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18.12.2016

Frauenkirche

Wie übersetzt man wohl Frauenkirche auf Englisch? Church of Women - wie eine junge Dame in der Gläsernen Manufaktur vorschlug, sich aber irgendwie etwas merkwürdig anhörte? Dann doch besser: Church of Our Lady. 
Foto: Frauenkirche Dresden
Der Name Frauenkirche ist nicht ungewöhnlich, der Grund für die Namensgebung erschliesst sich aus der Sprachgeschichte. Die ursprüngliche Bezeichnung lautete „Unserer Lieben Frauen“ und ist eine Kirche, die Maria geweiht ist. Der im Laufe der Zeit zu „Frauenkirche“ verkürzte Name wurde auch nach der Reformation beibehalten, obwohl die evangelische Kirche keine Marienverehrung kennt www.frauenkirche-dresden.de/zum-namen
In über 100 deutschen Städten sind Frauen- oder Liebfrauenkirchen zu finden, so z.B. in Meißen, München, Nürnberg oder Bremen. Auch im Ausland gibt es viele Kirchen, Kapellen und Klosterkirchen mit diesem Namen, so z. B. in Belgien oder Frankreich ("Notre Dame“), in Norwegen ("Vår Frue kirke"), Dänemark ("Vor Frue Kirke"), Italien ("Nostra Signora"), Kanada ("Basilica of Our Lady") und auf Haiti ("Cathédrale Notre-Dame").

18.05.2016

Papierlotus

Besonders begehrt war zu Buddhas Geburtstag das Basteln von bunten Lotusblumen. Pragmatisch: es war schon alles vorbereitet: man musste nur die Farben der Blätter aussuchen und loskleben.
Foto: Gebastelte Lotusblume
Der Lotus ist zentrales Symbol im Hinduismus und Buddhismus. Ihre Wurzeln ruhen im schlammigen Boden, Blätter und Blüten schwimmen auf dem Wasser, das sie nur benetzen, nicht jedoch auf ihr haften kann. Dies macht den Lotus zum Symbol der Reinheit.
Ausserdem steht der Lotus mit der Schöpfung in Beziehung. Er ist Ursprungsort von Gott Brahma. Er ist auch ein Symbol für die Welt: Die vier Blütenblätter entsprechen den vier Himmelsrichtungen u.v.m.... also, eine wirklich bedeutungsvolle Blume www.wissen.de/lexikon/lotus-hinduismusbuddhismus
Foto: Figuren und Lotus aus Papier


11.01.2016

Welcome to Korea

Willkommen zurück. Ab heute gibt es wieder JTEBS Einträge nachdem sich doch meine besonders treuen Leser und Leserinnen ein wenig beschwert haben, dass Instagram einfach nicht das gleiche ist.

Foto: Willkommen

Inzwischen sind wir schon 3 Monate in Seoul, aber da es arbeitstechnisch gleich mit der Dieselkrise bei Volkswagen losging (und wir hier 95% Dieselfahrzeuge verkaufen), war es ein recht verrückter Start. Darum wird es aber in diesem Blog kaum gehen, sondern um die vielen ein-bisschen-schlauer Gelegenheiten, die sich jeden Tag auf's Neue ergeben - zum Innehalten, Anhalten, neudeutsch: mindfulness, Nachdenken, Recherchieren oder einfach nur Genießen. 

Gestartet wird aber mit JTEBS-Fakten www.auswaertiges-amt.de/KoreaRepublik:


Ländername: Republik Korea / Daehan Minguk

Klima: Vier ausgeprägte Jahreszeiten: Juni bis August feuchtheiß, Dezember bis Februar trocken und kalt, Frühjahr und Herbst gemäßigt.

Lage: Südlicher Teil der koreanischen Halbinsel, Grenze zwischen Süd- und Nordkorea: etwa 38. Breitengrad

Größe: 100.329 Quadratkilometer (ca. 1/3 so groß wie Deutschland)

Hauptstadt: Seoul (10,44 Millionen)

Bevölkerung: 51,3 Millionen Einwohner, jährliches Wachstum: 0,16% (2014), monoethnisch

Landessprache: Koreanisch

Religion: Buddhisten (10,7 Millionen), Protestanten (8,6 Millionen), Katholiken (5,1 Millionen)

Nationaltag: 3. Oktober, "National Foundation Day", mythologischer Gründungstag

Unabhängigkeit: 15. August 1945

Korea Krieg: 1950 - 1953

Staatsform/Regierungsform: Republik mit Präsidialverfassung, nur eingeschränkte Selbstverwaltung der Kommunen und Provinzen

09.08.2015

no shoes

Nicht nur in Moscheen, auch in buddhistischen und hinduistischen Tempeln müssen vor dem Betreten die Schuhe ausgezogen werden. Socken sind dagegen akzeptabel. Es hat nicht immer einen religiösen Hintergrund, manchmal ist es einfach ein hygienischer, wenn zum Gebet niedergekniet wird www.malaysia-reisetipps.de/verhaltensregeln. Sehen sie nicht schick aus, die beiden?
Foto: no shoes

08.08.2015

roter Punkt

Als Tika oder Tilaka wird der aufgemalter Punkt zwischen den Augenbrauen auf der Stirn bezeichnet. Er symbolisierte ursprünglich das "dritte Auge", das die Fähigkeit hat, nach "Innen" zu sehen (und damit Dinge außerhalb der normalen Wahrnehmung.) Inzwischen ist er 'Segenszeichen' bei jeder hinduistischen Zeremonie www.indien-discover.de/tilaka-bindi.
Foto: Tilaka und ein schüchternes Lächeln

07.08.2015

Steinhöhlen

Die Batu Caves sind Kalksteinhöhlen 15km nördlich von Kuala Lumpur. Sie sind vermutlich über 400 Millionen Jahre alt und wurden viele Jahrhunderte lang von einheimischen Stämmen als Rückzugsorte genutzt. Ihre Umwandlung in ein Hindu-Heiligtum ist einem tamilischen Händler aus Singapur zu verdanken, der zu den prominentesten Mitgliedern der tamilischen Gemeinde von Kuala Lumpur gehörte. Er sah im Eingang der Batu Caves den göttlichen Speer „Vel“ des Gottes Murugan, einer der wichtigsten Götter der Tamilen, und beschloss, die Höhle in einen Tempel zu verwandeln. Heute steht die mit 42 Metern weltweit größte Statue des Gottes Murugan vor den 272 Stufen, die zum Eingang der Höhlen führen www.malaysia-reisetipps.de/batu-caves.
Foto: Murugun, 2006 fertig gestellt



14.07.2015

Hari Raya Puasa

In ein paar Tagen ist es soweit. Die Fastenzeit ist vorbei: am 17.und 18. Juli wird Hari Raya Puasa (hari = Tag, raya = great, celebration, puasa = Fasten) gefeiert. Die Vorbereitung des Hari Raya Puasa beginnen bereits einige Tage vor dem eigentlichen Fest. Das Haus wird für die Festivitäten geschmückt, gerne auch neu eingerichtet und alle Muslime haben sich neu eingekleidet. Der Mann trägt traditionell das Baju Melayu: langärmliges Oberteil, Hose und rockartiges Tuch (Kain Samping oder Kain Sarung) über der Hose. Frauen tragen ein Baju Kurung oder ein Baju Kebaya.

Man kehrt zurück in die Heimat, was Balik Kampung genannt wird. Am ersten Tag des Hari Raya Puasa (Hari Raya Aidilfitri, aidilfitri = Ende der Fastenzeit), finden sich dann alle zum morgendlichen Gebet in den Moscheen ein. Darauf folgt, nach dem Frühstück, der Gang zu den Friedhöfen und anschließend werden weitere Verwandte besucht oder Gäste im Haus mit den traditionellen Speisen bewirtschaftet. Hari Raya Puasa ist auch die Zeit des Vergebens und Vergessens. Dazu treten die jüngeren Familienmitglieder an die Älteren heran und bitten, indem sie sich die Hand geben und die Hand des Älteren als ein Ausdruck von Respekt geküsst wird, um Vergebung. Als Geste erhalten die Kinder und alte Menschen Duit Raya oder Geldgeschenke in kleinen Briefumschlägen. Zunehmend wird die chinesische Tradition des Ang Pow übernommen; anstellte der roten Umschläge verwenden die Muslime allerdings grüne, da Grün die Farbe des Islams ist www.impulse.org.sg/selamat-hari-raya-puasa.
Foto: unsere grünen Ang Pows zu Hari Raya Puasa

25.06.2015

Lotus

Die Fahrt nach Melaka war ein großes Stau-Stehen. Statt 2 Stunden wurden es 4. Deshalb haben wir Stopps eingelegt, wo immer möglich. Zum Beispiel an einem sich über mehrere Hügelketten erstreckenden chinesischen Friedhof mit Tempelanlagen und Lotusfeldern. Was macht man eigentlich mit Lotus?
Foto: Verblüht und vertrocknet, aber noch mit Samen
Der Lotus ist ein Seerosengewächs, das aus Asien stammt. Die Pflanze verfügt über kreisrunde Blätter, die bis zu einem Meter groß werden. Das Besondere an den Blättern ist die Fähigkeit, Wasser und Schmutz abzuweisen, da Feuchtigkeit einfach abperlt. Gerade deswegen wurde die Pflanze in Asien zum Symbol für Reinheit und Erleuchtung, und somit zum wichtigen Zeichen im Buddhismus und im Hinduismus.

Die Sprossachsen der Pflanze werden in Asien in Sojasauce eingelegt und als Gemüse gegessen, die Lotuskerne gern als Knabberei verzehrt. In der Naturheilkunde wird Lotus bei Beschwerden mit dem Herz, der Milz und den Nieren eingesetzt. Ihm wird eine blutdrucksenkende, magenstärkende, fiebersenkende, anregende und blutstillende Wirkung nachgesagt. Darüberhinaus kann er auch das Nervensystem stärken und bei Schlafproblemen helfen www.bleib-gesund-service.de/heilpflanzen/lotus. Was Pflanzen alles können!
Foto: Lotusfeld

18.06.2015

buka puasa (Fastenbrechen)

Wer gehofft hat, dass jetzt Schluss ist mit den 'fish specials' auf JTEBS, dem sei gesagt: sorry, morgen geht es weiter. Die Unterbrechung gibt es nur, weil heute in Malaysia der Fastenmonats Ramadan startet, der 9. Monat im islamischen Kalender. Zum Fasten ist jeder Muslim verpflichtet, der im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte und volljährig ist. Das Fasten wird dem Tag, das Fastenbrechen (buka puasa) der Nacht zugerechnet. Deshalb bieten viele Restaurants und Hotels reichhaltige Buffets für die Abendstunden an, wenn das Fasten für den Tag beendet wird.
Foto: everywhere Buka Puasa specials
Für das Büro heisst es: ist ein Muslim im Raum, bitte aus Rücksicht auf Getränke und Essen verzichten. Und weil in diesem Monat die Mittagszeit ausfällt, dürfen Muslime abends schon eine Stunde früher Schluss machen.

06.05.2015

Wesak Day 2

Wir haben uns tatsächlich zur Wesak Umzugs-Prozession nach Brickfields gewagt: eine lange Reihe dekorierter Fahrzeuge, Buddha Figuren, Mönche, Gläubige, Zuschauer, Wasserbecken, Schöpfkellen, kunterbunte Farben und künstliche Blumen.
Foto: Mönche mit Weihwasser by Fotograf RL
Die Wagen waren teilweise sehr liebevoll aber pragmatisch mit künstlichen Blumen dekoriert.
Foto: Blumenmeer
Wo es doch mal echte Blumen gab, waren die Mönche schon vor der Parade im Dauereinsatz.
Foto: Blumensprüher

Und auch kleine Mönche waren im Einsatz, die sich noch stärken mussten bevor es los ging.
Foto: kleine Mönche
Einen 'Disney-ähnlichen Buddha Wagen' gab es auch, mit lauter Kindermusik und beliebtes Fotomotiv für Groß und Klein.
Foto: Buddha für Kinder
Die Parade startete erst als es dunkel wurde und da wir schon genug schwitzt hatten und nicht im Verkehrschaos stecken bleiben wollten, haben wir uns frühzeitig auf den Heimweg gemacht.
Foto: Buddha mit malaiischer Fahne
Und nein, dieses Mal konnte ich mich nicht für ein einziges Blog Bild entscheiden, denn es war einfach ein zu bunter Mix aus indisch, chinesisch, buddhistisch, religiös, Kommerz, Musik und Farben.
Foto: weniger Buddha, mehr Elefant


13.03.2015

putra masjid

Die Moschee in der Regierungsstadt Putrajaya (Putra Moschee) ist in rosa gefärbtem Granit erbaut und bietet Platz für bis zu 15.000 Menschen. Will frau sie (außerhalb der Gebetszeiten, versteht sich) besuchen, muss auf jeden Fall eine rote Robe übergezogen werden. Männer in kurzen Hosen ereilt das gleiche Schicksal - die Robe ist aus dickem Stoff und daher kein Spaß bei über 30 Grad.
Beim Betreten der Moschee bitte Schuhe aus, was nichts mit dem Islam sondern viel mehr mit Sauberkeit zu tun hat. Schließlich knien sich die Gläubigen auf den Boden beim Gebet.
Foto: hinein in die Putra Moschee
Die Putra Moschee ist in drei Hauptbereiche gegliedert: die Gebetshalle, der Sahn (Hof) und verschiedene Schulungseinrichtungen und Veranstaltungsräume. Die höchste Stelle der Kuppel ist 76m hoch. Das Minarett ist 116m hoch und in 5 Ebenen eingeteilt, die die fünf Säulen des Islams darstellen www.tourism.gov.my/putrajaya/putra-mosque.
Foto: Putra Moschee aus der Ferne

12.11.2014

Kuppel

Anders als beim Essen liefert der Koran keine Vorschriften für den Bau einer Moschee. Das Klischee 'Kubus, Kuppel, Minarett – fertig ist die Moschee!' entspricht am ehesten der traditionellen osmanischen Form und ist hier auch oft zu sehen. Es gibt aber weltweit sehr unterschiedliche Moscheen. Dies lernt man u.a. im Islamic Arts Museum, das viele Modelle zeigt und selbst wunderschöne Kuppeln hat http://www.iamm.org.my.
Foto: Kuppel im Islamic Arts Museum

11.11.2014

no pork

Der Koran verbietet ganz explizit, dass Muslime Schweinefleisch essen dürfen und alles, was aus dem Tier zubereitet wird. Neben Gummibärchen, Kartoffelchips und Wackelpuddig bedeutet dies auch als streng Gläubiger auf bestimmte Arzneibestandteile zu verzichten wie z. B. Gelatine bei Kapseln oder sogar Herzklappen.
Foto: no pork


Fleisch von anderen Tieren kommt aber auf den Tisch. Allerdings essen es viele nur unter der Bedingung, dass es "halal" ist. Halal heißt erlaubt. Fleisch ist dann erlaubt, wenn das Tier möglichst artgerecht gelebt hat und nach islamischen Ritualen 'geschächtet' wurde - eine bestimmte Art der Schlachtung, zu der es vielleicht ein anderes Mal einen JTEBS Blogeintrag geben wird www.religionen-entdecken.de/was-dürfen-muslime-nicht-essen.
Als ich kürzlich an der Kasse stand mit einem Paket Serrano-Schinken, war ich erst etwas irritiert als der Kassierer mich zweimal fragte, ob das Schwein wäre. Erst dachte ich, er will sich vergewissern wegen des Preises, aber nein, er hielt mir daraufhin den Einkaufsbeutel auf, damit ich den Schinken selbst einpacke. Seitdem sage ich jetzt immer 'this is pork', scheine aber nur noch an nicht-muslimische Kassierer zu geraten, die mich erst etwas irritiert anschauen, dann aber kurz anerkennend lächeln um mir mitzuteilen 'no problem' und alles einpacken.

04.11.2014

5:39 Uhr

In der Woche werden wir täglich mit dem Muezzin geweckt - am Wochenende verschlafen wir ihn aus irgendeinem Grund. Der Ruf vom Minarett kündigt die fünf täglichen Pflichtgebete an. Aktuell ist 5:39 Uhr unsere Weckzeit. www.prayertimes.net/Kuala_Lumpur/2014/11.
Foto: Moschee in Bangsar
Durch den Ruf sollen die Gläubigen an die Gebetszeiten erinnert werden und nach Möglichkeit in die Moschee gerufen werden, also ein bisschen wie Kirchenglocken.
Die Worte des Rufs lauten immer gleich. Zum Frühgebet fügt der Muezzin noch hinzu: 'Das Gebet ist besser als der Schlaf'. Nun ja... www.focus.de/islam/muezzin.

03.11.2014

Ladies only

An reservierte Parkplätze für Frauen oder Familien mit Kindern kann ich mich in Hong Kong nicht erinnern. Hier dagegen gibt es sie oft und es scheint nichts mit der vorherrschende islamischen Staatsreligion* zu tun zu haben, sondern - wie in Deutschland - liegen die Parkplätze dicht an Auf-, Ab- und Ausgängen.
Foto: Frauenparkplatz
*Der (sunnitische) Islam genießt als so genannte "offizielle Religion des Staatswesens" (Art. 3.1. der malaysischen Verfassung) besonderen Schutz, im Übrigen herrscht in Malaysia aber Religionsfreiheit www.auswaertiges-amt.de/Malaysia.

29.10.2014

Indisches Weihnachten

Deepavali (oder Deepawali, kurz Diwali) ist wohl das wichtigste Fest im Hinduismus, vergleichbar mit Weihnachten. Je nach Region dauert es zwischen einem und fünf Tagen, doch es beginnt immer am 15. Tag des Hindumonats Kartik, der sich nach dem Lauf des Mondes richtet. Demzufolge liegt Deepavali zwischen Ende Oktober und Anfang November. In diesem Jahr fiel das Fest in Malaysia auf den 22. Oktober (was den indischen Kollegen Suniil sehr irritierte, denn überall anders wurde es einen Tag später gefeiert). Besonders auffällig für uns waren die farbenfrohen Kolam, aus gefärbtem Reis angefertigte Bilder in Eingangsbereichen von Shoppingmalls oder Häusern. Ansonsten ist Deepavali aber ein Familienfest daheim.
Foto: Kolam


Deepavali bedeutet so viel wie „Lichterschwarm“ oder „Anordnung von Lichtern“. Traditionell werden deshalb neue Lampen gekauft und die alten weggeworfen, denn neue Lampen sollen den Seelen der Toten helfen, ihren Weg ins Nirwana zu finden. Es wird der Sieg des Guten über das Böse bzw. des Lichtes über die Dunkelheit gefeiert. Sobald es dunkel wird, dekoriert man überall die Fenster mit kleinen Öllampen bzw. heute auch elektrischen Lichterketten. Außerdem wird Deepavali mit der Göttin des Wohlstands, Lakshmi, in Verbindung gebracht. Zu Hause wird auf die Bankunterlagen ein Bild von Lakshmi gelegt und für gute Einnahmen im kommenden Jahr gebetet. Es heißt, nur gut beleuchtete Häuser werden von Lakshmi besucht. 

Es ist ein fröhliches Fest und ähnelt in vielerlei Hinsicht unserem Weihnachten: Die Kinder erhalten Geschenke, man zieht seine besten Kleider an, schickt sich gegenseitig Deepavali-Karten, besucht Freunde und Verwandte, genießt leckeres Essen und viele Süßigkeiten www.indienaktuell.de/diwali-fest-der-lichter.