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30.10.2017

Naksansa

Naksansa oder Naksan-Tempel ist ein buddhistischer Tempelkomplex auf halber Strecke zwischen Sokcho und Yangyang gelegen und mit tollem Blick über das Meer. Der Tempel wurde 671 n. Chr. erbaut und weist bedeutende Kunstschätze auf, seit 1977 dominiert allerdings die 15 m hohen Granitstatue der Göttin der Barmherzigkeit Haesugwaneumsang die Tempel Impressionen.
Foto: Naksansa


Der Tempelkomplex wurde am 5. April 2005 durch einen Waldbrand weitgehend zerstört. Die Tempelglocke aus dem 15. Jahrhundert schmolz. Wie nach früheren Zerstörungen (durch die Mongolen im 13. Jahrhundert und ab 1953 nach dem Koreakrieg) wurde Naksansa weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut.
Foto: Naksansa

23.10.2017

Tunnel nach Yangyang

Wir waren einer der ersten, die die neue Autobahn (Dongseo Expressway), die u.a. für die Winterolympiade gebaut wurde, getestet haben. Sie macht die Fahrt an die Ostküste wesentlich einfacher und schneller, besonders wenn man direkt an die Strände von Yangyang will.
Kartenquelle: http://pulsenews.co.kr/ Foto: Tunnel
Die Bauzeit für die Verbindung zwischen Seoul und Yangyang dauerte insgesamt 13 Jahre und erstreckt sich nun über eine Gesamtlänge von 150 km, vieles davon sind Tunnel (nicht alle so bunt animiert, wie auf den Bildern)

Der erste Abschnitt von Seoul nach Ost-Hongcheon wurde 2009 eröffnet. Der jetzt im Sommer freigegebene Abschnitt von Ost-Hongcheon bis Yangyang ist 72 km lang. Mit der Fertigstellung der gesamten Strecke soll die Fahrt (theoretisch, ohne Stau) von Seoul nach Yangyang 90 Minuten dauern, rund 40 Minuten kürzer als bisher. Die neue Verbindung wird auch für die Beförderung von Athleten und Besuchern zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang genutzt werden.
Foto: Tunnelbau

20.10.2017

Autobahnraststätten

Nachdem ich kürzlich mal wieder auf Deutschlands Autobahnraststätten unterwegs war, sollte ich nicht meckern über Ausstattung, Alter und Angebot, aber in Korea sind sie definitiv rarer gesäht, auch auf der neuen Strecke zwischen Ost-Hongcheon und Yangyang. Nur eine ganz neue, gerade eröffnete Riesen-Raststätte stach hervor, die auf dem Hinweg allerdings schon hoffnungslos überlaufen war, so dass wir uns den Stop für den frühen Rückweg am nächsten Tag aufgehoben hatten. Da war es dann noch schön leer.
Foto: Raststätten Auffahrt, gut markiert
Foto: neue Raststätte in den Bergen
Foto: neue Raststätten

15.10.2017

Ostküste

In diesem Jahr ging es im Sommer auch ein paar Mal an die Ostküste, u.a. auch dorthin, wo wir die Yolo-Volkswagen-Fahrer zum Surfkurs geschickt hatten, siehe früheren Blogeintrag. Wenn alles klappt (d.h. man muss alle Stosszeiten vermeiden) ist man nach 3 Stunden dort, es kann aber auch gern mal 6 Stunden dauern. Auf der Strasse hat man daher nicht immer ein Yolo-Feeling, aber die Küste selbst entschädigt dann.
Foto: Yolo Momente auch an der Ostküste 

Hotels sind wesentlich teuer als auf Jeju (wo man ja noch für 40 Euro saubere, einfache Hotelzimmer findet). In Gangneung muss man mindestens mit 100 Euro rechnen. Ok, dafür spart man natürlich den Flug und kann endlich mal wieder länger Golf R fahren (der jetzt leider einen Unfall hatte :(
Foto: Yolorider
Foto: Camper Paradies Ostküste 

24.02.2016

an der Küste Gyeongpo

Unser erster Ausflug im Herbst ging zu Gyeongpo Beach (경포해변), eigentlich eine 2,5 stündige Fahrt, aber wir haben fast die doppelte Zeit benötigt aufgrund des dichten Verkehrs aus Seoul heraus. Trotzdem hat es sich gelohnt: strahlend blauer Himmel, ein 6km langer, breiter, leerer Sandstrand, denn die Saison war längst vorbei (offiziell vom Juli bis August); Pinienwälder und viele gute Fischrestaurants.
Foto: Gyeongpo Strand
Der kleine Ort ist auf einer Sandbank entstanden zwischen dem Japanischen Meer und dem Gyeongpo See, wo man am Abend die Sonne untergeht http://english.visitkorea.or.kr
Foto: Sonnenuntergangsstimmung am Gyeongpo See