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08.07.2019

Opera House Guangzhou

Das Opernhaus trägt ohne Zweifel die Handschrift der Architektin Zaha Hadid. Es wurde 2010 nach 8-jähriger Bauzeit eröffnet und ist in seiner Architektur und Theatertechnologie bestimmt zukunftsweisend. Die zweiteilige Struktur, bestehend aus dem Grand Theatre mit 1.800 Sitzen und der angrenzenden Mehrzweckhalle mit 400 Sitzen, ist ein 42.000 qm großer Gebäudekomplex im neuen Geschäftsviertel Zhu Jiang und kostete über 200 Millionen Dollar.
Foto: GZ Opera House

Dass die Gebäude zwei Kieselsteinen ähneln, hatte ich ehrlich gesagt nicht gesehen, sondern erst JTEBS nachgelesen. Es war die Inspiration zur Architektur: glattgeschliffene Kieselsteine im Flussbett des Perlfluss. Und, wie in der Natur auch, gibt es an der Oper keinen einzigen rechten Winkel, keine senkrechte Wand oder waagerechte Decke. Beiden Gebäude sind nicht streng voneinander abgegrenzt, sondern werden organisch (und auch etwas verwirrend) durch Rampen und Treppen miteinander verbunden www.china-entdecken.com/Guangzhou/Das-Opernhaus-in-Guangzhou. Die organische Formensprache setzt sich auch im Inneren fort. Allerdings würde sich Frau Hadid bestimmt heute die Haare raufen über die Qualitätsprobleme, die überall offensichtlich zu Tage treten: Risse, Löcher, Materialverfärbungen, Absperrungen...ob das typische "China-Bauprobleme" oder eher die Herausforderungen einer avantgardistisch-organischen Architektursprache sind, keine Ahnung.
Foto: nicht mehr neu
Und ob sich die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) schon immer hinter dieser Tür im kleineren "Kiesel" verborgen hat, mag ich bezweifeln.
Foto: Hinter schwerer Tür 



06.07.2019

Guangzhou

Guangzhou ist eine weitläufige Hafenstadt in China mit ca. 11 Mio Einwohnern, die nordwestlich von Hongkong am Perlfluss und ca. 2 Flugstunden von Shanghai entfernt liegt  Sie gleicht den vielen anderen Mega-Citys, hat aber ein paar avantgardistische Architektur-Highlights wie die von Zaha Hadid entworfene Oper (2010, schlecht in seiner Gesamtheit zu fotografieren), der Fernsehturm, Canton Tower, der einer dünnen Sanduhr gleicht oder die neue Stadtbibliothek.
Foto: vor dem Opera House
Foto: Architektonische Sehenswürdigkeiten in GZ
Foto: 2 Std per Flugzeug
Foto: Bibliothek in der Nähe des Opernhaus

10.04.2019

ferry to Manly

Mindestens einmal nach Manly gehört zum Pflichtprogramm in Sydney, weil man mit der Fähre 30min lang durch den gesamten Hafen schippert. Harbour Bridge und Opera House inklusive, versteht sich.
Foto: vorbei am Opernhaus

15.03.2019

Neonröhrenschwein

Rund um das Hafenbecken in Sydney sind traditionell alle 12 Tierkreiszeichen als grosse beleuchtete Kunst-Installationen/Laternen ausgestellt. Vor dem Opera House befindet sich jeweils das aktuelle, neue Zodiak (Tierkreiszeichen): ein Neonröhrenkunstschwein (herrlich, im Deutschen kann man einfach Wörter aneinanderhängen)
Foto: Neonröhrenschwein

05.03.2019

Badu Gili

Badu Gili ist eine tägliche Lichtshow, die auf das Dach des kleinen Hauses der Sydney Opera projiziert wird. Der Name bedeutet soviel wie "Wasser Licht" in der Sprache der Aboriginals, genauer des Gadigal Stammes, der ursprünglich rund um den Platz des Opera House lebte. Der Ort war früher ein Treffpunkt der Stämme an dem Zeremonien abgehalten und Geschichten erzählt wurden www.sydneyoperahouse.com/backstage/badu-gili-lights-on
Foto: alte Geschichten in Projektionen

16.05.2018

was sonst noch war in Sydney

Der Rest der Sydney-Stadt ist dieses Mal etwas kurz gekommen, denn Melbourne hat die Sehnsucht nach Kunst & Kultur komplett befriedigt. Aber klar: Fahrt nach Manly mit der Sydney Ferry, Opera House, Shoppen bei David Jones, Harbour Bridge, Wochenendmärkte, MCA Museumshop gehören immer dazu. Neu entdeckt: den Volkswurst-Bulli mit "sausage for the peoplewww.volkswurst.com.au
Foto: Sydney 2018 Impressionen

22.02.2017

immer wieder WOW

Die Zahl meiner Bilder vom Opera House (in ziemlich ähnlicher Perspektive) ist inzwischen imposant bzw. viel zu gross, aber es liegt einfach daran, dass einen das Haus immer wieder "wowt".
Foto: Plakat im Opernhaus
Foto: golden hour 

21.02.2017

bunter Hahn

Neben den vielen Feierlichkeiten zum Neuen Mondjahr waren rund um das Hafenbecken Skulpturen aufgestellt, die 12 Tierzeichen, gestaltet von verschiedenen australisch-chinesischen Künstlern, als Interpretation der chinesischen Laternentradition. Am imposantesten waren wohl die zwei 8m hohe kämpfenden Hähne direkt vor dem Opera House (die Stärke, Mut und natürlich Glück und Reichtum symbolisieren sollen) 
Foto: Hahn vor Opera House

14.02.2017

in rot

3 Tage lang waren wichtige Wahrzeichen der Stadt u.a. die Harbour Bridge, das Rathaus und die Oper rot beleuchtet, alles für das Chinesische Neujahr.
Foto: Feuerwerk am 27.1. und die Oper in rot

23.02.2015

Opera House

Der Vorplatz des Opera House ist inzwischen renoviert, der Bauzaun abgebaut, dafür gehen die Arbeiten in den Häusern weiter. Besonders schön ist das Opera House zum Sonnenuntergang.
POD: Sydney Opera House
Wir hatten übrigens durchaus ein paar bewölkt-verregnete Tage. Auch wenn die meisten Bilder nicht danach aussehen.
Foto: Blick von der MCA Dachterrasse

10.06.2014

Rigoletto

Als ich am ersten Abend allein in Brüssel durch die Straßen schlenderte, strömten kurz vor 20 Uhr jede Menge Menschen in ein Gebäude. Aha, das Opernhaus von Brüssel.
Foto: Das Opernhaus in Brüssel
Es gab Rigoletto und genau noch EINE Karte, die reserviert war, aber nicht abgeholt wurde. Und da sass ich also 5 Minuten später in einem wunderschönen Opernhaus, in einer wunderbaren Inszenierung (modern, mit Tanz, tolle Stimmen und Akustik) und war komplett überwältigt von allem, inklusive den schönen Erinnerungen an unsere früheren Berliner Opernbesuchen als wir klein waren. Neben mir saß eine amerikanische Reise-Journalistin, genauso überwältigt und der Meinung, SIE hätte die letzte Karte vor 4 Wochen erstanden und die deshalb ihren Aufenthalt in Brüssel verlängert hatte. Gesunden wurde auf Italienisch mit französischen und flämischen Übertiteln, was die amerikanische Journalisten veranlasste, mich immer mal zu fragen, ob ich verstehe was da passiert (das Progammheft, das sie sich extra gekauft hatte, war nicht auf Englisch. Na so was, aber warum auch?!) Psssssst, machte es hinter uns.
Foto: Rigoletto

Der Zusammenfassung von Hans Reul vom Bayerischen Rundfunk ist nichts hinzuzufügen http://brf.be/musik/grossartige-rigoletto-premiere: Wer kennt sie nicht die Geschichte des buckligen Hofnarren Rigoletto, der seinem Dienstherren, dem Herzog von Mantua die jungen hübschen Frauen zum Liebesspiel zuführt und sich über die gehörnten Ehemänner lustig macht, bis, ja, bis der Herzog sich an Rigolettos Tochter Gilda ran macht und auch sie seinem Reiz erliegt. Rigoletto sieht nur eine Möglichkeit, Gildas Ehre und auch seinen eigenen Stolz zu retten: Ein Auftragsmörder soll den Herzog töten, aber Gilda selbst geht für den Herzog in den Tod. Damit erfüllt sich der Fluch, la maledezione, mit dem Rigoletto belegt worden war.

Der Regisseur Robert Carsen verlegt die Handlung in eine Zirkusmanege, eine Metamorphose, die zum einen dem tieferen Sinn der Geschichte gerecht wird und Carsen zum anderen die Möglichkeit zu beeindruckenden Bildern gibt. Seien es die Akrobaten, die bei der vermeintlichen Entführung einer Comtessa virtuos an der Leiter turnen oder die spärlich bekleideten Gespielinnen des Herzogs, die gleich zum Auftakt der Oper wie Raubkatzen den Dompteur umgarnen oder – besonders eindringlich – Gilda auf einer Schaukel mehrere Meter über dem Abgrund schwebend, ihre Liebe besingt.

Alles Bilder, die stimmig und treffend sind. Ganz zu schweigen von der Schlussszene, als Rigoletto bemerkt, dass nicht der Herzog, sondern eben seine Tochter Gilda getötet wurde und sie wohl mit ihrer Mutter im Tod eins wird, die rasend schnell aus einem Tuch von der Bühnendecke zu Boden herunter wirbelt.

Das ist phantasievolles Musiktheater, das uns eine tragische Geschichte näher bringt. Carsen stehen aber auch eindrucksvolle Protagonisten zur Umsetzung der Geschichte zur Verfügung. Dabei musste Donnerstag am Premierenabend kurzfristig die komplette sogenannte Zweitbesetzung einspringen. Wer wagt es, hier überhaupt von einer Zweitbesetzung zu sprechen? Nein, die drei Hauptpartien konnte man sich mit kaum adäquateren Interpreten wünschen: Arturo Chacon-Cruz sang mit sehr virilem Tenor einen Herzog von Mantua, dem man den Spaß an der Verführung und auch seinen Erfolg bei den Frauen sofort abnahm, Anne-Catherine Gillet war eine wunderbare Gilda.
I can not agree more.

18.12.2013

Auf nach Manly

Auf besonderen Wunsch wird doch keine Blogpause eingelegt, stattdessen gibt es kurze Updates aus Sydney, wo wir jetzt seit 2 Tagen sind. Angekommen bei Regen bzw. ohne Sonnenschein und ohne Koffer, der es beim Umsteigen in Singapore nicht geschafft hatte. Inzwischen aber ist beides (Sonne und Koffer) da und wir haben den ersten Tag gleich für einen Ausflug nach Manly genutzt.
Foto: Manly Beach
Nicht nur dass der Strand dort ein sehr schöner ist. Für Manly gilt ganz besonders: der Weg ist das Ziel und man sollte ihn definitiv mit der Fähre zurücklegen, denn sie führt durch den Hafen und vorbei am Opera House.
Foto: mit der Fähre nach Manly
Aber Achtung! Auch wenn die Sonne hinter Wolken versteckt ist, auf der Fähre herrscht akute 'Nasenbrandgefahr', wenn man dieselbige zu sehr in den Fahrtwind hält. Und dann singen wir alle fröhlich und gemeinsam: Rudolph, the red nosed reindeer... da da da da da da da ;)))