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11.01.2022

In der Mitte

Schaust du bei klarer Sicht gen Osten, siehst du von Las Palmas (roter Kreis) Fuerteventura. Gen Osten liegt Teneriffa mit dem Teide mit seinen 3.715m Höhe. 




14.06.2020

kanarische Dattelpalme

Die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis) ist ein weiteres Natursymbol der Kanarischen Inseln. Sie ist auf den Inseln, wie ihr Name schon sagt, endemisch. Auf Madeira, den Azoren, Kapverdischen Inseln wurde sie eingeführt. Im Mittelmeerraum findet man sie als Park- und Alleebaum oft gepflanzt.
Foto: Kanarische Dattelpalme
Die Kanarische Dattelpalme erreicht Wuchshöhen zwischen 8 und 18 Metern, gelegentlich auch bis über 20 Meter und einen Stammdurchmesser von etwa 50 cm. Der gerade, dicke Stamm ist mit rhombenförmigen Narben bedeckt, die beim Abfallen der Blätter entstehen. Im Unterschied zur Echten Dattelpalme ist der Stamm immer unverzweigt. Sie bildet eine üppige Krone. Die Blätter sind 5 bis 6 Meter lange, schief stehende, frisch grüne Wedel, wobei einzelne Fiedern 40 bis 50 cm lang sind https://wiki/Kanarische_Dattelpalme
Foto: Schattenläufer 




13.06.2020

Meeresschildkröten

Die ersten Meeresschildkröten haben sich vor etwa 200 Millionen Jahren aus landlebenden Schildkröten entwickelt. In der Klassischen Systematik werden sie zu den Kriechtieren bzw. Reptilien gezählt. Es existieren 7 Arten von Meeresschildkröten und auf den Kanarische Inseln sind 6 davon Zuhause. JTEBS http://blog.divingatlantis-tenerife.com/de/schildkroeten-kanarischen-inseln/
Foto: Graffiti
Die Paarung der Meeresschildkröten findet im offenen Meer statt. Die Weibchen suchen ihren Geburtsstrand auf und legen dort ihre Eier ab. Meeresschildkröten kehren immer nur zu ihrem Geburtsstrand zurück. Obwohl manche Schildkröten ganzjährig auf den Kanaren leben, ziehen die meisten nur während der Sommermonate hier vorbei www.diving-canary-islands.com/schildkroeten. Wir haben allerdings keine bei unserem Tauchgang, sondern nur auf dem Wand Graffiti gesehen.

11.06.2020

Calima und Wolfsmilch

Das Bild für diesen Blogeintrag beinhaltet gleich mehrere JTEBS. An einem Tag auf Las Palmas war die Luft plötzlich ganz schlecht (gelb und staubig). Monika con K hatte so etwas bisher noch nicht erlebt. Das Phänomen hat einen Namen: Calima, wenn sich plötzlich die Sicht vernebelt, es wird sehr heiß und der Ausblick auf Berge und Meer verschlechtert sich abrupt. Verantwortlich für dieses Spektakel sind die sogenannten Calimas. Unter Calima (oft auch: Kalima) wird eine Wetterlage verstanden, welche Sand aus der Sahara über die Kanaren und Kapverdischen Inseln trägt, deshalb wird vereinfacht auch vom „Sandwind aus Afrika“ gesprochen. Ein Calima kann zu jeder Jahreszeit entstehen. Der warme Wind ist im Winter recht angenehm, da die Temperaturen dadurch ein wenig steigen. In den Sommermonaten sorgt er allerdings für Temperaturen um die 40 Grad, im Extremfall im Inland sogar bis zu 50 Grad
Weitere interessante Details lassen sich hier finden: www.travelklima.de/calima-sandsturm-kanaren.

JTEBS Nr 2: wie heisst eigentlich die Kakteenart, vor der ich stehe? Es ist die Kanaren-Wolfsmilch, Euphorbia canariensis, auf spanisch "cardón". Sie ist endemisch auf den Kanarischen Inseln, also kommt von dort und ist das Natursymbol Gran Canaria.
Bildunterschrift hinzufügen
Dass Gran Canaria den grössten Kakteenpark Europas besitzt, darauf bin ich auch erst durch diese JTEBS Recherche gestossen. Er befindet sich im Ort La Aldea de San Nicolás im Westen von Gran Canaria auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern, die man bequem auf einem einstündigen Rundgang zurücklegen kann. 6 Meter hoch soll der grösste Kaktus im Cactualdea Park sein.

08.05.2020

Stopp 1: Fuerteventura - Puerto del Rosario

Fuerteventura ist die erste Insel, die wir über Nacht ansteuern. Einige von uns haben eine Radtour gebucht, die sich als sehr anspruchsvoll erweist und zu einem echten Abenteuer mit starken Winden und Schürfwunden wird. Andere bleiben erst auf dem Schiff und schauen sich dann ein wenig im Puerto del Rosario um. Es ist die kleine Hauptstadt mit ca. 40.000 Einwohnern, weiß gekalkten Häusern und jeder Menge "Freiluftkunst" wie Wandgraffiti, Straßenbemalungen und Skulpturen. Es gibt eine kleine Fußgängerzonen mit Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Aber was braucht man schon als Kreuzfahrer? Die Auswahl an Postkarten oder anderen lokalen Spezialitäten ist leider sehr begrenzt, so dass man selbst bei gutem Willen nichts findet.
Foto: Spaziergang

Foto: Spaziergang

Na gut, dann also zum Strand Playa Chica mit sehr klarem Wasser trotz Hafennähe. Es ist das einzige Mal, dass wir während der Kreuzfahrt am Strand liegen, denn sonst gibt es keinen so dicht am Schiff.
Foto: Hafen mit Strand

Foto: 
Foto: Radtour

27.04.2020

ganz Nova

Und da lag sie dann im Hafen von Teneriffa, die AIDAnova, das erste Kreuzfahrtschiff der sogenannten Helios-Klasse, das seit Ende 2018 von den AIDA Cruises betrieben wird. An ihr prangte ein "Blaue Engel" als Umwelt-Siegel, denn die AIDAnova kann als weltweit erstes Kreuzfahrtschiff vollständig mit Flüssiggas (LNG / Liquefied Natural Gas) betrieben werden. Es gibt zwar noch einen kleinen Dieselersatztank, so der Kapitän in der Kapitäns-Frage-und Antwortstunde, aber der wurde bisher nicht genutzt (was ein Folgeproblem ergibt: wie bekommt man den Diesel wieder da raus?)
Foto: AIDAnova in Teneriffa


Auch neu: Neben bewährten Kategorien bietet AIDAnova bei 19 verschiedenen Kabinentypen erstmals auch Kabinen für Single-Reisende, große Familienkabinen und eine extravagante Penthousesuite an. 70% der Kabinen sind Meerblick- oder Außenkabinen, nur 30% Innenkabinen. 2.600 Kabinen, 20 Decks, 337m Länge... da gehört Verlaufen am Anfang zum Pflichtprogramm.
Foto: Daten & Tour
Wie gut, dass es immer wieder überall Wegweiser und Hinweisschilder gibt.
Foto: Auf dem Weg zur ersten Kreuzfahrt

25.04.2020

canaryfly with dots

Das Logo der kanarischen Fluggesellschaft Canaryfly besitzt auch Punkte. Die Airline wurde 2008 gegründet und bietet Flugverbindungen zwischen den kanarischen Inseln an. Ihre Flotte ist klein (5-7 Flugzeuge, die Angaben variieren), der Basisflughafen ist auf Gran Canaria. Es gilt: kauf ein Ticket, aber komm wann du willst - wir nehmen dich auf dem nächst verfügbaren Flieger mit. Wir sind von Gran Canaria nach Teneriffa geflogen, von wo die Kreuzfahrt los ging.
Foto: Flug nach Teneriffa
Die Turboprop-Regionalverkehrsflugzeuge vom Typ ATR72 sind kleine Flugzeuge, die auf Kurzstreckenflüge ausgelegt sind und bis zu 90 Passagieren Platz bieten. Täglich geht's zu den Inseln Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und El Hierro. Wöchentlich kommt die Airline auf ca. 200 Flüge.