26.02.2018

Unterkunft Pyeongchang

Eine interessierte JTEBS Leserin hatte gefragt, ob wir auch in dem neuen Phoenix Hotel in Pyeongchang waren. Leider nein - die großen Hotels liessen sich für normale Besucher gar nicht buchen, sondern waren schon von Firmen/Sponsoren/Verbänden reserviert (oder wollten Preise von über 800 Euro pro Nacht haben.) Daher haben wir das Phoenix Hotel nur zum Aufwärmen genutzt.
Foto: Kamin im Phoenix Hotel
Wir waren sehr einfach untergebracht, aber auch direkt in Pyeongchang, in einer Art Ferienwohnung, die wohl üblicherweise mit vielen Personen gebucht wird und daher viel Platz für ein Matratzenlager statt Möbeln hatte. Aber wie immer - egal in welchem Zustand die Wohnung: sauber und ordentlich ist es immer.
Foto: Eingang - nicht das Phoenix Hotel!
Foto: basic, Olympia Fernsehen gucken vom Boden aus

24.02.2018

bitterkalt

Am Samstag, dem Tag unserer Anreise nach Pyeongchang waren es noch 0 Grad, aber über Nacht wurde es bitterkalt mit -15 Grad am nächsten Morgen. Zum Glück waren wir gerüstet, mit 3 Lagen Jacken und Hosen übereinander.
Foto: eingemummelt
Am Ende wurde aber doch noch in eine weitere Olympia-Decke investiert, den die Kälte kroch hinein trotz Sonnenschein und Jubeln.
Foto: Soohorang Decke
Foto: eingemummelte Fans

22.02.2018

slopestyle

Das war das Logo für Snowboard Slopestyle - eine recht neue Olympische Disziplin, die man auch als "Hindernislauf mit Noten" bezeichnet könnte. Ein Slopestyle-Kurs beinhaltet diverse Hindernissen (neudeutsch: obstacles), die man auch in einem Skaterpark findet.
Foto: Logo Snowboard Slopestyle

Obstacles sind hohe Schanzen, Boxen und Rails. Eine Box ist ein viereckiges Hindernis, das sich durch eine flache und meist breitere Oberfläche auszeichnet. Eine Rail ist ein rundes Metall-Geländer. Beim Slopestyle gilt es, über die besagten Obstacles möglichst cool rüber zu rutschen, die Balance zu halten, versteht sich, und beim Absprung am Ende noch mit einer möglichst schwierigen Drehung elegant wieder im Schnee zu landen.

Die Hindernisse in einem Slopestyle Park sind immer unterschiedlich, es gibt keine einheitlichen Vorgaben für den Aufbau des Parcours d. h. Anzahl, Größen und Längen der Schanzen, Boxen oder Rails sind unterschiedlich und bestimmen daher Schwierigkeitsgrad, Höhe und Weite der Sprünge im Parcours.
Foto: Slopestyle Abfahrt
Eine 6-köpfige Jury entscheidet über die Platzierungen. Die maximal zu erreichende Punktzahl ist 100, die höchste und niedrigste Wertung werden gestrichen. Es wird darauf geachtet, wie der Fahrer oder die Fahrerin die einzelnen Elemente nutzt (Kreativität), welche Tricks er macht (Schwierigkeit) und wie er sie ausführt (Style). Bei den Sprüngen werden Höhe, Weite und Landung bewertet.
Zum Glück gab es neben der Abfahrt einen grossen Bildschirm und sowohl einen englischen als auch koreanischen Kommentator, der die Regeln und die Läufe für die Zuschauer gut beschrieben hat.

19.02.2018

Tribünen

Wir sind so prima per Auto durchgekommen, dass wir am Samstag ausreichend Zeit hatten, uns schon mal alles anzuschauen. Die Zuschauertribünen waren gewaltig (und am nächsten Tag zum Glück auch recht gut besucht)
Foto: Inspektion
Foto: grosse Aufbauten
Das einzige Hotel, das in Pyeongchang für Olympia renoviert wurde, war das Phoenix Hotel, das auch gleichzeitig Pressezentrum und den Athleteneingang beherbergte. Allerdings war es noch nicht ganz fertig, aber dafür sah man den ein oder anderen Olympioniken durch die Lobby spazieren, insbesondere Kanadier, Amerikaner und Australier waren in grossen Teams vertreten (man traf sie morgens dann auch im einzigen geöffneten Cafe, das zumindest sein englisch-sprachiges Personal aufgestockt hatte).
Foto: Phoenix Hotel
Foto: Athleteneingang im Phoenix Hotel (direkt mit Liftzugang)

17.02.2018

keine Skifahrer

Wo sich sonst Skifahrer (und Snowboarder) am Wochenende tummeln, war es menschenleer, denn das Skigebiet in Pyeongchang ist nicht gross, der Winter bisher nicht kalt und als es endlich kalt wurde, liefen die Olympiavorbereitungen und normales Skilaufen ist nicht mehr möglich. Die Plakate "Olympia bringt uns um(s Geschäft)" häuften sich, je dichter wir an die Wettkampfstätte kamen. Vor allem die Skiverleiher waren getroffen (denn kaum ein Koreaner besitzt Ski oder Snowboards, viel praktischer ist es, sich das Equipment einfach vor Ort auszuleihen.) Aber auch viele Restaurants hatten geschlossen. Eigentlich traurig, auch für die Olympiateilnehmer, denn rund um den Snowpark sah es recht trostlos und heruntergekommen aus.
Foto: geschlossene Geschäfte 
Foto: am ersten Olympia Wochenende kein grosser Andrang

14.02.2018

Pyeongchang live

Wir hatten ein wenig Sorge per Auto nach Pyeongchang zu fahren (Verkehr, Schnee & Eis, keine Parkplätze vor Ort), aber alles unbegründet: Samstag morgen ging es bei trockenen 0 Grad los, in nicht mal 2 Stunden waren wir dort, denn im Vergleich zum normalen Skifahrer-Wochenendverkehr war nichts los auf den Strassen nach Pyeongchang.
Foto: carposing
Weil wir beim Snowboard Slopestyle Finale der Männer zugeschaut haben, mussten wir allerdings auch nur bis direkt nach Pyeongchang, genauer in den Phoenix Snowpark, siehe blauer Stern. In Gangneung befinden sich alle neuen Stadien, so dass dort mehr modernes Olympia Feeling aufkommt.
Foto: Phoenix Snowpark am dichtesten an Seoul, Quelle: www.focus.de/olympia-2018-austragungsorte

11.02.2018

Olympia Quiz 5

Mit den letzten Olympia Quiz Fragen sei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gutes Gelingen, faire Wettkämpfe und erfolgreiche Spiele gewünscht. Wir sind auf dem Weg nach Pyeongchang, denn haben auch Karten für Sonntag: Snowboard Slopestyle.
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Lösungen:
6a
7b (nicht nur zum Warmhalten beim Apres-Ski, sondern auch gern nach der Arbeit und mit Bier gemixt)
10b (wenn getrennt, laufen alle splitternackt herum)
11c (hätte jeder der Namen sein können :)

10.02.2018

Olympia Quiz 4

Der aufmerksame und erinnerungsstarke JTEBS Leser weiss es, der höchste Berg Südkoreas ist auf Jeju, der Hallasan. Wie hoch ist der höchste Berg auf dem Festland?
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Eine weitere Olympia Quiz Frage mit Jeju-Bezug:
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Lösung: 8a, 12a
Zur Erinnerung: Haenyeo, die Taucherinnen Jeju, tauchen bis zu 10 Meter in die Tiefe, um Meeresfrüchte zu ernten. Dies machen sie an etwa 90 Tage im Jahr, wobei sie in den Sommermonaten 6-7 Stunden und in den Wintermonaten 4-5 Stunden tauchen. Ihr Wissen um den Ozean und das Tauchen wird von Generation zu Generation, also von Mutter an Tochter oder Schwiegertochter, weitergegeben http://german.visitkorea.or.kr/ger/Haenyeo

09.02.2018

Olympia Quiz 3

Fortsetzung Olympia Quiz: Soohorang (gesprochen: Suhorang) und Bandabi (Paralympiade) sind die offiziellen Maskottchen der Olympischen Winterspiele, die heute losgehen werden.
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Soohorang ist ein weißer Tiger. Das Motiv des Tigers wurde gewählt, ein Tier, das eine starke Verwurzelung in der koreanischen Kultur und Mythologie hat. Es steht für Stärke, Schutz und Vertrauen. Die weiße Farbe soll zum einen die Verbindung zum Winter herstellen, zum anderen gelten weiße Tiger als heilige Tiere. Der Name des Maskottchens setzt sich aus Sooho, koreanisch für Schutz, und rang, abgeleitet vom koreanischen ho-rang-i für Tiger, zusammen.

Lösung: 5c
Bandabi ist ein Asiatischer Schwarzbär. Ebenso wie der Tiger ist auch der Schwarzbär in der koreanischen Mythologie anzutreffen. Das Motiv des Bären soll Tapferkeit, Entschlossenheit und einen starken Willen symbolisieren. Der Schwarzbär ist außerdem das Symboltier der Provinz Gangwon-do, in der sich die Pyeongchang befindet. Der Name setzt sich aus den Silben banda und bi zusammen. Dabei steht banda für das koreanische Wort bandal, was etwa so viel wie Halbmond bedeutet und sich auf die sichelförmige weiße Färbung des Brustfells von Asiatischen Schwarzbären bezieht, weshalb das Tier auch Mondbär genannt wird. Die Silbe bi steht für die Durchführung und Zelebrierung der Paralympischen Spiele https://wiki/Soohorang_und_Bandabi

Foto: Olympia Maskottchen


08.02.2018

aus Emden

Der europäische Passat heisst hier übrigens Passat GT in Abgrenzung zum amerikanischen Passat (NMS), den wir hier in Korea bisher nur verkauft hatten. 
Foto: Agentur sms nach der Pressevorstellung
So richtig hilfreich ist die Namensgebung nicht, denn nun sind viele überrascht über den relativ hohen Preis (ab 42,2 Mio KRW = 32.000 Euro), aber wir hatten keinen Einfluss darauf, denn er wurde so in Wolfsburg festgelegt (nachdem unser Produktteam erst selbst suchen sollte, dies wochenlang tat und am Ende informiert wurde, es war eine Falschmeldung einer anderen Abteilung: der Name sei schon festgelegt und nicht diskutierbar. Das war noch vor dem Dieselthema. Also, früher war auch nicht alles besser)
Foto: media photo session
Insgesamt hatten wir bei unserer Pressevorstellung am Ende 130 Medienvertreter incl. 3 TV Sender, die am Abend leider aber fast ausschliesslich negativ berichtet haben, dass wir weder eine Entschuldigung oder weitere Erklärungen zum Thema Homologation noch eine Stellungnahme zu Tierversuchen abgegeben haben.)
200 Artikel (online/offline) wurden geschrieben, die zum Glück dann mehr über den Passat berichteten. Kritische Fragen gab es nur in 1:1 Gesprächen im Anschluss an die photo session. Die Tierschützer-Demo war eine Falschmeldung - die kamen erst am nächsten Tag vor unser Büro. Nach 5 Tagen haben wir 150 Vorbestellungen bei Händlern und 280 registrierte Interessierte auf unser Webseite. Ob das gut oder schlecht ist, ist schwer einzuschätzen. Nun hoffen wir, dass alles heute klappt bei den Behörden und die Fahrzeuge bald zum Verkauf wirklich freigegeben sind. Daumen drücken!

Mein Highlight des Tages unser Pressevorstellung war übrigens eine kleine Trainingseinheit nach der offiziellen Veranstaltung, denn da haben wir mit den Youngstern nicht nur Springen und Fotografieren, wie der Sprung möglichst hoch aussieht geübt, sondern auch Bühnenauftritt, Redetext von Karten ablesen, Blickkontakt zum Publikum halten, Mikrofoneinsatz, Posieren etc. Sie waren begeistert und ich muss sagen: Koreaner brauchen nicht viel Zeit sich auf auf Bühnen mit Reden oder Posieren wohl zu fühlen - darin sind sie total geübt und ich kann viel lernen.
Foto: After media practise



07.02.2018

hiccup

Es wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn es ohne "hiccups" (nette englische Umschreibung für "Problemchen", Schluckauf) losgegangen wäre. Eigentlich wollten wir die ersten Passat GT auf dem Parkplatz in unserem Bürogebäude mit allen Mitarbeitern begrüßen. Das Eventteam hatte extra ein Set Macaronen für jeden vorbereitet.
Foto: Macarons
Aber hiccups sei Dank blieb es spannend bis zur letzten Minute vor unserer Pressevorstellung am 1. Februar: die AVK Group Pressekonferenz, die vorher stattfinden sollte, wird abgesagt, wir entscheiden uns das Event dann lieber bei einem Händler durchzuführen (bescheiden und einfach). Dann kommen die Autos nicht aus dem Zoll. Das Thema "Tier- und Menschenversuche" schwappt nach Korea. Die Homologationsdokumenten sind doch noch nicht final bestätigt. Am Abend vor dem Event erhalten wir die Nachricht von einem Journalisten, dass Tierschützer vor dem Presseevent auftauchen wollen (was sie dann aber nicht taten). Wir sind bereits im Aufbau, der bis 2 Uhr nachts dauern wird und entscheiden uns: wir halten unser Event trotzdem ab, denn ausladen am Abend davor geht auch nicht. Aber für alles gibt es eine einfache Erklärung: Es war Supermoon Nacht, der auch crazy moon heisst. Und da soll doch mal jemand sagen, Arbeiten wäre nicht aufregend :)
Foto: Aufbau

06.02.2018

Olympia Quiz 2

Na, aus welchem Material bestehen Olympiamedaillen hauptsächlich? Bei Frage 3 ist eigentlich alles richtig, so die Kollegen, aber eins eben ein praktischer "snack".
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Lösung: 2a, 3b

05.02.2018

Olympia Quiz 1

Am 9.2. geht es los. Und weil das Lufthansa Magazin eine Doppelseite mit Quizfragen zu "Kaltem & Kuriosem" aus Korea hatte, gibt's ein paar davon nun bei JTEBS.
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Lösung: 4c - die Englische Schreibweise von Koreanischen Namen ist nicht standardisiert, aber für den Olympischen Austragungsort schein man sich in der Tat nun geeinigt zu haben, dass er Pyeongchang geschrieben wird, denn so steht es überall geschrieben. Den Grund dafür (Verwechslungsgefahr mit der Hauptstadt Nordkoreas) bezweifele ich allerdings stark. Ausgesprochen wird er ungefähr so: Pjong-tschang
Lösung:1a

04.02.2018

Hallabong

Wer hätte gedacht, dass ich immer noch jeden Tag ein bisschen schlauer auf Jeju werde. Da dachte ich doch, dass der Begriff "Hallabong" der Oberbegriff für alle auf Jeju geernteten Mandarinen (Gamgyul) ist. Stimmt aber nicht, es ist ein Untergruppe für die recht grosse Sorte mit dickerer Schale und Ausbuchtung am Stilende, die sehr süßes, weiches Fruchtfleisch hat. JTEBS.
Foto: Quelle III magazine

02.02.2018

Schnee auf der Bergspitze

Mit 1.950m ist der Halla-Berg (Hallasan) auf Jeju der höchste Berg in Südkorea - und lugte mit etwas Schnee bedeckt über den Wolken hervor. Für Mietwagen bekam man Schneeketten mit falls man sich ihm nähern wollte, um hoch zu wandern.
Foto: Schnee auf dem Hallasan
Wir haben uns lieber mit einem der kleinen Oreum begnügt (kegelförmige, vulkanische Erhebungen auf der Jeju-Insel, die man besteigen/erwandern kann). Das war schon steil genug.
Foto: komfortables Wandern
Foto: schilfbedenkter kleiner Vulkanberg

31.01.2018

leeres Jeju

Im Januar nach Jeju kann durchaus bedeuten, dass man in einen Schneesturm kommt und deshalb ein paar Tage auf der Insel festsitzt, weil Flüge gestrichen werden. Wir hatten Glück: sogar ein bisschen Sonnenschein, wenig Menschen, aber warm einpacken war wichtig.
Foto: Winter auf Jeju
Foto: warm einpacken oder schliessen

28.01.2018

Chung

Das Australian Open Tennisfieber hat Korea und uns erfasst, zumal es rund um die Uhr auf allen Sportsendern und -platformen übertragen wurde, wir inzwischen jede Menge Fernseher haben (Hotel sei Dank) und ein (untypischer) Koreaner im Halbfinale stand, der nicht perfekt, sondern mit einer Sehschwäche lebt, die sich nicht einfach "wegoperieren" liess. Schade, dass er aufgeben musste.
Foto: Australien Open




Hyeon Chung (eher wie "Tschong" mit kurzem "O" ausgesprochen) stand als erster Koreaner im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers und wurde eigentlich nur aufgrund seiner Sehschwäche (Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung) zum Tennisspieler, denn der auffällige gelbe Ball sollte die Augen trainieren. So zog er mit 13 Jahren fern der Heimat und Familie in die  Talentschmiede von Nick Bollettieri in Bradenton (Florida) und kehrte nach 3 Jahren zurück nach Südkorea. Früh stellte er sich schon den Prüfungen auf der Challenger-Serie, gewann mit 18 Jahren seinen ersten Pokal - und danach noch sieben weitere Turniere.
www.spiegel.de/sport/hyeon-chung-bei-den-australian-open-geek-und-gigant
Mit 21 stand er nun im Halbfinale der Australian Open und spielte bis dahin das Turnier unbekümmert, mit hoher Beweglichkeit und Flexibilität. Seine Spielweise wird mit Novak oder Djokovic verglichen (und er gibt auf unumwunden zu, dass es seine Idole sind, deren Spielweise er versucht zu kopieren), er ist stets in Bewegung, antizipiert jeden Ball, ist schnell und macht den Platz so klein, dass der einfache Angriff für den Gegner fast unmöglich ist. Chungs Trainer Neville Godwin sieht sogar größeres Offensivpotenzial als bei Djokovic: "Er hat noch mehr reine Schlagkraft und könnte mit seiner Schnelligkeit sogar vorne am Netz erfolgreich sein."

Erstaunlich ist auch Chungs Return - da gehört er trotz Weltranglistenposition 58 zu den besseren auf der Tour. Und das ist wichtig, denn die Erfolgreichsten der vergangenen Jahre haben eines gemeinsam: Sie ziehen das Spiel von hinten auf. Gewannen früher fast ausschließlich starke Aufschläger, braucht es inzwischen einen außergewöhnlichen Return, um die ganz großen Titel zu holen.
Verletzungen haben Chung allerdings immer wieder gestoppt. Erst mit dem Sieg beim Jahresendturnier der U-21 Spieler im vergangenen November machte Chung international auf sich aufmerksam. In seiner Heimat Südkorea ist der Chung-Hype groß. Noch nie hatte ein Koreaner bislang auch nur das Viertelfinale bei einem Grand Slam erreicht.

27.01.2018

kalt

Nach mehreren Wochen schlechter Luft, kam der Regen und dann die klirrende Kälte mit endlich wieder blauem Himmel. Juhu.
Foto: 23. Januar
Kältetief war dann gestern und vorgestern mit sogar -17 Grad.
Foto: 26. Januar

26.01.2018

Humidifier

Wegen der schlechten und trockenen Luft wurde investiert. Zum stolzen Preis von fast 400 Euro (in Korea war er nicht verfügbar und hätte mindestens 100 Euro mehr gekostet) steht nun ein Dyson namens AM 10 Humidifier im Schlafzimmer, der mit 275 Patenten geschützt ist. Das interessante Designobjekt verteilt feinen Wasserdampf. Dafür wird Wasser von einer piezoelektrischen Keramikscheibe, die bis zu 1,7 Millionen Mal in der Sekunde vibriert, in kleinste Partikel zerstäubt. Zuvor wird es mit UV-Licht aufbereitet. Das tötet 99,9 Prozent der Bakterien, so Dyson www.dyson.de/ventilatoren-und-heizluefter/luftbefeuchter.
Foto: Dyson


Über die Fernbedienung kann eine relative Luftfeuchtigkeit bis 70 Prozent gewählt werden, der Dyson lässt dann so lange Nebel am Ring entweichen, bis der Wert erreicht oder der Tank leer ist. Der Behälter fasst drei Liter, die bis zu 18 Stunden reichen sollen - je nach angestrebter Feuchtigkeit und Gebläseeinstellung kann er aber schon über Nacht leer sein. Reiner Ventilatorbetrieb ist auch möglich - der lässt sich in zehn Stufen verstellen und ist zumindest in den unteren kaum zu hören.

24.01.2018

dicke Luft

Alle klagen. In diesem Jahr ist es besondern schlimm mit der Luftqualität. Inzwischen hatten wir auch schon mehrfach die Farbe Lila, die für "sehr ungesunde" Luft steht, weil die Feinstaubwerte so hoch sind.
Foto: ungesund

20.01.2018

Kohlzeit

Winterzeit ist Kohlzeit, auch oder sogar besonders in Korea, wo eingelegter Kohl als Kimchi zu jeder Mahlzeit dazu gehört. Und nirgendwo kann man Landwirtschaft besser beobachten als auf Jeju, weil dort auf den vielen kleinen Feldern ganz unterschiedliche Sorten angebaut werden. Als Stadtkind steht man staunend davor und merkt z.B. ich habe noch nie Rosenkohl wachsen sehen. Oder Brokkoli.
Foto: Rosenkohlfeld

17.01.2018

AD Zeitschrift

Auf den Business Class Langstreckenflügen und in den Lufthansa Lounges gibt es noch die gedruckten Zeitschriften als Teil des kostenlosen "Unterhaltungsprogramms", ansonsten soll man sie sich vor dem Flug einfach herunterladen. Das spart definitiv Papier, aber ich freue mich trotzdem immer mal wieder the real thing in der Hand zu haben, besonders wenn ich dann noch (mit geübtem Blick) sofort eine pb0110 Tasche entdecke (Nr. 2) http://pb0110.de
Foto: pb0110 featured in AD

15.01.2018

Fleischwolf

In einem Haus & Haushalt sammelt sich so einiges an, dafür kann man auch immer wieder Schätzchen finden, wie Oma's Fleischwolf. Die Firma Jupiter gibt es seit 1921 und ich finde es nett wie sie selbst von sich schreiben: "Wir wissen was wir können und das ist Lebensmittelzerkleinerung" www.my-jupiter.de/ueber-uns
Foto: Jupiter Fleischwolf

14.01.2018

Sandkasten

Ein Relikt unserer Kindheit, aber es gibt sie noch, sogar abgedeckt für den Winter.
Foto: Sandkiste im Winter

11.01.2018

Kreuzfahrer

Wir haben inzwischen jede Menge begeisterte Aida-Kreuzfahrer in der Familie. Auch weil jedes der AIDA Schiffe barrierefreie Kabinen in verschiedenen Kategorien anbietet. Diese Kabinen liegen in der Nähe der Treppenhäuser/Lifte auf AIDAcara, AIDAvita und AIDAaura in den Decks 6 und 7, auf allen anderen Schiffen in Deck 4.
Foto: Kabine mit Ausblick
7-tägige Reisen zwischen den Kanaren starten ab 650 Euro https://www.aida.de/kreuzfahrt

08.01.2018

16 best of us

Auf Instagram ist es scheinbar üblich als Jahresrückblick die besten 9 Fotos zu veröffentlichen. Dank Moldiv-App können es bei mir auch gern 16 Bilder sein. Mensch, wir waren sogar 2x im letzten Jahr in Australien,  2x in Hong Kong, 1x Tauchen & Malaysia...Mein Jeju-Neujahrs-Vorsatz 2017 wurde auch komplett erfüllt: über 10x war ich in 2017 dort. Let's continue :)))
Foto: best of us

06.01.2018

direkt vor der Tür

Ich hatte es schon erwähnt: unser Umzug in ein Hotel/serviced apartment war eine unschlagbar praktische Idee. Auch für die Silvesternacht, wo wir keine 500m entfernt ein kostenloses K-pop-Konzert als "Brilliant Countdown" hatten und um Mitternacht ein Feuerwerk über dem Coex-Center bewundern konnten. Happy New Year! Privat geböllert wurde in Seoul übrigens nicht.
Foto: direkt vor der Tür