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17.06.2020

Puerto de las Nieves

Puerto de las Nieves ist ein zu Agaete gehörender Fischerort im Nordwesten der Insel. Der Name Nieve bedeutet auf deutsch "Schnee", also "Schneehafen". Über den Ursprung des Namens kann heute nur noch spekuliert werden. Es wird angenommen, dass der Schnee auf dem Gipfel des von hier aus zu sehenden Teide von Teneriffa Pate stand. Oder sind es doch die vielen weissen Häuser?
Der Hafen hat einen Strand, allerdings einen Steinstrand. Und das Bild erinnert mich daran zu erwähnen, dass die AIDAnova natürlich auch einen Friseur an Bord hatte.
Foto: Hafenstrand



Vom Hafen aus bietet die private Reederei Fred Olsen Express eine regelmäßige Fährverbindung nach Teneriffa an. 
Foto: Fred.Olsen Express
Foto: Puerto des las Nieves  - im Nordwesten


27.01.2015

Jahr des Schafes

Die Vorbereitungen für das chinesische Neujahr laufen hier überall auf Hochtouren. Am 19. Februar startet das Jahr des Schafes, der Ziege oder des Steinbocks - die Übersetzungen variieren: sheep, goat, ram und daher auch die Bilder, die man dazu findet. Mein Lieblingsbild kommt nicht aus Asien sondern von der revamped Cafe Olsen Website, die für Deutschland ganz aktuell-winterlich daher kommt.
Fotos von www.cafe-olsen.de
Für alle Olsen Baumkuchenliebhaber sei darauf hingewiesen, dass der Baumkuchen bestellt und das kleiner Ferienhaus gemietet werden kann unter: www.cafe-olsen.de.
 
Nachtrag: coole Post, Jay! Die Tram ist perfekt gelungen, die Starferry etwas zu schlank geraten, was der Bildervergleich von der 1600-Panda Ausstellung zeigt. I like, I like and yes, I know, I know, I owed you photo references. 
Und natürlich weiss ich auch, warum sie so schmal geworden ist - der Radiergummi war nicht breiter - bin doch ein Ex-Schnitz-Profi ;)

23.10.2014

AB7 Härtetest

Sie wird viel beansprucht, meine pb0110, Modell AB7 und weist daher deutliche Verschleißspuren auf, die jetzt gemeinsam mit Lieferanten im Sinne eines Langzeittests besprochen wurden. Als ich sie jetzt zurück bekam, war sie wieder fast so schön wie neu - many thanks ;)
Foto: AB7 auf der Starferry
Und weil die Starferry einfach immer wieder ein schöner Anblick ist, hier ein Bild im Morgendunst (oder ist es doch Smog?!?)
Foto: Starferry fahren am Morgen
Was haben Hong Kong und Kuala Lumpur inzwischen leider gemeinsam? Den über der Stadt hängenden Smog. Vor ein paar Jahren war das noch anders, als nur im Sommer über die Brandrodungen des Nachbarn Indonesien geschimpft wurde, die den 'haze' verursachten. Heute wundern sich die Kollegen, wenn ich den Smog kommentiere, denn er ist für sie normal geworden.

18.03.2014

Boss Ferry

Wir nennen sie nur noch Boss Ferry, die Starferry, die auf den neuen Hugo Boss Flagship Store (= besonders imposantes Hauptgeschäft) aufmerksam macht.
Foto: Boss Ferry
Was kostet so ein Branding? Ganz schön viel Geld (ca. 200.000 Euro für 2 Monate für die Außenfläche. Weitere Werbeflächen im Inneren der Fähre müssen extra bezahlt werden.)

Durch das Arts Festival haben wir die Boss Ferry in letzter Zeit oft benutzt und deshalb auch immer wieder die Dschunke gesehen, die den Weg nach Wanchai bzw. Tsim Sha Tsui kreuzt. Herrlich kitschig-surreal. (Das iphone hat allerdings keine Chance, diesen immer wieder WOW-Eindruck scharf einzufangen, mit der skyline im Vorder- und den Bergen im Hintergrund.) Kneif mich mal, wir leben in Hong Kong ;)
Foto: Hong Kong skyline mit Dschunke

18.12.2013

Auf nach Manly

Auf besonderen Wunsch wird doch keine Blogpause eingelegt, stattdessen gibt es kurze Updates aus Sydney, wo wir jetzt seit 2 Tagen sind. Angekommen bei Regen bzw. ohne Sonnenschein und ohne Koffer, der es beim Umsteigen in Singapore nicht geschafft hatte. Inzwischen aber ist beides (Sonne und Koffer) da und wir haben den ersten Tag gleich für einen Ausflug nach Manly genutzt.
Foto: Manly Beach
Nicht nur dass der Strand dort ein sehr schöner ist. Für Manly gilt ganz besonders: der Weg ist das Ziel und man sollte ihn definitiv mit der Fähre zurücklegen, denn sie führt durch den Hafen und vorbei am Opera House.
Foto: mit der Fähre nach Manly
Aber Achtung! Auch wenn die Sonne hinter Wolken versteckt ist, auf der Fähre herrscht akute 'Nasenbrandgefahr', wenn man dieselbige zu sehr in den Fahrtwind hält. Und dann singen wir alle fröhlich und gemeinsam: Rudolph, the red nosed reindeer... da da da da da da da ;)))

13.12.2013

Home of quattro

Die Kollegen von Audi machen schon tolle Sachen: am Wochenende schipperte eine schwimmende Ausstellung im Victoria Harbour umher mit 8 quattro Autos und toller Sicht auf Hong Kong Island und Kowloon. 40min dauerte die Tour. Wieder angekommen am Northpoint Ferry Hafen hätte man sich noch auf eine Probefahrt an Land begeben könne. Nicht schlecht. Schade, dass die Sicht nicht sehr klar war.
Foto: mit Audi unterwegs im Victoria Harbour


JTEBS: auch große Fähren haben Rückspiegel. Dort zu sehen ist übrigens der höchste Wolkenkratzer von Hong Kong, das International Commerce Center (ICC) mit seinen 484m, was sich auf der Kowloon Seite befindet.
Foto: ICC im Rückspiegel

07.11.2013

turbojet hot dogs

Ich hatte mich gewundert, dass Henrietta auf dem Weg nach Macau morgens gleich einen hot dog verspeist, wo es doch vor und nach der 1stündigen Fahrt sicherlich reichlich Gelegenheit gegeben hätte, etwas Besseres zu essen. Aber ich sollte lernen: 1. der Hong Konger isst, wenn er Hunger hat und dann ist es ihm relativ egal, was es ist ("we are humans, we have to eat") und 2. die hot dogs auf der Macau Ferry sind berühmt und sollen richtig gut sein.
Foto: Hot dog auf dem Weg nach Macau

Und ja, ich gebe zu, er war tatsächlich viel besser als erwartet. Die Wurst machte sogar 'knack' und der Salat war frisch. And I am very human and was very hungry ;)

26.08.2013

auf nach Macau / Macao

Wenn einer ein Reise tut, wird er grundsätzlich schlauer. Am Wochenende ging es nach Macao, das - JTEBS Nr. 1 - offiziell mit 'u' (Macau) geschrieben wird (portugiesische Schreibweise). Man findet aber beides bunt gemischt.
Foto: Karte Hong Kong und Macau

JTEBS Nr. 2: Macau gehörte bis 1999 zu Portugal, was für uns auch den Charme der Stadt bzw. des Landes ausmachte. Chinesen lieben Macau aber aus einem anderen Grund: es ist das Las Vegas von Asien mit jeder Menge Luxushotels, Casinos und Shows. Und innerhalb von Chinas der einzige Ort, an dem das Glücksspiel überhaupt noch legal ist. In Hong Kong wurde es nämlich 1871 verboten www.spiegel.de/casino-paradies-macau.

JTEBS Nr. 3: Von Hong Kong aus geht es mit einer Fähre zum ca. 50km entfernten Macau. Aber anders als bei den sonstigen ferry piers handelt es sich eher um eine Flughafen-ähnlichen Abfertigung mit Passkontrolle. Die Kosten für ein One-way-ticket am Wochenende lagen zwischen 172 HK$ (Economy class) und 330 HK$ (Super class). Wir haben beide Klassen mal ausprobiert, weil morgens die Economy class schon ausgebucht war. In der Super Class reiste man auf dem Oberdeck des Turbojet mit breiteren Sitzen, bekam einen kleinen Snack gereicht, aber sah durch die milchigen Glasscheiben genauso gut oder schlecht wie in der Economy Class. Fazit: not worth the money if economy class is still available. www.turbojet.com.hk/sailing-schedule-fares
Foto: Turbojet Ferry to Macau
Ein guter Anlass für die Reise war übrigens, dass unser Macau Händler eine kleine Verkaufsausstellung in einem der 'Mega-Paläste' namens Galaxy in Taipa (siehe Landkarte) abhielt. Sehr beeindruckend - und damit meine ich eher den Glitzer-glamour-Galaxy-Goldpalast, der natürlich eine kostenlose Abholung der Gäste per Bus arrangiert.
Foto: Impressionen von The Galaxy
Die Volkswagen Carshow war dagegen sehr bescheiden (und wurde von der Verlosung goldener BMW und Minis deutlich überschattet). Aber immerhin: allein am Freitag wurden schon 10 Autos verkauft.
Foto: Impressionen Volkswagen carshow@Galaxy


12.08.2013

central pier

Der schnellste Weg um auf die Festlandseite zur Kowloon Halbinsel zu kommen ist per star ferry. Die meisten 'Übersetzer' fahren vom Central Pier los, siehe roter Pfeil auf der Karte. (wie genau übersetzt man eigentlich pier? Kai, (Landungs)steg oder -brücke, Anleger, Ableger, Hafendamm, aber auch Brückenpfeiler oder Gründungspfahl)
Foto: Central Starferry pier/map: http://gohongkong.about/star_ferry
Der Ein- und Aussteigevorgang ist enorm schnell, so dass die Überfahrt inklusive keine 10min dauert, es sei denn Kreuzfahrt- oder Lastschiffe kreuzen, was durchaus häufiger vorkommt und dann schaukelt man eben etwas länger im Hafenbecken herum. Bei der Aussicht wirklich kein Problem!
Foto: Groß vor Klein
Am Samstag ging es früh rüber, weil wir am Wochenende in der Shopping Mall gleich am Pier eine Händler Verkaufsshow hatten. Der Tiguan 1.4l TSI und der Tiguan mit R-Line Ausstattung wurden vorgestellt.
Foto: Tiguan Werbung


22.03.2013

Hinweise für Quadratköpfe

Auf einer der Hong Kong Ferries sind die Hinweis- und Warnschilder so illustriert, dass sich alle Passagiere mit Quadratköpfen identifizieren müssen. Damit haben wir Deutschen ja kein Problem, denken zumindest die Spanier.
Foto: Cabezas Cuadradas in Hong Kong, to berth = vor Anker gehen/anlegen

Denn cabezas cuadradas drückt aus, was der Spanier so allgemein und überhaupt über uns denkt: unflexibel, trocken, humorlos, technisch, olé. Und wir lieben euch trotzdem, ihr Spanier :) www.sprachen-beruf.com/interview/kulturelles_training.

p.s.: Und IHR macht übrigens stundenlang mittags siesta. Und mañana kann 'irgendwann' oder 'nie' heißen, aber fast nie 'morgen'. (Und das schreibe ich nur, damit ich einen Grund habe, meinen mañana-Stempel zu posten - wobei mañana in diesem Fall sehr deutsch und präzise, nämlich der 2.5. ist.)
* spanish mañana

01.03.2013

Sydney Ferries und Buckelwale

Sie sind schnell unterwegs, die Sydney Fähren. Ein- und Aussteigen klappt problemlos und entspannt (bis 2 Minuten vorher). Ins 11km (Wasserweg) entfernte Manly benötigt man 30min und bekommt die Sydney Hightlights gratis dazu: Skyline, Harbour Bridge, Opera House.
Na, gut, gratis natürlich nicht: die Einzelfahrt nach Manly kostet aktuell AU$ 7,20. (20% günstiger wird es mit dem Zehner-Ticket = TravelTen: AU$ 57,60).

Ein bisschen in die Tage gekommen sind sie schon, die Ferries. Sie operieren seit 1875 im Hafen von Sydney. 14 Mio. Passagiere pro Jahr werden befördert. An Rekordtagen über 90.000 Menschen, wovon fast die Hälfte nach Manly fährt. Im letzten Jahr hat eine von ihnen einen Buckelwal gerammt (wobei das Erstaunliche daran natürlich ist, dass sich ein Buckelwal mit Kalb in den Hafen verirrt hatte. Ganz Sydney hoffte auf die guten Selbstheilungskräfte der Wale, denn Mutter Wal wurde verletzt, schwamm aber später zügig mit Wal Junior zurück auf´s offene Meer).
http://www.smh.com.au/environment/whale-watch/sydney-ferry-hits-whales-in-harbour
Jeden Tag ein bisschen schlauer: it´s a humpback whale in English.
Buckelwale werden ca. 15 m lang, gehören zu den Bartenwalen (baleen whale) und die männlichen Vertreter sind Rekordhalter im lange-Lieder-singen (bis 30min)
www.wale-delfine.net/wale/buckelwal.php
Foto: Sydney Ferries/whale in harbour (Quelle: Sydney Morning Herald, August2012)



Auf der Fähre kennengelernt: ein einfach 'lovely couple', Pete und Mary, die ihren 35. Hochzeitstag in einem Restaurant in Manly feiern wollten (und bereits 2 Stunden Zugfahrt hinter sich hatten). Jeden Tag ein bisschen schlauer durch Unterhaltung: ein 2-Zimmer-Apartment in Sydney hat früher um die 45/55.000 AU$ gekostet (bei einem Jahresverdienst von ca. 20.000 AU$). Heute würde das gleiche Apartment wahrscheinlich um 1 Mio. AU$ kosten und Pete´s Jahresverdienst ist auf ca. 100.000 AU$ gestiegen. Tochter Emilie ist Englischlehrerin und verdient um die 65.000 AU$ im Jahr - kann sich also kein Apartment mehr in Sydney leisten und wohnt mit 33 immer noch in einer WG. Typisch für junge Menschen in Sydney. (Außerdem wusste Pete, dass Deutschland gut im Hockey ist und schwärmte immer noch von seinem Besuch in den 80ern, weil die Deutschen einfach so gut organisiert sind und alles so sauber war.)

Manly ist übrigens auch ein Surferparadies: der Strand ist breit, die Wellen gut und regelmäßig. Für Nicht-Surfer locken Strand und Promenade.
Foto: Manly Beach Promenade