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25.01.2021

Kuba

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba wird eigentlich abgeraten, aber ein Freund ist nun schon seit Anfang Januar dort und noch liegt die Zahl der täglichen Neuinfektionen weiterhin auf niedrigem Niveau, jedoch mit zuletzt steigender Tendenz. Diese werden zurzeit in fast allen Provinzen verzeichnet, die Mehrzahl in Havanna www.auswaertiges-amt.de/kubasicherheit/212208

Für die Einreise war auch hier ein negativer PCR-Test aus dem Heimatland vorzuweisen (max 72 Stunden alt und von einem zertifizierten Labor ausgestellt) Alle Einreisenden mussten sich nach Ankunft in Kuba am Flughafen einem weiteren obligatorischen PCR-Test unterziehen. Die Gebühr von 30,- USD  wird in der Regel auf den Flugticketpreis aufgeschlagen. Daneben ist am Flughafen eine Erklärung zum Gesundheitszustand abzugeben. Für Reisende, die zu touristischen Zwecken einreisen und eine Reservierung in einem lizenzierten Hotel oder in einer lizensierten „casa particular“ haben, besteht anschließend die Pflicht, sich bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses in einem Hotel/Unterkunft aufzuhalten. Danach können sich diese Reisenden frei bewegen. Und was für tolle Bilder sind da entstanden. Für alle die Fernfeh haben:





15.02.2016

Transitvisa

Ein 48-Std-Beijing-Transitvisum bedeutet, dass man innerhalb von 48 Stunden aus der Hauptstadt ein- und wieder ausgereist sein muss, aber nicht den gleichen Hinflug- wie Rückflugzielort haben kann. Daher ging es von Seoul nach Beijing und zurück mit kurzem Zwischenstopp in Hong Kong.
Foto: Icon of Hong Kong - rote Taxis

Happy memories! Ja, die roten Toyota Taxen mit den selbst öffnenden Türen gehören definitiv zu den Erkennungszeichen Hong Kongs. Husband ist zwischenzeitlich auch schon öfter mal wieder dort gewesen, um seine casual football Kumpel zu treffen und eine Runde zu kicken.
Foto: Happy Valentinsday! ;)(;

14.02.2016

inside out

Reisen bildet. So auch die Reise nach Beijing: 1. es gibt ein 48 Std Transit-Visum für die Hauptstadt Chinas 2. die wichtigste Regel jeder Unternehmenskrise bleibt 'bitte keine Hauruck Aktionen" sondern stay calm, align, don't panic 3. es gibt einen wunderbaren Walt Disney Animationsfilm über die Emotionen in unserem Headquarter Hirn, die uns steuern. Besonders Joy hat jede Menge zu tun, um Dinge stets positiv zu sehen.
Foto: chinesisches Werbeplakat zum Film "inside out"

09.09.2015

Ho Chi Minh City

Saigon ist die größte Stadt Vietnams. Seit der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam im Jahr 1976 heißt sie offiziell Ho Chi Minh City.
Foto: Saigon ist häufiger als Namen anzutreffen

Dennoch nennen gerade Einheimische ihre Stadt weiterhin Saigon bzw. Sài Gòn - obwohl dies offiziell nur den ersten Bezirk (district 1) der Stadt bezeichnet (hier lag auch unser einfaches, aber ganz tolles Hotel für 30Euro). Ho Chi Minh City besteht aus sechzehn Bezirken, wobei sich der Großteil der Touristenattraktionen, Hotels, Restaurants und Bars im District 1 befindet. 

08.09.2015

probeweise visumsfrei

Für eine Reise nach Vietnam muss man sich frühzeitig um ein Visum kümmern, dachten wir, aber JTEBS: seit dem 01.07.2015 ist für deutsche Staatsangehörige eine Einreise für einen Aufenthalt bis maximal 15 Tage visumfrei möglich. Hierfür muss das Reisedokument mindestens noch sechs Monate gültig sein. Es wird empfohlen, einen Ausdruck des Rückflugtickets mitzuführen, um es bei Einreise vorlegen zu können. Zu beachten ist, dass eine erneute visumfreie Einreise erst wieder möglich ist, wenn seit der letzten Ausreise aus Vietnam 30 Tage vergangen sind. Die Möglichkeit der visumfreien Einreise für deutsche Staatsangehörige ist zunächst bis zum 30.06.2016 befristet www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Vietnam.
Foto: Karte Vietnam
Und so stand spontan Saigon auf unserem Wochenend-Reiseplan, da es keine 2 Flugstunden entfernt von Kuala Lumpur liegt und wir bisher nur in Hanoi waren.

09.07.2015

Georgetown

Die Altstadt von Georgetown soll sich seit ihrer Gründung vor mehr als 230 Jahren wenig verändert haben: chinesische Pagoden, indische Tempel, christliche Kirchen, Moscheen, koloniale Häuser bestimmen das Bild der Stadt. In den engen Gassen des historischen Zentrums geht es bunt und geschäftig aber inzwischen auch sehr touristisch zu. Karl May (Winnetou Schöpfer) war übrigens hier auf seiner einzigen Auslandsreise, wohnte im damals wie heute edlen Eastern & Oriental Hotel und bewunderte das Treiben der Malaien und Inder, Chinesen und Eurasier, Armenier und Japaner, Engländer und Deutschen, Filipinos und Indonesier. Diese ethnische Vielfalt, die George Town so einzigartig macht, führte dazu, dass die Stadt von der Unesco 2008 zum Weltkulturerbe erklärt worden ist www.stern.de/fernreisen/penang-in-malaysia.
Foto: Typische doppelstöckige Altstadt Häuser
Die vielen kleinen Cafes, Galerien und Hotels, wozu auch das Sinkeh gehörte, im dem wir waren, zeugen von einer entstehenden Kreativszene, die Altes bewahren und neu interpretieren will. Nett.
Foto: Sinkeh guesthouse
Foto: Narrow Marrow Cafe

31.03.2015

Blog ditutup

JTEBS ditutup (is closed, está cerrado, hat geschlossen) Wir sind unterwegs.
Foto: Blogpause

14.08.2014

Long Ke Wan

Der Moustache Hong Kong Reiseführer hatte es angekündigt: ein karibischer Traumstrand mitten in Hong Kong. Geglaubt hatten wir es nicht wirklich. JTEBS. www.moustachehongkong.com/eng/guidebook. Und weil der Strand ein bisschen abgelegen und kein üblicher Ankerplatz für die Touristenbootstouren ist, ging das kleine Abenteuer schon beim Boot mieten und Preisverhandeln los.
Foto: Sai Kung (gelber Stern) - Long Ke Wan Beach (roter Stern)
Verhandlungsergebnis: von ursprünglich 2.000 HKD für eine Strecke (ca. 30min), über 3.000 HKD inkl. Retour (unbedingt erforderlich!) sind wir nach kurzer Verhandlung bei 1.500 HKD für 4 Personen für die ca. 3stündige Tour gelandet und waren sogar rechtzeitig für husband's Fußballtraining zurück in Hong Kong.

13.08.2014

A friendly reminder

Manchmal hilft ein wunderbares, verlängertes Wochenende, um daran zu erinnern: Make life one long weekend!
Foto: Werbeplakat (forgot from whom ;)
Foto: Long Ke Wan Beach in Hong Kong

10.08.2014

Blogpause

Freundin-hat-mal-in-Taipei-gelebt war zu Besuch und mit ihr geht es jetzt in ihre alte Heimat. Deshalb herrscht Blogpause, aber nicht bevor darauf hingewiesen wird, dass Taipei 823km von Hong Kong entfernt ist, was man auf dem Peak lernen kann.
Foto: Entfernung Hong Kong - Taipei


25.06.2014

(pre)wedding photography

Es scheint das 'Vorprogramm' jedes Brautpaars zu sein: die pre-wedding-phototour. Denn nein, man geht nicht einfach nur zum Fotografen, sondern man tourt mit ihm durch die Stadt oder gar durch Länder, um an diversen Locations möglichst ungewöhnliche Aufnahmen für sein Hochzeitsalbum zu machen.
Foto: Wedding shooting
Es vergeht kein Wochenende, an dem man nicht irgendwo Brautpaare vor Fotografen posieren sieht, die komplette 'pre-wedding-packages' anbieten mit make-up artist, geliehenem Brautkleid, Tuxedo, Bildbearbeitung der Fotos etc. Jack hat sich nächste Woche für einen Tag Urlaub genommen und ein Paket für 20.000 HKD (2.000 Euro) gebucht, was er selbst 'ohhhh, veeeeeery expensive' findet.
Die bei 'Sassy' oder im HK Magazin empfohlenen Top Fotografen sind aber bestimmt wesentlich teurer: http://hk-magazine.com/best-hong-kong-wedding-photographershttp://sassyhongkong.com/top-five-wedding-photographers-in-hong-kong/. Lieber Zahnarzt-Fotograf, bin schon ganz gespannt auf deine Hochzeitsbilder aus Indien ;)

28.04.2014

Lost in Tokio Metro

Ok, wir sind verwöhnt: Hong Kong's öffentliche Verkehrsmittel sind unschlagbar, weil immer zweisprachig, günstig und recht übersichtlich. Lange Wege gibt es natürlich auch manchmal zwischen den U-Bahn Stationen, aber gegen Tokio gar kein Vergleich. Hier fehlt es erstaunlicherweise an durchgängigen Wegweisern für ungeübte U-Bahnnutzer und ausreichend Rolltreppen/Fahrstühle für Kofferschlepper. JTEBS: travel light when going to Tokio (was dann auch für kleine Hotelzimmer sehr praktisch ist. Hinweis zum Bild: nur einer der beiden Koffer war unserer ;)
Foto: lange Wege

Trotzdem waren wir natürlich froh, dass es eine Metro in Tokio gibt und inzwischen sind die Stationen auch alle mit englischen Namen versehen, was vor 10 Jahren als wir zum ersten (und einzigen Mal) dort waren, noch nicht der Fall war. Aber der U-Bahnplan bleibt ein unübersichtliches buntes Spaghetti-Netz (www.spiegel.de/u-bahn-tokio-290-kilometer-lange-spaghetti) und selbst nach intensivem Draufstarren ist es uns passiert, dass wir in der falschen Linie saßen bzw. standen.
Foto: Volle U-Bahn
Ansonsten gilt für die U-Bahn in Tokio: stets pünktlich und natürlich wunderbar sauber, selbst auf die Toiletten dort ist Verlass, weil es a) immer welche gibt und b) diese auch ordentlich sind. Zum Thema Toiletten wird es aber garantiert noch einen separaten Blogeintrag geben.
Foto: per Zug vom Flughafen



27.04.2014

ANA & Tokio Airports

All Nippon Airways (ANA) ist die größte japanische Airline, gehört zur Star Allianz und wurde bereits 1952 und damit ein Jahr vor der Lufthansa gegründet www.ana.co.jp/eng/history.
Foto: Leaving Hong Kong Airport
Mit ihr ging es bei Wolken und Regen aus Hong Kong los. Tokio begrüßte uns mit ähnlichem, allerdings knapp 20 Grad kühlerem Wetter (um 10 Grad). Angekommen sind wir im neueren der zwei Flughäfen: Narita, ca. 60km nordöstlich von Tokio. Ein Zug bringt einen recht bequem in die Stadt, am Anfang durch sehr ländliches Gebiet. Es gab viel Ärger um diesen Flughafen, der aufgrund von Protesten zunächst nur eine Start-/Landebahn hatte. Erst 2002 kam 24 Jahre später eine weitere, allerdings nur 2,1km lange Landebahn dazu. Narita gilt infolge der Proteste beim Bau als einer der teuersten Flughäfen der Welt, was noch heute an den strengen Sicherheitskontrollen und immer noch stattfindenden Demonstrationen zu spüren ist http://wiki/Flughafen_Tokio-Narita.
Und wer wie wir jetzt gedacht hat, der andere Flughafen in Tokio (Haneda), ist alt und vernachlässigt, der irrt, denn er ist modern und groß. Wir sind von dort wieder abgeflogen. Der Zug zum Flughafen braucht nur 30min und es gibt eine ins Wasser gebaute Startbahn.
Foto: Leaving Haneda (Tokio) Airport

22.04.2014

Blogpause

Wir sind unterwegs, im verlängerten Osterurlaub. Ziel: Tokio, wo bestimmt keine Osterglocken blühen, aber vielleicht sehen wir noch den ein oder anderen blühenden Kirschbaum.
Foto: Wolfsburger Osterglockenbild


09.04.2014

April, April 2

Das letzte Wochenende war verrückt: an einem Tag noch Sonnenschein bei fast 30 Grad - wir waren am Strand. Am nächsten dann Regen - wir haben gefroren. April, April, der macht auch hier was er will.*
Foto: Aprilwetter
Na gut, Hagel und Schnee kommen hier nicht vor, aber mit dem April endet die 'beste Reisezeit' für Hong Kong, die zwischen Oktober und März liegt. Von April bis September sorgt der Monsun für viel Regen, was bei der hohen Luftfeuchtigkeit äußerst bedrückend werden kann. Zwischen Juli und September fegen dann immer wieder heftige Stürme über Hongkong und es gibt Taifunwarnungen www.klimatabelle.info/hongkong.
Foto: 'clamidity' - HongKabulary aus HK Magazin

*April, April,
der weiß nicht, was er will!
Mal Regen und mal Sonnenschein,
dann hagelt's wieder zwischendrein.
April, April,
der weiß nicht, was er will!
Nun seht, nun seht,
wie's wieder stürmt und weht,
und jetzt, oh weh, oh weh!
da fällt schon wieder dicker Schnee!
April, April,
der weiß nicht, was er will!

11.01.2014

3 Flugstunden

Beijing ist gut 3 Flugstunden von Hong Kong entfernt. Da lässt es sich schon mal dienstlich morgens hin und abends zurückfliegen. Allerdings hat man dann nicht viel mehr gesehen als das Büro der Volkswagen Group China (VGC) und jede Menge Autos im Stau auf dem Weg dorthin.
Foto: VGC Parkplatz
Es ging anlässlich unserer Aufsichtsratssitzung nach Beijing, kein erfreulicher Anlass, denn das Jahr 2013 ist nicht so erfolgreich verlaufen wie geplant und das bedeutet: viele kritische Fragen in der Sitzung. Zum Glück schien die Sonne (bei -3 Grad), Luft und Himmel waren recht klar und wir sind ohne größere Blessuren in der gleichen Nacht zurückgekehrt.
Foto: VGC Bürogebäude

JTEBS: Das Büro in Peking gibt es seit 1999. 2004 wurde die Volkswagen Group China gegründet. Sie ist heute mit 17 Produktions-, Vertriebs- und Finanzdienstleistungsgesellschaften in China präsent und beschäftigt rund 75 000 Menschen http://autogramm/standorte.

26.09.2013

Nach Beijing

Ich war für 2 Tage in Beijing. Die erste Dienstreise, die ehrlich gesagt etwas chaotisch verlaufen ist, aus mehreren Gründen.
Foto: Kunst im Opposite House in Beijing
1. wie? wir sind zu fünft und es ist kein Shuttle zum Flughafen organisiert, weil jeder lieber individuell dorthin fährt? Na, gut, kein Problem: ich fahre mit dem Auto zum Airport Express und nehme den Zug...
2. wie? alle Parkplätze rund um den Airport Express belegt (der Parkplatz-Aufpasser meinte, dass der Grund dafür noch der Taifun wäre). Na, dann also doch per Auto direkt zum Flughafen...
3. tja, wie komme ich da nur am besten/schnellsten hin? Kein Problem, ist ja ausgeschildert, nachdem ich den richtigen Tunnel gefunden hatte, was wiederum doch zunächst ein kleines Problem war wegen der vielen Einbahnstrassen...
4. zu welchem Terminal muss ich eigentlich? 
5. ach du Schreck! es gibt 4 verschiedene Parkplätze am Flughafen. Welcher ist wohl der richtige für Terminal 1? Ist 1-Nacht-weg-sein noch eine Kurzzeitparkdauer? Egal, nimm irgendeinen. Alles im Griff und noch gut in der Zeit...(Parkplatz 4 ist übrigens der beste, weil auch überdacht. Parkplatz 2, auf dem ich dann stand, ist zwar etwas günstiger, aber mit direkter Sonneneinstrahlung - kein wirklicher Spass, weder für Beetle noch mich bei der Rückkehr)
6. Einchecken, zum ersten Mal mit Hong Kong Personalaufweis (HKID) und Fingerabdruck. Kein Problem. Klappte gut. Aber später, oh richtig Schreck: wo ist meine HKID abgeblieben??!
7. Entscheidung: Ohne meine HKID steige ich nicht in den Flieger! Wie soll ich sie wieder bekommen, wenn ich Dienstag spät nachts zurückkomme? Und dann komme ich vielleicht nicht mehr vom Flughafengelände runter, weil mir ja dieses wichtige Ausweisdokument fehlt... und überhaupt: wer will schon nach Beijing?! Zu einer Konferenz, von der keiner weiss um was es eigentlich geht?! Und wir so viel gerade zu tun haben.
Nach mehreren information countern, zwei Anrufen bei Lost&Found, dem Immigrationsbüro und der Fluggesellschaft DragonAir habe ich am Ende tatsächlich meine HKID (inkl. Führerschein) wiedergefunden, einen späteren Flieger nach Beijing bekommen (der dann leider weitere 2,5 Stunden Verspätung hatte) und war um 2:30 Uhr morgens im Hotel in Beijing. Ein cooles, etwas 'overdesigntes' mit-viel-Kunst-Hotel, aber trotzdem zu empfehlen, zumindest bei den günstigen Volkswagen Zimmerpreisen: the opposite house http://www.theoppositehouse.com/

Auch dem Rückflug mangelte es nicht an Aufregung, denn die Abflugzeit verschob sich immer weiter nach hinten: von 20:30 auf 22:30 auf 23:45... was bedeutet hätte, dass wir nicht vor 3 Uhr morgens in Hong Kong gelandet wären. Also, let´s take another flight. Den gab es am nächsten Morgen aber nur nach Shenzhen/Südchina, und von dort aus ging es per Auto weiter nach Hong Kong (ca. 1 Stunde Fahrt). Aus dem Kofferraum des Autos ist mir dann noch meine Reisetasche an der Grenze gepurzelt, aber keine Sorge, der Computer funktioniert noch. Die Reise dauerte dieses Mal keine 12 Stunden, aber immerhin 8.
Und es lässt sich noch berichten: Die Konferenz war sehr gut. Und ich bin auf dem Weg über eine nette Karikatur in der China Daily Tageszeitung zum Taifun Usagi gestolpert, über die ich sehr schmunzeln musste:
Foto: Karikatur in der Daily China Tageszeitung

02.07.2013

Bye-byyyyeeee Germany

Die meisten Sachen sind schon vor uns auf den Weg gegangen (das unbegleitete Fluggepäck - 50kg pro Person - wird deshalb auch definitiv vor uns in Hong Kong ankommen). Dieses Mal wurde Turkish Airlines gebucht, die in 2012 als beste europäische Fluglinie ausgezeichnet wurde (Platz 7 weltweit) www.welt.de/Das-sind-die-besten-Airlines-der-Welt. Der Service an Board war gut, wenn auch nicht immer schnell; die Business Class Lounge in Istanbul beeindruckend, der Flughafen selbst aber eher unübersichtlich und voll. Und man wurde tatsächlich noch per Bus zur Boing 777 geshuttlet.

Der erste Arbeitstag ist der 2.7., weil gestern ein Feiertag in Hong Kong war. Die erste Nacht geht es noch in ein Hotel, dann aber gleich in die neue Wohnung mit Leihmöbeln, jedoch zunächst ohne Internet. Deshalb kann ich auch noch nicht sagen, wann es JTEBS wieder live aus Hong Kong geben wird. Bis dahin verbleiben wir deshalb mit dem postalischen 'Olsen-Gruß': Bye Bye. See you soon.
Foto: Grüße von den Olsen (links)/Dachgepäck auf einem Käfer
Na gut, und natürlich sind wir nicht mit einem Köfferchen auf 'nem Käfer los, sondern haben unsere ganze Armada von Rimowa Koffern gerade so in einen großen Passat Variant gequetscht und sind damit los zum Flughafen. JTEBS: Armada = große [Kriegs]flotte, Pulk, Schwarm, aus dem Spanischen, zu lateinisch armatus = bewaffnet. www.duden.de/rechtschreibung/Armada
Foto: Rimowa Armada

Foto: Einstieg in die Boing 777 noch per Gangway in Istanbul

26.06.2013

First Class

Was gab es noch so besonderes auf dem first class Flug von Hong Kong? Neben viel Platz und einem Sitz, der sich wirklich zum waagerechten Bett (mit richtigem Laken und Bettdecke) machen ließ, hier meine Top 15 Highlights:
Foto: First Class in der 747-8 bei Lufthansa
1. Man wurde aus der Warteschlange der Business Class Passagiere herausgeholt und persönlich in den Flieger begleitet.
2. Nur 8 Gäste (für 2 Flugbegleiter) in dieser Klasse
3. Ein zusätzlicher Schrank für das eigene Handgepäck
4. Die Rose.
5. Das Essen auf schönem Porzellan und individuell 'vorgelegt'
6. Hochfahrbare Trennwände zum Nachbarn und/oder zum Gang
7. Schlafanzug von van Laak (und erstaunlicherweise verzichten viele First Class Passagiere dann auch tatsächlich auf ihre Individualität und laufen einheitlich in diesen Schlafanzügen herum)
8. Der Toiletten'raum' mit Ausblick und Ablagen (der nach jeder Nutzung kontrolliert und geblockt wird, um für den nächsten Gast wieder geöffnet zu werden)
9. Eine mind. 1m lange Schiene, auf dem sich der Tisch bis zum Fußende schieben lässt (und damit immer einen guten Ausstieg gewährleistet)
10. großer Bildschirm mit dicken Kopfhörer (letztere drückten allerdings ein wenig und ersterer hatte ein paar 'Auflösungsprobleme')
11. Vom Kaviar hatte ich schon berichtet. Scheint eine Tradition bei Lufthansa zu seien, die ca. 7 Tonnen!!! der Fischeier pro Jahr aus italienischen Aquakulturen für ihre First Class Passagiere beziehen und damit 5-10% der weltweiten Zucht-Kaviarproduktion einkaufen.www.spiegel.de/reise/luxus-im-flugzeug
12. Gepolsterte Augenbinde (bestimmt auch verstellbar, aber mir rutschte sie immer runter)
13. Heranfahrbare Fußablage (aber nix für kleine Leute. Ich reichte gerade ran, meine liebenswerte ältere asiatische Nachbarin nicht)
14. Ganz leise (selbst der Kabinenvorhang für den Servicebereich war verstärkt, vermutlich zur Geräuschdämmung)
15. Und: echten Cappuccino zum Frühstück
Einfach first class. Übrigens zusätzlich mit einem ganz lustigen Flugbegleiter, der besonders charmant, etwas tollpatschig, aber ein echter 'Kümmerer' war.

15.06.2013

Papa-Post 747-8

Ja, jetzt wird es flugzeugtechnisch. Denn die Lufthansa fliegt seit Juni 2012 ab Frankfurt nach Hong Kong mit der neuen Boeing 747-8. http://747-8.lufthansa.com/b747/experience
Foto: Zum Einsteigen bereit in Frankfurt/http://747-8.lufthansa.com/b747/experience

Als vollkommen neu entwickeltes Flugzeug baut die Boeing 747-8 Intercontinental auf der bewährten Boeing 747-Reihe auf. Die Flügel weisen eine deutlich verbesserte Aerodynamik auf und haben neu entwickelte Tragflächenenden. Darüber hinaus bietet das Flugzeug spürbare Verbesserungen bei der Ökoeffizienz: die Gent GEnx-2B-Triebwerke verbrauchen weniger Kerosin und erreichen bei Treibstoffeffizienz und CO2-Emission pro Passagier eine deutliche Verbesserung um 15 Prozent. Zudem sind die Geräuschemissionen um 30 Prozent geringer. Die Boeing 747-8 ist mit 76,3 Metern 5,6 m länger als das Vorgängermodell Boeing 747-400. Der neue Lufthansa-Jumbo bietet insgesamt 362 Gästen Platz, davon acht in der First Class, 92 in der Business Class und 262 in der Economy Class. www.lufthansagroup.com/boeing-747-8

Probleme gab es noch mit der Lautstärken-Regulierung der Durchsagen. Aber - und das ist ein echt großer Fortschritt gegenüber dem Flug vor einem Monat - Wasser war während des gesamten Fluges verfügbar, sowohl in den Toiletten als auch für den morgendlichen Kaffee!