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22.09.2021

Flusskrebs


Vom Hummer, Skorpion bis Krebs war alles dabei, was so vermutet wurde, was dieses Tier im Fluss wohl ist. Wir haben uns auf "Flusskrebs"geeinigt. JTEBS muss natürlich sorgfältiger recherchieren, aber stellt fest: Wir lagen richtig! www.lebensmittellexikon.de/flusskrebs
Sie leben in langsam fließenden Füssen, in Teichen, Seen und Sumpfgebieten. Dort bevorzugt auf dem Grund unter Steinen und Wasserpflanzen versteckt oder graben sich Höhlen, die auch außerhalb des Wassers liegen können. Flusskrebse sind mit dem Hummer verwandt und sehen ihm recht ähnlich. Im Unterschied zum Hummer sind die Scheren der Flusskrebse jedoch weitgehend gleich groß. Die Panzerfarbe ist je nach Art leuchtend rot bis dunkelbraun-schwarz. Die größten Flusskrebse leben in Tasmanien/Australien. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu 6 kg. Die kleinsten Flusskrebse stammen aus Nordamerika und erreichen gerade eine Größe von 3 cm.
Flusskrebse sind Süßwasserkrebse. Sie gehören zu den langschwänzigen Bodenkrebsen (zool.: Astacura), zählen also zu den Krustentieren (zool: Crustacea). Weltweit gibt es etwa 300 Süßwasserkrebsarten. Sie leben ausschließlich in Süßwasser. Davon sind etwa 250 in Nordamerika beheimatet. Die meisten der restlichen etwa 50 Arten stammen aus Europa oder Australien. In Englisch heissen sie crayfish.

06.09.2021

Alex-Pilz

Ich habe ihn erstmal Alex-Pilz getauft, aber war gespannt, ob die JTEBS Recherche erfolgreich sein wird. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Verwechsungsgefahr bei Pilzen gross, aber es wird sehr wahrscheinlich ein junger Parasolpilz gewesen sein. 
Der Parasolpilz ist einer der imposantesten und größten Blätterpilze in den hiesigen Breitengraden. Er wächst bis zu 50 Zentimeter hoch und erreicht einen Durchmesser von etwa 40 Zentimeter. Da der junge Pilz den Hut noch geschlossen hält, wird er in diesem Zustand auch Paukenschläger genannt. Wird der Pilz älter, öffnet sich der Hut und erinnert dann an einen Schirm. Der Parasolpilz hat viele Namen: von Paukenschläger, zu gemeinem Riesenschirmling, Schulmeisterpilz oder auch Schnitzelpilz (weil ein Hut wie ein Schnitzel paniert zubereitet wird).

Als älterer Pilz sind seine Merkmale die bräunlichen grossen Schuppen und der braune Buckel auf dem Hut. Die Manschette unterhalb des Hutes ist verschiebbar, was ein wichtiges Merkmal des Pilzes ist www.plantopedia.de/parasolpilz-erkennen.

Der Ring muss sich zwingend verschieben lassen. Bleibt er bei Berührung fest am Stiel haften, dann handelt es sich i.d.R. nicht um einen Riesenschirm- oder Parasolpilz. Außerdem duftet der Pilz beim Anfassen nussig. Und sein Stiel besitzt weisse Lamellen.

Der Pilz ist leicht giftig, wenn er roh ist. Er muss also zubereitet werden und dann gehört er unter den Speisepilzen zu den Delikatessen. Je nachdem ob jung oder bereits älter genossen, bietet er verschiedene Geschmacksrichtungen. Nur der große Schirm ist in der Küche zu verwerten, der Stiel hingegen ist faserig, zäh und holzig und daher nicht genießbar.



04.09.2021

Ist der Mais schon reif?

Irgendwann zwischen Mitte August und Anfang Oktober ist der Mais erntereif. Wann genau ist es soweit? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn es kommt nicht nur darauf an, dass die Maiskörner reif sind, auch Stängel und Blätter dürfen weder zu grün noch zu vertrocknet sein. Deshalb untersuchen die Landwirtschaftskammern ab Mitte August bis etwa Ende September in ihren Labor-Versuchen, wie weit der Mais ist und geben Empfehlungen für den Erntestart. Du brauchst nicht immer ein Labor, sondern kannst auch im Feld Hinweise auf den Reifezustand der Pflanzen bekommen, wenn du eine Maispflanze auswringst. Tritt nur noch wenig Wasser aus dem Stängel aus, steht der Ernte nichts mehr im Weg. www.landwirtschaftskammer.de/erntereifermais Meist wird der Mais ab Mitte September mit großen Maschinen, den Maishäckslern, geerntet. Nach dem Häckseln kommt der zerkleinerte Mais in ein Silo und wird luftdicht unter Folie eingepackt und siliert. Dabei vergären Milchsäurebakterien den Zucker im Mais. Der Mais wird so haltbar gemacht. Damit aber die Silierung funktioniert, ist der Erntezeitpunkt so wichtig: Ist der Mais zu trocken, ist zu viel Luft im Silo und die Milchsäurebakterien können nicht arbeiten. Wird der Mais zu früh geerntet, geht einerseits Ertrag verloren und andererseits funktioniert das Silieren bei zu nassen Pflanzen nicht. Der überwiegende Teil des Maises in Deutschland ist übrigens Futtermais für Rinder. 


11.08.2021

Bad am Kanal

Es ist ein schönes, altes Schwimmbad direkt am Kanal und fast größer als das Dorf nahe Calberlah selbst, ohne vorheriger Anmeldung und oft ganz leer. Achtung: von 14-15 Uhr geschlossen (Corona Auflage). Wir kamen kurz vor 15 Uhr, hatten also Glück und haben ein ganz leeres Bad zum Kraulschwimmen lernen genutzt. Danke für den Tipp, liebe Uschi.