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09.08.2015

no shoes

Nicht nur in Moscheen, auch in buddhistischen und hinduistischen Tempeln müssen vor dem Betreten die Schuhe ausgezogen werden. Socken sind dagegen akzeptabel. Es hat nicht immer einen religiösen Hintergrund, manchmal ist es einfach ein hygienischer, wenn zum Gebet niedergekniet wird www.malaysia-reisetipps.de/verhaltensregeln. Sehen sie nicht schick aus, die beiden?
Foto: no shoes

08.08.2015

roter Punkt

Als Tika oder Tilaka wird der aufgemalter Punkt zwischen den Augenbrauen auf der Stirn bezeichnet. Er symbolisierte ursprünglich das "dritte Auge", das die Fähigkeit hat, nach "Innen" zu sehen (und damit Dinge außerhalb der normalen Wahrnehmung.) Inzwischen ist er 'Segenszeichen' bei jeder hinduistischen Zeremonie www.indien-discover.de/tilaka-bindi.
Foto: Tilaka und ein schüchternes Lächeln

07.08.2015

Steinhöhlen

Die Batu Caves sind Kalksteinhöhlen 15km nördlich von Kuala Lumpur. Sie sind vermutlich über 400 Millionen Jahre alt und wurden viele Jahrhunderte lang von einheimischen Stämmen als Rückzugsorte genutzt. Ihre Umwandlung in ein Hindu-Heiligtum ist einem tamilischen Händler aus Singapur zu verdanken, der zu den prominentesten Mitgliedern der tamilischen Gemeinde von Kuala Lumpur gehörte. Er sah im Eingang der Batu Caves den göttlichen Speer „Vel“ des Gottes Murugan, einer der wichtigsten Götter der Tamilen, und beschloss, die Höhle in einen Tempel zu verwandeln. Heute steht die mit 42 Metern weltweit größte Statue des Gottes Murugan vor den 272 Stufen, die zum Eingang der Höhlen führen www.malaysia-reisetipps.de/batu-caves.
Foto: Murugun, 2006 fertig gestellt



13.07.2015

roti

Wie der Reis zum chinesischen Essen gehört das Roti zum indischen (mit dem Unterschied, dass husband es nicht essen kann). Im Air Asia Magazin wurde man JTEBS zu den verschiedenen Zubereitungsformen.
Foto: Types of Roti

03.05.2015

Wesak Day

Fällt ein Feiertag in Malaysia auf einen Sonntag, hat man nicht - wie in Deutschland - einfach Pech, sondern am Montag frei. In diesem Jahr fällt das Wesak Fest auf den 3. Mai.
Foto: Sundays @ BV II
Wesak ist der höchste buddhistische Feiertag. Er wird in Form einer Puja (Anbetung, Gottesdienst) mit vielen Prozessionen den ganzen Tag lang gefeiert, inzwischen meist nach dem Mondkalender am Vollmondtag des vierten Monats (wobei 'Wesak' eigentlich der Name eines Monats im alten indischen Kalender ist).
Wesak ist gleich ein dreifach-heiliger Tag, denn er erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und das vollkommene Verlöschen des Buddha Siddhartha Gautama und damit seinen Austritt aus dem Kreislauf der Wiedergeburt. Ein beliebter Ort zum Feiern ist in Kuala Lumpur natürlich 'little India' (oder genauer: der Vihara Temple in Brickfields) oder der Cheng Hoon Teng Temple in Melaka www.erlebe-malaysia.de/feiertage. Mal schauen, ob wir uns auch in das Getümmel stürzen. Ansonsten können Interessierte mal im 'Rapunzel will raus'-Blog (einer Auszeitlerin) nachlesen.
Fotos von: http://rapunzel-will-raus.ch/wesak-day




08.11.2014

banana leaf

Essen für 2 - 4 Euro, das ist Teil des kulinarischen Erlebnisses hier in Kuala Lumpur. Wenn man z. B. banana leaf bestellt, bekommen man neben der Bananenblattunterlage drei 'Essenshäufchen' plus Reis, Soße und Brot.
Foto: Essen von Banananblättern
Wir haben dann noch zusätzlich 4 Gerichte vom Buffet bestellt, was auf kleinen Tellern serviert wird. Zuzüglich 2x lime juice ergibt 30 MYR (= 7,50 Euro für 2 Personen). Hmmm, sehr lecker, aber weil indisch auch oft sehr scharf. Mit der rechten Hand essen ist übrigens ausdrücklich erlaubt ;)

29.10.2014

Indisches Weihnachten

Deepavali (oder Deepawali, kurz Diwali) ist wohl das wichtigste Fest im Hinduismus, vergleichbar mit Weihnachten. Je nach Region dauert es zwischen einem und fünf Tagen, doch es beginnt immer am 15. Tag des Hindumonats Kartik, der sich nach dem Lauf des Mondes richtet. Demzufolge liegt Deepavali zwischen Ende Oktober und Anfang November. In diesem Jahr fiel das Fest in Malaysia auf den 22. Oktober (was den indischen Kollegen Suniil sehr irritierte, denn überall anders wurde es einen Tag später gefeiert). Besonders auffällig für uns waren die farbenfrohen Kolam, aus gefärbtem Reis angefertigte Bilder in Eingangsbereichen von Shoppingmalls oder Häusern. Ansonsten ist Deepavali aber ein Familienfest daheim.
Foto: Kolam


Deepavali bedeutet so viel wie „Lichterschwarm“ oder „Anordnung von Lichtern“. Traditionell werden deshalb neue Lampen gekauft und die alten weggeworfen, denn neue Lampen sollen den Seelen der Toten helfen, ihren Weg ins Nirwana zu finden. Es wird der Sieg des Guten über das Böse bzw. des Lichtes über die Dunkelheit gefeiert. Sobald es dunkel wird, dekoriert man überall die Fenster mit kleinen Öllampen bzw. heute auch elektrischen Lichterketten. Außerdem wird Deepavali mit der Göttin des Wohlstands, Lakshmi, in Verbindung gebracht. Zu Hause wird auf die Bankunterlagen ein Bild von Lakshmi gelegt und für gute Einnahmen im kommenden Jahr gebetet. Es heißt, nur gut beleuchtete Häuser werden von Lakshmi besucht. 

Es ist ein fröhliches Fest und ähnelt in vielerlei Hinsicht unserem Weihnachten: Die Kinder erhalten Geschenke, man zieht seine besten Kleider an, schickt sich gegenseitig Deepavali-Karten, besucht Freunde und Verwandte, genießt leckeres Essen und viele Süßigkeiten www.indienaktuell.de/diwali-fest-der-lichter.