben und gelenkt. Recht rasant geht es auf der abschüssigen Strasse hinunter, die auch von Auto befahren oder gekreuzt wird. Da haben wir sie dann auch getroffen.
Foto: Korbschlitten

Foto: abwärts geht's

18.05.2020

Cabo Girão

Mit seinen 580 Metern Höhe ist Cabo Girão das höchste Kap Europas und berühmt für seine Aussichtsplattform, teilweise mit Glasboden.
Foto: Runterblick
Einige hofften auf vorbeiziehende Delfine oder Wale, aber leider Fehlanzeige.
Foto: Meerblicker
JTEBS: Woher stammt das Wort "Kap": Es leitet sich ursprünglich von dem lateinischen Substantiv caput = Kopf ab. Es ist im 15. Jahrhundert aus dem Niederländischen in die niederdeutsche Seemannssprache (kaap) entlehnt worden und im 17. Jahrhundert in die hochdeutsche Sprache übergegangen. Es ist ein weit ins Meer vorgeschobener Endpunkt eines Gebirges, ein vorspringender Teil einer Felsenküste www.wortbedeutung.info/Kap/.

17.05.2020

CR7 Museum

Für kreuzfahrende Ronaldo-Fans gibt es in unmittelbarer Nähe des Hafens ein Museum. JTEBS, denn ich hatte es nicht gewusst: CR7 ist auf Madeira geboren (genauer am 5.2.1985). Das Museum soll ein absolutes Muss für Fans wie Monika con K sein. Es ist in Zusammenarbeit mit Ronaldo und der Pestana-Gruppe entwickelt, bietet einen Trophäenraum, stellt Fanbriefe aus, zeigt seine Biographie, Fussball-Statistiken, hat einen Augmented-Reality-Raum, in dem man sich mit dem 3D-Ronaldo fotografieren lassen kann. Ein grosser Museumsshop und sogar ein eigenes Hotel gehören ebenfalls dazu. Na dann, vielleicht beim nächsten Besuch.
Foto: CR7 Museum


16.05.2020

Stopp 4: Madeira - Funchal

Die vielreisenden Kreuzfahrer unter uns, die die Tour schon gefahren sind, hatten es angekündigt: Madeira ist ein besonders schöner Stopp. Das liegt sicherlich daran, dass es eine viel grünere und bergigere Insel ist als die Kanaren. Das alles war schon vom Hafenbecken aus sichtbar.
Foto: Madeira Hafenblick


Madeira (Portugiesisch für „Holz“) liegt knapp 1000 km südwestlich von Lissabon und hat ca. 250.000 Einwohner auf einer Fläche von 800 km². In der Hauptstadt Funchal wohnen ca. 110.000 Menschen.
Wir hatten uns einen Mini-Bus gemietet für einen selbst organisierten Ausflug und dabei unterschätzt wie schwer es sein wird, einen einfachen, untermotorisierten und gangschaltenden Van im bergigen Madeira zu fahren bzw. zu parken.
Foto: bergig grünes Madeira

Foto: Program