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08.11.2019

noch mehr Sylt

Wir waren uns nicht mehr ganz sicher, wie wir genau dort hinkommen, zum roten Kliff: der Weg war auf jeden Fall zu lang für die Eltern und führte entweder am Strand oder durch eine längeren Weg durch die Dünen dorthin.
Foto: Dünenwanderung zum Roten Kliff
Foto: nicht wirklich rot
Noch nie gesehen: das gesponserte Karussell in der Villa Kunterbunt.
Foto: es hört nicht, auf rund zu gehen
In der ersten Woche gab es fast jeden Tag einen Traum-Sonnenuntergang und strahlend blauen Himmel. Der Strand vor Westerland war schmal - trotz Sandaufspülungen. Dafür waren ein paar mehr Standkörbe auf die Promenade gestellt.
Foto: eingefangen

Foto: #cantheskybeanybluer
Foto: ausgerichtet
Und in Hörnum haben wir zum ersten Mal Willi, die Kegelrobbe gesichtet www.sylt.de/hoernums-wohlgenaehrtes-maskottchen
Foto: Willi aus Hörnum

06.11.2019

Promenadenmischung

Bei diesem Schild musste ich an das Wort "Promenadenhund/-mischung" denken. JTEBS, woher kommt das eigentlich? Es ist ein Mischlingshund, der bei einer nicht geplanten Paarung zwischen Hunden, die nicht derselben oder überhaupt keiner Rasse angehören, gezeugt wurde. Die scherzhafte Bezeichnung Promenadenmischung entstand in Anlehnung an die Spaziergänge der Dienstmädchen im 18. und 19. Jahrhundert mit den Hunden ihrer Herrschaft, die der Natur der mitgeführten Tiere ihren Lauf ließen https://educalingo.com/promenadenmischung.
Foto: Schild an der Sylter Kurpromenade
Beabsichtigte Kreuzungen zwischen unterschiedlichen Hunderassen werden als Hybridhunde bezeichnet.

04.11.2019

Sylter Sommer 2019

Der Sylt Urlaub 2019 war in diesem Jahr zwei geteilt: erst schönster, heisser Hochsommer, dann eine Hochzeit in Dresden, anschließend die Nordsee von ihrer stürmischen Seite. Herrlich, ich bin doch irgendwie ein Inselkind.
Foto: Inselkind
Das finde nicht nur ich, sondern auch die jährlichen ca. 950.000 Touristen, was den echten Sylter Ureinwohner zu einer Rarität macht. Ca. 18.000 "Restsylter" gibt es.
Foto: Rarität

05.09.2017

wilde Nordsee

Ich lasse nichts auf die Insel Jeju kommen, aber die wilde Nordsee auf Sylt ist nicht zu überbieten. In der einen Woche dort gab es wieder alles: Sonne, Regen, Hitze, Kälte, Wellen, Quallen...und dieses Mal seit langem sogar mal wieder einen Schweinswal (nicht auf dem Bild ;)
Foto: an der Nordsee

28.04.2017

Sinduri Sanddüne

Die am Strand Sinduri gelegene Dünenküste ist eine besondere Sehenswürdigkeit von Taean und gleichzeitig die einzige Küstenlandschaft Koreas mit Sanddünen. Studien zufolge soll diese Sanddünen-Wüsten-Landschaft vor 15.000 Jahren nach der Eiszeit entstanden sein als starken Winde und Wellen den Sand an Land gebracht haben.
Foto: Wanderweg in der Sinduri Sanddüne 
Das Besondere an der Dünenküste von Sinduri ist die Tatsache, dass man hier Naturphänomene beobachten kann, die sonst nur in Wüstenregionen vorkommen. Zu den raren Pflanzen, die sich hier ausgebreitet haben gehören u.a. Kouhoumuki, Argusia sibirica und Littoralis. Aber auch ungewöhnliche Tiere wie z.B. Eremias argus, Eurasian Skylark und Narrow-Mouth Trog http://german.visitkorea.or.kr/ger/sinduri. Und wer jetzt auch Fragezeichen hat, dem sei gesagt: "Ist mir doch egal, ich lass das jetzt so." (Zitat JTEBS)
Foto: Sanddünenlandschaft 
Sinduri liegt ca 160km von Seoul entfernt. Die Fahrt kann zwischen 2 und 5 Stunden dauern, je nach Verkehr. Das Meer war kaum zu sehen aufgrund des dichten Nebels, der sich aber nicht wie in Seoul als dreckige Luft entpuppte, sondern wirklich feuchter, trockenen-Schleimhäuten-guttuenden Nebel war. Fast ein bisschen mystisch. Und wenn die Dinos noch im Meer platziert worden wären, hätte ich an Loch Ness geglaubt.
Foto: Besucherzentrum und Dinos am Strand

22.08.2016

Strandkorb

Die Geschichte des Strandkorbs beginnt im Jahr 1882 in der Werkstatt des kaiserlichen Hofkorbmachers Wilhelm Bartelmann in Rostock www.strandkorbprofi.de/strandkorb-geschichte: Er wurde dort von der adeligen Dame Elfriede von Maltzahn aufgesucht, die unter schwerem Rheuma litt, das ihr die geliebten Aufenthalte am Strand erschwerte. Sie wünschte sich einen Stuhl, der sie vor Wind und Sonne schützten sollte, denn sie wollte nicht auf die geliebten Urlaube am Meer verzichten. Sie teilte Bartelmann ihre Vorstellungen mit und er flocht aus Weiden und Rohr den ersten Strandkorb.
Foto: ausnahmsweise in rot und ein Ostsee-Strandkorb?!?

Dies war noch mehr ein Strandstuhl, denn ein Einsitzer. Andere Badegäste staunten und Bartelmann bekam bald weitere Aufträge von anderen Badegästen. In kürzester Zeit stieg die Nachfrage stark an und er gründete zusammen mit seiner Frau die erste Strandkorbvermietung in der Nähe des Leuchtturms in Warnemünde. Sie hatte die kluge Idee, dass sich saisonale Artikel wie Strandkörbe besser vermieten als verkaufen lassen, und trug damit wesentlich zum Geschäftserfolg des Unternehmens bei. Zeitgleich baute Bartelmann auch den ersten Zweisitzer, den er zusätzlich mit Fußstützen, Markisen und Seitentischen ausstattete.
Foto: Nordsee Strandkörbe
Heute gibt es geschätzt ca. 70.000 Strandkörbe in Deutschland, aber sie werden auch in viele Länder exportiert. Die Bauform hat sich seit den Anfängen nur geringfügig verändert. Die Materialien, aus denen die Strandkörbe hergestellt werden, haben sich verbessert, aber sie werden nach wie vor aus natürlichen, umweltfreundlichen Stoffen gefertigt. Auch bei Kunststoffen, die verwendet werden, wird darauf geachtet, dass sie wieder verwertbar sind. Strandkörbe sind heute wetterfest. Um die Wetterfestigkeit zu erreichen, werden Holzteile imprägniert, Metallteile wetterbeständig verzinkt und hochwertige Stoffe verwendet. Die Körbe werden nach wie vor von Hand hergestellt.

Es soll im Wesentlichen zwei Bauarten des Strandkorbs geben: den Nordsee- und Ostseestrandkorb. Die beiden Varianten sollen sich etwas in der Form unterscheiden. Der Nordseestrandkorb hat eine geradere Haube und rechtwinklige Seitenteile, die auf das eher rauere Nordseeklima abgestimmt sind; der Ostseestrandkorb hat eine weichere Form mit geschwungenen Seitenteilen und runder Haube. Beide Varianten gibt es als Ganz- oder Halblieger. Sie werden an den Nord- und Ostseeküsten von Familienbetrieben, die oft seit Generationen bestehen, weiterhin in Handarbeit gefertigt. Und es stimmt - kaum nimmt man Platz, fühlt es sich an wie "summer inside".

21.08.2016

Möwen

Mit den Urlaubern kommen die Möwen. "Wenn mehr Gäste auf der Promenade entlang flanieren, dann ist das auch für die ein Signal", sagte Sven Edling vom Insel Sylt Tourismus-Service (ISTS). Von den schreienden Möwen auf Nahrungssuche, die Urlaubern ab und an sogar Crêpes oder Fischbrötchen aus der Hand wegschnappten, seien Strandorte mit vielen Urlaubern wie Wenningstedt, List oder Westerland besonders betroffen.
Foto: Möwe am Strand
Der technische Leiter des kommunalen Tourismusdienstleisters experimentiert daher bereits seit Jahren mit nicht-tödlichen Mitteln, um die geschützten Tiere abzuschrecken. 2016 neu hinzugekommen ist ein riesiger schwarzer Drache in Form eines Raubvogels, den ich allerdings nicht gesehen habe. 

www.welt.de/regionales/hamburg/Wie-sich-Sylt-mit-Hightech-gegen-Moewen-wappnet: Um die Möwen zumindest aus bestimmten Gegenden fernzuhalten setzt der ISTS auch auf Hightech. Dort sollen für Menschen nicht wahrnehmbare Schalldrucksysteme die Vögel im Gefieder kitzeln, hinzu kommen Gele mit ätherischen Wirkstoffen – und falls es besonders viele Vögel sind: Lautsprecher mit Schreien von Habichten und anderen Fressfeinden. 

Sylts Bürgermeister Nikolas Häckel erinnerte ebenfalls daran, dass die Probleme mit den aufdringlichen Möwen hausgemacht seien. "Die Tiere gehen dorthin, wo sie Fressen finden. Am Anfang fanden sie viele süß, doch jetzt stört es", sagte Häckel. Wichtig sei, dass die Vögel nicht gefüttert würden. "Es ist verboten, und das steht auch an der Promenade", sagte er.

Ludwichowski vom Nabu verwies darauf, dass der Lebensraum der geschützten Vögel immer weiter schrumpfe. So habe sich der Möwen-Bestand zwischen 1999 und 2009 stark verringert, sagte Ludwichowski mit Verweis auf den 2. Brutvogelatlas des Landes. Demnach sank die Anzahl an Silbermöwen-Paaren von landesweit 13 000 auf 9000, bei Sturmmöwen von 8000 auf 6500 Paare, lediglich bei Lachmöwen sei die Anzahl mit 35 000 Paaren stabil geblieben. Die Tiere suchten sich ihre ökologische Nische, sagte Ludwichowski, dabei spielten Touristen als Nahrungsquelle inzwischen eben auch eine Rolle – genauso wie die Flachdächer, auf denen sie ungestörter brüten können.

20.08.2016

Sylter Welle

Vor rund 2 Jahr hatten die Bauarbeiten zum überdachten Sportschwimmbecken in der Sylter Welle begonnen. Diskussion über die dauerhafte Sicherung des Sylter Schwimmsports waren unter anderem Grund für den Neubau. Damals war der Pachtvertrag für die ehemalige Marine-Schwimmhalle in List nur bis Ende 2014 verlängert worden. Vor dem Hintergrund der ungewissen Folgenutzung des Marinegeländes entschied sich die Gemeinde für die Erweiterung der Sylter Welle. Die geplanten Kosten in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro für das 14x25m Salzwasserbecken mit 3m Sprungturm sind wohl nicht überschritten worden. Eröffnung war im Dezember 2015 www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/das-neue-sportbecken. Der Einzeleintritt (4 Stunden-Tarif) für Erwachsene kostet 10 Euro, die 6er Karte 50 Euro.
Foto: Sportbecken Sylter Welle
Foto: mit Blick auf's Meer
Die 3 Rutschen-Röhren in der Sylter Welle wurden bereits 2007 gebaut.
Foto: Rutschen Spass


19.08.2016

VW Currywurst

Vielleicht lag es daran, dass Volkswagen Reisemobile Sponsor der Sailing Week war, auf jeden Fall gab es auch auf Sylt die original Volkswagen Currywurst. Das „Volkswagen Originalteil“ ist übrigens auch deshalb so beliebt, weil es mit rund 20 Prozent nur halb so viel Fett enthält wie eine durchschnittliche Currywurst mit 40-45 Prozent. Mehr unter: http://magazin.volkswagen.de/volkswagen-currywurst.
Foto: Sie hat uns auf Sylt allerdings nicht gelockt - die VW Currywurst




18.08.2016

stürmische See

Auf Sylt geht es oft sehr stürmisch zu - dieses Mal sogar zu stürmisch für die Sylt Sailing Week, so dass vier Tage lang keine Rennen vor Westerland stattfinden konnten, denn die Sicherheit konnte nicht gewährleistet werden. Ich habe es deshalb auch nur einmal ins Wasser geschafft - aber das war herrlich.
Foto: Wellengang vor Westerland
Die Wassertemperatur nahm in den 3 Tagen auf Sylt beständig ab: 20 - 19 - 18 Grad. Vorteil: wenn man es ins Wasser geschafft hat, ist es auf einmal auch nicht mehr draussen kalt.
Foto: Morgens auch mal strahlend blauer Himmel

17.08.2016

Buhne

Eine Buhne ist ein Bauwerk, welches im rechten Winkel zum Strandverlauf in das Meer gebaut wurde. Es können bspw. Pfähle aus Holz, Stein oder Beton sein. Sie dienen dazu Wasserwellen zu brechen und uferparallele Strömungen vom Strand fernzuhalten und sind daher für den Küstenschutz oder zur Landgewinnung gebaut. Andere Bezeichnungen sind: Höfte, Kribbe, Schlenge, Stacke. Im Englischen übersetzt man es wohl am besten mit: groyne (BE) oder groin (AE).
Foto: Warnschild Buhne
Gerade auf Sylt zeigte sich jedoch, dass die Buhnen den Landverlust kaum aufhalten können und durch ihre Wirkung auf die Strömung das Ökosystem empfindlich beeinflussen. Deshalb werden sie heute meist durch Sandaufspülungen ersetzt, die die verlorenen Sedimente direkt ersetzen sollen und weniger Auswirkungen auf die Umwelt haben www.ostseegebiet.de/Was-sind-Buhnen.

16.08.2016

rainbow

Das Wetter während der 3 Tage auf Sylt hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um alles zu bieten, was man vom Inselwetter erwarten kann: Sonne, Regen, Sturm, Wärme, Kälte, Regenbogen. Muss es eigentlich wirklich regnen, damit ein Regenbogen entsteht? Oder reichen tiefdunkle Regenwolken? war eine JTEBS Frage.
Foto: doppelter Regenbogen
Ja, es muss. Regenbogen entstehen, wenn Sonnenlicht von vielen Wassertröpfchen in der Luft reflektiert wird. Das Licht wird an der Innenseite der Tropfen ein- oder zweimal gebrochen und kommt dann bei uns im Auge bunt an. Nicht gebrochenes Licht ist für unser Auge weiß www.wdr.de/tv/wissenmachtah/regenbogen. Auch wenn das erste Bild einen "double complete rainbow" erhoffen lies, es war doch nur ein einfacher.
Foto: ganzer Regenbogen


12.08.2016

Blogpause

Ich bin unterwegs und geniesse deutschen Strandurlaub. Deshalb gibt es in der nächsten Zeit keine Blogeinträge.
Foto: Jeju Sandstrand - teilweise so weich und fein wie auf Sylt

28.07.2013

Lucky Standkorb

Gute Reise und eine schöne Zeit auf Sylt, ihr Lieben! Und um den Strandkorb auf dem Bild würde sich jeder Chinese reißen, denn er ist ein besonders glücklicher, bei gleich 3 Achten.
Foto: Sylt bei Sommerwetter ist fast unschlagbar
So, why is the number 8 considered lucky in the minds of Chinese people. The main reason has to do with the pronunciation of the word for the number 8 in China. It is pronounced "ba" and sounds like the word for prosperity which is pronounced "fa". Another reason why the number 8 is considered to be lucky is because it is a perfect symmetrical shape. You can cut the number 8 in half vertically or horizontally, and both halves mirror themselves perfectly. Perfect symmetry lends itself to perfect balance, which is considered the ideal. http://www.chineseastrology.com/luckynumber8