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22.11.2021

bride Ava

Eunjung (Ava) hat gerade ein turbulentes Leben: nach 7 Jahren Volkswagen Korea (von einer Praktikantin zur Event- dann PR Managerin) hat sie nun in eine Industrie (Pernod Ricard, Getränke) gewechselt, aber noch viel wichtiger: sie hat geheiratet, was in Korea ein riesiger Einschnitt ins Leben ist, denn bedeutet: erstmalig Zusammenleben, große familiäre Erwartungen, bald Kinder…und vor der Hochzeit gab es viel zu tun,  offensichtlich auch ein paar Schönheitseingriffe, denn ich habe sie kaum erkannt, hihi.



26.09.2021

MM - Little Jay

Inzwischen ist Baby Jay zu einer richtigen kleinen Dame herangewachsen, die den Gyeongbokgung Palast in Seoul in der traditionellen Tracht, Hanbok, besucht. Die Zeit vergeht.




21.06.2021

MM - DH’s Geburtstag

Es sind diese Momente, an denen man sich sehr an alte Zeiten erinnert: DH, mein Mitarbeiter und Nachfolger in Korea hat heute Geburtstag gehabt. Das Office wurde vor 2 Jahren komplett verkleinert, es ist das erste Bild, das ich von seinem Büro (er nennt es ‘mein Platz’, nicht ‘mein Büro’) sehe. Der goldene Vorhang ist eine Geburtstagsdeko des Teams. Eine ‘brand gesture’ (Geste der Marke), wie er schreibt und vermisst: kleine Gesten, die Freude & Zufriedenheit erheblich steigern. Wie schön, dass das Konzept immer noch lebt, obwohl es seinerzeit, als ich es eingeführt habe, länger brauchte, um auch als Kunden-Mini-Event-Format verstanden zu werden.





04.09.2020

product specialist

Ich freue mich besonders, dass Seungwon es geschafft hat. Seit einem Monat ist er nun fest angestellt, was für junge Leute in Korea nicht mehr leicht ist, denn viele Unternehmen bieten nur noch Zeitverträge an. In gewisser Weise ist Seungwon's Werdegang typisch für die nächste Generation arbeitender Koreaner: renommierte Universität, Studienfach egal, dann merken, dass es schwer wird, einen Arbeitsplatz zu finden, deshalb Uni Abschluss verschieben und ein 1-2 Jahre langes Praktikum einschieben, um praktische Erfahrung zu sammeln. Merkt man, dass es nicht mit einer Festeinstellung klappen wird, in dem Unternehmen, in dem man sich als Praktikant bewiesen hat, geht nach dem Uniabschluss dann das Bewerben los.
Foto: Congrats

Seungwon hatte fast 2 Jahre bei uns im Marketing sein Praktikum gemacht und sich zu einem stillen Star entwickelt, zurückhaltend, bescheiden und sehr vielseitig interessiert. Dass er auch ein echter Autofan ist, haben wir erst nach und nach mitbekommen. Er ist einer der Praktikanten, mit dem ich sehr viel zu tun hatte, denn er ist auch an "hidden places"(unbekanntere locations und Reiseziele), Jeju, Europa und Kaffeekultur interessiert. Mit ihm habe ich viele Kreativ Workshops und Onboardings organisiert, denn er war ein schneller Verstehen und Umsetzer, der nicht nur "yes, ok" sagte, sondern Ideen weiter entwickelte, was bei Praktikanten nicht immer der Fall ist, denn sie wollen erst mal nur alles richtig machen.

Wir haben deshalb viel auch über Karriere und Berufswünsche gesprochen. Er hätte auch bei seinem Vater in den Weinhandel einsteigen können, aber hat dann doch beschlossen, er will in er Automobilbranche bleiben. Nach vielen Absagen bei den grossen lokalen Marken, für die man Beziehungen spielen lassen muss (was Seungwon nicht wollte) ist dann die Idee entstanden, wirklich ganz nah am Kunden anzufangen - und er startete bei einem Mercedeshändler als Produktexperte, eine Funktion, die man von den Verkäufern entkoppelt hatte, damit sich Kunden erst einmal in Ruhe mit dem Produkt und einer Probefahrt beschäftigen können.

Ich habe Seungwon in dieser Zeit drei Mal in Seoul getroffen (als ich schon in Shanghai war) und musste feststellen, dass ihm dieser Kundenkontakt enorm gut getan that, denn er hatte viel von seiner Schüchternheit abgelegt.

Nach einem Jahr wollte er weiter ziehen, aber scheiterte öfter im letzten Interview... so dass wir einen ganzen Coffeeshop-Nachmittag mit Coaching & Üben verbracht haben. Wieder zeigte sich: er ist ein schneller Lerner und hatte dann gleich 2 Angebote: Porsche und Mercedes. Letztendlich genommen hat er dann aber die Zeitvertrag-Stelle bei Volkswagen im Produktteam, denn Luxusmarken sind eigentlich nicht so sein Ding, was sich nämlich in unseren Gesprächen herausgestellt hatte. Es hat sich gelohnt: sowohl das Produktteam bei VW war sehr happy mit ihn, konnte ihm aber keinen festen Job anbieten. Nun hat es bei Audi geklappt. Zwar ein bisschen mehr Luxus, aber hey, man kann nicht alles haben. Congratulations!

26.02.2020

Erdbeergeschmack

Asien hat noch leckere Erdbeeren. Ich schreibe Asien, weil es uns in Hong Kong zum ersten Mal, aber vor allem Korea aufgefallen war. In Hong Kong gab es sie zum CNY/chinesischen Neujahr, denn da sind Früchtekörbe ein wichtiges Geschenk: leckere Erdbeeren, irre teuer aber mit Geschmack, wie es sie früher auch in Deutschland gab bevor sie dann alle geschmacklos-wässerig wurden. In China tauchten sie auch zu CNY auf.
Foto: rar - Erdbeeren mit Geschmack
In Korea gab es allerdings eine richtige Erdbeersaison, denn sie werden im eigenen Land angebaut und waren einfach toll. Ein Freund von Freund Jason bastelt deshalb auch gerade an einer Geschäftsidee: sie als geschmackvolles Pulver zu exportieren.

05.01.2020

K-friends

In 2019 war ich 5 Mal in Korea und es steht auch auf meiner "Vorsatz-Liste" für 2020, immer mal wieder vorbeizuschauen. Martin Biswurm habe ich 2 von 5 Malen dort gesehen, inzwischen ist aber auch er weitergezogen (nach fast 6 Jahren Korea) und hat in Taiwan als Aftersales Leiter angefangen.

Foto: von Links: Sophie, Seungwon, Jimin, Jenny

Sophia (links, 1) ging es beim letzten Besuch ganz schlecht, denn sie hatte eine stressbedingte Nervenentzündung und ihre gesamt linke Gesichtshälfte war gelähmt. Ihr geht es besser, sie hat wieder angefangen zu arbeiten, aber weiss selbst, dass sie nicht viel in ihrem Leben geändert hat, sondern eher Glück hatte und daher Gefahr droht, dass es wieder passieren könnte. Ihr Mann macht nun aber ein 6monatiges Sabbatical (sehr ungewöhnlich in Korea) denn er war auch total unglücklich und gestresst im Job.

Seungwon (2. von links) arbeitet als Produktexperte bei einem Mercedes-Händler, aber will sich gern verändern. Mit ihm habe ich ein wenig "Bewerbungstraining" gemacht - und siehe da: er hat ein Angebot von Porsche bekommen, aber noch viel besser, fängt jetzt wieder bei Volkswagen Korea im Produktmarketing an, auch wenn erstmal auf einer temporären Stelle (Elternzeitvertretung)

Jimin (3. von links) ist von Tesla weiter ins Porsche Marketing. Dort allerdings nicht sehr ausgelastet bzw. zufrieden, weil recht wenig in Sachen Werbung gemacht wird, aber es gab ganz andere Neuigkeiten und Prioritäten in ihrem Leben. Nach jahrelanger "wilden Ehe", etwas sehr untypisches in Korea, haben sie nun doch geheiratet und - nach jahrelanger "ich will keine Kinder", soll nun doch eins her. Was allerdings nicht geklappt hat, so dass nun Phase 2 eingeleitet wurde: künstliche Befruchtungsversuche. Ich drücke fest die Daumen.

Jenny (links) ist immer noch nicht offizielle Nachfolgerin von DH (Teamleitung Marketingkommunikation) geworden, trotz bestandenem AC, erfolgreicher Projektarbeit und Entwicklungsprozess. Das liegt aber daran, dass DH noch nicht offiziell als mein Nachfolger ernannt wurde, denn er musste auch erst durch einen Prozess. Jenny macht die Arbeit weiterhin Spass, obwohl die Belastung sehr hoch ist (eigene Projekte plus Leitungsfunktion Marketingkommunikation) und DH als "vorsichtiger Chef" wenig Inspirations-und Entscheidungshilfe gibt. Ihr größtes Problem aber, eine unmotivierte, frustrierte Mitarbeiterin hat sich zum Glück nun erledigt, weil MJ gekündigt hat.

Von BJ und mir gibt es kein Foto, denn wir waren spazieren im Tierpark und haben vor lauter Tiere gucken und reden das Fotografieren vergessen, hihi. Und auch vom Chimaek (Chicken & Beer) Abend mit SK wurde nur das Essen fotografiert. Er ist jetzt seit fast einem 3/4 Jahr Vollzeit-Papa und langsam wieder auf der Jobsuche, weil die Eltern finden, er muss arbeiten (finanziell scheint er einen reichen Hintergrund zu haben)
Foto: ... und vom ganzen Hühnerschmaus, guckt nur noch ...




05.08.2019

CRM

CRM ist auch so ein Thema, was es in vielen Unternehmen nicht geschafft hat (inklusive unserem) sich wirklich zu etablieren, sei es organisatorisch, IT-systemtechnisch oder inhaltlich durch gute Massnahmen, die wirklich dazu führen, dass sich Kunden betreut, umsorgt und gut aufgehoben fühlen bei der Marke. CRM - Customer Relationship Management, inzwischen ein fast altmodischer Begriff und wir haben auch in Korea keinen viel besseren gefunden. Aber die Massnahme, die jetzt angelaufen ist, weil vor 1.5 Jahr erdacht, kommt bei Kunden und Händlern gut an: ein Überraschungs-Blumenstrauß zum 1-jährigen Geburtstages des Autos. Happy Birthday auch nach GK!
Foto: Happy Birthday


17.06.2019

starke Frau

Ein Abschiedsgeschenk aus Korea waren die Kollegen in Miniaturformat, die mich jetzt von meinem Büroschrank aus täglich grüssen und ich habe immer überlegt, wann ich wohl dieses Bild in einem Blogeintrag verarbeiten kann. In der Mitte Sophia, eine echt starke Frau.
Foto: Miniaturformat
Der Anlass ist allerdings kein erfreulicher, denn ich hatte mich auch mit Sophia getroffen, als ich in Seoul war. Sophie ist fast von Anbeginn bei Volkswagen Korea und hat sich in jungen Jahren und schnell die Karriereleiter hoch gearbeitet. Nur für 1 Jahr, kurz bevor Stefan kam, war sie mal bei Scania, kam dann aber doch wieder zurück. Sie ist verantwortlich für das Händlernetzmanagement und -entwicklung. Als Working Mom hat frau es in Korea bestimmt nicht leicht, denn die Erwartungen des Umfeldes sind riesig, allen und allem gerecht zu werden. Seit einem Jahr läuft nun auch ein Prozess, wie man sich von einem Händler, der nicht profitabel ist, trennt. Dieser will aber gern bleiben - sie fühlt sich sehr allein gelassen mit dem Prozess, ihre Ehe plätschert so daher, ihre Kinder werden älter... und so hat sie auf einmal eine Nervenentzündung bekommen und ihre gesamte linke Gesichtshälfte war gelähmt. Sie sah auch nach 2 Wochen, als wir uns getroffen haben, völlig entstellt aus. Und das in Korea, wo sich alles um Schönheit dreht. Wir haben lange gesprochen, aber es ist nie einfach, aus dem Hamsterrad auszusteigen...

16.06.2019

Mirror Garden

Im letzten Jahr stand das Sponsoring des Rainbow Musik Festival auf Jarasum Island unter dem Motto Blue Island und zeigte den Tiguan als einziges Modell, was Volkswagen verkaufen konnte. In diesem Jahr hiess es Volkswagen Mirror Garden und zeigte den Arteon (und es ist leider wieder nur das einzige Modell, was aktuell in Korea verkauft werden darf). Das Event war ein wunderschöner Anlass wieder einmal in Korea vorbeizuschauen und dieses Mal viele Leute auf einmal zu treffen, inkl. toller Musik, super Wetter (nicht so heiss wie im letzten Jahr) und ganz entspannte Stimmung.
Foto: VW im Spiegellook
Foto: neue Bekanntschaft
Der Sohn von Dominik war eine echte Granate - während sein Papa keinen Erfolg dabei hatte, ihm die Kopfhörer als Lärmschutz aufzusetzen, war das bei mir gar kein Problem: "Aber Papa, man muss sie ja wohl auch richtig an die Ohren anpassen, sonst drücken sie!"
Und Saejin war ganz happy, dass ich ihr den englischen Namen Emma vor einem Jahr verpasst hatte, den Carla super aussprechen konnte (siehe Foto 4, unten)
Foto: Mirror Garden Impressionen

08.06.2019

Story des Verkaufsstopps

DH ist mein Nachfolger in Korea geworden und hat stolz berichtet, dass er die "Korea Story" im letzten Marketing Round Table vorgestellt hat mit einem Video, was ich noch kurz vor meinem Weggang mit der Agentur initiiert hatte. Damals konnte DH es nicht verstehen, dass ich es wichtig finde, dass diese interessante Story erzählt wird, nicht für mich, sondern für die, die noch da sind, wenn es mit dem Verkauf wieder richtig losgeht. Nun hat er sich bedankt und meinen "Weitblick" bewundert, hihi.

29.05.2019

Kooza

Ich bin dieses Wochenende unterwegs in Korea, was mich daran erinnert, dass ich bei einem meiner letzten Besuche mal wieder in einer Cirque du Soleil Veranstaltung war. Kooza ist ein wenig mehr traditionelle Zirkusshow mit Akrobatik und Clownerie, also nicht so aufwendiger Bühnenbau, aber trotzdem wird man entführt in eine Welt voller Fantasie und Kreativität.
Foto: inside the tent
Auch faszinierend & fasziniert: Sunny's Tochter, geboren im Dezember und nun schon mit grossen Augen unterwegs.
Foto: Little Sunny, 21.12.2018
Zum Volkswagen snow village hatte ich es ja leider nicht geschafft, aber allein die Postkarte von dort hat mich erfreut, denn das Team arbeitet immer noch mit jungen Nachwuchs-Talenten ("new beginners").
Foto: Postkarten Design

24.01.2019

[CHN vs KOR] - Couple Culture

Wesentlich seltener als in Korea sieht man auch hier junge Paare, die der Aussenwelt signalisieren: wir gehören zusammen! Es kann das gleiche Oberteil, Haarfarbe, Frisur, die gleich Handyhülle, Tragetasche etc. sein... der Partnerlook ist ein Markenzeichen von jungen Paare geworden und auch deutlich eine Art "Reviermarkierung".
Foto: Couple Culture



Korea wird mit Couple Culture identifiziert. Viele Geschäfte oder Cafés haben sich auf Pärchen spezialisiert. Es gibt Couple Cafés, in denen Getränke gleich mit zwei Strohhalmen kommen, oder Desserts mit bekannten Liebessymbolen verziert und mit 2 Gabeln serviert werden, versteht sich. Es finden regelmäßig Events statt z. B. Treuepunkteaktionen, die nur mit dem Partner eingelöst werden können. Sehr geschäftsfördernd ist auch der sogenannte D-Day: alle 100 Tage nach dem ersten Date wird gefeiert, dass man noch zusammen ist. Und weil Weihnachten nicht die gleiche Bedeutung wie in der westlich-christlichen Welt hat, ist es in Korea auch ein Couple-Day mit geballte Couple Culture Power geworden, denn der Tag wird i.d.R. als Paar verbraucht mit Essen, Kino gehen, Schlittschuhlaufen, Skifahren etc. www.korea4youth.de/typisch-koreanisch/couple-culture. Das ist in China nicht ganz so, denn zu Weihnachten gibt es keinen einzigen Feiertag und daher wird ganz normal gearbeitet.

24.12.2018

christmas tree

Den schönsten Weihnachtsbaum in diesem Jahr habe ich bestimmt schon gesehen: nämlich im The Art:eon in Seoul, in Form einer hängenden Kunstinstallation aus goldenen Kugeln (und ein paar dazwischen gemogelte schwarze Logos).
Foto: jede Menge Weihnachtskugeln
Das House of Arteon sollte eigentlich schon im September für den Launch des Arteon geöffnet werden. Wie vieles hat sich auch dieses Projekt verschoben, aber zumindest hat es noch in 2018 stattgefunden und war ein perfekten Grund nach 2 Monaten mal wieder in Seoul vorbei zu schauen. Ein tolles Pop-up Event und ich bin stolz auf das Team, denn es trägt mit viel Kreativität (Wonseon sei Dank) weiter, was wir mit Brand Gesture Events und ungewöhnlichen Launch Events gestartet haben. Bravo.
Location: ehemaliges Johnny Walker House in Gangnam
Und weil es auf 5 Etagen u.a. ein Café und ein Restaurant beherbergt, war es auch die perfekte Location, um sich mit vielen zu treffen.
Foto: Wonseon, Jimin (geht jetzt von Tesla zu Porsche), Jenny, Sunny (bekommt in December ihr Baby), BJ
Foto: ... und Samstag Abend bei den Krapps. Best Homemade Dinner EVER
Leider nur als Bildmotiv und nicht in echt, gibt es natürlich auch einen Skoda Weihnachtsbaum im "Crystal design", typisch tschechisch, typisch Skoda.
Foto: Crystal Christmas tree



01.10.2018

China town

Ja, ab heute leben wir nun in Shanghai, auch wenn dieses Bild noch aus Korea stammt, genauer Incheon, die Stadt an der Westküste mit Hafen und Flughafen hat auch ein kleines China Town, das wir einmal auf dem Rückweg von der Küste besucht haben. Lohnt sich nicht wirklich.
Foto: in China Town
Mal schauen, wie es mit dem Blog in China weitergehen wird, denn Google, Whatsapp & Co in China sind ja in diesem Land nicht "freigeschaltet" und man muss besondere Wege finden, sie weiterhin zu nutzen.

30.09.2018

Farewell Korea

Dieses Mal stand es so früh fest wie noch nie, dass wir Korea nach 3 Jahre verlassen werden. Entsprechend lang konnte der Abschied "gestreckt" werden. Ich kann die vielen "letzten" Chimaeks, Lunch und Dinners gar nicht mehr zählen. Ich werde alle sehr vermissen und weiss auch wie sehr ich vermisst werde ... klar, 3 (schwer-verrückte) Jahre verbinden.
Foto: mit Agenturen








Foto: Teamabschied mit Illustration von einem unserer "new beginners"
Von links oben: Choongho, Wonseon, Christina, MJ (Minjung), Ava (Eunjng), Emma (Saejin), Jehyun, Jimin, DH, Wonjune, Paul, Seungwon. Von links unten: Sunny, BJ, Jenny, Natalie
Foto: Farewells


15.09.2018

Westküste

Ich hatte es schon vorher überall gelesen: an die Westküste Koreas zu fahren, macht man nur, wenn man für die Ostküste keine Zeit hat. Damit tut man der Westküste etwas unrecht, aber in der Tat ist sie eher ein Wattenmeer, felsiger und der Strand ist eher ein harter Muschel- statt weicher Sandstrand www.youtube.com/watch?v=94P3J2eAdOk
Foto: Westküste 
Foto: von Schlick- bis Muschelstrand

31.07.2018

funny hats

Kopfbedeckungen gibt es in jeder Form, Größe, Material...besonders im Sommer und bei Frauen. Bei meinem letzten Besuch auf Jeju habe ich tatsächlich auf mal wieder in einen investiert und zwar im Museumshop des Jeju Stone Park als mich der Nieselregen nervte. Sehr praktisch. Nur eine Festhaltschnur fehlt für plötzliche Windböen.
Foto: Steinfiguren auch mit Hut

Einen Video-Clips gibt es auch unter www.youtube.com/cloudydayonjeju

29.07.2018

in or out

Ich mag die Koreaner. Weshalb husband sie auch immer "deine Koreaner" nennt, denn er wird erst jetzt zum Ende etwas "wärmer" mit ihnen. Da ist er nicht allein: jedem Besucher fällt schnell auf, dass Koreaner entweder zu den freundlichsten Menschen gehören (Familie Nelli hat es so erlebt), oder zu den gleichgültigen, unfreundlichen bis hin zu really rude (fand Isabela mit ihren malayischen Freundinnen), die einen auf der Straße gedankenlos anrempeln, beiseite schieben, nicht angucken oder ganz ignorieren.

Gehört man "dazu" sind Koreaner die besten Gastgeber, Kollegen, Mitarbeiter, Freunde etc. und umsorgen freundlich, zuvorkommend, sind offen, haben Humor, erzählen viel, geben Einblicke, sind interessiert, lachen, trinken, essen, posieren etc. zusammen.  
Foto: I wie "in"
Der Unterschied dieses so offensichtlichen Widerspruchs liegt in der persönlichen Beziehung zu dem jeweiligen Koreaner. Als Familienmitglied, Freund, Kollege, guter Kunde oder guter Bekannter, wird man auf das Höflichste behandelt. Menschen, die der Koreaner nicht persönlich kennt, beachtet er einfach nicht, so dass es gepaart mit der Enge der Städte und manchen Traditionen unvermeidbar zu unfreundlichen Begegnungen kommen kann und einem schon mal die Türen direkt vor der Nase zufallen www.expat-news.com/lebenswelt-der-koreaner-wie-das-business-funktioniert

In or out - Koreaner sind kurz gesagt in Gruppen organisiert. Jeder Koreaner gehört verschiedenen Gruppen an, Personen, die dieselbe Universität besucht, in derselben Militäreinheit gedient oder eben zusammen gearbeitet haben. Das Besondere ist, dass diese Gruppen auf Dauer angelegt sind und sich die Mitglieder in einem vergleichs­weise hohen Maß selbst disziplinieren bzw. sanktionieren, um die Ordnung in der Gruppe aufrechtzuerhalten. Dies war insbesondere in den letzten Jahrhunderten ein wesentlicher Bestandteil der Gruppenbeziehungen, da es kaum andere Möglichkeiten gab, priva­te oder geschäftliche Streitigkeiten zu regeln, denn es gab kein vergleichbares Gerichtssystem wie in Europa.

27.07.2018

koreanische Titel im Berufsleben

Gerade hatte mich DH's Frisur inspiriert zu einem Blogeintrag zum Thema Hierarchie und koreanische Titel, da haben wir vor 2 Wochen ein Management Meeting, in dem erklärt wurde, dass wir die koreanischen Titel zum 1.8. abschaffen. Zwar sind sie weiterhin im koreanischen Berufsleben üblich, aber es gibt bereits jahrelange Diskussionen darüber, dass es unmodern ist, Dienstjahre statt Leistung zählen zu lassen (Anm. der Redaktion: was nicht heissen soll, dass wir nun ein modernes Unternehmen geworden sind ;).
Wenn die Titel in der Aussendarstellung erforderlich sind, sollen sie dann doch auch noch bleiben für:
PRESIDENT, MANAGING DIRECTOR: 사장 (Sajang)
EXECUTIVE PRESIDENT: 부사장 (Busajang)
DIRECTOR: 상무 (Sangmu) und
TEAM LEADER: 팀장 (Teamjang, statt bisher Bujang)
Der Rest ist dann meist MANAGER (매니저)
Dies alles hat insofern eine besondere Bedeutung und grosse Auswirkung, denn Namen werden in Korea kaum genutzt. Selbst Geschwister werden nicht mit Namen angesprochen, sonden mit ‚großer Bruder’, ‚kleine Schwester’ usw. DH heisst nur DH, wenn ich dabei bin oder er in Englisch angesprochen wird, sonst ist er für sein Team und Kollegen Bujang-nim ("nim" ist eine Höflichkeitsform am Ende). Mal schauen, was ab 1.8. nun gesagt wird...? Die jüngeren im Team fühlen sich übrigens am unwohlsten mit der Änderung, denn Respekt vor Älteren wird schon in die Wiege gelegt. 
Quelle: www.koreaherald.com/koreantitle


www.koreaherald.com/dropjobtitlesOne thing that surprised Tyler Kim when he joined a South Korean company last year after nine years of working in the U.S. was that his coworkers called him “chaekimnim,” a direct translation of his job title, manager. “It was a bit awkward at first,” he said, since it was the first time he was not called by his name at work.

Hierarchy has been a key aspect of corporate governance worldwide. But it means more when it comes to the Korean corporate culture. Koreans give particular attention to titles, as it reflects the person’s job type, rank, experience and social status. Generally, the more senior you are, the more you prefer to deal only with someone of equal rank.“Koreans tend to rank people based on occupation, hometown, academic background and more, which became a prevalent rule of hierarchy here,” said professor Kim Seok-ho of sociology from Seoul National University.

Employees typically address one another by the person’s job title, mostly following his or her last name. It even usually applies to talking with coworkers of the same rank, regardless of whether the communication is in writing or face-to-face.

To break the long-standing shackles of such rigid corporate hierarchy, chaebol groups here have recently decided to eschew the use of job titles. In 2015, Samsung began to add “pro” or “nim” as the suffix to every employee’s name to replace existing job titles like daeri, gwajang, chajang and bujang and reduced the numbers of job titles & hierarchy for higher work efficiency.

The concept of "Time served vs. work performance" started already in the late 1990s and companies began switching from a step-based salary system to annual salary system. While in theory every employee’s salary fluctuates based on performance, pay is generally categorized by the years an employee has worked for the company, except in certain cases in which one has moved up the ladder or is recruited from outside.
However, with budget reduction and salary freeze, this let to a "job title inflation" as part of personal promotion without any salary or compensation increase.


There have already been unsuccessful cases of dropping the use of job titles in the past.
In 2012, local conglomerate Hanwha launched a campaign to standardize job titles from new graduate employees to senior managers. But within a three-year-period, the group decided to revive the use of job titles, citing confusion among employees and lack of motivation for promotion as the reason.
Experts agree that dropping the use of job titles is not always the right solution for companies.

“Strict rules and rigid work process may fuel some companies, while companies in such industries as art or entertainment will need creative opinions and freer ways of communication, without use of job titles,” said Gwak Geum-ju, a professor of psychology at Seoul National University. “Some -- not all -- companies may run with high efficiency when they bridge the psychological gap between workers,” she added.

CJ group, a local food and entertainment empire, was the first South Korean company to start eradicating the use of job titles in 2000, using “nim” instead of specific job titles.
Now, slowly but steadily, more Koreans are eying the importance of a flatter company culture, as the need for an innovative and motivating work environment surges to replace the conventional scheme in a time of economic slump.

Lee Hye-min, who spent nearly five years working at STX, a local trading service firm, said she has learned that abolishing the use of job titles can definitely reshape company culture. Earlier this year, she quit and launched her own start-up company.
“While working at STX, I was more likely to shut my mouth and hide my opinion in front of those with higher titles,” said Lee. “But as you know, start-ups are not run like big companies. We cannot communicate when stuck in a hierarchical system. That’s why I made my coworkers call me by my name instead of ‘daepyonim,’ or CEO.”

29.06.2018

Fan Park

Einer der Fan Parks in Seoul war direkt in Büro- und Apartment-Nähe. Der Andrang hielt sich in Grenzen, denn schliesslich hatte man sich eher auf eine Blamage eingestellt (und das Spiel ging um 23:00 Uhr Ortszeit erst los) Wie anders kann es kommen!!! Das ist Fussball. Und wir waren eine echte Rarität, denn haben trotz deutscher Fanausstattung für Korea mitgejubelt https://www.youtube.com/whatagame
Foto: Thank you for joining the German-Korean Fanclub
Foto: Fanpark Coex
JTEBS: die Koreanischen Fans kamen kaum in Fanausstattung, denn erwartet wird, dass etwas zur Verfügung gestellt wird, vom Veranstalter oder den Sponsoren. Ergebnis: alles wirkt sehr einheitlich:)) Inklusive einer "Boden-Sitzzone" vor dem Grossbildschirm, für die man zwar keine Karte kaufen musste, aber trotzdem brauchte, so dass alles sehr diszipliniert und geordnet vor sich ging.