Posts mit dem Label Kollege werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kollege werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

19.06.2021

Bye Leon

Es war der letzte Tag mit Leon, denn er hat sich in den Urlaub verabschiedet: 4 Wochen nach Hause (Singapur) und da er bei Rückkehr aktuell 3 Wochen in Quarantäne sein muss, sehen wir uns nicht wieder. Er wird dann übrigens nicht mehr bei Škoda arbeiten, sondern geht zurück (nach nur 9 Monate) zum Volkswagen Team. Dort arbeitet jetzt auch schon Stepan.   
Beide wurden gestern mit Törtchen verabschiedet. Die anderen 5 Männer bleiben noch, aber es werden die letzten für Škoda in China sein, denn ansonsten ist Abbau angesagt.





12.04.2021

Yunnan

Yunnan ist eine südwestchinesische Provinz, deren abwechslungsreiche Landschaft schneebedeckte Berge, Reisterrassen, Seen und tiefe Schluchten umfasst. Die moderne Hauptstadt Kunming, auch "Stadt des Frühlings" genannt, beherbergt zahlreiche Museen und Tempel wie den farbenprächtigen Yuantong-Tempel. Im südöstlich gelegenen Steinwald von Shilin liegen 270 Mio. Jahre alte Kalkstein-Karstfelsen.
Kollege Vincent ist zurück von seinem einwöchigen Urlaub in Yunnan, wo sie u.a. in Dali unter die Teepflücker gegangen sind. Solche Urlaub kann man allerdings immer nur in Begleitung (= mit chinesischem Touristen-Führer) machen, was uns davon abhält, diese sicherlich schönen Flecken Chinas zu entdecken.







10.02.2021

Kollege in Beijing

Mein Lieblingskollege in Beijing, wo es auch ein Skoda Team gibt, das uns unterstützen und die Allianz nach Mlada Boleslav aufrecht halten soll, heisst Xiaoxiao und ist Deutscher. Seine Eltern waren aus China ausgewandert bevor er zu Welt kam. Als echter Deutscher überrascht es nicht, dass er ein guter Fussballspieler ist. Auch er vermisst das Reisen und den Heimaturlaub nach München zum CNY, denn hat seine Eltern nun über ein Jahr nicht mehr gesehen. 

Um das Positive weiterhin zu sehen/to look at the bright side of life: Das Luft in Beijing war im vergangenen Jahr auch viel besser als früher. Da gibt es sogar mal ein Foto mit blauem Himmel von der chinesischen Mauer.



 


09.02.2021

MM - Argentinier

Ein letztes Lunch mit unserem Händlernetz- und Trainingsdirektor, Roger, 59, der einen sehr interessanten Werdegang hat: Argentinier mit großem Sprachtalent (Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Englisch, Deutsch, Chinesisch, alles fließend), bei BMW, Toyota, aber auch in kleinen Firmen z.B. Werbemittelproduktion gearbeitet. Öfter gefeuert, oft neu gestartet, in Argentinien, Thailand, Singapur. 2010 im Rahmen eines ‘China 60’ Programms (60 externe Einstellungen) zu Volkswagen gekommen, aber mit lokalen Verträgen, deshalb ist sein Standort auch Volkswagen in Beijing, wo er jetzt auch wieder hingeht. Eine jüngere argentinische Frau und einen gemeinsamen 7jährigen Sohn, 3 Dackel (einen aus Argentinien, einen in Shanghai gekauften, einen adoptiert, dem es sehr schlecht ging), jetzt werden sie mit einem gemieteten Wohnwagen von Shanghai nach Beijing ‘ausreisen’, weil Hunde aktuell nicht im Flieger mitgenommen werden. Roger freut sich auf Beijing. Das VW Leben ist dort einfacher, weil alles enger beieinander liegt: Wohnen, Schule, Arbeiten. Ausserdem gibt es in Beijing eine ‘Universität für Alte’ (tolle Idee!), in die er sich für Kurse eingeschrieben hatte. Seine aktuelle Buchempfehlung ist diese:


08.02.2021

Familie Sikos

Julia (4) ist das Nesthäckchen in der Familie vom tschechischen Kollegen Stepan. Nach 2 Jungs, die ihn bald beide überragen (Sebastian, 16 und Jakub, 14) kam dann doch noch endlich das von Frau Lenka ersehnte Mädchen dazu.

Blond und schüchtern, geliebt von allen chinesischen und internationalen Freunden, Lehrern oder Fremden. 

Stepan ist ein echter Familienvater. Er würde jeden Job annehmen, Hauptsache in China, damit er seiner Familie weiterhin einen internationalen Lebensstandard ermöglichen kann (vor allem die Ausbildung an internationalen Schulen). Und er macht wirklich alles für sie, allerdings, das gibt er auch offen & ehrlich zu: in der Woche arbeitet er gern lange im Büro, geht mit Kollegen abends noch weg oder zur Fitness, damit er nur am Wochenende "Familienverpflichtungen" hat. Das ist aber das Arrangement mit seiner Frau, die sich um die Kinder kümmert. In diesem Sinne ist es wohl noch eine sehr traditionelle Familie mit klar verteilten Rollen. Und das ist manchmal ja auch gut so.

Ein weiterer Vorteil, den Stepan und Lenka nutzten während ihrer Auslandszeit: mindestens einmal im Jahr grosse Ferien machen, um die Welt zu erkunden. In den letzten Jahren ging es nach Malaysia und Neuseeland (Campertour). In diesem Jahr wissen sie auch nicht so recht, denn die Schulen erlauben den Schulkindern keine Reisen mehr und/oder Quarantäne Auflagen sind so hoch, dass das Verreisen auch innerhalb Chinas gerade ummöglich ist. Wie gut, dass sie es schon genutzt haben.




03.10.2020

Farewell

Es gibt Kollegen, die ich sehr vermisse. Ondrej ist einer von ihnen und war 2,5 Jahre hier. Ich kannte ihn sogar noch aus meiner Zeit in Mlada Boleslav 2007, wo er in der IT Abteilung gearbeitet hat. Hier sollte er im Sales die Digitalisierung vorantreiben. Dann kam der Logdown, seine Frau und kleiner Sohn (in China geboren) sind in Tschechien geblieben. Nun ist er zurück.
Foto: die Tschechen-Gang
Und auch Patrik, unser westlicher Verkaufsleiter (Zweite von Links, der sich aber klein macht und sonst alle überragt) ist nun nach 6 Jahren zurück nach Tschechien. Bye-bye, dear friends.