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05.08.2021

Erst 12

Sie wird bestimmt noch eine tolle Karriere vor sich haben, Hiraki Kokona, gerade erst 12 Jahre und schon Silber in Tokyo.





22.09.2018

team korea

Unsere koreanischen Auswahl für das Volkswagen Junior World Masters Turnier in Berlin war hoch professional, diszipliniert und konzentriert. Hat leider nichts geholfen für das Endergebnis im Turnier, aber es war trotzdem ein aufregendes Erlebnis für alle Beteiligten www.youtube.com/watch?v=QFZY7oL_4no
Foto: Cheering for Irland
Das Turnier fand mit Beginn der WM in Russland statt, 18 Länder waren vom 15.-18. Juni in Berlin vertreten, gewonnen hat wieder Deutschland, aber wir hatten die besten Fans und eine tolle Allianz mit Irland. Die Abschlussveranstaltung fand im Zoo Palast statt. Der Rest im Olympiastadium auf den Herta Plätzen www.youtube.com/watch?v=VdWDBsnk95A
Foto: Tolle Fans (nicht auf dem Bild Freya und Felix)
Foto: a team, a dream
Foto: "Pimaek" (Pizza und Bier) in deutschen Biergarten mit Public Viewing - it can not get better than this

28.02.2018

Abschlussfeier Olympia

Den Rest von Olympia haben wir nur im Fernsehen live mitverfolgt - aber das war auch super, denn auf Englisch und in Australien, wo besonders die Snowboard-Events von Interesse waren, denn mangels Schnee werden Sprünge etc. im Wasser oder in Skaterparks geübt.
Foto: Fernsehbilder der Abschlussfeier in Pyeongchang, see you 2022 in Beijing

Wie jedes Mal bin ich immer ganz traurig, wenn es auf einmal vorbei ist und man wieder 4 Jahre warten muss. Dieses Mal besonders traurig, weil es schön war, dass die Olympischen Spiele in unserem inzwischen sehr vertrauten Korea stattfanden. Auf einmal ist Korea der Welt viel näher gekommen, oder?
Foto: wir waren dabei :)


24.02.2018

bitterkalt

Am Samstag, dem Tag unserer Anreise nach Pyeongchang waren es noch 0 Grad, aber über Nacht wurde es bitterkalt mit -15 Grad am nächsten Morgen. Zum Glück waren wir gerüstet, mit 3 Lagen Jacken und Hosen übereinander.
Foto: eingemummelt
Am Ende wurde aber doch noch in eine weitere Olympia-Decke investiert, den die Kälte kroch hinein trotz Sonnenschein und Jubeln.
Foto: Soohorang Decke
Foto: eingemummelte Fans

22.02.2018

slopestyle

Das war das Logo für Snowboard Slopestyle - eine recht neue Olympische Disziplin, die man auch als "Hindernislauf mit Noten" bezeichnet könnte. Ein Slopestyle-Kurs beinhaltet diverse Hindernissen (neudeutsch: obstacles), die man auch in einem Skaterpark findet.
Foto: Logo Snowboard Slopestyle

Obstacles sind hohe Schanzen, Boxen und Rails. Eine Box ist ein viereckiges Hindernis, das sich durch eine flache und meist breitere Oberfläche auszeichnet. Eine Rail ist ein rundes Metall-Geländer. Beim Slopestyle gilt es, über die besagten Obstacles möglichst cool rüber zu rutschen, die Balance zu halten, versteht sich, und beim Absprung am Ende noch mit einer möglichst schwierigen Drehung elegant wieder im Schnee zu landen.

Die Hindernisse in einem Slopestyle Park sind immer unterschiedlich, es gibt keine einheitlichen Vorgaben für den Aufbau des Parcours d. h. Anzahl, Größen und Längen der Schanzen, Boxen oder Rails sind unterschiedlich und bestimmen daher Schwierigkeitsgrad, Höhe und Weite der Sprünge im Parcours.
Foto: Slopestyle Abfahrt
Eine 6-köpfige Jury entscheidet über die Platzierungen. Die maximal zu erreichende Punktzahl ist 100, die höchste und niedrigste Wertung werden gestrichen. Es wird darauf geachtet, wie der Fahrer oder die Fahrerin die einzelnen Elemente nutzt (Kreativität), welche Tricks er macht (Schwierigkeit) und wie er sie ausführt (Style). Bei den Sprüngen werden Höhe, Weite und Landung bewertet.
Zum Glück gab es neben der Abfahrt einen grossen Bildschirm und sowohl einen englischen als auch koreanischen Kommentator, der die Regeln und die Läufe für die Zuschauer gut beschrieben hat.

06.02.2018

Olympia Quiz 2

Na, aus welchem Material bestehen Olympiamedaillen hauptsächlich? Bei Frage 3 ist eigentlich alles richtig, so die Kollegen, aber eins eben ein praktischer "snack".
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Quelle: LH Magazin 1/2018, E. Bartels (Text) und D. Woodger (Illustration)
Lösung: 2a, 3b

23.10.2017

Tunnel nach Yangyang

Wir waren einer der ersten, die die neue Autobahn (Dongseo Expressway), die u.a. für die Winterolympiade gebaut wurde, getestet haben. Sie macht die Fahrt an die Ostküste wesentlich einfacher und schneller, besonders wenn man direkt an die Strände von Yangyang will.
Kartenquelle: http://pulsenews.co.kr/ Foto: Tunnel
Die Bauzeit für die Verbindung zwischen Seoul und Yangyang dauerte insgesamt 13 Jahre und erstreckt sich nun über eine Gesamtlänge von 150 km, vieles davon sind Tunnel (nicht alle so bunt animiert, wie auf den Bildern)

Der erste Abschnitt von Seoul nach Ost-Hongcheon wurde 2009 eröffnet. Der jetzt im Sommer freigegebene Abschnitt von Ost-Hongcheon bis Yangyang ist 72 km lang. Mit der Fertigstellung der gesamten Strecke soll die Fahrt (theoretisch, ohne Stau) von Seoul nach Yangyang 90 Minuten dauern, rund 40 Minuten kürzer als bisher. Die neue Verbindung wird auch für die Beförderung von Athleten und Besuchern zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang genutzt werden.
Foto: Tunnelbau

18.10.2017

Gangneung 2018

Auf dem Weg an die Ostküste fährt man durch Pyeongchang. Die Austragungsorte für die Winterolympiade 2018 liegen allerdings nicht nur in den Bergen, sondern das Eröffnungsstadium befindet sich z. B. in der Küstenregion Gangneung.
Foto: Daaaaa, wird das Olympische Feuer brennen
Foto: im Sommer schon fertig gewesen, das Eishockey Stadium nahe der Gangmun Beach in Gangneung



03.12.2016

Sprungschanze

Auslauffläche der Big Air Snowboarder war dieselbe wie die der Skispringer. Die Schanzenanlage in Pyeongchang wurde von 2006-2009 als Teil eines grossen, eine Mrd. Euro teuren Erholungs- und Wintersportzentrum„Alpensia“ gebaut. Ursprünglich war die auf über 700 Metern gelegene Anlage für die Olympischen Winter­spiele 2014 geplant, doch diese wurden dann an Sochi vergeben. Nichtsdestotrotz wurde der 50 Mio. Euro teure Schanzenkomplex mit fünf Mattenschanzen K125, K98, K60, K35 und K15 fertig gestellt und Anfang September 2009 eröffnet www.skisprungschanzen.com/DE/Schanzen/KOR-Südkorea/PyeongChang
Foto: Schanzenlage Pyeongchang

02.12.2016

snowboard world cup

Der Snowboard World Cup am Wochenende war eines von vielen Testevents, um die Sportstätten in Pyeongchang einzuweihen und natürlich zu testen. Es war ein Big Air World Cup Event und da muss mal ein Snowboarder ABC bemüht werden: B, wie Big Air: Der Big Air oder auch Straight Jump ist eine Wettkampfart im Freestyle Snowboarden. Der Boarder fährt beim Big Air auf einen gewaltigen Kicker oder Kick zu und versucht seinen besten Trick zu zeigen, um möglichst viele Punkte von der Jury zu bekommen www.weare.de//snowboard-abc
Foto: Snowboarder Absprungrampe für einen Big Air/Straight Jump
Was auf Fotos immer nicht so hoch und steil aussieht, war es aber. Die Big Air Rampe wurde für die Veranstaltung neu gebaut. Es ist aktuell die höchste Rampe der Welt mit einer Gesamthöhe von 49m vom Start zum Ziel mit einer maximalem Steigung von 40 Grad www.pyeongchang2018.com/pressRelease.
Foto: Big Air Rampe
Foto: Snowboarder in the air www.hellopyeongchang.com/Bigair

01.12.2016

Pyeongchang 2018

Der Bezirk Pyeongchang liegt 750 m über dem Meeresspiegel und besteht zu 84% aus Bergen. Pyeongchang ist für seine Natur bekannt und eines der beliebtesten Wintersportgebiete des Landes. Mit jährlich 1,5 Millionen Touristen entwickelt sich Pyeongchang seit einiger Zeit zu einer neuen Wintersporthochburg in Asien http://german.visitkorea.or.kr/pyeongchang

Foto: Ortseingang
Man merkt, dass die Olympischen Spiele kommen - auch wenn nicht ganz so doll wie wir erwartet hatten, aber der Bau neuer Wettkampfstätten hat natürlich längst begonnen. Die Sportanlagen liegen in 4 verschiedenen Orten, sollen aber maximal 30 Minuten voneinander entfernt sein, so dass man sich auf „Spiele der kurzen Wege” freuen kann, so die Ankündigung.

Der Neubau von Sportanlagen und Infrastruktur läuft nach Plan, und seit 2004 wird jährlich das sogenannte „Dream Program” veranstaltet, bei dem Jugendliche aus Ländern ohne Wintersporttradition nach Korea eingeladen werden und Schnee- und Eissportarten erleben können. Das Alpensia Resort mit Skianlagen und Hotel wurde im Juli 2010 in Betrieb genommen, und von 13 Wettkampfstätten sind sieben bereits fertiggestellt. Eine neue Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Wonju und Gangneung soll 2017 eröffnet werden. Danach wird Pyeongchang von Seoul aus in 1 Stunde und 15 Minuten ereichbar sein...ohne Stau...

06.04.2016

Grundausstattung

Schwimmbad-Geschichte:
Zur Grundausstattung einer Schwimmbad-Gängerin gehören: der Plastikkorb mit Waschutensilien, Badekappe, Schwimmbrille, Badeanzug. In der Frühlingssaison hat sich hier übrigens eindeutig etwas getan. Während im Herbst/Winter einfarbige Anzüge präferiert wurden, gern auch mit Bein, sind im Frühling Muster im Trend (damit bin ich wieder ganz "in" :)
Foto: Grundausstattung

Was sind nun diese zwei komischen Dinger auf der Zeichnung? Formgebende Einsätze (neudeutsch: Soft-Cups), die ruckzuck einfach reingeschoben werden. Nix von wegen in ein eingenähtes Fach. Einfach drauf damit. Hält schon.

05.04.2016

Unter der Dusche 2

Schwimmbad-Geschichte:
Es gibt tatsächlich einen kleinen Unterschied beim Duschen vor und nach dem Schwimmen. Vor dem Schwimmen sieht man mehr Leute, die schon mit Gymnastik Dehn-Übungen beginnen.
Bild: Unter der Dusche


Keine Frage, natürlich ohne Badeanzug. Der wird ja erst ganz zum Schluss angezogen. Oft mit dem Trick, dass frau sich nochmal vorher einseift, damit das Anziehen leichter klappt. Auch hier gilt: sieht frau, dass frau sich trotz Seife abmüht, kann schon mal mit angepackt und geholfen werden. Frau freut sich.

03.04.2016

Spind

Schwimmbad Geschichte:
Da der koreanische Schwimmbadbesucher gut vorbereitet ist und wenig Sachen bzw. nur seinen Plastikkorb mitbringt, reichen halbe Schließfächer ohne Probleme aus (im Winter werden die zu grossen Stiefel einfach oben auf die Schränke gestellt oder am Eingang stehen gelassen). Ausziehen und Anziehen geht ruckzuck. Ich dachte ja, ich wäre schnell, aber gegen Koreanerinnen habe ich keine Chance, zumindest was die Geschwindigkeit direkt am Spind anbelangt.
Bild: Sammelumkleide mit Spinde
Sonstige Stühle, Ablagen? Fehlanzeige. Netterweise werden nur Spind-Schlüssel für die oberen Schränke vergeben, so dass zumindest das Bücken entfällt.

31.03.2016

Sammelduschen

Schwimmbad Geschichte:
Es stellt sich die Frage, ob Koreaner eigentlich wirklich zum Schwimmen oder eher zur Körperpflege ins Schwimmbad gehen (und damit vielleicht den Gang in das typisch koreanische Badehaus, Jimjilbang, ersetzen.)
Bild: Duschen - Schwimmen - Duschen
Auf jeden Fall wird ausgiebig geduscht, mit dem Plastikkörbchen versteht sich. Und während im allgemeinen Kleidung eher hochgeschlossen und knöchellang ist (zumindest bei Frauen ab einem gewissen Alter), gilt im Umkleide- und Duschbereich absolute Splitternacktheit. Badeanzüge werden erst kurz vor dem Betreten der Schwimmhalle anzogen. Und nach dem Schwimmen ganz schnell wieder aus.
Bild: Sammeldusche
Nach dem Schwimmen geht es übrigens mindestens so gründlich weiter wie vorher, dicht an dicht, denn meistens ist es sehr voll im Duschbereich (Man erinnere sich: Einlass für sein 50min-Zeitfenster ist 20min vorher, da kann es passieren, dass man auf die nur 40min-Schwimmer stösst). Einzelkabinen gibt es selbstverständlich NICHT, dafür aber einen Spiegel zu jeder Dusche. Fortsetzung folgt.

30.03.2016

Plastikkorb

Schwimmbad Geschichte:
Das wohl für westliche Augen ungewöhnlichste Schwimmbadutensil ist das koreanische Plastikkörbchen. Badetaschen, Schwimmrucksäcke etc.? Fehlanzeige!
Bild: Der Plastikorb
Mann und Frau kommen mit einem kleinen Plastikkorb zum Schwimmen. Darin zu finden sämtliche Wasch-, Dusch-, -Pflegelotionen, die man unter der Dusche eben so benötigt, inkl. Zahnbürste und Schwämme. Im praktischen "kann-alles-nass-werden"-Korb.

26.03.2016

Stehhöhe

Schwimmbad Geschichte:
In Korea schwimmt man richtig. Man lernt - egal wie langsam man voran kommt - die verschiedenen Schwimmstile: Kraul scheint die gängigste Schwimmart zu sein, gefolgt von Brust, Delphin! und Rücken. Aufmerksam wird den Erläuterungen der Trainer an der flachen Beckenseite gelauscht und dann geübt.
Bild: Flachwasser
De facto wird in den 50min Trainingszeit relativ wenig geschwommen, sondern mehr gestanden, entweder weil man zuhören oder nach 2 Bahnen so erschöpft ist, dass man eine längere Pause einlegen muss. Das gilt auch für Bahn 8 ohne Trainer.

25.03.2016

warm up

Schwimmbad Geschichte:
Kein Schwimmtraining ohne vorherige Gymnastik. Sehr vorbildlich - auch wenn es nur 5min sind. Das Warm-up wird mit lauter Musik und scheinbar immer den selben Übungen vorgemacht.
Foto: Warm up 1
Ein Trainer am gegenüber liegenden Beckenseite demonstriert - alle (es gibt keine Ausnahme: alle!) machen mit. Da outen sich eindeutig die Neuen, die angestrengt zum Trainer oder Nachbarn starren, um die Übungen korrekt nachzumachen, dabei aus dem Rhythmus kommen oder in die falsche Richtung bei Übungswechseln marschieren. Mann oh Mann. Zum Glück fällt es nicht ganz so auf wie auf der ersten Illustration, denn tatsächlich stehen weit mehr Schwimmer am Rand und machen mit.
Bild: Warm up 2


24.03.2016

Gong

Schwimmbad Geschichte:
Genau nimmt man es im Olympischen Pool mit dem Verlassen des Wasser. Das zugewiesene Zeitfenster - wie gesagt, in meinem Fall von 20 bis 21 Uhr - berechtigt nur zu 50min effektive im-Wasser-sein-Zeit, denn 10min vor jeder vollen Stunden ertönt mehrfach ein Gong und dann wird maximal die angefangene Bahn zu Ende geschwommen und alle verlassen das Wasser.
Bild: 50min Zeit zum Schwimmen
Das Wasser kann sich also etwas "beruhigen" bevor die nächste Gruppe mit dem Training beginnt (Ursprünglich hatte ich gedacht, dass vielleicht irgendwo um das Becken sauber gemacht wird... dem ist aber nicht so.) 

23.03.2016

Einlass

Schwimmbad Geschichte:
Bahn 8 und die Zeit von 20 bis 21 Uhr muss man sich gut merken, denn man erhält keinerlei Bestätigung bei Bezahlung der 63.000 KRW (inkl. 4 Std Parken). Nur einmal stand tatsächlich ein Trainer am Rand und hakte Namen auf einer Liste ab. 20min vor der Zeit ist Einlass d.h. man darf in die Umkleide.
Bild: Einlass
Das hat vermutlich einen sehr pragmatischen Grund, denn Schränke sind von den vorherigen Sportlern gut belegt und es soll vermieden werden, dass zu lange vorher geduscht wird. Ob die "Einlassdamen" es allerdings so genau mit den 20min nehmen, weiss ich nicht, denn ich bin bisher immer später dran gewesen :)