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29.12.2020

Light-Art

Everyone can shine war in diesem Jahr bei uns ein Kampagnen-Motto, jeder hat das Potential zu glänzen und sein eigener Held zu sein. Leider haben wir am Ende nie mit Roy Wang zusammengearbeitet, den ich - dank Google Recherche - als passenden Künstler für Lichtkunst entdeckt hatte www.youtube.com/lightartist_roywang. Schade, denn er arbeitet inzwischen mit einigen anderen Automarken zusammen. 
Sein Bild bringt mich zu dem leuchtenden Beispiels China. 
Während Amerika und Europa im nächsten Lockdown sind, ist das Coronavirus in China unter Kontrolle. Wirklich? Ja, wir denken schon. Es gibt zwar auch hier immer wieder einige Fälle, aber diese werden sofort und schonungslos isoliert: einen Nachricht von 4 Fällen z. B. in Pudong, schwups wird das ganze System genutzt, der "Herd" per Straßenname sofort identifiziert, veröffentlicht und abgesperrt, Meldepflicht für alle, die sich in dieser Ecke in den letzten 10 Tagen aufgehalten haben und Testen aller Personen drum herum. Es versteht sich von selbst, dass man nicht mehr ohne Test ab Pudong abfliegen konnte und alle Überwachungs- und Kontrollmassnahmen von einem Tag auf den anderen hoch gefahren sind. China hat gelernt, implementiert, weiter optimiert, professionalisiert und setzt durch.

In gewisser Weise hat die Pandemie den Präsident Xi in Festlaune versetzt und natürlich hat er sie dazu genutzt, seine Macht weiter ausgebaut. Die chinesische Wirtschaft brummt und wächstgenau wie das chinesische Selbstbewusstsein. Die Eindämmung des Virus hat auch bei der eigenen Bevölkerung einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, wobei die Akzeptanz für harte Maßnahmen und die Bereitschaft zu Entbehrungen hier ja eh stärker vorhanden sind. Und nun sieht man zusätzlich wie der Westen es nicht hinbekommt. Selbst unter westlich-orientierten, wohlmeinenden Chinesen überwiegen darüber Staunen und Unverständnis. Warum können in China in wenigen Tagen Millionen Bürger getestet werden und in viel wohlhabenderen Ländern mit wenigen Menschen wie z. B. in Deutschland nicht?

Klar, dass dies den Glauben an das eigene System stärkt und so verwundert es wenig, dass das Selbstbewusstsein politisch und wirtschaftlich genutzt wird. z. B. im Handelskrieg mit Australien, der durch keinerlei Diplomatie sondern durch eine Rhetorik gekennzeichnet ist, die demütigen und ein Exempel statuieren soll, für alle die noch nicht erkannt haben wir abhängig sie von China sind. 
Kein Wunder.

Auch in unseren JV ist immer wieder zu erkennen: Chinesen sind direkt, hart, kompromisslos, geschäftstüchtig und achten nur dann auf diplomatisches "save face" (Gesicht wahren) im Umgang mit Ausländern, wenn es Teil der Ansage "von oben" ist. 

Unmittelbare Konsequenz dieser Machtdemonstration: Zhu Kai erzählte mir gestern, dass er möchte, dass sein 10-jähriger Sohn jetzt auch Deutsch lernt, denn man wüsste ja nicht, ob er später noch in Australien, UK oder USA studieren könne. Also müsse er sich breiter aufstellen und Deutschland ist ein "gutes Land".

Aber zurück zu Everyone can shine. Die Fächer unserer letzten Autoshow haben auch diesen Slogan aufgedruckt gehabt und John, mein Partner hat sichergestellt, dass alle Tänzerinnen auf der Bühne gut im Rampenlicht stehen und demonstrieren wie everyone can shine.



18.06.2019

starke Männer

Es ist nicht immer eine Statue von Mao, die man in China findet, aber Deng Xiaoping hätte ich auch nicht erkannt. Er folgte Mao als starker Mann an der Parteispitze, aber Mao (1893-1976) bleibt nach wie vor übermächtig vertreten, als «großer Steuermann»  der das Land einte und 1949 nach langem Bürgerkrieg die Volksrepublik ausrief. Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre sind geschätzte 30 Millionen Menschen seinen Kampagnen zum Opfer gefallen sein. In der Kulturrevolution (1966-76) wurde ein massiver Personenkult um ihn aufgebaut, der immer noch zu spüren ist.
Foto: Deng Xiaoping

Sein Nachfolger war Deng Xiaoping (1904-1997), der mit seinen Wirtschaftsreformen eine radikale Wende einleitete und das Land aus der zentralistischen Planwirtschaft führte. Als Architekt der wirtschaftlichen Reform- und der Öffnungspolitik legte den Grundstein dafür, dass Hunderte Millionen Menschen aus der Armut geführt wurden. Er gilt als Vorsitzender der Militärkommission jedoch auch als verantwortlich für das Massaker um den Platz des Himmlischen Friedens, bei dem am 1989​ Soldaten das Feuer auf Demonstranten eröffneten, die politische Reformen gefordert hatten. Ein Datum, was hier keinerlei Beachtung findet. https://m.wn.de/Welt/Chinas-starke-Maenner-gestern-und-heute.

23.12.2016

Samstagdemonstrationen

Die koreanische Präsidentin Park hatte auch mit ihrem Rücktrittsangebot unter Bedingungen den Unmut der Bürger nicht dämpfen können. Bei den samstaglichen Kerzenlicht-Demonstrationen forderten Hunderttausende den sofortigen Rücktritt der konservativen Staatschefin. Grund für die Proteste waren Vorwürfe des Amtsmissbrauch und der Korruption, die das enge Geflecht zwischen Politik und Wirtschaft in Südkorea verdeutlichen. Dreimal hatte sich Frau Park öffentlich entschuldigt und ihren Rücktritt von einer Einigung im Parlament abhängig gemacht.
Foto: Kerzenlicht Demonstrationen
Mitte Dezember hat das Parlament in Seoul nun mit großer Mehrheit für die Entlassung von Präsidenten Park gestimmt. In der geheimen Abstimmung votierten 234 von 299 Abgeordneten für die Amtsenthebung Parks, 56 stimmten dagegen. Damit haben mindestens 62 Parlamentarier aus der Saenuri-Partei Parks der Präsidentin ihr Misstrauen ausgesprochen www.faz.net/aktuell/politik/parlament-in-suedkorea-entlaesst-praesidentin-park-geun-hye.

Das koreanische Verfassungsgericht hat nun 180 Tage Zeit, um über die Amtsenthebung zu entscheiden. Park muss in dieser Zeit ihre Befugnisse an Ministerpräsident Hwang Kyo-ahn abgeben. Gegen Park laufen parallel ein parlamentarisches Untersuchungsverfahren und eine strafrechtliche Untersuchung durch einen Sonderermittler. Die 64 Jahre alte Park hatte schon vor der Abstimmung erklärt, das juristische Procedere ruhig und gelassen verfolgen zu wollen. Park taktierte in den vergangenen Wochen und versuchte, Zeit zu gewinnen. Forderungen nach einem Rücktritt sofort oder zum April kam sie nicht nach, so dass nur unter dem Druck der Straßendemonstrationen das Amtsenthebungsverfahren eingeleitet wurde. Sollte das Verfassungsgericht der Amtsenthebung nicht zustimmen, wird Park unter Druck stehen, ihren Rücktritt selbst zu erklären. Selbst ihre Saenuri-Partei hatte zuletzt von ihr einen vorangekündigten Rücktritt zum April gefordert. Auf Amtsenthebung oder Rücktritt folgt nach 60 Tagen eine Neuwahl des Präsidenten. Die reguläre Amtszeit von Park dauert bis Ende Februar 2018.

Die Parteien wurden durch die Entwicklung überrascht und sind auf eine neue Präsidentschaftswahl noch nicht recht vorbereitet. Die Kandidatenfrage ist im Lager der Opposition und in der Saenuri-Partei offen. Nach aktuellen Umfragen hätte die besten Chancen der frühere Parteivorsitzende der oppositionellen Demokratischen Minjoo Partei, Moon Jae-in. Er verlangte in den vergangenen Tagen schon, dass Park auch nach einem Rauswurf durch das Parlament ihren Rücktritt erklärt.

Auf Rang zwei in der Wählergunst steht derzeit der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, der am Jahresende aus diesem Amt ausscheidet. Der unabhängige Ban hat bisher keine Kandidatur erklärt. Bis vor wenigen Wochen wurde vermutet, dass er unter dem Banner der Saenuri-Partei von Park antreten werde. In der derzeitigen politischen Lage in Südkorea wäre das nicht mehr erfolgversprechend. Das Schicksal der Saenuri-Partei ist ohnehin offen, nachdem sich die innerparteilichen Anhänger und Kritiker Parks zunehmend entfremdet haben.

In den Umfragen deutlich aufgeholt hat zuletzt Lee Jae-myung, der Bürgermeister von Seongnam südlich von Seoul, ein Mitglied der Demokratischen Partei. Er wettert gegen Park und die Korruption und will die Konglomerate/Großkonzerne zerschlagen. Wegen seines heftigen Tonfalls wird er manchmal auch als der „Donald Trump Südkoreas“ bezeichnet. Als möglicher Kandidat wird auch Ahn Cheol-soo genannt, der Mitgründer der zweitgrößten Oppositionspartei, der Partei des Volkes. Hoffnungen macht sich auch der Bürgermeister von Seoul, Park Won-soon, von der Demokratischen Partei.

Der juristische Fortgang der Affäre wird dadurch beeinflusst, dass im Januar und im März der Vorsitzende und im März ein weiterer Verfassungsrichter aus dem Amt scheiden. Zieht das Verfahren sich in die Länge, könnte so gerade die notwendige Mindestzahl von sieben Richtern über den Fall entscheiden. Sechs Richter müssen der Amtsenthebung zustimmen, damit die Präsidentin entlassen wird. Alle Richter des Verfassungsgerichts wurden durch Park oder ihren Vorgänger und damit von konservativen Präsidenten bestimmt. Warten wir ab.

05.02.2016

Emotionen

Beim Fussball merkt man keinen Unterschied zwischen westlicher und östlicher Kultur. Da wird angefeuert, gegrölt und gejubelt. Ansonsten ist das Zeigen von Emotionen jedoch einer der fundamentalen Unterschiede.
Foto: Fussballemotionen

In Korea gibt es darüber hinaus ein nur hier bekanntes Konzept: HAAN. Es lässt sich nicht wirklich übersetzen. Versucht man es bedeutet es soviel wie "unterdrückter Ärger", aber die kulturspezifische Bedeutung ist weitaus komplexer. Wir haben sie in unserem 1tägigen kulturellen Training nicht wirklich verstanden - trotzdem hier der Versuch: viele Koreaner zeigen nur selten negative Emotionen (wenn dann aber richtig, siehe letzter Absatz). Als Folge seiner geographisch-strategischen Lage zwischen Russland, China und Japan wurde Korea häufig von seinen Nachbarländern überfallen und besetzt. Dieses sozialpolitische Klima machte es für Koreaner gefährlich, ihren Unmut und ihre Beschwerden gegenüber den mächtigen Nachbarländern offen auszudrücken. Umgekehrt begünstigte diese politische Situation ein besonderes Gemeinschaftsgefühls zwischen Koreanern, das auch zum HAAN gehört. Trotz der negativen Konnotation seiner wörtlichen Übersetzung besitzt HAAN für Koreaner daher eine positive Bedeutung, denn HAAN ist eine Motivationsquelle, zu wissen, dass Not und Mühsal überwunden werden können (aus: Handbuch Stress und Kultur: Interkulturelle und kulturvergleichende Perspektiven, Autoren Petia Genkova, Tobias Ringeisen, Frederick T. L. Leong)

Und manchmal schäumen sie dann aber auch über und unterdrücken gar nichts mehr, die Koreaner, werden laut und rabiat. So kürzlich bei einem Mercedes Kunden geschehen, der sein Auto vor der Mercedes Zentrale in Seoul abgestellt hat und es sehr öffentlichkeitswirksam mit einem Golfschläger zertrümmert hat, um seinem Ärger über das schlechte Produkt und den schlechten Service Ausdruck zu verleihen. Oder beim Zoll am Flughafen, wo ein Koreaner so lautstark protestierte als sein Koffer geöffnet werden soll, dass man dachte ihm wird etwas angetan (vielleicht war er aber auch nur betrunken... eine weitere koreanische Besonderheit, über die ein anderes Mal berichtet wird).

14.08.2015

Humboldt Box

Die Humboldt-Box ist ein Infocenter für das Berliner Schloss-Humboldt-Forum. Dieses wiederum ist das größte Kulturbauvorhaben des Bundes, dessen Dimensionen schon am Schlossplatz bestaunt werden können (mit Mehrheitsbeschluss des Bundestages fließen ca. 595 Mio EUR in dieses Projekt) www.humboldt-box.com.
Foto: Humboldt Box
Restaurant und 4. Etage können für Events gebucht werden.


02.07.2015

Another country

Zwei Kompanien, zwei Länder, 2 Teile, viel Literatur. Die Aufführung 'Another country' war komplex, interessant und humorvoll. Zwei Theatergruppen (eine aus Singapur, eine aus Malaysia) haben sich zusammengetan und jeweils mit dem Theaterregisseur des anderen Landes zusammengearbeitet, um über 40 verschiedenen Kurz-Episoden aus der lokalen Literatur aufzuführen, die besondere kulturelle oder geschichtliche Highlights des Landes zeigten.
Foto: Another country
Für eine kurze Zeit (von 1963-65) waren die beiden Länder ein Staatenverbund, haben viel gemeinsame Geschichte und doch eine ganz andere Entwicklung erlebt.

06.06.2015

rotierende Monarchie

Heute ist Agong's Geburtstag. Der Geburtstag des Königs wird am ersten Samstag im Juni verfeiert. Malaysia ist eine konstitutionelle Monarchie. Der König wird in einem Rotationsverfahren von 9 der 13 Sultane gewählt, die an der Spitze der Bundesstaaten sitzen. Die Thronfolge wechselt alle fünf Jahre. Damit ist Malaysia das einzige Königreich der Erde mit einer rotierenden Monarchie www.welt.de/Rotierende-Monarchie-Koenig-in-Malaysia.
Foto: der 14. König www.themalaysiantimes.com.my/agong-gesa-rakyat-waspada-propaganda-kumpulan-militan/

Der König, genannt Yang di-Pertuan Agong oder "der, der zum Herrscher gemacht wurde", hat vor allem eine repräsentative Rolle. Er ist aber auch das symbolische Oberhaupt des Islam, der malaysischen Staatsreligion, und hat auf dem Papier den Oberbefehl über die Armee. Die politische Macht üben Premierminister und Parlament aus, doch der Rat des Königs bleibt wichtig. 

Der aktuelle König Abdul Halim Mu'adzam Shah ist der 14. König und mit 88 Jahren der älteste mit der weiteren Besonderheit, dass er schon zum zweiten Mal gekrönt wurde (1970-1975 war seine erste Amtszeit) www.theguardian.com/world/2011/sultan-crowned-malaysia-king.

27.04.2015

50 Jahre Singapur

Jahrzehntelang prägte Lee Kuan Yew den Stadtstaat Singapur, den er gegründet hatte. "The old man" ist im März im Alter von 91 Jahren gestorben. Er hat ein Staatswesen mit viel Kontrolle über 30 Jahre lang sehr autoritär regiert aber das Land auch zu wirtschaftlichem Erfolg geführt. In diesem Jahr feiert Singapore seinen 50jährigen Geburtstag. Die damals rückständige Insel an der Südspitze Malaysias stieg innerhalb weniger Jahrzehnte in die Spitzengruppe der Länder mit dem höchsten Lebensstandard der Welt auf. Mit heute 5,4 Millionen Einwohnern ist Singapur eines der weltweit führenden Finanzzentren www.zeit.de/ausland/2015-03/lee-kuan-yew
Foto: Designausstellung in Singapur
Die Designausstellung '50 Jahre Singapore Design' im National Design Centre war nicht groß, aber eine willkommene JTEBS Gelegenheit nach einem langen Konferenztag zum Thema Contentmarketing in unmittelbarer Nähe des Design Centre.
Foto: NDC, www.designsingapore.org/FIFTY
Foto: alle Singapur Kenner erkennen auf dem Teller viel Singapur

17.03.2015

hoher Besuch

Zur Händler Schauraumeröffnung auf Langkawi hatte sich hoher Besuch angekündigt. Es hieß, er komme 'formal', was für Malaien in der Regel das Batikhemd ist und für unsere 'hohen Herren' Anzug mit Krawatte bedeutet (kein Spaß bei über 35 Grad!) Dato' Seri Haji Mukhriz Tun Mahathir (Sohn des früheren Premierministers Mahatir - der Familie gehört ein Großteil der Insel Langkawi) kam aber ganz informell: im roten, sportlichen Kurzarmhemd mit Logo des Bundesstaates Kedah, um das ihn alle beneideten und das hervorragend zum roten Teppich und Beetle passte.
Foto: Händlereröffnung in Langkawi
Statt des üblichen Lion Dance zur Eröffnung, gab es wegen ihm nur malaiische Hostessen und Trommler. Das Protokoll bei Minister- und Dato-Besuch wirkt immer sehr steif: besondere Begrüßung, besondere Anrede, besondere Stühle, aber Dato Mukhriz war ausgesprochen nahbar und nett - und ein absoluter Medien-Profi.
Foto: besondere Stühle
Und Langkawi zeigt sich von seiner besten Seite: (k)ein Wölkchen am Himmel. Ca. 1 Flugstunde benötigt man von KL auf die Insel.
Foto: Händler Showroom Langkawi



05.01.2015

Kein Mensch ist illegal

Berlin ist wirklich eine politische Stadt und diesem Statement ist nichts weiter hinzuzufügen.
Foto: Kein Mensch ist illegal

16.11.2014

Die neuen Tiger

Als 'Tigerstaaten' werden jene Länder Ost- und Südostasiens bezeichnet, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch ein enormes Wirtschaftswachstum auszeichneten (Südkorea, Taiwan, Hongkong und Singapur).
Foto: Graffiti in Bangsar

Seit den 1980er Jahren konnten weitere ostasiatische Staaten diese enorme Entwicklung durchlaufen. Daher werden Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Thailand als die "Neuen Tiger" der zweiten Generation bezeichnet www.klett.de/Tigerstaaten.
Abb. aus www2.klett.de/Infoblatt+Die+Tigerstaaten