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15.08.2020

Sonnenschutz

Im Juli und August liegen die Durchschnittstemperaturen bei 32°C, d.h. tagsüber sind Temperaturen über 35°C normal. "Bewundernswert" im Sinne von "wie macht sie das?" war diese junge Dame an einem solchen heissen Sommertag. Oder trug sie vielleicht kühlende Kleidung?
Foto: Schutz
Für alle in Europa schwitzenden Menschen: so etwas gibt es dort auch, sogar made in Germany z.B. www.e-cooline.de

30.05.2020

pure & phaeno

Ich hatte schon einmal die www.puremasks.de/pages/uber-uns erwähnt. Wer auf der Website genau hinschaut, kann einige der Bree-Family entdecken. Ich habe sie zum letzten Mal in Wolfsburg gesehen und tolle Erinnerung u.a. an unserem gemeinsamen Phaeno Besuch https://www.phaeno.de. Das Phaeno hat übrigens wieder geöffnet.
Foto: Kreativ- und Interaktionsspass im Phaeno
Quelle: www.puremasks.de

Foto: Spass im Phaeno

10.04.2020

Masken Tipps

Vom Unternehmen erhalten wir jede Menge Tipps wie man sich richtig zu verhalten hat. Auch das richtige Masken tragen will gelernt sind. Ich bin mir sicher, dass die Tipps direkt von "oberer Stelle" überall hin verteilt werden.
Foto: richtige Maske
Foto: Tipps zur Maskennutzung


Auch für das sonstige Arbeiten gibt es jede Menge Tips: kleinere, weniger und kürzere Meetings sind (teilweise) immer noch angesagt. Wenn man mit jemanden spricht, sollte man immer noch mindestens 1m Abstand halten. SKYPE hat sich inzwischen als eine internationale Business Konferenz-Plattform gemausert. Externe Besucher im Büro sind nach wie vor selten.

Foto: weitere Tipps

09.04.2020

Wuling car company

In unserem Unternehmen erhalten wir pro Woche 5 Masken, denn es besteht weiterhin Maskenpflicht. Unsere Masken sind von Wuling, einer Automarke, die ebenfalls zur SAIC Gruppe gehört und einer der ersten Automobilhersteller war der angefangen hat, Masken zu produzieren. Ihr Slogan "Wir produzieren, was Menschen benötigen" kommt gut an www.kunststoffweb.de/petrochina_27_produktionsanlagen_fuer_atemschutzmasken:
Foto: Masken von Wuling
In Folge der Corona-Epidemie in China steigt der staatliche Chemiekonzern China National Petroleum Corporation groß in die Produktion medizinischer Schutzmasken ein. Im Februar hat der Petrochemieriese bereits sechs Fertigungslinien für medizinische Gesichtsmasken errichtet – mit einer Gesamtkapazität von 600.000 Stück pro Tag – bis Ende März sollen weitere 21 Anlagen folgen. Damit wird die Kapazität ab April bei 1,5 Mio Schutzmasken täglich liegen, meldet das Unternehmen.
Auch chinesische Automobilhersteller haben einen Teil ihrer Fertigung kurzfristig umgestellt: Ende Februar lag die Masken-Produktionskapazität bei BYD, SAIC-GM-Wuling (SGMW) und Guangzhou Automobile jeweils bei 5 Mio Stück/Tag, 2 Mio Stück/Tag beziehungsweise 1 Mio Stück/Tag. China hatte im Januar 2020 eine Gesamtkapazität zur Herstellung von Atemmasken von 20 Mio Stück pro Tag. Bis Ende Februar ist die landesweite Produktion nach Angaben der chinesischen Regierung auf 116 Mio Stück angestiegen – bei vollständiger Kapazitätsauslastung inklusive normaler, medizinischer und sogenannter N95 Atemschutzmasken.

08.04.2020

99,9%

Es waren wirklich fast 100% Maskenträger auf den Straßen zu sehen als wir hier ankamen. Ausnahmen gab es nur, wenn jemand rauchte, aß oder trank.
Seit Anfang diesen Monats und mit zunehmend steigenden Temperaturen, scheinen die Menschen jetzt mehr Ausnahmen zu machen. Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt.
Foto: alle tragen Maske

24.03.2020

Heimquarantäne 1

Gleich morgens um 9:30Uhr, am ersten Tag unserer Hausquarantäne, klopfte es an unserer Tür. Erst zaghaft und wir waren unsicher, ob wir öffnen sollten. Dann energischer. Ok, hier scheint jemand zu wissen, dass er was von uns will. Also, Maske auf und aufmachen.
Foto: Guten Morgen, bitte registrieren

Tatsächlich standen dann Offizielle vor der Tür, eine Xuhui-Bezirksbeamtin, eine Dame vom Nachbarschafts-Komitee oder Hausverwaltung und jemand, der ganz gut Englisch sprach.
Erst wurden uns 2 Masken, Handschuhe, eine Flasche Desinfektionsmittel und Mülltüten mit jeder Menge Merkblätter übergeben. Es wurde gekichert und neugierig durch die geöffnete Tür gespäht.
Dann mussten wir uns auf einer weiteren Regierungs-App registrieren.
Foto: Datenschutz ade
Es scheint eine App speziell für Ausländer zu sein, da auf Englisch. Datenschutz ade, denn man muss sogar ein Bild des Reisepasses hochladen, ein Bild von sich mit dem Reisepass in der Hand und alle möglichen persönlichen Daten eingeben.

Dann folgte eine weitere Registrierung auf einer anderen, allerdings chinesischen App, die uns bestätigte: "wir sind gelb", was ein 'Ohhh, Ahhhh" bei den Offiziellen hervorrief, das aber gleich in ein Kichern und Nicken überführt wurde, als wir ihnen den gelben Punkt auf den Reisepässen zeigten.
2x pro Tag müssen wir uns nun in diese App einloggen, um das Ergebnis der Fiebermessung einzutragen.
Foto: alles einfach aber chinesisch
Im digitalen China ist wirklich viel und schnell möglich:
1. Scanne den QR Code
2. Trage alle benötigen Daten ein
3. Warte die Bestätigung /das Ergebnis ab
4. Täglicher Prozess: einloggen, eintragen
5. Es wird ein automatischer Kalender geführt mit unseren Temperaturdaten

Ich bin mir sicher, dass mit dieser App auch die Bewegungsprofile erstellt werden, die anzeigen, wo sich Menschen mit gelben Punkten oder Infizierte aufhalten. Aus Korea berichtete ein Kollege, dass man eine Warnung per Smartphone erhält, wenn sich derartige Personen im eigenen Umfeld befinden und man kann genau erkennen, wo diese Person entlang geht, fährt etc., damit man sie vermeiden kann. Das ist hier garantiert auch möglich.

23.03.2020

Bildernachtrag 5 - Abtransport und Ankunft Zuhause

Mit einem netten ganzkörperverpackten Polizisten vorne weg und einer genauso verpackten Freiwilligen hinterher wurden wir zum Bus eskortiert. Bitte nur jede 2. Sitzreihe besetzen.
Fot0: Follow the white man
Foto: Busshuttle
Wir waren Familie Nr. 3, die innerhalb des Xuhui Bezirks abgesetzt wurde. Ein Empfangskommittee wartete schon im Dunkeln auf uns: 1x Ärztin, 1x Arzt-Helferin, 2x andere Helfer. Wieder Temperaturmessung, Formulare ausfüllen und Hinweise zur Quarantäne.
Foto: Übergabe
Wir wurden wirklich bis zu unserer Haustür gebracht, und zwar durch die Tiefgarageneinfahrt. Hinter uns lief Helfer Nr. 2 mit einer Sprühvorrichtung a la Unkrautbekämpfung und desinfizierte direkt unseren Laufweg. Huch. Helferin Nr 1 fuhr noch mit dem Fahrstuhl hoch, winkte und wartete bis wir die Tür hinter uns gut verschlossen hatten. Alle erleichtert: Ausländer sind erfolgreich eingewiesen und verwahrt. Hihi, und wir waren natürlich auch froh, Zuhause zu sein.
Foto: Eskorte
Die Ärztin hatte uns noch eine Einweisung zur Hausquarantäne gegeben: wir dürfen die Wohnung wirklich nicht verlassen und müssen 2x pro Tag unsere Temperaturmessung als Video via WeChat an sie schicken.
Unsere Fahr- und sonstige Zeit: ca 2 Std

Also, 8 Stunden nach der Landung (13 Uhr) waren wir dann um 21 Uhr Zuhause und müssen sagen: toll, wie super, professionell, organisiert, gut ausgestattet, durchdacht, nett und hilfsbereit alle waren. So wie hier, geht es allerdings auch nur hier :)
Foto: mit Kindermaske
Am Ende waren wir so erschöpft wie diese Kleine hier. Und ja, es gibt auch Kinderatemmasken.

18.03.2020

Bildernachtrag 1 - Flug nach Shanghai

Nicht wundern: die meisten Inhalte kennt ihr schon von meinem vorherigen Text-Blogeintrag, aber jetzt kommt JTEBS in Portiönchen und mit Bildern.
Wir hatten einen der letzten Flüge von Lufthansa, der noch als "co-shared" mit Air China galt. Seit dieser Woche bietet Lufthansa nun keine Flüge mehr nach China an. Man müsste direkt über Air China buchen.
An diesem ersten Bild erkennt man deutlich, dass es Lufthansa Personal war, das das Checkin und Boarding abwickelte, denn die Dame trug weder Maske noch Brille oder Handschuhe. Undenkbar für Air China Personal. Passagiere waren sehr unterschiedlich geschützt: von einer einfachen Maske bis hin zum Vollanzug, wie diese Mitreisende, die schon in Hannover zustieg und da noch ein echtes Unikat war. In Frankfurt gab es dann mehrere vollausgestattete Passagiere.
Foto: Check in
Der Air China Flug war komplett ausgebucht, huch. Die erste Temperaturmessung fand am Boarding Gate statt und nochmal 2x an Board während des Fluges. An Board war Maskenpflicht für alle und auch der Essens- und Getränkeservice war an die Situation angepasst: nur Einwegverpackung, Wasser in Flaschen und spärliche Snacks zum Abendessen in einer Papp-Lunchbox serviert. Wir hatten zum Glück in der Lounge noch etwas gegessen und das war gut, denn man hätte nicht hungrig an Bord gehen sollen.
Foto: nicht ohne Maske (links)/Abendessen (rechts)
Die Crew war sehr professionell, gut ausgestattet und freundlich. Allerdings sah man auch nicht all zu viel von ihr. Zwei Waschräume/Toiletten in der Business Class war exclusiv für die Crew freigehalten. Prima!
Ja, und es war natürlich kein angenehmes Gefühl, insgesamt über 20 Stunden (Flug bis Ankunft Zuhause) durch eine dicke FFP3 Masken zu atmen. Aber bekanntlich gewöhnt sich Mensch an alles.
Foto: alle Arten von Masken


04.01.2019

Luft

Deutschland ist ein tolles Land. Ein neuer Grund ist das Thema "Luft", die in den Wintermonaten hier in Shanghai deutlich schlechter ist. Wir wissen jetzt auch warum: ab 15. November wird geheizt und zwar mit staatlicher, kostenlosen Kohleheizung für den kalten Norden des Landes. Diese Luft wird dann je nach Windrichtung verteilt. Beijing ist viel schlimmer betroffen als Shanghai, aber das ist auch kein wirklicher Trost.
Foto: oft so
Die verschiedenen Luftfilter-Masken stapelt sich bei uns inzwischen und wollen getestet werden, denn sie sitzen sehr unterschiedlich: von einfach bis martialisch, alle aber bitte für 2.5PM Atemschutz, teilweise mit Einlass-/Auslassventil. Eine gewisse Erleichterung bringt die Tatsache, dass die Luftqualität hier kaum mehr einen Unterschied zu Korea ist, denn auch dort wurde die Luft seit letztem Jahr deutlich schlechter, nur dass man sich noch nicht an das Maske tragen gewöhnt hat :(