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11.09.2014

Mosburger

Mosburger ist eine japanische Burgerkette. Das Besondere: es gibt auch einige Burger mit echten Reisbrötchen, was natürlich genau das richtige für husband ist.
Foto: echter Reisburger
Leider schmeckten sie in Taipei wesentlich besser als in Hong Kong, was erklären könnte, warum es hier bisher viel wenige Filialen gibt (13 in Hong Kong, 235 in Taiwan, 1.410 in Japan, Plakatinfos ohne Datumsangabe - die Internetrecherche hatte sogar nur noch 3 Restaurants in Hong Kong ergeben.)
Foto: Plakat im Mosburger Restaurant

21.08.2014

Gelbe Taxis

In Taipei sind Taxis gelb (und Straßen dürfen nur zu bestimmen Uhrzeiten diagonal überquert werden, was nichts mit den Taxis zu tun hat sondern ausschließlich mit dem Foto ;). Wer entscheidet wohl über Taxifarben in einem Land? Nein, diese Frage wird heute nicht in JTEBS beantwortet. But feel free to add a comment if you know the answer ;)
Foto: Straßenimpression in Taipei
Nachtrag und Erinnerung: in Hong Kong ist ein Taxi je nach Stadteil rot (urban taxis), grün (New Territories) oder blau (Lantau). Das Hellelfenbein (RAL 1015) in Deutschland ist übrigens schon länger keine bundesweite Pflichtfarbe mehr, sondern Land oder Landkreise dürfen entscheiden www.stern.de/taxi-farbe-ral-1015-hat-ausgedient.

20.08.2014

大同 Reiskocher

Lini kann es jetzt auch bestätigen: Reiskocher sind super! Reis und Wasser einfach rein, anschalten, nicht mehr drum kümmern, fertig und warmgehalten bis er aufgegessen ist. Eigentlich wollten wir uns aus Taipei einen traditionellen Tatung (大同) Reiskocher mitbringen, es scheiterte leider an der nicht vorrätigen 220Volt Version. Aber es wird ja wohl nicht so schwer sein - dachten wir - im 'hier-gibt-es-alles-Hong-Kong' einen Reiskocher aus dem Nachbarland zu finden. War es am Ende auch nicht, obwohl die online Recherche keinerlei Ergebnisse zu Läden hervorbrachte. Aber zum Glück gibt es ja den Kollegen Zufall und der wollte, dass es den Reiskocher als letztes Ausstellungsstück direkt in einem Elektroladen in unserem Bürogebäude gab. Ein bisschen zu groß und zu farbig (bright orange!), aber egal. (Es hätte ihn auch noch in knallig-pink gegeben, liebe Freundin-hat-mal-in-Taipei-gelebt, eine echte Sonderfarbe für dich ;)
Foto: Reiskocher aus Taiwan


Tatung wurde 1918 in Taipei gegründet und ist einer der weltweit größten Hersteller von Elektro- und IT Geräten. Neben PCs, Bildschirmen, Bildtelefonen sind vor allem Fernsehen und Haushaltsgeräte wie der Reiskocher zum Markenzeichen des Unternehmens geworden www.tatung.com/about.

19.08.2014

101 = 台北 (gesprochen: yīlíngyī)

Der Taipei 101 (台北, geprochen: yīlíngyī oder englisch: one-o-one) ist inzwischen nur noch das vierthöchste Gebäude der Welt, aber trotzdem sehr beeindruckend, vielleicht weil er immer noch so einsam und allein mit seinen 508m die anderen Gebäude der Stadt weit überragt.
Foto: Taipei 101 am Abend



Foto: Aussicht vom Xue Xue Institute, Graphik von www.newslab.cz/tallest-buildings



18.08.2014

Ghost Festival

Kein Vergleich: der Monat August ist Geistermonat, aber dies war in Taipei viel deutlicher zu spüren als in Hong Kong. Überall reichlich gefüllte Tische für die hungrigen Geister und große Feuertöpfe, in denen Papiergeld ('hell notes') verbrannt wurde.
Foto: Geister-Gabentisch in Taipei
Kollege James aus Taiwan klärte uns auf: es ist eine Hausgemeinschaftszeremonie. Seine war am Samstag um 13 Uhr, zu der der Tisch vor dem Eingang des Gebäudes aufgebaut wurde. Dann trifft man sich für ca. 1 - 1,5 Stunde um danach wieder alles Essen einzusammeln, was in den nächsten Tagen selbst verzehrt wird. Dagegen muten die vereinzelten Feierlichkeiten in Hong Kong wirklich sehr spartanisch an.
Foto: Geister-Gabentisch in Hong Kong
Trotzdem gilt auch hier: im 7. Monat des Mondkalenders ist die Distanz zwischen Diesseits und Jenseits am geringsten - der Grund warum die Geister angezogen werden und sich unter das lebendige Volk mischen. Die schlimmsten unter ihnen - die Hungry Ghosts  - waren auch schon zu Lebzeiten eher böse, neidische, habgierige Menschen und kommen als solche zurück. Deshalb werden die Gaben nicht nur für die eigenen Verwandten sondern auch diese hungrigen Geister vor die Tür gelegt, um sie gnädig zu stimmen. 
Tipps, die man traditionell während des Geistermonats beachten sollte, gibt Mr-Know-it-All im aktuellen HK Magazine:
1. Kein Schwarz tragen - das lockt die Geister an (ooops!)
2. Nicht durch dunkle Gassen laufen - da halten sie sich auf.
3. Keine Wände berühren - ein Geist könnte in dich fahren.
4. Nicht in die Nähe von Wasser gehen - da lauern sie und wollen dich ertränken (wir Westler scheinen aber immun dagegen zu sein, denn wir sind am Wochenende lange am Strand und im Meer gewesen und munter zurückgekehrt.)
Foto: August am Strand - nicht für jederman


17.08.2014

How to eat Baos

Weil wir gestern blogtechnisch schon beim Essen waren, darf nicht unerwähnt bleiben, dass unser Wochenendtrip nach Taipei auch voller kulinarischer Highlights war. Erster Stopp war gleich ein Dim Sum Restaurant, in der es JTEBS Tipps zum Essen der Baos gab. Jawohl, der Löffel ist offizielles Hilfsmittel und man darf die Baos anstechen, damit die Flüssigkeit entweicht.
Foto: Bao-Ess-Anleitung
Wenn man gefragt hätte, hätte einem dies sicherlich auch die sehr nette Bedienung gezeigt - so aber war sie nur Beraterin bei der Essensauswahl.
Foto: Nellie, die nette Bedienung




10.08.2014

Blogpause

Freundin-hat-mal-in-Taipei-gelebt war zu Besuch und mit ihr geht es jetzt in ihre alte Heimat. Deshalb herrscht Blogpause, aber nicht bevor darauf hingewiesen wird, dass Taipei 823km von Hong Kong entfernt ist, was man auf dem Peak lernen kann.
Foto: Entfernung Hong Kong - Taipei


30.04.2014

Sunny Hills

Dies ist ein spezieller Blogpost für Freundin-hat-mal-in-Taipei-gelebt, die mir damals den Laden gezeigt hat und wahrscheinlich längst weiß, dass es auch in Tokio eine coole Niederlassung des taiwanesischen Ananaskuchenherstellers Sunny Hills gibt ;)
Foto: Sunny Hills in Tokio

Was ist das besondere an Sunny Hills? Zum einen schmeckt der Kuchen sehr lecker, feinste Zutaten, bio made in Taiwan. Zum anderen sind Verkaufskonzept und Store ungewöhnlich: moderne, schlichte Wohlfühlatmosphäre; man wird empfangen mit einer Tasse Tee und einem kleinen Kuchen, einfach so und sehr freundlich. Man kann verweilen solange man mag und dann auch wieder gehen. Ein Großteil der Gäste wird wohl am Ende aus Überzeugung doch den Kuchen zum Mitnehmen kaufen, was sehr dezent und unaufdringlich geschieht. Inzwischen gibt es vier Läden in Asien: Taipei, Shanghai, Singapur und Tokio www.sunnyhills.com.sg/stores.
Foto: www.dezeen.com/sunnyhills-at-minami-aoyama-by-kengo-kuma/

Der Laden in Tokio wurde von dem japanischen Architekt Kengo Kuma entworfen: ein kleiner Wald in mitten der quirligen Innenstadt, nach traditioneller japanischer Bauart (ohne Nägel oder Leim), einen Bambuskorb symbolisierend. Gelungen. www.dezeen.com/2014/sunnyhills-at-minami-aoyama-by-kengo-kuma.