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31.03.2019

Coogee amenities

Es sind ca. 6km von Bondi nach Coogee, immer entlang der Küste (coastal walk). Kompliment an die Friese Sisters, die jeden Morgen dorthin gewalkt sind.
In Coogee hat sich einiges getan seit ich das letzte Mal dort waren: der gesamte Promenaden Bereich mit Umkleiden, Toiletten und Lifeguard Zentrale ist neu renoviert worden.
Foto: Coogee Strandumkleidebereich
Foto: seit 2017 neu
Woher kommt der Name "Coogee"? So genau weiss man nicht. Eine der Erklärung ist, dass es vom Aboriginal Wort koojah abstammt: "smelly place"/riechender Ort. Oder koo-chai/koo-jah, was dann spezifiziert, dass der Geruch von getrocknetem Seegras kommt (in der Bidigal Sprache, einem Stamm der Aboriginal). Einige Aufzeichnungen allerdings meinen, dass dieser Strand bei den Aboriginal ganz anders hiess und der Name Coogee zu einem nördlicheren Strand gehörte. Verlorenes Wissen... auf jeden Fall stinkt es in Coogee nicht mehr aber Seegras gab es tatsächlich mehr als in Bondi.

05.03.2019

Badu Gili

Badu Gili ist eine tägliche Lichtshow, die auf das Dach des kleinen Hauses der Sydney Opera projiziert wird. Der Name bedeutet soviel wie "Wasser Licht" in der Sprache der Aboriginals, genauer des Gadigal Stammes, der ursprünglich rund um den Platz des Opera House lebte. Der Ort war früher ein Treffpunkt der Stämme an dem Zeremonien abgehalten und Geschichten erzählt wurden www.sydneyoperahouse.com/backstage/badu-gili-lights-on
Foto: alte Geschichten in Projektionen

11.04.2018

Yarra river

Der Yarra River ist ein Fluss im Bundesstaat Victoria, an dessen Mündung 1835 Melbourne gegründet wurde. Bei den Aborigines hiess der Fluss „Birrarung“ (ein Ort des Nebels/Schattens) - der Name Yarra war eine Fehlinterpretation eines anderen Aborigines-Ausdrucks „Yarro-Yarro“ ("er fliesst") www.melbournewater.com.au/about-our-water/history-and-heritage
Foto: Yarra Fluss

26.02.2017

Australia Day

Vor einem Monat, am 26. Januar, war Australia Day. Der Tag erinnert an die Landung der sog. First Fleet am 26. Januar 1788 im australischen Sydney Cove, einer kleinen Bucht des Port Jackson. Der Nationalfeiertag wird mit zahlreichen offiziellen Veranstaltungen gefeiert u.a. vom 230m langen Amphibischen Angriffsschiff der Königlich Australischen Marine, das im Hafen geankert hatte.
Foto: 2 Flaggen auf der Harbour Bridge am Australia Day
Die Stimmen zu "Change the Date" werden an diesem Tag immer lauter, denn was gefeiert wird ist aus Ureinwohnersicht ein Invasionstag. Da ändert auch die Aborigines Fahne nichts, die auf der Harbour Bridge (erst seit 2013) neben der Australischen Fahne gehisst wird -  das Verhältnis zwischen dem australischen Staat und den Aborigines ist weiterhin sehr angespannt. Mehrfach wurde vorgeschlagen, den ANZAC Day am 25. April oder den 1. Januar, an dem sich 1901 die 6 unabhängigen Kolonien des Landes zum australischen Commonwealth zusammenschlossen, als Nationalfeiertag zu feiern. Bisher ohne Erfolg.
Foto: Zwispalt

19.03.2013

Message sticks in Sydney

In Sydney startet heute wieder die wundervolle Veranstaltung Message Sticks, die ich im letzten Jahr besucht habe: Filme, Musik, Tanz, Theater, Talks über/von/mit Aborigines. Ich glaube es gibt keinen besseren Weg, sich mit dieser faszinierenden Kultur auseinander zu setzen, die die älteste der Welt ist und darum kämpft, nicht alles zu verlieren.
Programm: http://messagesticks.sydneyoperahouse.com/
Interviews: http://play.sydneyoperahouse.com/message-sticks
Foto: Message Sticks Festival 2012/2013 in Sydney


Viele Veranstaltungen sind kostenlos, an einem Ort, der für die Aborigines eine besondere Bedeutung hat: heute wird er Bennelong Point genannt, dort wo das Sydney Opera House steht. Woollarawarre Bennelong (1763-1813) war ein Aboriginal des Wangal Clan, der sich mit dem weißen Mann (Governor Phillip) zunächst anfreundete, um dann von ihm adoptiert und missioniert zu werden und so seine Wurzeln verlor. Trotzdem wurde er später der erste politische Aborginal Gefangene und Freiheitskämpfer. Im letzten Jahr gab es einen Film über sein Leben, in diesem Jahr eine Ausstellung. http://www.youtube.com/woollarawarre bennelong of the wangal

Es gibt so viele Links, die ich mir jetzt schon wieder angeschaut habe und in diesen Blogpost aufnehmen könnte, einfach weil mich das Thema gleich wieder in den Bann gezogen hat und fesselt/fasziniert. Aber es sei an dieser Stelle nur noch auf das Konzert Dirtsong im letzten Jahr hingewiesen, was in der concert hall der Opera stattfand. Die Black arm band besteht inzwischen aus über 50 Künstlern, die music of the australian indigenous experience machen. http://www.youtube.com/we are not going anywherehttp://www.youtube.com/black arm band/dirtsongwww.blackarmband.com.au/

Und doch noch eine Sache für jedentageinbisschenschlauer: Message sticks (auch manchmal als talking sticks oder black fellow letters bezeichnet) waren bemalte Holzstäbe, die zum Austausch von Informationen/Einladungen zu Versammlungen zwischen den Stämmen genutzt wurden. www.jstor.org/american anthropologist

Hey, roomie no1, und die vielen links sind natürlich hauptsächlich für dich, weil du gerade leider nicht in Sydney sein kannst.