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07.01.2019

kalt

In Shanghai frieren jetzt alle mächtig und die Gefahr des krank Werdens steigt, obwohl es nicht unter 0°C wird. Das liegt eher daran, dass die Innen-Temperaturen nicht gut geregelt werden können: im Büro ist es morgens kalt bevor die Heizungen wieder auf volle Power gestellt werden bis man dann kaum mehr Luft bekommt. Oder es zieht durch Fenster und Türen, wie z. B. auch in unserer neu renovierten Wohnung wo es wie in der Hechtsuppe zugeht. Oder die Heizung fällt mal eben aus, wie geschehen, als ich in Deutschland war und bei 8 Grad Wohnungstemperatur zurück kam, die erste Nacht im neuen Jahr also mit indoor-camping-feeling. In Korea ist das anders: da wird es tatsächlich noch richtig klirrend kalt. Am Wochenende waren es wieder -10°C. Zum Brand Gesture Event, von wo das Foto stammt, habe ich es dieses Mal nicht geschafft, denn das Volkswagen Snow Village ist in den Bergen von Pyeongchang.
Foto: kalt in Korea
JTEBS: "Es zieht wie Hechtsuppe" hat nichts mit Hechtsuppe zu tun: die Redensart stammt aus dem Hebräischen und heißt eigentlich "hech supha". Übersetzt bedeutet das "Sturmwind". Der hebräische Ausdruck wurde in den jiddischen Sprachgebrauch übernommen und dann wurde daraus a la Flüsterpost "es zieht wie Hechtsuppe"www.schule-und-familie.de/wissen-redewendungen/woher-kommt-es-zieht-wie-hechtsuppe
Foto: VW snow village in Pyeongchang

19.02.2018

Tribünen

Wir sind so prima per Auto durchgekommen, dass wir am Samstag ausreichend Zeit hatten, uns schon mal alles anzuschauen. Die Zuschauertribünen waren gewaltig (und am nächsten Tag zum Glück auch recht gut besucht)
Foto: Inspektion
Foto: grosse Aufbauten
Das einzige Hotel, das in Pyeongchang für Olympia renoviert wurde, war das Phoenix Hotel, das auch gleichzeitig Pressezentrum und den Athleteneingang beherbergte. Allerdings war es noch nicht ganz fertig, aber dafür sah man den ein oder anderen Olympioniken durch die Lobby spazieren, insbesondere Kanadier, Amerikaner und Australier waren in grossen Teams vertreten (man traf sie morgens dann auch im einzigen geöffneten Cafe, das zumindest sein englisch-sprachiges Personal aufgestockt hatte).
Foto: Phoenix Hotel
Foto: Athleteneingang im Phoenix Hotel (direkt mit Liftzugang)

17.02.2018

keine Skifahrer

Wo sich sonst Skifahrer (und Snowboarder) am Wochenende tummeln, war es menschenleer, denn das Skigebiet in Pyeongchang ist nicht gross, der Winter bisher nicht kalt und als es endlich kalt wurde, liefen die Olympiavorbereitungen und normales Skilaufen ist nicht mehr möglich. Die Plakate "Olympia bringt uns um(s Geschäft)" häuften sich, je dichter wir an die Wettkampfstätte kamen. Vor allem die Skiverleiher waren getroffen (denn kaum ein Koreaner besitzt Ski oder Snowboards, viel praktischer ist es, sich das Equipment einfach vor Ort auszuleihen.) Aber auch viele Restaurants hatten geschlossen. Eigentlich traurig, auch für die Olympiateilnehmer, denn rund um den Snowpark sah es recht trostlos und heruntergekommen aus.
Foto: geschlossene Geschäfte 
Foto: am ersten Olympia Wochenende kein grosser Andrang

14.02.2018

Pyeongchang live

Wir hatten ein wenig Sorge per Auto nach Pyeongchang zu fahren (Verkehr, Schnee & Eis, keine Parkplätze vor Ort), aber alles unbegründet: Samstag morgen ging es bei trockenen 0 Grad los, in nicht mal 2 Stunden waren wir dort, denn im Vergleich zum normalen Skifahrer-Wochenendverkehr war nichts los auf den Strassen nach Pyeongchang.
Foto: carposing
Weil wir beim Snowboard Slopestyle Finale der Männer zugeschaut haben, mussten wir allerdings auch nur bis direkt nach Pyeongchang, genauer in den Phoenix Snowpark, siehe blauer Stern. In Gangneung befinden sich alle neuen Stadien, so dass dort mehr modernes Olympia Feeling aufkommt.
Foto: Phoenix Snowpark am dichtesten an Seoul, Quelle: www.focus.de/olympia-2018-austragungsorte

05.02.2018

Olympia Quiz 1

Am 9.2. geht es los. Und weil das Lufthansa Magazin eine Doppelseite mit Quizfragen zu "Kaltem & Kuriosem" aus Korea hatte, gibt's ein paar davon nun bei JTEBS.
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Lösung: 4c - die Englische Schreibweise von Koreanischen Namen ist nicht standardisiert, aber für den Olympischen Austragungsort schein man sich in der Tat nun geeinigt zu haben, dass er Pyeongchang geschrieben wird, denn so steht es überall geschrieben. Den Grund dafür (Verwechslungsgefahr mit der Hauptstadt Nordkoreas) bezweifele ich allerdings stark. Ausgesprochen wird er ungefähr so: Pjong-tschang
Lösung:1a

04.12.2016

Yongpyong 용평

Husband hatte ein Hotelschnäppchen in Yongpyong (Dragon Valley) gefunden - und was waren wie baff erstaunt als uns abends im Hotel Gäste in voller Skimontur entgegen kamen. Ja, es gab ein paar Schneeflocken auf dem Weg, aber davon kann man doch nicht Skilaufen. Aber - Schneekanonen und Flutlichter sei Dank - letztes Wochenende wurde die Skisaison eröffnet - und zwar direkt hinter unserem Hotel.
Foto: direkt hinter dem Hotel

Yongpyong ist das älteste (seit 1975) und grösste Ski Resort in Korea und einer der olympischen Austragungsort für die Ski Alpin Wettkämpfe. 16 Skilifte, 31 Skipisten, mehrere Hotelanlagen und ein grosser Wasser-Vergnügungspark sorgen aktuell für Ferienspass www.telegraph.co.uk/travel/ski/Pyeongchang.
Foto: Snowboarding im Partnerlook
Im übrigen haben die Snowboarder die Skiläufer zahlenmäßig weit überholt.

03.12.2016

Sprungschanze

Auslauffläche der Big Air Snowboarder war dieselbe wie die der Skispringer. Die Schanzenanlage in Pyeongchang wurde von 2006-2009 als Teil eines grossen, eine Mrd. Euro teuren Erholungs- und Wintersportzentrum„Alpensia“ gebaut. Ursprünglich war die auf über 700 Metern gelegene Anlage für die Olympischen Winter­spiele 2014 geplant, doch diese wurden dann an Sochi vergeben. Nichtsdestotrotz wurde der 50 Mio. Euro teure Schanzenkomplex mit fünf Mattenschanzen K125, K98, K60, K35 und K15 fertig gestellt und Anfang September 2009 eröffnet www.skisprungschanzen.com/DE/Schanzen/KOR-Südkorea/PyeongChang
Foto: Schanzenlage Pyeongchang

02.12.2016

snowboard world cup

Der Snowboard World Cup am Wochenende war eines von vielen Testevents, um die Sportstätten in Pyeongchang einzuweihen und natürlich zu testen. Es war ein Big Air World Cup Event und da muss mal ein Snowboarder ABC bemüht werden: B, wie Big Air: Der Big Air oder auch Straight Jump ist eine Wettkampfart im Freestyle Snowboarden. Der Boarder fährt beim Big Air auf einen gewaltigen Kicker oder Kick zu und versucht seinen besten Trick zu zeigen, um möglichst viele Punkte von der Jury zu bekommen www.weare.de//snowboard-abc
Foto: Snowboarder Absprungrampe für einen Big Air/Straight Jump
Was auf Fotos immer nicht so hoch und steil aussieht, war es aber. Die Big Air Rampe wurde für die Veranstaltung neu gebaut. Es ist aktuell die höchste Rampe der Welt mit einer Gesamthöhe von 49m vom Start zum Ziel mit einer maximalem Steigung von 40 Grad www.pyeongchang2018.com/pressRelease.
Foto: Big Air Rampe
Foto: Snowboarder in the air www.hellopyeongchang.com/Bigair

01.12.2016

Pyeongchang 2018

Der Bezirk Pyeongchang liegt 750 m über dem Meeresspiegel und besteht zu 84% aus Bergen. Pyeongchang ist für seine Natur bekannt und eines der beliebtesten Wintersportgebiete des Landes. Mit jährlich 1,5 Millionen Touristen entwickelt sich Pyeongchang seit einiger Zeit zu einer neuen Wintersporthochburg in Asien http://german.visitkorea.or.kr/pyeongchang

Foto: Ortseingang
Man merkt, dass die Olympischen Spiele kommen - auch wenn nicht ganz so doll wie wir erwartet hatten, aber der Bau neuer Wettkampfstätten hat natürlich längst begonnen. Die Sportanlagen liegen in 4 verschiedenen Orten, sollen aber maximal 30 Minuten voneinander entfernt sein, so dass man sich auf „Spiele der kurzen Wege” freuen kann, so die Ankündigung.

Der Neubau von Sportanlagen und Infrastruktur läuft nach Plan, und seit 2004 wird jährlich das sogenannte „Dream Program” veranstaltet, bei dem Jugendliche aus Ländern ohne Wintersporttradition nach Korea eingeladen werden und Schnee- und Eissportarten erleben können. Das Alpensia Resort mit Skianlagen und Hotel wurde im Juli 2010 in Betrieb genommen, und von 13 Wettkampfstätten sind sieben bereits fertiggestellt. Eine neue Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Wonju und Gangneung soll 2017 eröffnet werden. Danach wird Pyeongchang von Seoul aus in 1 Stunde und 15 Minuten ereichbar sein...ohne Stau...