14.11.2017

pacemaker

Ein Herzschrittmacher (1) wird meist knapp unter dem Schlüsselbein unter die Haut gesetzt. Über eine Vene (2) gelangen die Elektrodenkabel zum Herzen (3), werden dort im Muskel verankert www.tagesspiegel.de/arztbrief-herzschrittmacher Das auch Pacemaker genannte Gerät reguliert den Herzschlag. Er ist ungefähr zwei mal drei Zentimeter groß und drei Millimeter dick und besteht zum einen aus dem Teil, in dem die Elektronik enthalten ist. Zum anderen aus Sonden, die in das Herz eingebracht werden. Mit diesen Elektroden steuert der Herzschrittmacher die Pumpbewegungen des Muskels mittels elektrischer Impulse. Meistens wird eine Sonde in die Hauptkammer und eine Sonde in die Vorkammer eingeschraubt.
Quelle: www.tagesspiegel.de/arztbriefe/herzschrittmacher, Grafik Farbian Bartel
Der Herzschrittmacher kontrolliert, ob der Herzmuskel auf das Kontraktionssignal des Sinusknotens reagiert. Kommt in einem bestimmten Intervall keine Reaktion, setzt der Schrittmacher ein und senden seinerseits einen Impuls.
Das Gerät wird unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Der Eingriff dauert ca. 60 Minuten. Um dem Patienten große Narben zu ersparen, implantieren Kardiologen den Herzschrittmacher über einen etwa drei Zentimeter langen Schnitt - ein Stückchen unterhalb des Schlüsselbeins. Der Schrittmacher wird unter der Haut im Unterhautfettgewebe eingesetzt. Damit der kleine Computer die elektrischen Impulse an den Herzmuskel weiterleiten kann, muss der Operateur die beiden miteinander verkabeln. Dazu sucht er eine körpernahe daumendicke Vene unterhalb des Schlüsselbeins, durch die er zwei Sonden zum Herz legt. Am Ende des einen Elektrodenkabels ist eine kleine Spirale, die in den Herzmuskel der rechten Vorkammer geschraubt wird. Das andere endet in einem winzigen Anker, der im dicken Muskel an der Spitze der rechten Herzkammer verhakt wird. Der Krankenhausaufenthalt bei einer Herzschrittmacherimplantation dauert in der Regel drei bis vier Tage.

Wenn die Lithium-Batterien des Herzschrittmachers erschöpft sind, muss das gesamte Gerät ausgetauscht werden, da die Energiespeicher fest verbaut sind. Es ist dann also jedes Mal eine kleine Operation notwendig. Allerdings geschieht dies nicht allzu häufig. „Ein Herzschrittmacher hält in der Regel acht bis zehn Jahre“, sagt Experte Wiedemann vom Herz-Rhythmus-Zentrum in Berlin. Batteriestand und auch die allgemeine Schrittmacherfunktion wird in regelmäßigen Nachkontrollen überprüft.

„Im Alltag können sich Herzschrittmacherpatienten heute praktisch ohne Einschränkungen bewegen“, sagt Wiedemann. Selbst bei den Diebstahlschutzdetektoren in Geschäften gebe es meist keine Probleme mehr. Bei der Kontrolle am Flughafen zeigt der Patient seinen Herzschrittmacherausweis und wird dann manuell kontrolliert. Auch wenn die meisten Kardiologen Magnetfelder als Gefahrenquellen ausschließen, werden Betroffene immer wieder vor Starkstromanlagen gewarnt. Starke elektromagnetische Felder könnten den Herzschrittmacher zwar beeinflussen, sagt Wiedemann. Im häuslichen Umfeld gebe es diese aber kaum. Auch Mobiltelefone könnten normal genutzt werden, sie sollten nur nicht ständig in der Jackentasche über dem Herzschrittmacher getragen werden. So empfiehlt beispielsweise das Bundesamt für Strahlenschutz einen Mindestabstand von 20 Zentimetern zum implantierten Schrittmacher, weil sonst die Elektronik des Steuerteils beeinflusst werden könnte. Der Einsatz elektromagnetischer Felder für medizinische Behandlungen, etwa bei einer Magnetresonanztomografie oder einer Stromtherapie, ist bei Schrittmacherträgern allerdings nicht oder nur eingeschränkt möglich. Es gibt mittlerweile allerdings auch Schrittmacher, die speziell für diesen Einsatz geeignet sind.
Kommentar des Arztes: Die Vene meines Dads war super, allerdings dauerte der Eingriff länger, weil die ersten Elektroden zu viel Strom verbraucht haben und gleich wieder ausgetauscht werden mussten. Huch. Aber er ist schon am nächsten Tag aus dem Krankenhaus entlassen worden.

12.11.2017

Gifhorn-Gamsen

Der Rückweg aus der Lüneburger Heide führte uns so direkt an einer alten Heimat vorbei, dass wir nicht widerstehen konnten und mal vorbei mussten.
Foto: Reihenhaus
Was einmal frei, unverbaut und recht idyllisch war, liegt nun mitten in einen Baugebiet und war kaum mehr wiederzufinden. Welche Hausnummer war es nochmal?

11.11.2017

Camp in der Heide

Es war die Mehrfachempfehlung einer lieben Freundin, doch mal das Camp Reinsehlen in der Lüneburger Heide zu besuchen. Die Heide blühte zwar nicht mehr, denn das tut sie - JTEBS - laut alte Heidjer Faustregel vom 08.08. bis 09.09. eines Jahres, aber wir hatten einen tollen herbstlichen Sonnenscheintag (www.lueneburger-heide.de/heidebluete)
Foto: Camp Reinsehlen
Das Camp Reinsehlen ist eine etwa 100 Hektar große und nahezu baumfreie Fläche nahe der Ortschaft Reinsehlen bei Schneverdingen, die wegen ihrer großen Sandmagerrasenfläche bekannt ist. Das Gelände hat im 20. Jahrhundert eine wechselhafte Geschichte als Militärflugplatz, Flüchtlingslager und Truppenübungsplatz, wo auch der Name 'Camp' entstanden ist (das Gelände war von 1950 bis 1994 als Basislager und Übungsplatz britischer und kanadischer Streitkräfte) www.campreinsehlen.de
Die Anlage ist großzügig, frei, entspannt, toll auch für Hundebesitzer (und deshalb nicht so toll für keine). Wir haben es genossen, leider ohne Heidschnucken vor dem Fenster, die wir eigentlich unbedingt haben wollten :)
Foto: Camp Reinsehlen

08.11.2017

Wittenberg

Eher durch Zufall waren wir im Lutherjahr in der Lutherstadt, denn auf der Landkarte führte die kürzeste Verbindung zwischen dem Spreewald und Wolfsburg direkt durch Wittenberg. Und weil ich ganz im "Auszeitmodus" in meinem letzten Kurzurlaub in Deutschland war, habe ich mich zumindest auf der Rückfahrt durchgesetzt und wir bummelten über die Landstrassen zurück...eben durch Wittenberg. JTEBS vor den offiziellen Jubiläumsfeiern, weil natürlich jede Menge schon über die Thesentür und Schlosskirche zu erfahren war.
Foto: am 31.10.1517 "postete" Luther seine 95 Thesen an diese Tür
Foto: historischer Ort

05.11.2017

Kahnfahrt

Und weil wir im letzten Blogeintrag bei Booten waren, geht es weiter mit den Kähnen im Spreewald. Es war ein lang gehegter Wunsch, der nun endlich realisiert wurde: eine Kahnfahrt durch das Biospährenreservat des Spreewaldes, auf stillen Kanäle (JTEBS, heissen: Fließe) wird man durch die Lagunenlandschaft von einem Fährmann "gestakt" (Motoren sind nicht erlaubt). Es ist wirklich eine einmalige Landschaft mit einem über 1500km langen Netz von natürlichen und künstlichen Wasserwegen, den Feuchtwiesen, kleinen Äckern und Niederungswäldern. Ca. 18.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten sind im Spreewald Zuhause. Die Fahrt dauerte 1.5 Stunden (Achtung: es ist meist keine Rundfahrt, sondern "Umkehrfahrt") und wir hatten absolutes Glück, denn herrlichen Oktober-Sonnenschein.
Foto: eine Kahnfahrt, die ist lustig, eine Kahnfahrt, die ist schön...
Foto: Stille
1991 wurde der Spreewald von der UNESCO als Biospährenreservat-Weltkulturerbe anerkennt www.unesco.de/wissenschaft/biosphaerenreservate/spreewald: Eine für Mitteleuropa einzigartige Landschaft findet sich 100 Kilometer südöstlich von Berlin: der Spreewald. In Folge der letzten Eiszeit vor rund 20.000 Jahren teilte sich hier die Spree in ein weitläufiges feingliedriges Fließgewässernetz auf, es entstand ein großes Binnendelta mit ausgedehnten Feuchtwiesen. Dieses Gebiet bietet nicht nur Störchen, Ottern oder Libellen Raum, seit vielen Jahrhunderten werden das gesamte Gebiet und seine Wasserwege auch vom Menschen genutzt, es bildeten sich weitgehend naturnahe, mosaikartig verteilte, kleine Hofstellen. Es entwickelten sich Traditionen, Lebens- und Arbeitsweisen, die eng mit der naturnahen Auenlandschaft verbunden sind.

Ein wichtiges Ziel des Biosphärenreservats ist der Erhalt der für die Region typischen Nutzungsstrukturen. Der landwirtschaftliche Vollerwerb auf den kleinen Hofstellen ist unter den heutigen agrarpolitischen Bedingungen unrentabel, daher müssten ohne Unterstützung nahezu alle Hofstellen aufgegeben werden. Das Biosphärenreservat arbeitet mit allen Partnern vor Ort daran, gesamtgesellschaftlich tragfähige Finanzierungsstrukturen für die Landwirte mit dem Ziel des Erhalts der Kulturlandschaft aufzubauen, zum Beispiel über ein Stiftungsmodell.

Schwerpunktthemen des Biosphärenreservats sind zudem das Naturschutzgroßprojekt Spreewald für den Wasserrückhalt und für die Renaturierung von Kanälen und Meliorationsgebieten sowie innovative Umweltbildungsprojekte unter Einsatz moderner Medien und neue naturtouristische Angebote.

02.11.2017

Plexiglasboot

Was machen am Meer, wenn man eigentlich gar nicht reingehen mag? Nun, Antwort Nr 1 wäre: Essen gehen (oder 1b: mit Campingausstattung an den Strand, wo dann aber auch gepicknickt = gegessen wird). Angeln erfreut sich zunehmender Beliebtheit, so scheint es mir. Auf jeden Fall nehmen Koreaner dankend an, was angeboten wird, deshalb ist das Plexiglas-Boot in flachen, stillen Gewässern etwas, was gut funktioniert, auch wenn man nicht viel mehr sieht als vom Rand, egal, Rudern muss ja schliesslich auch geübt werden.
Foto: Glassbottom boat rental


30.10.2017

Naksansa

Naksansa oder Naksan-Tempel ist ein buddhistischer Tempelkomplex auf halber Strecke zwischen Sokcho und Yangyang gelegen und mit tollem Blick über das Meer. Der Tempel wurde 671 n. Chr. erbaut und weist bedeutende Kunstschätze auf, seit 1977 dominiert allerdings die 15 m hohen Granitstatue der Göttin der Barmherzigkeit Haesugwaneumsang die Tempel Impressionen.
Foto: Naksansa


Der Tempelkomplex wurde am 5. April 2005 durch einen Waldbrand weitgehend zerstört. Die Tempelglocke aus dem 15. Jahrhundert schmolz. Wie nach früheren Zerstörungen (durch die Mongolen im 13. Jahrhundert und ab 1953 nach dem Koreakrieg) wurde Naksansa weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut.
Foto: Naksansa

27.10.2017

Knaller

Wir hatten erst gedacht, wir haben einen Feiertag verpasst, aber nein, an der Ostküste scheint es zur allgemeinen abendlichen Beschäftigung zu gehören, Silvesterraketen zu zünden. Hmmm. Und es gehört leider auch nicht dazu, sich darum zu kümmern, seinen Dreck selbst wieder wegzumachen, obwohl der Strand gut beleuchtet ist.
Foto: Boellerei

23.10.2017

Tunnel nach Yangyang

Wir waren einer der ersten, die die neue Autobahn (Dongseo Expressway), die u.a. für die Winterolympiade gebaut wurde, getestet haben. Sie macht die Fahrt an die Ostküste wesentlich einfacher und schneller, besonders wenn man direkt an die Strände von Yangyang will.
Kartenquelle: http://pulsenews.co.kr/ Foto: Tunnel
Die Bauzeit für die Verbindung zwischen Seoul und Yangyang dauerte insgesamt 13 Jahre und erstreckt sich nun über eine Gesamtlänge von 150 km, vieles davon sind Tunnel (nicht alle so bunt animiert, wie auf den Bildern)

Der erste Abschnitt von Seoul nach Ost-Hongcheon wurde 2009 eröffnet. Der jetzt im Sommer freigegebene Abschnitt von Ost-Hongcheon bis Yangyang ist 72 km lang. Mit der Fertigstellung der gesamten Strecke soll die Fahrt (theoretisch, ohne Stau) von Seoul nach Yangyang 90 Minuten dauern, rund 40 Minuten kürzer als bisher. Die neue Verbindung wird auch für die Beförderung von Athleten und Besuchern zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang genutzt werden.
Foto: Tunnelbau

20.10.2017

Autobahnraststätten

Nachdem ich kürzlich mal wieder auf Deutschlands Autobahnraststätten unterwegs war, sollte ich nicht meckern über Ausstattung, Alter und Angebot, aber in Korea sind sie definitiv rarer gesäht, auch auf der neuen Strecke zwischen Ost-Hongcheon und Yangyang. Nur eine ganz neue, gerade eröffnete Riesen-Raststätte stach hervor, die auf dem Hinweg allerdings schon hoffnungslos überlaufen war, so dass wir uns den Stop für den frühen Rückweg am nächsten Tag aufgehoben hatten. Da war es dann noch schön leer.
Foto: Raststätten Auffahrt, gut markiert
Foto: neue Raststätte in den Bergen
Foto: neue Raststätten

18.10.2017

Gangneung 2018

Auf dem Weg an die Ostküste fährt man durch Pyeongchang. Die Austragungsorte für die Winterolympiade 2018 liegen allerdings nicht nur in den Bergen, sondern das Eröffnungsstadium befindet sich z. B. in der Küstenregion Gangneung.
Foto: Daaaaa, wird das Olympische Feuer brennen
Foto: im Sommer schon fertig gewesen, das Eishockey Stadium nahe der Gangmun Beach in Gangneung



15.10.2017

Ostküste

In diesem Jahr ging es im Sommer auch ein paar Mal an die Ostküste, u.a. auch dorthin, wo wir die Yolo-Volkswagen-Fahrer zum Surfkurs geschickt hatten, siehe früheren Blogeintrag. Wenn alles klappt (d.h. man muss alle Stosszeiten vermeiden) ist man nach 3 Stunden dort, es kann aber auch gern mal 6 Stunden dauern. Auf der Strasse hat man daher nicht immer ein Yolo-Feeling, aber die Küste selbst entschädigt dann.
Foto: Yolo Momente auch an der Ostküste 

Hotels sind wesentlich teuer als auf Jeju (wo man ja noch für 40 Euro saubere, einfache Hotelzimmer findet). In Gangneung muss man mindestens mit 100 Euro rechnen. Ok, dafür spart man natürlich den Flug und kann endlich mal wieder länger Golf R fahren (der jetzt leider einen Unfall hatte :(
Foto: Yolorider
Foto: Camper Paradies Ostküste 

12.10.2017

Fasziniation Hafen

Immer einen Stopp wert: der Hallim Hafen bei Nacht, wenn die Fischkutter ausgeladen werden. Aber, Welt oh Welt, Mensch oh Mensch, wir fischen alles leer...
Foto: Hallim Hafen
Foto: Hallim Hafen

11.10.2017

black pork Burger

Neben den netten Cafes auf Jeju bieten auch immer mehr individuelle, geschmackvoll eingerichtete Restaurants echten Yolo Genuss. Neu entdeckt: das berühmte "schwarze Jeju Schwein" nicht nur im Grillrestaurant, sondern auch als Gourmetburger ohne Brötchen.
Foto: Lunch oder Dinner Set, 9,000 KRW (ca. 8 Euro)
Perfect for food sensitive husband, der Jeju inzwischen genauso liebt wie ich.
Foto: Jeju und Yolo Fan

07.10.2017

Yolodestination Jeju

Man kommt zwar nicht mit dem Auto hin, aber Jeju ist definitiv eine perfekte Yolo (You only live once) Destination. Das Inselleben hat einfach eine andere Geschwindigkeit. Sobald man Jeju Stadt mit dem (Miet)auto verlassen hat, wird gecruist. 20-30kmh entlang der Küstenstrasse? Kein Problem, kaum ein Auto setzt zum Überholen an, denn man will ja eh nicht wirklich irgendwo hin, sondern nur gucken. Vielleicht sieht man ja irgendwo ein Haenyeo im Wasser? Oder eines der vielen kleinen, individuellen Cafes, wo der/die Besitzer selbst hinter der Theke stehen, stolz und liebevoll Kaffee und Kuchen servieren.
Foto: mit Liebe serviert
Zwar gelingt der Kaffee nicht immer bzw. muss noch geübt werden, aber immer freut man sich über die Leidenschaft und Individualität dahinter.
Foto: Audrey Hepburn Fan-Cafe

04.10.2017

Yolorider

Als inzwischen echte Wochenende-Traveler gehören wir wohl auch zu der Spezie der Yolorider, denn wir waren gerade im Sommer viel unterwegs, auch um der Hitze der Grossstadt zu entkommen, aber darum geht es heute nicht.
Foto: Yolo Husband


Neben den Brand Gesture Pop up Events (wir tauchen irgendwo auf und wenn wir auf Volkswagen Besitzer treffen, bekommen diese eine kleine Überraschung von uns), gab es im Spätsommer noch eine weitere Idee für Kunden/Fans: "Teile" (= Lade auf einer Webseite hoch) einen schönen Yolo Moment (man lebt nur einmal, you only live once) und du gehörst vielleicht zu den 50 glücklichen, die ein Yolo Wochenende geschenkt bekommen: am ersten Wochenende ging es per Auto zu einem Surfing Lernen Kurs an die Ostküste, am zweiten zu einem "Glampingplatz" (glamour + camping  = Luxuscampingplatz) in den Bergen. Klar, waren alle Teilnehmer begeistert. Inklusive Lonely Planet, mit denen wir zu Ideen, Inhalt und Foto/Film kooperiert hatten. Und inklusive Mitarbeitern, die als Fotomodelle (Ilho, Ava, Hyunsue, Natalie, Jimin) Fotografen (Seungwon, Jimin) oder Video-Director (Jenny) gearbeitet haben. Machen WorX (einfach machen, nicht nur reden)
Foto: Yolorider 


01.10.2017

beloved objects

Neben tollen Taschen gibt auch jede Menge geliebte Objekte bei pb0110 http://pb0110.de. Und heute ist ein special day :)
Foto: Beloved objects by pb0110 http://belovedobjects.de


30.09.2017

all shades of brown

Ducati springt wieder und zwar mit viel Freude - wer hätte das gedacht, nachdem es eine Weile so aussah als ob er es nie mehr machen könnte. Jetzt wird also gleich mit zwei Pferden zum Turnier gefahren. Zum Glück war der Pferdeanhänger immer so ausgelegt. long term thinking!
Foto: Eselsbruecke: DUcati ist DUnkler als Cascador

28.09.2017

neu im Team

Kurz bevor ich zur IAA los bin, hat Wonseon als Leiterin PR & Events (Nachfolgerin für Minjoo) angefangen. Sie ist sehr erfahren im Bereich PR und auch Marketing, kommt allerdings aus der Kosmetik- und ist daher ganz neu in der Automobilbranche. Deshalb gab es ein 1-tägiges Onboarding bei der Agentur. Und weil alle Mitleid mit ihr hatten, dass ich schon am ersten Tag soviel Themen mit ihr besprechen will, musste demonstriert werden, dass viel Inhalt nicht automatisch nur langweilige "Frontbeschallung" bedeutet, sondern auch Spass bedeuten kann.
Foto: noch etwas schüchtern im neuen PR team (von links: Hyunsue, Kevin, Jiyoung, Paul, Eunjung (Ava), Wonseon, Seungwon, Wonjune)
Unter anderem hatte unser Praktikant und offiziell zum "Game inventor" ernannte Seungwon ein Volkswagen Quiz entwickelt mit Fragen zum Konzern, der Marke, den Modellen und sogar ein wenig CI/CD. Und wenn man etwas gewinnen kann, sind in Korea eh alle mit Feuer und Flamme dabei, selbst Kevin, der Agenturinhaber :)
Foto: Spielaufregung


23.09.2017

Ein Stern auf der IAA

Vielleicht lag es daran, dass es den Abend vor der offiziellen Eröffnung der IAA wieder einen Konzernabend bei Volkswagen gab (dieses mal allerdings auf dem Stand in Halle 3), aber die Pressekonferenz von Mercedes hat mir wesentlich besser gefallen https://www.youtube.com/pressekonferenz2017_mercedes. Themen sind bei allen Herstellern sehr ähnlich: eMobilität, Digitalisierung, mobility services. Die Autoindustrie ist aufgewacht. Endlich.
Foto: Poster auf dem Mercedesstand
Foto: Mercedes Inspiration auf dem Stand
Auch redet Mercedes nicht mehr davon neue Wege zu gehen, sondern tut es, so z. B. mit einem parallelen Engagement während der IAA, der ME-Convention, einem Kongress in Zusammenarbeit mit SXSW, bei dem es um Zukunftsthemen geht mit interessanten Referenten und Programm Highlights https://www.me-convention.com/de/mercedes-benz/event:

Mercedes-Benz und SXSW laden ein – zu einer Convention ohne Konventionen. Ein internationales Line-Up an 150 Pionieren, Vordenkern, Abenteurern, Künstlern und Grenzverschiebern: Buzz Aldrin, Beth Ditto, Sheryl Sandberg, Amber Valletta, Neil Harbisson, Hans Ulrich Obrist! Dazu inspirierende Workshops, ein Hackathon, Pitches und Diskussionen mit den führenden Köpfen unserer Zeit.

Tagsüber Inspiration von den Besten – und abends Entertainment vom Feinsten: Konzerte weltbekannter Künstler, Partys, Kulinarik und Ausstellungen im berühmt-berüchtigten Bahnhofsviertel – exklusiv für die me Convention-Community! Gestalte die Zukunft.

19.09.2017

Buzz

Mein persönliches Highlight auf der IAA bleibt der I.D. Buzz, auch wenn der T-Roc sehr gut aussieht. Ob das wohl an unserer Affinität zum Bulli und #lifeisbetteratthebeach liegen könnte?
Foto: I.D. Buzz
Er gehöhrt zu den 3 Zukunftsmodellen der Marke Volkswagen, die ab 2020 (der  I.D. Buzz allerdings erst ab 2022) die Märkte erobern sollen. Neu hinzugekommen auf der IAA war der I.D. Cross. www.youtube.com/iaa2017_pressekonferenz_volkswagen  www.volkswagen-media-services.com/Volkswagen-Group-Night-zur-IAA-2017-Die-Marke-Volkswagen-prsentiert-den-neuen-ID-CROZZ:

Der Countdown für den Durchbruch der Elektromobilität läuft...die Marke Volkswagen forciert mit der Entwicklung einer neuen Generation innovativer Elektrofahrzeuge – I.D.2, I.D. BUZZ3 und I.D.CROZZ – diese Zeitenwende. Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen Pkw, sagte anlässlich der Volkswagen Group Night: „Die Marke Volkswagen investiert in den kommenden fünf Jahren sechs Milliarden Euro in die E-Mobilität. Unsere Aufgabe ist es, moderne Technik für viele Menschen verfügbar zu machen. Das gilt erst recht in Zeiten des technologischen Umbruchs. Eines ist klar: Der Golf der Zukunft muss wieder ein Volkswagen sein!"
Bis zum Jahr 2025 wird die Marke Volkswagen 23 rein elektrisch angetriebene Modelle anbieten.
Der neue I.D. CROZZ ist ein Crossover aus SUV und viertürigem Coupé.

Die künftige Generation der I.D. Familie wird das Modellprogramm von Volkswagen erweitern. Bereits 2020 startet Volkswagen mit dem kompakten, voll-elektrischen Viertürer I.D. im Golf Segment und parallel mit dem modernen I.D.CROZZ im SUV-Segment. Zusätzlich wird der I.D.BUZZ – die Neuinterpretation des legendären Volkswagen Bulli – im Jahr 2022 in den Handel kommen. Alle drei I.D. Studien verbindet die als gemeinsame konstruktive Basis entwickelte „All New Electric Architecture" (MEB - Modulare Elektrifizierungsbaukasten) und ein völlig neues  Design.
Foto: I.D. Family

Foto: Teppich, Grossbuchstaben und andere Details vom Volkswagen Stand

15.09.2017

makerspace

Makerspaces sind seit einiger Zeit stark im Kommen, mit unterschiedlichen Bezeichnungen wie Techshop, Fab(rication) Lab oder in Korea N15 - Hardware accelerator.
Mir gefällt der Begriff Makerspace am besten, denn er sagt, was es ist: ein Raum zum Machen, Werken, etwas herstellen, Möbel bauen, Prototypen fertigen, Kleidung herstellen, aber auch Programmieren oder Musik produzieren.
Foto: N15 Werkstatt
Nicht jeder mit einer Idee hat aber das notwendige Know-how, Werkzeug/-statt und/oder Ressourcen oder Kapital - und hier genau kommt der Makerspace ins Spiel. Er ist eine offene Werkstatt, die den Besuchern verschiedene Geräte, Technologien, Hardware und Software bietet, aber auch Training und Kurse zu Gründung, Kapitalbeschaffung oder neuen Technologien www.medienpaedagogik-praxis.de/2014/05/27/fablabs-makerspace-und-co-was-ist-das-eigentlich

Im Rahmen unseres Volkswagen Neuanfangs arbeiten wir gerade an einer Kommunikationsstrategie "We support new beginnings" und wollen ausgewählte Jungunternehmern/Neustarter unterstützen. Deshalb haben wir eine Kooperation mit dem Makerspace N15 gestartet.
Foto: Neuanfang - eine Kooperation mit N15 /3.8.2017
Foto: Kooperations-Brett

12.09.2017

Dog - den letzten beissen die Hunde

Ein Spiel für 2-8 Spieler, von 8 - 88 Jahre, Prädikat: empfehlenswert. Ein bisschen wie Mensch-ärger-dich-nicht, aber man spielt im 2er-Team.
Foto: Dog




www.reich-der-spiele.de/kritiken/Dog: Jeweils zwei Personen, die sich gegenüber sitzen, bilden ein Team und müssen gemeinsam versuchen, ihre acht Spielsteine ins Ziel zu bekommen. Jeder Einzelne tut dies so schnell wie möglich mit seinen eigenen vier Steinen und hilft anschließend dem Teamspieler. Bewegt werden die Figuren ausschließlich über das Ausspielen der Handkarten.

Die Spielfiguren werden auf das Spielfeld gesetzt und jeder Spieler erhält sechs Handkarten. Vor Spielbeginn tauschen die Teamspieler je eine Karte verdeckt aus, um dem Anderen zu helfen.

Im Uhrzeigersinn spielt jetzt jeder der Reihe nach eine Karte aus. Wer nicht starten oder sich bewegen kann, weil ihm die Karte fehlt, scheidet aus. Die Karten verfallen und werden in der Mitte abgelegt. Die Runde endet, wenn alle Karten abgelegt wurden. Vor der zweiten Runde verteilt der nächste Spieler fünf Karten. Das Kartenausteilen und der Rundenbeginn wechselt von Runde zu Runde immer um einen Spieler weiter. Jede weitere Runde gibt es je eine Handkarte weniger. Aber das Tauschen mit dem Teamspieler bleibt. Damit man eine Spielfigur ins Spiel setzen kann, benötigt man eine Start oder Jokerkarte, erst danach kann man die Figur bewegen. Wie auch in der Urvariante von Mensch ärgere dich nicht!darf man Figuren schlagen, also an den Start zurücksetzen.

Jede Karte muss komplett ausgeführt werden. Es kann also vorkommen, dass man kurz vorm Ziel noch eine Runde drehen muss, weil man nicht die passende Karte auf der Hand hat. Die Sonderkarten bringen noch etwas Schwung in die Sache. So gibt es Karten, mit denen man 11 oder 13 Felder vorrücken kann, Jokerkarten oder eine richtig fiese Karte, mit der man seine Spielfigur mit der eines Gegners tauschen muss. Vorteilhaft ist die Karte 7, deren sieben Punkte man beliebig auf alle eigenen Figuren aufteilen kann und die gerade kurz vorm Ziel besonders praktisch ist. Mit der letzten Sonderkarte, der "4 +" - kann der Spieler seine Figur sogar rückwärts ziehen, sodass er vom Startfeld aus direkt am Ziel steht. Wurden alle eigenen Figuren ins Ziel gesetzt, wird dem Partner geholfen, denn nur das Team, das als Erstes alle acht Figuren im Ziel hat, gewinnt. Dabei ist wichtig, dass die Kommunikation zwischen den Spielpartnern ausschließlich über die Karten stattfindet, was es aber auch spannender macht.
Dog ist mal wieder eine Variante vom Grundspiel Mensch ärgere Dich nicht. Zwar ist auch die Idee mit Karten statt mit Würfel zu spielen, nicht neu, aber Dog macht Spaß.

09.09.2017

Bergtau

Mountain Dew (englisch „Bergtau“) ist eine Limonade von Pepsi. Es hat eine Weile gedauert bis Mountain Dew es nach Deutschland geschafft hat und macht sich nach wie vor eher rar. Ich kenne mindestens 2 echte Fans: einen, der es 1982/83 in den USA entdeckt hat und einen, der es kürzlich in Deutschland getestet hat.
Foto; Mountain Dew

07.09.2017

jump

Das Licht am ersten Abend auf Sylt war perfekt, um einen Sprung a la "assassin's creed" zu üben.
Foto: Action am Abend


Assassin’s Creed ist eine Videospiel-Reihe, die derzeit aus acht Hauptspielen besteht. Zusätzlich zu den Hauptspielen wurden mehrere Spin-off-Spiele, Animationen und Kurzfilme, Comics und Bücher produziert. Das gesamte Franchise wurde von Ubisoft Montreal entwickelt (mit Ausnahme des Handheld-Spiels Assassin’s Creed: Altaïr's Chronicles, das von Gameloft stammt)
Im gesamten Franchise geht es um den Konflikt zwischen Assassinen und Templern, der schon Jahrtausende lang währt - und die Frage wie beide Organisationen jenseits von moralischen Grenzen auf äußerst blutige Weise an einer jeweils eigenen Version einer besseren Welt arbeiten de.assassinscreed.wikia.com/Assassin’s_Creed

05.09.2017

wilde Nordsee

Ich lasse nichts auf die Insel Jeju kommen, aber die wilde Nordsee auf Sylt ist nicht zu überbieten. In der einen Woche dort gab es wieder alles: Sonne, Regen, Hitze, Kälte, Wellen, Quallen...und dieses Mal seit langem sogar mal wieder einen Schweinswal (nicht auf dem Bild ;)
Foto: an der Nordsee

02.09.2017

...and the tv dash goes to...

Youmin ist Mama geworden. Sohn-hat-noch-keinen-Namen kam etwas früher als geplant, was kein Wunder war, denn hier arbeitet frau bis zwei Wochen vor dem Geburtstermin und dann stand bei Youmin noch ein Umzug an mit Kisten packen und mehr, so dass Sohn-wir-nennen-ihn-jetzt-einfach-Theo 3 Tage nach dem letzten Tag im Büro und 1 Tag nach dem Umzug zur Welt kam. Youmin ist schon jetzt eine moderne, koreanische Mutter, denn sie wollte so früh wie möglich nach Hause, damit sie ihr Kind im Caring Center nicht mehr auf dem Bildschirm sieht als im Arm.
Foto: Sohn-heisst-jetzt-erstmal-Theo, born 12. August 2017



Theo, Jay und Youmin bekommen nun unsere TV Anrichte bzw TV dash, ein Wort das ich nicht kannte, aber da sie in England aufgewachsen ist, wird es so heissen.
Foto: verschenkt

30.08.2017

Büro Flohmarkt

Aufgrund des Umzugs (siehe vorherigen Blogeintrag) wird aktuell gross ausgemistet und sortiert: was kann weg, was kommt zurück nach Deutschland, was kommt ins Serviced Apartment, was findet einen neuen Abnehmer. Deshalb gab es letzten Freitag auch einen kleinen Büro Flohmarkt, der grossen Anklang gefunden hat, weil mit schönen Dingen aus aller Welt.
Foto: Flohmarkt und Magazin Inspirationen
Parallel haben wir gerade ein Projekt ausgeschrieben, statt Volkswagen Magazin (konnten wir uns nicht mehr leisten) eine "printed inspiration" (kleine Auflage, für spezielle Kundengruppen oder Events) zu entwickeln. Es gab ein sehr offenes Briefing dazu und es war toll zu sehen, wie inspirierend allein dieses Briefing für die Agenturen/Verlage war. Ein Verlag sagte sogar, dass sie normalerweise nicht an Projekt-Ausschreibungen teilnehmen, weil sie an langfristigen Partnerschaften interessiert sind, aber weil das Briefing so toll war, wollten sie dieses Mal unbedingt mit dabei sein und der Chefredakteur präsentierte sogar persönlich. Da freut sich mein Herz und sagt: weitermachen :)))

28.08.2017

Badesaison beendet

Das gestrige, letzte Sommerbad-Wochenende war nochmal ein heisses mit fast 30°C. Da konnte kaum jemand abwarten wieder ins Wasser zu dürfen (von viertel vor bis voll ist ja immer, von den Bademeistern angeordnete Zwangs-Spielpause).
Foto: ready to jump
Auch jugendliche K-Pop-Sonnenanbeter waren nochmal am Start, um sich gut eingeölt und meist stehend der Sonne und dem sonstigen Publikum zu präsentieren.
Foto: ready to tan
Nachtrag: Der Sonntag war nicht mehr ganz so sonnig und heiss, was die K-popper und Fitness-Anbeter aber nicht vom intensiven, fast non-stop Einölen abhielt.