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31.08.2016

Expo 2012

Das ehemalige Expo 2012 Gelände war die letzte Station meiner Yeosu Reise, ein bisschen "rostige Geisterstadt" (wie es so oft mit Expogeländen passiert obwohl die "Nachher-Verwendung" Teil des Bewerbungskonzeptes sein muss). Das Big O war und ist eindeutiger Mittelpunkt, eine Konstruktion für eine Licht-, Laser-, Wasserfontänen-, Feuerwerksshow für die damalige Expo, die unter dem Motto "Der lebende Ozean und die Küste" stand.
Foto: Big O
Foto: Theme Pavilion

30.08.2016

Railbike

Yeosu Ocean Railbike ist eine 3,5 km Strecke entlang der Küste kurz vor der Manseongni Beach und ich hätte sie bestimmt nicht entdeckt, wenn nicht die erhöhte Sitzposition in meinem Bus Nr 6 gewesen wäre. Die Schienenräder sind überdachte 4Sitzer und man ist 30-40min strampelnd unterwegs, aber wer will das schon bei über 35°C.
Foto: Railbike

Kosten für 2 Personen liegen bei 16,000KRW, jede weitere Person 2,000KRW. Die stillgelegte Zugstrecke führt sogar durch einen Tunnel. Das macht die daneben gelegene Strasse auch - einspurig und unbeleuchtet.
Foto: Tunnel

29.08.2016

Mosageum Strand

Nach dem etwas enttäuschenden black sand Strand in Yeosu, der auch leider nicht durch schönes Wasser lockte (trotz grosser Hitze), war ich dann ganz happy, 5-Taximinuten und zwei Buchten weiter einen weichen, hellen Sandstrand zu finden: Mosageum Beach (모사금   해수욕장) mit einem kleinen Ort, der durch einige bunte Wandbemalungen und diverse Stühle davor auffiel. Das Wasser war aber auch in Ordnung und ich eine Stunde zur Abkühlung drin (= Sonnenbrand auf der Nase).
Foto: Creative Walls
Foto: Monsagum Strand
Diesen Tipp hatte ich in einem Blog entdeckt, der sogar noch einen weiteren Strandtipp weiter im Süden enthielt (Jangdeung, 장등해수욕장). Mal schauen, vielleicht beim nächsten Mal https://coryinkorea.wordpress.com/tag/beach/ Mosagum (모사금 해수욕장) is a small beach in a crescent cove with nice soft sand, good views and plenty of room for swimming. If you’re willing to spend some time getting out of town and further down the peninsula, then my absolute favorite is Jangdeung (장등해수욕장). This is a long, open beach with great water and USUALLY isn’t crowded, in fact if you’re out of the “beach season” from June-August, you might be one of the only people out there. I highly recommend bringing a tent, building a fire and camping out on the beach here. No one will bother you and it’s a great experience. Das hört sich doch nach Abenteuer an! Weitere Strandoptionen in Yeosu:
Foto: Beach, Quelle https://2012expo.wordpress.com/beaches-of-yeosu-

28.08.2016

Manseongni Sandstrand

Ich hätte den Strand nicht wirklich Sand- sondern eher Steinstrand genannt. Mit seinem 540 m langen und 25 m breiten "schwarzen" Strand soll Manseongni ein beliebtes Reiseziel von Badegäste sein (Wassertemperaturen geschätzte 25 ℃).
Foto: black sand beach
Auch hätte ich die Farbe eher als "dreckiggrau" anstelle von "schwarz" beschrieben. Hier aber nun ein echter JTEBS, nachdem ich mich über die "Gestalten" gewundert hatte, die am Strand lagen und dachte, es hätte sich jemand einen Spass erlaubt und die Steine so hindrapiert, dass es wie Menschen aussieht, aber dann bewegte sich ein Hand. Ahhhh!!
JTEBS: der wichtigste Grund für die Bekanntheit des Strandes ist der schwarze Sand, der heilende Wirkung haben soll! AHA. Durch die starke Reflektion von ferner Infrarotstrahlung werden die Kapillaren erweitert und damit der Blutkreislauf und die Schweißproduktion gefördert. Der Sand soll daher gute Wirkung bei Nervenschmerzen und verschiedenen Frauenkrankheiten haben... http://german.visitkorea.or.kr/manseongni.
Foto: Heilender Strand?!?
Mehr als über die eingegrabenen Frauen habe ich mich allerdings über die Schirmvielfalt gefreut - und habe mich dann schnell aufgemacht, einen echten Sandstrand zu finden.
Foto: Schirmvielfalt

27.08.2016

Zentraler Busbahnhof Yeosu

Auch wenn das Flughafen-Welcome Schild noch so tat als ob, mit Englisch kam man nicht so weit in Yeosu. Da werden Busfahrten schon zum Abenteuer! Zum Glück gab es am Flughafen noch eine kleine Touristeninformation mit einer halbwegs Englisch sprechenden Dame, so dass ich wusste:
mit Bus 32, 33 oder 35 zum zentralen Busbahnhof (den erkennt man ja wohl leicht an vielen Bussen, dachte mein naives-Ich), weiter in den Norden z. B. Expo Gelände, Manseongni oder Monsagum Beach mit Bus 6 oder 7, weiter in den Süden auf die Insel Dolsan-eup mit Bus 111 oder 113. Die nette Dame schaute etwas besorgt drein, was ich aber auf ihre schlechten Englischkenntnisse zurückführte.
Dann aber mal schnell los und keine Zeit verlieren, dachte mein naives-Ich, und war erfreut, als nach 30min endlich einer der Busse am Flughafen ankam und auch gleich wieder abfuhr, niemand stieg aus oder mit mir ein. Super! Leerer Bus = schnelle Fahrt, weit gefehlt, denn nun hielt er wirklich buchstäblich an jeder Milchkanne, um einen Bauern/Bauerin einzusammeln, der/die offensichtlich auf dem Weg zum Markt in die Stadt waren. Nach 45min war der Bus voll und ich längst meinen Sitzplatz los, denn die anderen Fahrgäste waren WESENTLICH älter als ich, aber auf einmal machte sich Aufbruchstimmung breit und alle wollten aus. Panik-Ich: Ist das etwas schon der Busbahnhof?? Nein, das kann nicht sein!!? War er auch wirklich nicht, sondern der Markt :)
Foto: Markt
Aber mir schwante schon, dass es schwieriger mit dem Erkennen des zentralen Busbahnhofs werden könnte. Und das war es dann auch (nächstes Bild): kein weiterer Bus weit und breit aber gleich zwei Haltestellen hintereinander...ungewöhnlich...Risiko!!...raushechten... und dann war ich ganz erfreut über eine elektronischer Anzeigentafel, die ganz bestimmt davon zeugte, dass dies tatsächlich der zentrale Busbahnhof sein musste und die die nächst ankommenden Busse zeigte (Zahlen kann ich ja schliesslich auf koreanisch lesen :)
Foto: Zentraler Busbahnhof
Bus 7, 111 und 113 fahren vielleicht nicht am Samstag, denn sie erschienen nie auf der Anzeigentafel, dafür kam aber Bus 6 in 33min - also, ein bisschen warten und dann auf zur Beach :)
Foto: Busfahrplan und Flughafen Gepäckband
Nachtrag: als ich abends wieder zum Flughafen zurückkehrte (rechtzeitig! Panik-Ich hatte schon ein bisschen Sorge, weil der Bus anders und länger fuhr als auf dem Hinweg), erkannte mich die nette Dame von der Touristeninformation wieder und kam auf mich zugestürzt, erfreut und erstaunt zugleich. Wo ich war? Und ob ich wirklich mit Bussen unterwegs war? Sie war wirklich ganz happy mich gesund und munter wieder zu sehen. Das nächste Mal sollte ich vielleicht doch einen Mietwagen nehmen :)

26.08.2016

Yeosu

Nachdem das ruhige Yeosu im Süden des Landes Gastgeber der Weltausstellung Expo 2012 war, rückte die Stadt wohl erstmals mehr ins Licht der (Welt)öffentlichkeit, aber es ist eine verschlafene Stadt geblieben. Der Grund, warum es letztes Wochenende auf einen Ausflug dort hin ging, ist einfach: Last-minute-Konditionen und Flugzeiten (knapp 50min Flug), die prima geeignet für einen Tagesausflug ans Meer waren (8:40Uhr hin, 18:30Uhr zurück). 
Yeosu ist eine Stadt, deren Gebiet auf eine Halbinsel und 317 Inseln verteilt ist. 
Foto: Küstenstadt Yeosu

Foto: Landkarte mit Yeosu