Posts mit dem Label Geschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

23.09.2020

Fahrstuhl-Werbung

In Zeiten, in denen fast alle nur noch auf ihr Smartphone schauen, fragt man sich im Marketing schon länger, welche anderen Wege der Ansprache überhaupt noch funktionieren. In China ist es vielleicht die Fahrstuhl-Werbung, denn es wird viel vor und auf Aufzügen gewartet, so dass fast vor jedem Fahrstuhl Bildschirme oder LED Plakate hängen.
Unser Unternehmen nutzt diese Werbeflächen auch, um z. B. auch Compliance Themen hinzuweisen. Allerdings bin ich die einzige, die hinschaut, hihi, denn ich finde die Animation ganz nett und den Versuch, das Thema mit historischen Analogien zu verbinden. Leider "Chinese only".
Foto: Fahrstuhl-Aufklärung 

18.06.2019

starke Männer

Es ist nicht immer eine Statue von Mao, die man in China findet, aber Deng Xiaoping hätte ich auch nicht erkannt. Er folgte Mao als starker Mann an der Parteispitze, aber Mao (1893-1976) bleibt nach wie vor übermächtig vertreten, als «großer Steuermann»  der das Land einte und 1949 nach langem Bürgerkrieg die Volksrepublik ausrief. Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre sind geschätzte 30 Millionen Menschen seinen Kampagnen zum Opfer gefallen sein. In der Kulturrevolution (1966-76) wurde ein massiver Personenkult um ihn aufgebaut, der immer noch zu spüren ist.
Foto: Deng Xiaoping

Sein Nachfolger war Deng Xiaoping (1904-1997), der mit seinen Wirtschaftsreformen eine radikale Wende einleitete und das Land aus der zentralistischen Planwirtschaft führte. Als Architekt der wirtschaftlichen Reform- und der Öffnungspolitik legte den Grundstein dafür, dass Hunderte Millionen Menschen aus der Armut geführt wurden. Er gilt als Vorsitzender der Militärkommission jedoch auch als verantwortlich für das Massaker um den Platz des Himmlischen Friedens, bei dem am 1989​ Soldaten das Feuer auf Demonstranten eröffneten, die politische Reformen gefordert hatten. Ein Datum, was hier keinerlei Beachtung findet. https://m.wn.de/Welt/Chinas-starke-Maenner-gestern-und-heute.

18.05.2017

18. Mai

Am 18. Mai 1980 begann in Gwangju der Angriff des südkoreanische Militär auf demonstrierende Studenten. Von der blutigen Niederschlagung des Protests bekam die Welt damals nur relativ wenig mit.
Foto: Gedächtnis-Fotowand
Die ARD berichtete: "In Gwangju 250 km südlich von Seoul, entbrennt eine Schlacht zwischen demonstrierenden Studenten und Fallschirmjägern. Dabei gehen die Soldaten mit einer Brutalität sondergleichen vor. Sie provozieren die Studenten, bewerfen sie mit Steinen, um wieder beworfen zu werden und losschlagen zu können. Nicht nur auf junge Leute, sondern auf alles. Jung und alt. Männer und Frauen. Das bringt, die Bevölkerung gegen sie auf. Auf einmal kämpft das Militär gegen eine ganze Stadt“ www.dw.com/de/der-gwangju-aufstand-in-südkorea.

Ein Jahr zuvor war der Diktator Park Chung Hee (Vater der vom Amt enthobenen Präsidentin) nach 18 Jahren an der Macht ermordet wurde - viele Südkoreaner hofften auf mehr Demokratie und Gwangju war ein Zentrum für die Studenten Demonstrationen. Die Übergangsregierung schien zwar verhandlunsbereit zu sein, doch dann putschte sich Armeegeneral Chun Doo Hwan an die Macht und verhängte am 17. Mai 1980 das Kriegsrecht über Südkorea. Politische Aktivitäten wurden verboten, alle Hochschulen des Landes geschlossen. Tags darauf protestierten Studenten in Gwangju. Das Militär griff an. Bis zum 27. Mai hielt die Stadt durch - alle hielten zusammen. Die "Reiskugeln mit Meerestang" sind Zeichen des Widerstands, die für die tausenden von Demonstranten von der Bevölkerung zubereitet wurden (warmer Klitschreis mit salzigem Meertang, sehr lecker).
Foto: zum Probieren und in Erinnerung
Doch der Aufstand nahm ein brutales Ende. Im Einverständnis der in Südkorea stationierten Amerikaner rollten Panzer ein. In nur 90 Minuten wurde der Aufstand mit Waffengewalt komplett niedergeschlagen. Dabei kamen mehr als zweihundert Menschen ums Leben, Tausende wurden schwerverletzt oder verschleppt. Von dem Massaker erfährt kaum jemand in Südkorea. Die Medien waren fest in der Hand der koreanischen Regierung. Auch ins Ausland dringt wenig... heute interessieren sich viele Koreaner nicht sehr für die Ereignisse. Nur in Gwangju selbst gibt es jedes Jahr viele Gedenkveranstaltungen, denn der Aufstand ist ein Symbol geblieben für den Kampf um Demokratie in Südkorea.

13.02.2016

man trägt wieder Rucksack

In Korea trägt man gerne Rucksack. Deshalb habe auch ich wieder in eine Traditionsmarke investiert, die sich hervorragend als Computertasche für Reisen eignet - und die hervorragend zum chinesischen Taxi-Sitzbezug passte. Die erste Dienstreise von Seoul aus ging nach Beijing zu einem PR Krisenmanagement Seminar.
Foto: colour match


JTEBS zu Fjällräven www.fjallraven.de/uber-fjallraven/geschichte: Von einem kleinen Keller in der nordschwedischen Kleinstadt Örnsköldsvik hat Fjällräven den Weg in die ganze Welt angetreten. Die Geschichte führt zurück ins Jahr 1950. Damals plante Åke Nordin zusammen mit einem guten Freund eine Bergwanderung in der nordschwedischen Region Västerbotten.

Als Pfadfinder war der 14-Jährige in der Natur ganz in seinem Element. Einen Haken hatte die Sache allerdings: die damaligen Rucksäcke waren alles andere als bequem. Wie unförmige Säcke hingen sie in Hüfthöhe und zwangen ihre Träger, sich beim Gehen nach vorn zu beugen, um das Gewicht auszugleichen. Aber der umtriebige Junge aus Örnsköldsvik, der unbequemes Tragen überhaupt nicht leiden konnte, war schon damals um Lösungen nicht verlegen. Kurzerhand beschloss er: ein eigenes Modell musste her.
Åke Nordin hatte gelesen, dass das Gewicht von schweren Lasten möglichst hoch und nah am Rücken getragen werden sollte. In einem Schuppen neben dem Ferienhaus der Familie außerhalb von Örnsköldsvik zimmerte er einen Rahmen aus Holz zusammen. Anschließend nähte er an der Tretnähmaschine seiner Mutter einen Sack aus robustem Baumwollstoff und befestigte ihn mit Lederriemen an der Holzkonstruktion.

Åke Nordin war mit seinem Werk sehr zufrieden. Der Rahmen verteilte das Gewicht besser über den Rücken und sorgte zudem für bessere Belüftung zwischen Rücken und Rucksack. Die Konstruktion ermöglichte ihm außerdem, schwerere Lasten zu tragen.

"Er kam mit einem Rucksack, der mich schwer beeindruckte. Mit dem Tragerahmen konnte er viel schwerer tragen, als wir es bisher konnten. So etwas hatte ich noch nie gesehen.“ Nils Olsson Sari, Rentierhalter. Der neuartige Rucksack sorgte gerade bei den samischen Rentierhaltern für Aufmerksamkeit, die sich häufig wochenlang in den Bergen aufhielten. Die Vorteile eines robusten Rucksacks, der auch schwer beladen noch bequem war, brauchte man ihnen nicht lange zu erklären. Ein älterer Same bat Åke Nordin deswegen, einen Rucksack für ihn anzufertigen. Bei seiner nächsten Gebirgstour war ihm der Ruf des Tragerahmens bereits wie ein Lauffeuer voraus geeilt und er konnte noch weitere Exemplare seiner Konstruktion verkaufen.
Der Rucksackrahmen bildete den Auftakt

Der Rucksackrahmen war der Ursprung der Firma Fjällräven, die Åke Nordin zehn Jahre später gründete. Zu diesem Zeitpunkt hatte er seine Wehrpflicht bei der neu eingerichteten und extrem anspruchsvollen Fallschirmjäger-Ausbildung in Karlsborg abgeleistet. Dabei war ihm klar geworden, dass es einen Markt für funktionale und strapazierfähige Outdoor-Ausrüstung gab. Er fand, dass noch nicht einmal der führende Elite-Verband des Landes über Ausrüstung verfügte, die den Anforderungen genügte.

1960 ließ Åke Nordin seine Firma unter dem Namen Fjällräven eintragen. Die Hauptniederlassung war die Einzimmerwohnung der Familie am Stadtrand von Örnsköldsvik. Im Keller lag die Werkstatt, die in den ersten Jahren sowohl für die Produktion als auch für die Entwicklung genutzt wurde. Hier entstanden die ersten Rucksäcke mit Aluminiumrahmen und mit der Zeit auch die kondenswasserfreien Leichtzelte, die funktionale Outdoor-Kleidung und die bahnbrechenden Schlafsäcke, die sich bei einer wachsenden Schar von Outdoor-Enthusiasten weltweit äußerster Beliebtheit erfreuen sollten.

05.02.2016

Emotionen

Beim Fussball merkt man keinen Unterschied zwischen westlicher und östlicher Kultur. Da wird angefeuert, gegrölt und gejubelt. Ansonsten ist das Zeigen von Emotionen jedoch einer der fundamentalen Unterschiede.
Foto: Fussballemotionen

In Korea gibt es darüber hinaus ein nur hier bekanntes Konzept: HAAN. Es lässt sich nicht wirklich übersetzen. Versucht man es bedeutet es soviel wie "unterdrückter Ärger", aber die kulturspezifische Bedeutung ist weitaus komplexer. Wir haben sie in unserem 1tägigen kulturellen Training nicht wirklich verstanden - trotzdem hier der Versuch: viele Koreaner zeigen nur selten negative Emotionen (wenn dann aber richtig, siehe letzter Absatz). Als Folge seiner geographisch-strategischen Lage zwischen Russland, China und Japan wurde Korea häufig von seinen Nachbarländern überfallen und besetzt. Dieses sozialpolitische Klima machte es für Koreaner gefährlich, ihren Unmut und ihre Beschwerden gegenüber den mächtigen Nachbarländern offen auszudrücken. Umgekehrt begünstigte diese politische Situation ein besonderes Gemeinschaftsgefühls zwischen Koreanern, das auch zum HAAN gehört. Trotz der negativen Konnotation seiner wörtlichen Übersetzung besitzt HAAN für Koreaner daher eine positive Bedeutung, denn HAAN ist eine Motivationsquelle, zu wissen, dass Not und Mühsal überwunden werden können (aus: Handbuch Stress und Kultur: Interkulturelle und kulturvergleichende Perspektiven, Autoren Petia Genkova, Tobias Ringeisen, Frederick T. L. Leong)

Und manchmal schäumen sie dann aber auch über und unterdrücken gar nichts mehr, die Koreaner, werden laut und rabiat. So kürzlich bei einem Mercedes Kunden geschehen, der sein Auto vor der Mercedes Zentrale in Seoul abgestellt hat und es sehr öffentlichkeitswirksam mit einem Golfschläger zertrümmert hat, um seinem Ärger über das schlechte Produkt und den schlechten Service Ausdruck zu verleihen. Oder beim Zoll am Flughafen, wo ein Koreaner so lautstark protestierte als sein Koffer geöffnet werden soll, dass man dachte ihm wird etwas angetan (vielleicht war er aber auch nur betrunken... eine weitere koreanische Besonderheit, über die ein anderes Mal berichtet wird).

18.01.2016

Deoksugung Palast

Der Deoksugung Palast ist kleinste der fünf großen Paläste von Seoul und berühmt für seine Mischung aus westlicher und östlicher Architektur. Ursprünglich war er gar kein Palast, sondern eine Villa eines Prinzen. Aber als 1598 im Krieg alle Paläste zerstört wurden, benutzte das Königshaus nach einem Umbau die Villa als provisorischen Palast. So erhielt der Gebäudekomplex den Palastnamen Gyeongungung. Erst im Jahr 1907 nannte man den Palast mit dem heutigen Namen Deoksugung http://german.visitkorea.or.kr.
Foto: Deoksugung Palast

02.09.2015

Icons of Singapore

Singapur und Malaysia haben immer noch viele Gemeinsamkeiten: Geschichte, Wurzeln, ethnische Vielfalt, Traditionen, Sprache... und das Getränk im Beutel, was es in beiden Ländern immer noch gibt.
Foto: Kaffee im Beutel
Die 50 Jahr-Feierlichkeiten waren einfach super. Soviel JTEBS, denn überall wurde zurück oder aufmerksam drauf geschaut, um zu zeigen, was Singpur ausmacht www.singapore50.sg.
Foto: Wahrzeichen von Singapur (Magneten von Supermama)

17.08.2015

Beschauerbrücke

'See you' hängt an der sog. Beschauerbrücke der Gedenkstätte "Deutsche Teilung" in Marienborn. Die ehemalige Grenzübergangsstelle an der heutigen Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen war die größte und bedeutendste Kontrollstelle an der deutsch-deutschen Grenze, vor allem durch den Transitverkehr nach Westberlin.
Foto: Marienborn
Wir kennen sie gut aus der damaligen Zeit, die Kontrollstelle...

21.03.2015

Morris Minor

Morris Motor wurde 1913 von dem Fahrradproduzenten Morris gegründet. 1952 verschmolz die Firma mit Austin Motor unter dem Dach der British Motor Cooperation und ist damit sozusagen auch Großvater (oder -mutter) des heutigen MINI www.autobild.de/klassik/mini.
Foto: Morris 
Coole Karre aus dem Jahr 1967 und noch fahrtüchtig, getroffen Nähe Jalan Riong.

13.01.2015

Bernauer Straße

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung, gelegen am historischen Ort in der Bernauer Straße. Die Gedenkstätte erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 80er Jahre vermittelt www.berliner-mauer-gedenkstaette.de.
Foto: Gedenkstätte Bernauer Straße
Aber mit noch viel mehr Erinnerungen verbunden ist der Grenzübergang Marienborn, den wir oft passiert haben, um die Großeltern in Berlin oder die Verwandtschaft in der DDR zu besuchen. Jetzt auch Gedenkstätte.
Foto: Gedenkstätte Grenzübergang Marienborn

12.01.2015

Berliner Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm ist nach wie vor das höchste Bauwerk Deutschlands (368m) und wurde 1969 eröffnet. Mehr zu seiner Geschichte unter www.tv-turm.de/de/geschichte.
Foto: Berlin verschneit
Aber eigentlich musste ich bei diesem Bild nur an meinen Fotokurs in Sydney denken: kreuzförmige Bildkomposition (oder ist es doch eine dreieckige?!) http://JTEBS/2013/02/composition-in-photography. Enjoy Sydney, md!
Foto: heart in Sydney, Jan 2015



06.09.2014

Museumstag

Bei schlechtem Wetter kann man in Hong Kong jede Menge Museen besuchen. Endlich bin ich auch dazu gekommen und kann bestätigen, was viele unserer Besucher auch schon fanden: das historische Museum lohnt sich wirklich und man wird auf jeden Fall JTEBS zur Hong Konger Geschichte und Traditionen, die immer noch sehr präsent sind im aktuellen Hong Kong.
Foto: Historisches Museum
Foto: Comic Tradition in HK seit den 50igern


23.07.2014

九龍 Kowloon

Mr. Know-It-All vom HK Magazin trägt fast wöchentlich zum JTEBS werden bei. Letzte Woche erklärte er die Bedeutung von Kowloon, der Teil von Hong Kong der auf der Festlandseite liegt, direkt am Victoria Harbour südlich der New Territories. Kowloon bedeutet 'Neun Drachen' (Transliteration des Chinesischen Wortes gau lung 九龍) und bezieht sich auf die Hügelkette, die bei gutem Wetter deutlich zu erkennen ist.
Foto: Kowloon, Illustration HK Magazin No 1052/11.7.2014
Für alle, die jetzt nur 8 Hügel erkennen: der neunte Drache war der Kaiser Bing. Mehr unter: hk-magazine.com/ask-mr-know-it-all-how-did-kowloon-get-its-name.
Nachtrag: Und jetzt wissen wir auch, warum der Drache im 'Drachenreiter', einem wunderbaren Kinderbuch von Cornelia Funke, 'Lung' heißt.

19.06.2014

Ampelmännchen

3 Dinge in Berlin, die mich besonders erfreut haben: miss lenkie zu treffen, einen echten deutschen Apfel in der Wohnung vorzufinden und mal wieder Ampelmännchen zu sehen, zu denen mich Henrietta gleich ausgefragt hat, weil sie sich über die Männer mit Hut wunderte.
Foto: Ampelmännchen und Apfel
Der Hut des Ampelmännchen wurde zum Markenzeichen der Ost-Ampeln. Nirgendwo sonst auf der Welt tragen Ampelfiguren Kopfbedeckungen. Und noch dazu stammt das Männchen nicht von dem leitenden Verkehrspsychologen der DDR Karl Peglau selbst, sondern von seiner Sekretärin Anneliese Wegner. Als der Psychologe seine Entwürfe abgibt, ahnt er wohl noch nicht, dass er gerade zwei Superstars geschaffen hat. Die Ampelmännchen werden zum Kult in der DDR und schaffen es als eine der wenigen Ost-Erfindungen, auch nach der Wende zu überleben, obwohl sie Mitte der Neunziger eigentlich aus dem Verkehr gezogen und verschrottet werden sollten. Die DDR-Ampel galt inzwischen als unzeitgemäß und technisch veraltet und sollte bundesweit durch die Euro-Ampeln ersetzt werden. Aber: die normierten Euro-Männchen verstärkten im Osten das Gefühl, dass schon wieder ein Stück Heimat verloren gehen soll. Ein Komitee "Rettet die Ampelmännchen!" schafft schließlich in Berlin, was keiner mehr für möglich gehalten hatte: Der Verkehrssenator lenkt ein und erlässt Anfang der 90er eine Verfügung zugunsten des Ost-Ampelmanns. Unerwähnt soll nicht bleiben, dass es ein Wessi war, der die Aktion ins Leben gerufen hat www.spiegel.de/ampelmaennchen.