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27.02.2021

MM - Camper in the city?

Da stehen heute doch glatt zwei grosse Campingmobile in der Straße vor unserem Schwimmbad. Nanu? Ah, eine Filmcrew dreht in Beef&Liberty-Restaurant  und dann werden Vans ja als Garderobe, Toilette, Aufenthalt-, Warte-, Ess- und/oder Aufwärmmöglichkeit genutzt.



27.01.2021

MM - CNY Kostüme

Ich bin zum Glück wenig involviert in das Videoshooting mit den Bossen. Sie scheinen aber ganz pflegeleicht und sich auch nicht über die traditionellen Kostüme zu beschweren. 
Ja, das chinesische Neujahr ist ein traditionelles Fest, aber wir wollen den neuen Octavia eigentlich jung, modern und dynamisch präsentieren...nun ja, das mit der ‘integrierten Kommunikation’ ist nachwievor ein kompliziertes Thema, jetzt sogar noch komplizierter als früher, da es soviel mehr digitale Kanäle gibt und immer mehr Inhalte für weniger oder maximal das gleiche Budget produziert werden müssen.

Mein kleines persönliches Fotoshooting fand mit Lisa statt bevor sie auf den Dreh musste.


26.11.2020

DJI Drone

Als erster Digitalkonzern aus China hat DJI eine ganze Produktkategorie für Kunden auf der ganzen Welt etabliert. Acht von zehn Drohnen stammen von DJI, dem Marktführer aus Shenzhen, der diese Fluggeräte mit integrierten Kameras anbietet.

DJI, kurz für Da Jiang International Sciences and Technology, wurde 2006 von einem Ingenieur namens Wang Tao in der südchinesischen Küstenmetropole Shenzhen gegründet. Innerhalb eines Jahrzehnts mauserte sich der Komponentenhersteller mit einer Kombination aus technologischer Innovation, Zeitgeist und Standortvorteilen zum Marktführer der zivilen Drohnen-Branche. 2012 brachte die Firma seine erste Drohne auf den Markt; inzwischen verkauft sie ihre Produkte in mehr als 100 Länder und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 14.000 Mitarbeiter an 17 Standorten.


2016 machte DJI nach eigenen Angaben 1,5 Milliarden Dollar Umsatz, 2017 konnte es diesen auf 2,8 Milliarden Dollar fast verdoppeln. Seither aber hüllt sich das Unternehmen in Schweigen. Der geschätzte Marktwert der Firma beläuft sich auf 15 Milliarden Dollar www.handelsblatt.com/drohnen.


DJI steht für den Erfolg der chinesischen Technologiebranche. Es sind nicht länger vor allem Firmen aus Nordamerika und Europa, die bahnbrechende Produkte entwickeln und global ausrollen. Unter die neuen Technologiestars mischen sich immer mehr Konzerne aus der Volksrepublik. Und DJI ist erst der Anfang. Die Zeit der billigen Produzenten aus Fernost, die Spitzentechnik kopieren, statt selbst zu entwickeln, geht zu Ende.


Vor dem Siegeszug der Firma aus Shenzhen waren Drohnen etwas für Spezialisten. Sie waren teuer und unhandlich. DJI machte sie zu einem Massenprodukt für Privatleute. Heute kann sich jeder Hobbypilot eine Drohne anschaffen. „Wir haben im Grunde die Produktkategorie ‚zivile Drohnen‘ erfunden“, sagt Pan. Ein gewaltiger Erfolg für DJI – und auch ein Symbol für die wachsende Bedeutung chinesischer Konzerne.


„Eigentlich hat DJI momentan keinen Konkurrenten, der einen ähnlich hohen Marktanteil hat“, sagt Kay Wackwitz, Gründer von der Beratungsfirma DroneII. Um zu begreifen, wie groß die Dominanz des chinesischen Herstellers ist, muss man nur auf seinen Marktanteil in den USA schauen: Mit 77 Prozent liegt Primus DJI weit vor dem US-Konzern Intel, der mit 3,7 Prozent den zweiten Platz belegt. Vielleicht auch deshalb zieht der Erfolg des Konzerns auch das Misstrauen der amerikanischen Behörden auf sich, die unter anderem befürchten, dass mit den fliegenden Objekten und ihren hochauflösenden Kameras Datensammlung und Spionage im Auftrag der chinesischen Regierung betrieben werden.


Schon früh meisterte DJI in zweierlei Hinsicht eine Disziplin, die sowohl fürs Fliegen als auch Filmen ausschlaggebend ist: Stabilität. Einmal durch das sogenannte „Hovering“, womit man die Fähigkeit einer Drohne bezeichnet, trotz unterschiedlicher Luftströmungen an einem Punkt in der Luft zu schweben. Und zum anderen mit gut gebauten „Gimbals“, sogenannten kardanischen Aufhängungen, die es ermöglichen, die an den Drohnen angebrachten Kameras ohne Wackler zu drehen.


„Wenn man eine DJI-Drohne im eigenen Haus herumfliegen lässt, dann liegt das Gerät gut in der Luft. Nichts geht kaputt. Das ist bei den Konkurrenten anders“, sagt Lanier Watkins, der an der renommierten Johns Hopkins University in Baltimore über kritische Infrastruktur und Netzwerk-Sicherheit von Drohnen forscht.

Wie wichtig gute Gimbals sind und wie groß der Bedarf für Filmdrohnen war, bemerkte das DJI-Team während eines Gesprächs mit einer neuseeländischen Vertragshändlerin im Jahr 2010. Sie erzählte, dass 95 Prozent ihrer Kunden die gekauften Gimbals dazu nutzen, sie an Drehflüglern zu befestigen, um daran eine Kamera zu installieren.


Bis DJI diese Erkenntnis in ein Produkt umsetzen konnte, dauerte es noch zwei Jahre. 2012 begann dann der Erfolgszug, als die erste DJI-Drohne der Serie Phantom auf den Markt kam. Im Oktober 2013 folgte die Phantom 2 Vision als erste Drohne mit einem Gimbal, auf den die Kunden ihre eigenen Kameras installieren konnten.

Dabei schaffte es DJI früh, fortschrittliche Technik mit einer nutzerfreundlichen Handhabung zu einem günstigen Preis zu entwickeln, während Konkurrenten wie 3D Robotics Schwierigkeiten mit der Qualität ihrer Gimbals hatten und bei Drohnen von GoPro im Flug die Batterie herausfiel.  


Beliebt an Filmsets

2015 begann DJI dann auch, Gimbals für Kameras und Smartphones herauszubringen. Schon bevor die Stabilisatoren-Serien Ronin und Osmo auf den Markt kamen, wurden DJIs Gimbals in der Kamera-Fachwelt für ihre Fähigkeiten geschätzt. Er habe einmal eine DJI-Drohne gekauft, um sie an ein Auto zu montieren und stabile Fahrtbilder zu machen, erzählte ein Kameramann. Geschichten wie diese, so Wackwitz, gebe es zuhauf.


Fachleute wie auch Laien loben DJI dafür, bedarfsgesteuert zu sein und praktikable Lösungen anzubieten. Als Pan ein Filmset besuchte, bemerkte er zum Beispiel, dass beim Linsenwechsel die Stabilisatoren immer wieder neu zeitaufwendig eingestellt werden mussten. Danach setzte er sich in seine Werkstatt und fand einen Weg, diesen Vorgang auf 30 Sekunden zu verkürzen. Für eine Filmproduktion, wo Zeit Geld ist, sind solche Verbesserungen extrem wertvoll.


Die Nachricht, dass es eine relativ preisgünstige, leicht zu bedienende Filmdrohne gibt, sprach sich auch bei den sogenannten Content Creators schnell herum. Die jungen Youtube- und Instagram-Stars produzieren ihre Programme oft selbst oder mit einem kleinen Team. Für sie sind Geräte, mit denen man für wenig Geld spektakuläre Hochglanzbilder produzieren kann, sehr attraktiv. Und was die Stars benutzen, wollen ihre Fans natürlich auch besitzen. 2015 kam mit der Phantom 3 ein Produkt auf den Markt, das auch für Normalverbraucher erschwinglich war.


Ungefähr zu dieser Zeit begann DJI auch damit, mehr Ressourcen in Kameras zu investieren. 2016 erwarb DJI zuerst einen Minderheits-, und ein Jahr später dann einen Mehrheitsanteil am schwedischen Kamerahersteller HasselbladPan erklärt DJIs Strategie, möglichst alle Aspekte des Produkts innerhalb der eigenen Firma zu entwickeln, damit: „Wir wollen sicherstellen, dass alle Komponenten reibungslos im System integriert sind.“ Das mache DJI von Zulieferern weitestgehend unabhängig und sei neben dem kompetitiven Preis und der guten Qualität der Produkte DJIs schlagender Vorteil.


Inzwischen versucht das Unternehmen, neue Konsumentengruppen zu erschließen. Mit dem faltbaren Mavic Pro begann DJI, weibliche Nutzer und Familien anzusprechen. Tello wiederum ist eine Drohne, die vor allem an Kinder gerichtet ist.


Ein weiterer Vorteil in der Entwicklung ist DJIs Standort: Shenzhen hat sich einen Ruf als Silicon Valley des Ostens erarbeitet und zieht Talente aus ganz China und der Welt an. Außerdem habe die Stadtregierung mit Räumlichkeiten, Miete und Steuervergünstigungen ausgeholfen, erzählt Pan.

Das Attraktivste an der Stadt sei jedoch ihre enge Vernetzung mit den Hightech-Lieferketten und Produktionsstätten. Man könne so die vertikale Integration der Systeme vorantreiben und eine hohe Umschlagsquote in der Forschung und Entwicklung erreichen, sagt Pan.


„Wenn ich an einem neuen Produkt arbeite, kann ich mein Design an eine Fabrik schicken und bekomme innerhalb von fünf Tagen ein Muster zurück“, erzählt er. In den USA, wo er früher beschäftigt war, dauerte so etwas mehrere Wochen oder gar Monate, und man musste für die Dienstleistung zahlen.

„Hier unterbieten sich die Fabriken gegenseitig, um den Auftrag zu bekommen. Und die Qualität der Muster ist meistens besser“, sagt er. Natürlich, gibt er zu, sei dabei auch die Quote der Versuche und Fehler höher. Rund 25 bis 30 Prozent des Umsatzes werden nach Unternehmensangeben in Forschung und Entwicklung gesteckt.


Enormes Tempo


Wettbewerber kommen bei DJIs Geschwindigkeit oft nicht mit. Während sich das chinesische Unternehmen innerhalb eines Jahres oft mit eigenen Produkten aus unterschiedlichen Serien interne Konkurrenz macht und die eigenen Preise unterbietet, setzen amerikanische oder europäische Firmen oft nur auf ein Modell. 2016 gab Jeevan Kalanithi, der ehemalige Präsident des Drohnenherstellers 3D Robotics, in einem internen Schreiben an seine Mitarbeiter zu, mit einem einzigen Produkt bei der Preisschlacht nicht mithalten zu können.


Nun aber wird DJIs chinesische Herkunft, die dem Konzern bisher so viele Wettbewerbsvorteile verschafft hat, zu einer immer größeren Last. Bereits 2017 hörte die amerikanische Armee auf, Produkte des chinesischen Unternehmens zu verwenden, weil diese angeblich Sicherheitsrisiken aufwiesen. Damals gab DJI zu, dass Chinas Behörden Zugriff auf die von den Drohnen generierten Daten hatten. In dem Falle, so betonte die Firma, würden aber die Nutzer darüber informiert werden.


Um die zahlreichen Sicherheitsfragen zu adressieren, rief DJI 2017 ein sogenanntes Bug-Bounty-Programm aus. Wer Lücken ausfindig machen konnte, wurde belohnt. Tatsächlich sei es „ziemlich leicht“, eine DJI-Drohne zu hacken, solange sie Wi-Fi benutze, sagt Watkins. Auch er machte damals beim Programm mit und reichte Verbesserungsvorschläge ein.


„Am besten wäre es, wenn DJI den Kunden ermöglichen würde, ihre Kamera-, Mikrofon- oder Ortungsdaten zu verschlüsseln und nur diese den Schlüssel dazu besäßen“, sagt er. Bisher aber geschieht das nicht automatisch. Wer die eigenen Daten vor illegalen Übertragungen schützen möchte, dem gibt die Firma stattdessen Anleitungen.


„Das Unternehmen ist ziemlich ehrlich bei der Frage, was es besser machen kann und wo ihm die Hände gebunden sind“, sagt Watkins. Zum Beispiel könne man die Datenübertragung zwischen der Drohne und dem Smartphone noch sicherer machen, indem man statt Wi-Fi Radiofrequenzen nutzen würde. Aber dafür müssten die Smartphone-Hersteller mitspielen und ihre Geräte entsprechend ausstatten. Anders als seine Rivalen, so Watkins, versuche DJI aber, die meisten seiner Programm-Bugs zu lösen.


In den sozialen Medien in China kursiert seit einigen Monaten der Witz, dass die USA keinen Handelskrieg und Tech-Wettkampf mit China, sondern nur mit den in Shenzhen ansässigen Firmen wie HuaweiDJI oder dem Biotech-Start-up iCarbonX führen. „Wer nicht ins Visier gerät, der hat bloß keine international wettbewerbsfähigen Produkte hergestellt“, scherzen die Internetnutzer.


In Deutschland gibt es inzwischen einige Regelungen, die es bei privaten Drohnen zu beachten gilt www.bmvi.de/drohnenDrohnen dürfen nicht höher als 100 Meter über Grund fliegen. Höher darfst du nur fliegen, wenn du dich auf einem zugelassenen Modellflugplatz befindest oder eine Genehmigung von der zuständigen Luftfahrtbehörde eingeholt hast. Falls du dich im kontrollierten Luftraum befindest, gilt eine maximale Aufstiegshöhe von 50 Metern. Es besteht ein Verbot von Nachtflügen (Sondergenehmigungen für Nachtflüge sind jedoch möglich).  Das Überfliegen von Wohngrundstücken ist verboten, wenn der Copter mehr als 250 Gramm wiegt oder in der Lage ist, optische Daten, akustische Daten oder Funksignale zu sammeln, zu speichern, und/oder zu übertragen. 

Bei DJI gibt es daher jetzt eine 249g Drohne, siehe Bild.




27.12.2019

Cosplay

In einem unserer Kamiq GT Videos haben wir eine Cosplay Szene. Das Wort setzt sich zusammen aus den englischen Worten costume (Kostüm, Verkleidung) und play (Spielen) und ist eine in den 1990ern entstandene Fan-Praxis, sich möglichst originalgetreu wie Figuren aus Comics, Manga, Anime, Filmen etc. zu verkleiden https://cosplayschule.de/was-ist-cosplay Aus Copyright-Gründen haben wir natürlich keine bekannten Figuren genommen.
Foto: Cosplay Scene
Foto: auf dem Trailer
Foto: Zeitvertreib auf einem Shooting

17.10.2019

teambuilding

Das diesjährige Teambuilding Event sollte ein Gruppen-Fotoshooting sein, eigentlich mit anschliessendem Abendessen, was aber erst aus Taifun-, dann aus Zeit- und Budgetgründen ausfiel. Das Shooting fand in Etappen statt, denn nicht alle konnten gleichzeitig geschminkt und "verkleidet" werden. Hinterher wird alles zusammenmontiert. Das scheint aber noch ein bisschen zu dauern... Wie ihr euch sicher vorstellen könnt: das ist genau so richtig mein Ding inklusive angeklebten Wimpern und Posieren, hihi, aber was man nicht alles so mitmacht und wir hatten viel Spass mit unserer Non-verbalen Kommunikation mit Hilfe von Übersetzung-App und Bildern.
Foto: Shooting Vorbereitung

Foto: so ungefähr soll es hinterher aussehen

06.08.2019

Superb PA

In Zeiten von SUVs und eAutos wird es immer schwerer, sich für klassische Limousinen zu begeistern. Noch dazu wenn es ein kleines Facelift ist (hier wird auch "PA", Produktaufwertung gesagt), für das man neue Kunden gewinnen soll, aber kaum neue Verkaufsargumente hat. So ist es also wieder "Crystal design", siehe früheren Blogeintrag.
Foto: Foto- und Filmshooting Superb
Wir haben zum ersten Mal mit einem lokalen Fotografen gearbeitet, denn Budget ist knapp und nachdem ich gesehen habe, wie wir das Material nachbearbeiten, was teurere Fotografen geshootet haben, habe ich mich durchgesetzt und wir haben es mit einem chinesischen Fotograf probiert. Oh Wunder, zu allseitigen Zufriedenheit, denn das Ergebnis ist definitiv nicht schlechter.

30.06.2019

Russian Arm

Der ukrainische Ingenieur Anatoliy Kokush entwickelte in den 1980ern ein seinerzeit „Autorobot“ genanntes System, das aus einer Halterung besteht, die auf einem Kamerawagen (Auto, Boot, Zug oder anderes beweglichen Fortbewegungsmitteln) montiert wird. Auf der Halterung ist ein aus Karbonmaterial gefertigter, elektrisch steuerbarer, 4-6m langer Kranausleger befestigt, an dem wiederum an einem eigens steuerbaren Arm eine elektronische, gyrosstabilisierte Kamera (Flight Head) befestigt ist, die auch bei höchst unruhigen Bedingungen stabile Bilder liefern kann.
Foto: Russian Arm
Die gesamte Apparatur wiegt ca. 180kg; sie kann bis zu einer Geschwindigkeit von 150km/h eingesetzt werden. Kran und Kamera werden mittels Joystick oder Kurbeln vom Kamerawagen aus bedient. Die Technik gelangte anfangs der 1990er nach Hollywood und erhielt dort den Kosenamen „Russian arm“. Kokush wurde 2006 für seine Entwicklung mit zwei Oscars für „Scientific and Engineering Award“ geehrt https://filmlexikon.uni-kiel.de/lexikon. Ich bin gespannt, wann er endgültig von Kamera-Dronen abgelöst wird. Wir hatten natürlich beides beim Dreh dabei.

10.12.2018

Mia Shooting

Die erste Dienstreise zum ersten Dreh ging nach Changsha, ca. 2 Flugstunden entfernt von Shanghai. Es war kein normales Video- oder TV Shooting, sondern zunächst haben wir uns den Dreh einer weiteren Folge von MIA (Mars Intelligence Agency) angeschaut. Der Inhalt für diese Serie ist leicht erklärt: Eine Geheimdienst-Truppe vom Mars berichtet in einem Rat von ihren Erfahrungen auf der Erde, diskutiert, interpretiert, gibt Ratschläge an die Menschen. Dieses Mal ging es u.a. um die Frage: warum schläft die Erdbevölkerung zu wenig?"
Foto: Willkommen beim Rat 
Die Geheimdienst-Mannschaft besteht aus verschiedenen Celebrities (bekannte Schauspielern, Sängern, Models, Entertainern), was ein Garant für hohe Zuschauerzahlen ist. Der Rat wird von Wang Han geleitet, als Art Ratspräsident und Moderator. Wenn ich es richtig verstanden habe, gehört ihm auch der Sender. Weil hinterher viel geschnitten und animiert wird, ist der Dreh recht langweilig. Was improvisiert wirkt, ist recherchiert und wird für die Schauspieler eingeblendet, so dass sie wissen: jetzt bitte Argument bringen "die Menschen essen abends zu spät", jetzt bitte lustiger werden", "jetzt bitte auf die Tränendrüse drücken", "jetzt eine persönliche Geschichte erzählen", denn jede Sendung soll genug Anteile an Ernst, Spass & Emotionen haben. Weil man hofft, dass sie Serie eine Weile läuft, wurde das Studio in eine leere Industrie-Halle gebaut und bleibt bis die Sendung ausläuft. 3 Jahre läuft sie schon.

Am nächsten Tag wurden noch 3 Online Video gedreht mit dem Kodiaq GT, dessen redrock Farbe doch mächtig gut zum Mars passt, oder?
Foto: Kodiaq GT


24.09.2018

Guanina

Der oder die aufmerksame LeserIn hat gemerkt: es gab nicht nur einen Dancing Guani, sondern auch eine Guanina, die ursprünglich LalaLand-mässig (im farbigen Röckchen und Blüschen) daher kommen sollte. Es war eine lange Diskussion im PPM (pre production meeting) mit dem Regisseur, der Agentur und dem Team, denn den Style den sie nun trägt, ist gar nicht "im Trend" und war daher unvorstellbar. Aber google-sei-Dank konnte ich schnell ein paar Referenzbilder finden und zeigen - und alle waren nachher begeistert inkl. coolem Stylisten, der sagte, dass das Briefing und die Suche nach einem derartigen Outfit total ungewöhnlich war. Aber eigentlich kein Problem: in Korea gibt's alles.
Foto: Guani und Guanina
Eines meiner tollen Abschiedsgeschenke war dann auch eine 3D printing Guani Figur... ok, die Damenhose haben sie irgendwie nicht so recht hinbekommen :))
Foto: I wish I would... :)

23.09.2018

Dancing Guani

Meine letzte Kampagne in Korea war für die Einführung des Tiguan und das Shooting war einfach genial: tolle locations, tolles Wetter, toller Profi-Tänzer (Suntae Lee), der unserem "Guani" und der Musik Leben einhauchte und zeigte, was man so alles im Tiguan und Tiguan Allspace transportieren kann. Es hat ein bisschen gedauert, bis mein Team die Stärke eine sogenannten Key visuals verstanden hat, aber dann tauchten Hut und Figur in vielen weiteren Massnahmen auf www.youtube.com/volkswagenkorea/tiguanallspace.
Foto: Guani

08.09.2018

ride it - share it - guan it

Seit März haben wir unseren Verkauf wieder gestartet, deshalb sind wir natürlich super busy, weil ein Launch nach dem anderen kommt (wenn auch immer wieder mit unerwarteten Verzögerungen). Nach dem Passat GT (dem europäischen Passat) wurde als nächste der Tiguan gelauncht. Wir versuchen neue Wege nach der Krise zu gehen, auch in der Content Produktion. Wir haben deshalb wieder direkt mit einem Medienhaus statt einer Agentur zusammengearbeitet, um ein Video zu drehen, das auf unserem Sponsoring-Musikevent, auf den Musiksendern aber nachher auch in TV gezeigt wurde (weil der Spot so gut getestet hatte). Das Shooting hatten wir verlegt, damit ich wieder zurück aus Österreich bin und nur deshalb hatten wir so perfect-shooting-einfach-geniales Wetter.
Foto: shot from the rooftop
Foto: Shooting mit viel spontanen Shots (anders als bei einem TV Dreh) und Jenny

Young, fun, vibrant power. Und wer sich wundert was "guan it' bedeutet: es ist eine Eigenkreation und soll einfach das tolle Gefühl mit dem Tiguan zusammenfassen. Hier die lange Fassung des Videos: www.youtube.com/watch?v=zVXGcT6Zm5c. Budget 230Bn KRW als Teil des Media.

18.12.2017

Captain shooting

Noch nie hatte ich für ein Event derartig viele Proben, aber was macht man nicht alles für einen neuen MD (Managing Director) damit er sich auf der Bühne "als Kapitän" wohl fühlt. Das Konzept "Take off - Fly High" hat einfach super funktioniert, so dass es auf einmal einfach war, alle Gewerke unter ein Dach zu bekommen und das Event in so kurzer Zeit auf die Beine zu stellen. Sogar ein Intro-Video-Shooting gab es 1 Woche vorher an 2 Locations: einem Bahnhof, der den Flughafen simulierte und einem neuen Filmstudio mit altem Flugzeug-Cockpit, dass allerdings keine Fenster hatte und wir alle mächtig gefroren haben (denn -7 Grad als wir um 1 Uhr nachts fertig waren)
Foto: Kapitän und Crew (Eunjung/Ava, Seungwoo, Paul)
Foto: Filmshooting


22.06.2016

keine Pressekonferenz

Üblicherweise gibt es auch auf der Busan Messe einen Pressetag, auf der jede Marke 15min zur Verfügung hat, um eine Pressekonferenz abzuhalten. Wir haben darauf verzichtet. Stattdessen gab es einen Film mit unserem Chef, der die beiden neuen Produkte (Tiguan und Passat B8) vorgestellt hat. Zusätzlich waren individuelle Interviews mit Medienvertreter eingeplant - insgesamt 40x20min Interviews ... kein Spass, aber das Shooting war nett und fand im 10. Stock des Händlergebäudes statt mit schöner Aussicht auf den Stadtstrand von Busan.
Foto: Shooting mit einem der Stars
Foto: Aufnahmecheck, von links: Cristina (unsere super Übersetzerin), Regisseur, Thomas, Youmin, Minjoo
Es wurde viel improvisiert und geändert, aber nach 6 Stunden war Schluss, denn der Film musste auch noch geschnitten werden, damit er morgens gleich live gehen konnte (für Journalisten zum Downloaden) https://www.youtube.com/watch?v=UKZMQZTYSU4
Foto: Und schnell noch ein Logo beschafft und montiert

04.05.2016

Oakvalley

Kaum zurück in Seoul ging es zum Filmdreh ins Oakvalley. Die Fahrten weiter weg (in diesem Fall zwei Stunden) sind nach wie vor ein kleines Abenteuer, denn es gibt keine zuverlässigen Navigationssysteme auf Englisch, so dass ich mich auf Google Maps verlassen muss, die aber schon länger keinen Erlaubnis bekommen haben, ihre Daten zu aktualisieren. Angekommen bin ich bisher zum Glück immer - nur meistens dauert es ein bisschen länger. Und kleine Panikattacken sind auch immer dabei: oh Mann, ist das nicht die völlig falsche Himmelsrichtung?? Hiiiier??! Habe ich überhaupt die richtige Adresse eingegeben?? Oh Mist, schon wieder eine Zahlstation!?? Welche Spur, welche Spur?!!! Please proceed to the road - was?? Mehr als eine 3 spurige Straße kann ich dir nicht bieten!! Please proceed to the road... Aber zurück zum Oakvalley.
Foto: Blick auf die Kirche in Oakvalley
Das Oakvalley ist ein Golf- und Ski-Resort. Letzteres hätte ich nicht vermutet, denn es ging nicht sehr hoch in die Berge (höchste Erhebung 435m hoch) Aber JTEBS: es gibt 9 Abfahrten und eine grosse Hotelanlage mit über 1,000 Zimmern und einer eigenen Kirche www.korea-snow.com/ski-resorts/gangwondo/oak-valley-snow-park
Die Golf Saison hat bereits gestartet, aber da das Shooting am Montag stattfand, waren nur wenige Gäste da. Am Wochenende ist schon Hochbetrieb, obwohl viele Einrichtungen noch geschlossen waren wie z. B. die Plantschpoolanlage (sorry mehr war es nicht, von einem swimming pool zu sprechen, geht mir nicht über die Lippen bzw. Tastatur, auch wenn es auf der Webseite so ausgelobt wird.)
Foto: Golfplatz im Tal
Das Shooting war sehr professionell und effizient: wir haben neben TV auch für Online gefilmt, fotografiert und interviewt. JTEBS: man dreht mit Kindern genau wie mit Erwachsenen - nichts da von wegen mehr Pausen oder Drehzeitbegrenzungen. Trotzdem waren ein paar Puppen für die Anprobe organisiert und der Jüngste (3) durfte Mittagsschlaf machen.
Foto: Passat (aus USA) Shooting