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12.02.2020

neu in Seoul: high comfort

Das letzte Mal in Seoul hatte ich mir nicht ganz so viele Termine gemacht, um auch mal wieder ein wenig durch die Stadt zu schlendern. Und es gab Neues zu entdecken: in Gangnam-gu wurden die Bänke an Bushaltestellen mit Heizung ausgestattet. Sehr angenehm, so ein warmer Po beim Warten. Ob sie wohl im Sommer kühlen??
Foto: Bank mit Sitzheizung


14.12.2019

Echtzeit-Location

Sehr praktisch, nicht nur in einem vollen Disneypark, ist die Möglichkeit bei WeChat seinen Standort mit einer anderen Person in Echtzeit zu teilen. Einmal freigegeben und der/den Personen zugesendet, erscheinen auf dem Display die Location-Pins und man kann sich leicht (wieder)finden. Die Angaben sind auf ein paar Meter genau... und es lassen sich natürlich auch gleich die Möglichkeit erahnen, was Big Brother damit alles machen kann. Aber, Sorgen beiseite, auch im normalen Alltag: praktisch.
Foto: hier bin ich, da bist du
Hier bin ich, da bist du.
Foto: gefunden


02.05.2019

bargeldlos

Es ist inzwischen ganz normal in China, nur noch mit Handy das Haus zu verlassen, denn damit hat man alles dabei, was man braucht: Navigation, ein Foto vom Ausweis und diverse Bezahl-Apps. Das bargeldlose Bezahlen ist wirklich praktisch. Es gibt zwei Wege: du zeigst deinen QR-Code, er wird gescannt, Betrag erscheint, du bestätigst, manchmal noch per Pin-Nummer, fertig. Du erhältst eine weitere Bestätigung in einer Übersicht a la Kontoauszug. Der andere Weg, meist bei kleineren Geschäften: du scannst den QR-Code des Ladens und gibst den Betrag selbst ein, der bezahlt werden muss. Das geht nicht nur mit Läden, sondern auch per WeChat unter Einzelpersonen. Banküberweisung ade!
Foto: Bezahlen per Handy


14.12.2018

coworking space

Die JTEBS-Recherche fällt definitiv schwerer hier in China, denn die Zeiten, in denen die VPN Verbindung (Virtual Private Network) gut und schnell funktioniert, sind limitiert (ganz früh morgens besser als dann ab 7 Uhr und das wiederum besser als abends). Deshalb kann ich auch nicht sagen, wie es zur Namensfindung von Naked Hub ("Nackt-Zentrum/Drehscheibe/Knotenpunkt) gekommen ist. Es ist auf jeden Fall ein Coworking Space, wie es inzwischen überall auf der Welt gibt, ein meist kreativer Raum zum Arbeiten, temporär mietbar oder nur als Mitglied nutzbar.
Foto: eigentlich ist der Name "naked hub" viel dominanter auf Gebäuden...
In China hat sich die Coworking Szene erst spät entwickelt - nun aber boomt sie. Der erste Naked Hub hat in November 2015 in Shanghai eröffnet. Mehr als Experiment, so der aktuelle CEO. Ursprünglich hatte sich die Naked Group 2007 als luxuriöser Anbieter von bed&breakfast Zimmern gegründet. Inzwischen gibt es Naked Discovery (Lernräume für Kinder), Naked Bite (Restaurants) und Naked Things (Shop) neben den 16 Naked Hubs in Shanghai, 5 in Beijing, 3 in Hong Kong und jeweils 1 in Hanoi, Ho Chi Minh, Sydney, Melbourne and Brisbane.
Für wen ist so ein Coworking Space? Es ist eine neue Alternative zu den klassischen Business Center, die es u.a. in Hotels gibt, also mietbare Konferenzräume mit den üblichen Dingen wie Internetanschluss, Projektor, Kopierer etc, aber nur von grossen Unternehmen genutzt wurden. Coworking Spaces sind eher für Freiberufliche, die bisher bei Starbucks & Co gearbeitet haben oder Start-ups. Für wenig Geld trifft mach sich zum Arbeiten und hat viele Gleichgesinnte um sich herum. Meist gibt es ein Getränkebar, Café etc. auch mit dabei.
Inzwischen mieten sich auch große Firmen gern ein, denn es ist hip und sehr "ma-fan', das ungefähr bedeutet: "sorgenfrei", denn Miete, Strom, Wifi, Getränke alles inklusive. Auch neuer: man kann sich Kollegen und "Aushilfskräfte" dazu buchen z. B. für Sekretariatsarbeiten, Abrechnungen etc.

15.01.2018

Fleischwolf

In einem Haus & Haushalt sammelt sich so einiges an, dafür kann man auch immer wieder Schätzchen finden, wie Oma's Fleischwolf. Die Firma Jupiter gibt es seit 1921 und ich finde es nett wie sie selbst von sich schreiben: "Wir wissen was wir können und das ist Lebensmittelzerkleinerung" www.my-jupiter.de/ueber-uns
Foto: Jupiter Fleischwolf

08.08.2017

Türdämpfer

Bei aller koreanischen Ästhetik und Wunsch nach gutem Design und schicken Autos, wenn es um "praktisch" geht, kann aller Anspruch über Bord geworfen werden und es ist kein Problem mit hässlichen, meist blauen Schaumstoff-Rechtecken als Türdämpfer durch die Gegend zu fahren. Hier mal eine schöne Variante.
random x: Türdämpfer 
Ein weiteres Beispiel für praktisch sind übrigens Plastiklatschen, schnell mal reingeschlüpft, egal zu welchem Outfit.

16.02.2017

opal Karte

Sydney hat lange auf sich warten lassen, um endlich eine Smart-Bezahl-Karte zu haben, die man für das gesamte öffentliche Verkehrsnetz mit all seinen verwirrenden Tarifen und Zonen nutzen kann. Die Opalkarte wurde Ende 2014 eingeführt und erleichtert das Leben wirklich sehr, besonders wenn für eine Strecke verschiedene Verkehrsmittel erforderlich sind. Ausserdem werden automatisch preisliche Vergünstigungen eingerechnet wie z. B. ein Wochen-Preislimit von max. 60 A$ egal wie oft man fährt bzw. pro Tag maximal 15A$ (Sonntags sogar nur 2,50 A$).
Zudem gibt es ein 60 Minuten-Umsteigefenster, innerhalb dessen nur eine Fahrt berechnet wird.
Foto Quelle: www.smh.com.au/technology/technology-news/tap-and-go-sydney-has-the-opal-but-how-long-will-we-need-it
Obwohl wir uns total über die Opal Karte freuen, fragt man sich gleichzeitig, wie lange wohl eine extra Karte benötigt wird, denn in Sydney wird inzwischen viel direkt mit Smartphones und Kreditkarten als "tap on" Funktion bezahlt (bei Kreditkartenzahlungen bis 100 A$ hält man die Kreditkarte auch nur gegen den Kartenleser). Die Aufforderung des Kassierers heisst dann meist so: pop it on oder mehr dynamisch: smash it on.

22.09.2016

Senz Sturmschirm

Ein Hoch auf den roten Regenschirm. Es ist ein Original Senz Sturmschirm, der nicht umklappt. Sturmsicher bis zu 100 km/h www.senz.com/de/entdecken/blog/
Foto: Senz Regenschirm



JTEBS Geschichte zu dem roten Schirm www.welt.de/wissenschaft/Superschirm-trotzt-dem-staerksten-Unwetter:

Eben schien noch die Sonne. Plötzlich ziehen graue Wolken auf. Mit dem grauen Himmel geht ein heftiger Regenguss einher, der nach dem Nacken greift und in dicken Tropfen über die Gesichter rinnt. Es ist April. Der macht bekanntlich, was er will – und deshalb ist ein Regenschirm in diesen Zeiten Pflicht.

Dumm nur, wenn ein Regenschauer mit Windböen einher geht. Dann wird aus dem Schirm schnell ein Wrack. Das schützende Dach klappt nach hinten um, das Gestänge verbiegt sich. Schon ab Windgeschwindigkeiten von 20 Kilometern pro Stunde – beileibe noch kein Sturm – kann man die Standardschirme vergessen.
Doch es gibt den unkaputtbaren Super-Regenschirm. Seine Geschichte beginnt an einem stürmisch-regnerischen Tag in Holland. Der junge Designer Gerard Hoogendorn kommt pudelnass und mit einem verbogenen Etwas nach Hause. Sein erster Gedanke: Auf unserem Planeten gibt es keinen einzigen brauchbaren Regenschirm! Der müsste erst erfunden werden.

Der Schirm richtet sich je nach Windrichtung von selbst in die ideale Position aus. Auch bei heftigstem Wind ist er noch bequem zu halten, Windstärke 10 – immerhin rund 100 Kilometer pro Stundenkilometer – hält er locker aus. Und er klappt niemals um.

Der Sturmschirm ist asymmetrisch. Vorne kurz, hinten lang. Das mag gewöhnungsbedürftig sein – aber welcher Schirm ist schon schön? Schirmen haftet sowieso etwas Steifes und Bürgerliches an. Ein Schirm soll also in erster Linie nicht gut aussehen, er soll dafür sorgen, dass sein Besitzer bei Regen nicht nass wird. Und Schönheit liegt ja bekanntlich auch im Auge des Betrachters.

So fanden die Jurys diverser Designpreise den neuen Superschirm schön: Er wurde mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, dem Japanischen Designpreis, dem Dutch Design Award sowie dem renommierten Red Dot Design Award ausgezeichnet.

Zumindest fällt er auf und bietet Individualität. Und dank seiner Form fast uneingeschränkte Sicht nach vorne. Das ist auch nicht unwichtig. Das Gestänge ist aus Glasfaser, der Stab aus Aluminium – durch diese Konstruktion ist er trotz starkem Rahmen sehr leicht. Nur gut 500 Gramm bringt die XL-Variante auf die Waage. An seiner breitesten Stelle misst der Regenschutz 106 Zentimeter, abgeflachte Ecken vermeiden Verletzungsgefahren für die Augen. Außerdem verfügt er über eine Schließfunktion auf Knopfdruck – man braucht also nur eine Hand, um ihn zuzumachen. Auch sehr praktisch.

Der Super-Regenschirm zeigt, was möglich ist. Dass man selbst Alltagsdinge noch verbessern kann, dass man kleine Ärgernisse, die das Leben bereithält – wie eben den bei Wind umklappenden Schirm – nicht einfach klaglos hinnehmen muss. Es geht ums Detail. Der neue Schirm verbindet Design mit Technik, und praxistauglich ist er auch. Kurz: Er ist ein nützliches Accessoire für unberechenbare Apriltage.

Lächelnd und gut geschützt lässt sich damit auch ein von heftigsten Sturmböen begleiteter Regenguss überstehen. Wer kann schon von sich behaupten, einen Regenschirm zu besitzen, der im Windkanal getestet wurde?

11.03.2016

Backpulver

Wer Backpulver bisher nur zum Backen eingesetzt hat, der hat die Möglichkeiten des Backtriebmittels nur zu einem kleinen Teil ausgeschöpft. Hier ist es ganz offiziell und in grossen Paketen ein Universal-Hausmittel zum Wäsche waschen, gegen Fettflecken, bei verstopften Ausgüssen, gegen Ameisen oder Grauschleier in der Gardine. Selbst im Garten wird Backpulver immer häufiger eingesetzt www.zuhause.de/backpulver-als-mittel-gegen-flecken-pilze-und-kalk.

Foto: Backpulver

07.09.2015

Tischtennis Donut

Vor der Esplanade war eine runde Tischtennisplatte aufgebaut, ein Objekt der Künstlerin Lee Wen aus Singapur. Sehr nette Idee. Senora con K hätte ihre Freude daran gehabt und wahrscheinlich lange zugeschaut (Muchos saludos!) und mitgespielt!
Foto: Ping Pong Go around
Foto: multiplayer game

03.09.2015

Bambus Wäschestangen

Etwas, was ich weder in Malaysia noch in Hong Kong (wo schließlich immer noch mit Bambusgerüsten gebaut wird) gesehen haben, sondern nur in Singapur sind die bamboo poles zum Wäsche aufhängen.
Foto: Bambuswäschestangen
Ja, an dem Foto kann man auch erkennen, dass so manche dicke Regenwolke in Singapur vorbeigezogen ist und die Feierlichkeiten stärker beeinträchtigten als sich die Organisatoren gewünscht hatten. Aber schließlich liegt Singapur ja noch dichter am Äquater. Per Flugzeug fliegt man knapp eine Stunde gen Süden. (JTEBS: geplant ist in der Zukunft auch eine high speed Zugverbindung, die Reisende in 90min von KL nach Singapur oder umgekehrt bringen soll. Mal schauen, ob dieses Projekt jemals realisiert wird...www.evisaasia.com/news/high-speed-train-to-link-malaysia-and-singapore.)
Foto: Singapore - eine kleine Insel im Süden von Malaysia www.evisaasia.com

25.01.2015

Drop crotch

Ich habe sie bisher ja immer als 'Hängehosen' bezeichnet. Sie sind nicht wirklich vorteilhaft, aber extrem bequem und bei heißem Wetter unglaublich praktisch, denn es klebt nix. JTEBS: sie heißen Hosen mit drop crotch (hängendem Schritt), was der 'Hängehose' sehr nahe kommt, finde ich.
Foto: drop crotch

29.11.2014

Hochstuhl

Not macht erfinderisch. Tatsächlich lässt und ließe sich für so manches eine einfache Lösung finden und müsste nicht extra erfunden werden. Auf die Frage Do you have a high chair? wurden in einem Restaurant kurzerhand zwei Stühle aufeinander gestellt und fertig war der Hochstuhl.
Foto: Hochstuhl

08.10.2014

Fensterbänke

Die Wohnblöcke in Hong Kong zeichnet sich in der Regel durch keinerlei architektonische Finesse aus: funktional, platzsparend, hässlich. Die Faszination kommt durch die schiere Masse oder Höhe.
Foto: Skulpturen by Kevin Fung, 2009
Sehr praktisch sind die nach außen gebauten Fenster, die eine ca. 60cm tiefe Fensterbank als Ablage und Sitzfläche in fast allen Räumen bescheren.
Foto: Wohnblockansicht
Diese praktischen Fensterbank-Ablagen vermisse ich aktuell übrigens sehr in Kuala Lumpur, vor allem bzw. gerade weil der Container noch nicht angeliefert wurde und 'nur' Bett, Couch, Schränke und Küche als Ablageflächen dienen, was mich daran erinnert heute gleich mal nachzufragen, ob es mit der Anlieferung der Möbel am Wochenende klappt, denn die Zollabwicklung für den Container ist bereits erfolgt.

10.07.2014

Blogpause

Wie immer startet eine Reise mit dem Airport Express, der einen in 24 Minuten von Central zum Flughafen bringt. Immer wieder freuen wir uns darüber, dass man bereits am Bahnhof einchecken und sein Gepäck aufgeben kann. Praktisch-bequemes Hong Kong!
Foto: Airport Express Information and Ticket counter
Lieber Third-place-EBSler, keine Sorge, ich bin rechtzeitig wieder zurück in Hong Kong ;)

19.03.2014

Latecomer

Im praktischen Hong Kong gibt es für das Zuspätkommen zu Aufführungen oft eine pragmatische Lösung, wenn die Veranstaltung nicht gestört und trotzdem nichts verpasst werden soll: es werden 'Außen-Sitzplätze' vor dem Live-Bildschirm zur Verfügung gestellt, damit die Latecomer nach der Pause nahtlos an das bisherigen Geschehen anknüpfen können.
Foto: Hong Kong Cultural Centre
Hinsichtlich Dresscode (Kleiderordnung) ist alles erlaubt: von Jeans bis schick. Also gibt es eigentlich keinen Grund zu spät zu kommen - zumindestens stellt sich keine Kleiderfrage ;) Und Achtung: es geht ganz pünktlich los. Shame on us, wir waren absichtlich etwas später dran, denn ich kannte die ersten Teile der Pina Bausch Aufführung Iphigenia in Tauris schon.
Foto: www.hk.artsfestival.org/tanztheater-wuppertal-pina-bausch-iphigenia-tauris
Und noch etwas zum Thema latercomer, über das ich gestolpert bin: life punishes the latecomer...ob das wohl die richtige Übersetzung ist für 'wer zu spät kommt, den bestraft das Leben'? Auf leo.org wird darüber diskutiert. Im Angebot ist noch, weil damals zu Gorbatschow Zeiten so übersetzt: He who comes too late is punished by life. Aber mein absoluter Favorit, der dann nichts mehr mit latecomer zu tun hat, ist: you snooze, you lose ;))