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15.01.2022

Taste of Portugal

Viele kleine Läden in Las Palmas sind verschwunden, aber es gibt auch andere Beispiele wie z.B. diese Bäckerei & Café mit Spezialitäten aus Portugal: aus einem kleinen Verkaufsladen ist ein erheblich vergrößertes Café geworden.


20.01.2021

MM - Kaffeebohnen

Am Verpackungsdesign lässt sich bestimmt noch etwas machen, aber Maggie/cupper cafe ist unser Espresso-Bohnen Lieferant geworden.

Sie röstet die Bohnen direkt vor Ort.



30.11.2020

Puch

Der T3 Syncro entstand in enger Kooperation mit Steyr Daimler Puch in Österreich. Volkswagen lieferte Bleche, Karossen etc. nach Graz. Entstehen sollte ein Allrad-Fahrzeug, bei dem der Fahrer nicht eingreifen muss, wenn Allrad notwendig wird, das sollte das Fahrzeug selber entscheiden können. In Graz wurde viel an der Visco-Kupplung getüftelt mit vielversprechenden Ergebnissen, denn es sollte ein Allrad-Fahrzeug entstehen, das jeder fahren konnte www.vw-bulli.de/interview-mit-einem-der-macher-des-syncro:

Henning Duckstein war maßgeblich an der Entwicklung des Allradantriebs "Syncro" beteiligt. In diesem Interview mit VW-Bulli.de gibt er Einblicke in die Entstehungsgeschichte des legendären Antriebs:


Herr Duckstein, wie kam es dazu, dass man sich bei Volkswagen dafür entschied, einen Allradantrieb für den VW Bus zu realisieren?

Vor etwa 40 Jahren, also Mitte der 70er-Jahre, kamen immer mehr Fahrzeuge aus Fernost mit zuschaltbarem Allradantrieb nach Europa, etwa von Toyota und Mitsubishi. Diese Autos hatten alle lange Motorhauben, die Übersicht für den Fahrer war nicht optimal. Gustav Mayer (Anm. der Redaktion: "Urvater des T3") und ich überlegten dann, ob sich nicht die damals aktuelle T2-Baureihe als Allradfahrzeug eignen würde. Da der T2 ja keine Motorhaube hatte, wäre die Übersichtlichkeit mit Sicherheit besser, und die Achslastverteilung war von Haus aus bei nahezu 50:50.


Wie ging es weiter?

Wir sagten uns, wir probieren das einfach mal aus, mit Komponenten, die bereits existieren, denn es gab ja keinen Fertigungsauftrag, daher mussten wir mit dem arbeiten, was wir hatten. Es wurde einiges improvisiert, zum Beispel verwendeten wir den Wandler aus dem Käfer mit Halbautomat, um etwas mehr Drehmoment zu erreichen. Schließlich hatten wir ja nur den 1,6-Liter-Motor mit 50 PS zur Verfügung. Kurz und gut, es entstand letztlich der Prototyp des T2 mit Allradantrieb.

Und dann ging es ans Testen?

Ja, Ende 1976 testeten wir das Fahrzeug - mehr oder weniger privat - mit Freunden, die einen Land Rover hatten, in der Sahara. Der Land Rover war damals das Gelände-Alllradfahrzeug schlechthin, und wir wollten sehen, wie der T2 sich im Vergleich mit dem Land Rover schlagen würde. Wir fuhren quer durch die Sahara und waren begeistert. Die Übersicht war fantastisch, die Achslastverteilung erwies sich als optimal.


Gab es auch Zweifel?

Problemtisch war der etwas schwachbrüstige Motor. Aber dafür könnte man ja künftig eine Lösung finden. Wir waren nach der Sahara-Fahrt überzeugt: Wir als Volkswagen können ohne Probleme einen Allrad-Bus bauen. Wir gingen dann zum Marketing, und die wollten prüfen, ob es am Markt genug Nachfrage nach so einem Auto geben würde. Fünf Exemplare wurden gebaut und etwa an die Bundeswehr und andere vergleichbare Einrichtungen gegeben. Die Resonanz war sehr positiv.

Warum wurde der T2 dann nie als Allrad in Serie gebaut?

Dies erklärt sich einfach durch die Tatsache, dass 1978/79 der Modellwechsel vom T2 zum T3 anstand. Die Kapazitäten in der Entwicklung waren dadurch komplett gebunden.


Beim T3 hat es dann aber geklappt mit der Allrad-Version...

Ja, nach etlichen Gesprächen kam es 1982 dann zum Vertrag mit Steyr Daimler Puch in Österreich. Volkswagen lieferte Bleche, Karossen etc. nach Graz. Entstehen sollte ein Allrad-Fahrzeug, bei dem der Fahrer nicht eingreifen musste, wenn Allrad notwendig wird, das sollte das Fahrzeug selber entscheiden können. Der T3 Syncro enstand in enger Kooperation mit Steyr Daimler Puch. Dort wurde viel an der Visco-Kupplung getüftelt und gearbeitet, mit vielversprechenden Ergebnissen. Dies war wichtig, da ja wie gesagt der Fahrer nicht mitdenken müssen sollte bei der Frage, ob Allrad notwendig ist in der aktuellen Fahrsituation oder nicht. Wir wollten ein Allrad-Fahrzeug, das jeder fahren konnte, und das haben wir auch erreicht. 

In welcher Variante kam der T3 Syncro dann letztendlich zuerst auf den Markt?

Anfänglich gab es nur die 14-Zoll-Variante. Dabei handelt es sich sozusagen um ein Straßenfahrzeug mit Allradunterstützung. Die 16-Zoll-Variante kam erst später, auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden. Aus Kostengründen wurde zunächst nur eine Variante, nämlich das 14-Zoll-Modell, gebaut. Wir wollten ein kostengünstiges Allradfahrzeug anbieten, das viele Kunden bezahlen konnten. Die 16-Zoll-Karosse ist eine andere als die 14-Zoll-Karosse. Daher ist auch der nachträgliche Umbau von 14 Zoll auf 16 Zoll nicht zu empfehlen. Denn das 16-Zoll-Fahrzeug ist deutlich verstärkt. Da wurde überall kräftig nachgelegt.

Was waren denn für technische Veränderungen und Maßnahmen notwendig, um den normalen T3 zum Syncro zu machen?

Der gesamte Allradantrieb im T3 wiegt rund 135 Kilogramm. Man musste also, um eine Achslastverteilung von 50:50 zu erreichen, ein paar bauliche Maßnahmen ergreifen. So verlegten wir etwa den Tank von vorne auf die Hinterachse. Auch das Reserverad, das im konventionellen T3 vorne ist, wurde nach hinten verlegt. Schon dadurch erreichten wir nahezu die gewünschte Achslastverteilung.


Hätten Sie und Ihre Kollegen damals damit gerechnet, dass sie ein solches Kultfahrzeug schaffen würden?

Es war schon unser Ziel, ein Kultfahrzeug zu schaffen, das ja. Aber mit dem Erfolg, der dann kam, hatten wir bestimmt nicht rechnen dürfen. Wir waren überzeugt davon, dass der T3 Syncro einen recht großen Käuferkreis finden würde. Aber so erfolgreich, wie der T3 Syncro dann zu seiner Verkaufszeit war, das hat uns sehr positiv überrascht. Und auch, dass er heute nach wie vor so beliebt ist in der Bulli-Szene. Das zeigen ja auch die stets steigenden Preise für den T3 Syncro.


Ôle Henry ist so ein Syncro aus dem Jahr 1988 und trägt auch noch das Puch-Emblem.





12.04.2020

Buffer Cafe

In unserem alten Büro hatten wir ein Eigentümer betriebenes Cafe mit sehr gutem Kaffee, denn die Besitzerin hat sich der guten Kaffeekultur verschrieben, kennt sich mit Kaffeebohnen aus, röstet im Cafe selbst und lernt alle Angestellten als Barista an. Da wird auch mal ein Kaffee weggekippt, wenn er nicht gelungen ist. Sehr ungewöhnlich für hier! Ausserdem gab es dort frisch gepressten Orangensaft, der erst gemacht wird, wenn man bestellt, also wirklich frisch. Mit unserem Auszug aus dem Büro war klar, dass sie es schwer haben, an diesem Standort zu überleben, auch wenn ich weiterhin täglich vorbeigefahren bin, um das Geschäft zu unterstützen. Aber natürlich fehlten die "Kaffeesammelbestellungen" für Meetings.
So war ich dann auch nicht verwundert, als ich nach den 2.5 Monaten zurück kam und mir ein Kollege mitteilte, dass das Buffer Cafe nun raus ist und sie nur noch ihre zweite Filiale in der Stadt geöffnet haben. Aber haha (soll ein "triumphierendes Haha" sein), traue in China nur deinen eigenen Augen. Es gibt sie noch, so dass wir gleich mal zum Pizza-Lunch hin sind (die Pizza ist allerdings nicht ganz so gut wie der Kaffee)
Foto: Pizza mit Plastikhandschuhen essen

18.10.2018

verstaubte Post

Die chinesische Post ist grün und sehr verstaubt. Ok, das Bild ist ein bisschen übertrieben, denn in dieser Post fanden gerade staubige Renovierungsarbeiten statt, deshalb war der Briefkasten so schmutzig, aber ein aufmunterndes Lächeln des Postbeamten machte deutlich: "doch, doch, da rein ist in Ordnung". Mal schauen. Eine Karte ist leider schon unterfrankiert, denn in einem Postkarten-Cafe (super Idee!!) war man der Meinung, eine internationale Postkarte kostet 4,50 RMB als Porto. JTEBS: International Postkarte 5 RMB (ca. 60 Cent) , kleiner Brief 6 RMB (ca 80 Cent), Postkarte nach Hong Kong, Macau, Taiwan 4 RMB.
Foto: verstaubter Briefkasten
Auch interessant: die Briefmarken, die man bekommt, kleben nicht. Aber kein Problem: wenn die Post geöffnet hat (täglich ab 8:30, auch sonntags), stehen Pinsel und Kleber bereit :)
Foto: bitte kleben
Aber ich bin ja schon froh, dass es überhaupt noch Briefmarken im Verkauf gibt...auch wenn es ausschaut, als ob sie nicht mehr sehr häufig nachgefragt werden, hihi.
Foto: Briefmarken Verkauf auf der Post
Nachtrag: ein HOCH auf die chinesische Post: auch die unterfrankierte Karte ist in Deutschland angekommen und zwar bereits 10 Tage später!

07.10.2017

Yolodestination Jeju

Man kommt zwar nicht mit dem Auto hin, aber Jeju ist definitiv eine perfekte Yolo (You only live once) Destination. Das Inselleben hat einfach eine andere Geschwindigkeit. Sobald man Jeju Stadt mit dem (Miet)auto verlassen hat, wird gecruist. 20-30kmh entlang der Küstenstrasse? Kein Problem, kaum ein Auto setzt zum Überholen an, denn man will ja eh nicht wirklich irgendwo hin, sondern nur gucken. Vielleicht sieht man ja irgendwo ein Haenyeo im Wasser? Oder eines der vielen kleinen, individuellen Cafes, wo der/die Besitzer selbst hinter der Theke stehen, stolz und liebevoll Kaffee und Kuchen servieren.
Foto: mit Liebe serviert
Zwar gelingt der Kaffee nicht immer bzw. muss noch geübt werden, aber immer freut man sich über die Leidenschaft und Individualität dahinter.
Foto: Audrey Hepburn Fan-Cafe

17.07.2017

flat white

Husband ging es nicht so gut (Erkältung) in unseren ersten Tagen in Sydney - also ging es für mich allein zum Schwimmen und dann Treffen in Bondi Beach auf einen ersten Flat White, der sogar im Pappbecher noch herrlich schmeckt.
Foto: flat white delivery
Hier nochmal zur Erinnerung, was ein Flat White ist https://de.happycoffee.org/flat-white/:
Flat White – das bedeutet übersetzt "flacher weißer" und meint eine Kaffeespezialität aus Downunder, die sich besonderer Beliebtheit dort und inzwischen auch vermehrt in Europa erfreut (und ganz ab und zu finden man ihn nun auch in Korea). Was ist so besonders am Flat White? Ist es nicht einfach ein Cappuccino, dem die Milchhaube fehlt und der stattdessen cremigen Milchschaum oben auf hat? Ja, im Prinzip ist das so.

Das Rezept eines Flat White und eines Cappuccinos sind sich tatsächlich zum verwechseln ähnlich. Beide bestehen aus einem Espresso Shot (ca 35ml) und Milchschaum (ca 110-120ml). Die Kunst des Flat White ist eine Frage des richtigen Milchschaums und der Eingießhöhe. Während ein Cappuccino aus einer Schicht Espresso, einer Schicht flüssigen Milchschaums und einer Schicht trockenen Bauschaums besteht, wird ein Flat White ohne die dritte Schicht, also den festen Schaum serviert.

Woher kommt der Flat White? Er stammt definitiv nicht aus Europa, aber hat ein wenig mit den Italienern und ihrem Cappuccino und den Briten mit ihrer Tee-Kultur zu tun. Tee? Wirklich? Es klingt plausibel: italienische Auswanderer brachten ihre Espresso-Maschine mit nach Australien - britischen Einwanderer ihre Tee-Zubereitung und gossen daher den Espresso mit Milch auf, aber eben ohne Cappuccino Milchhaube. Statt der Milchschaumhaube entstand in den Cafés britischer Einwanderer die flache Milchschaumschicht durch die sich die typische braune Flat White Maserungen zogen und die auch gern für "Latte Art"-Verzierungen genutzt wird.

09.07.2017

farewell week

Eine lange Nacht - ein versüßter Abschied (mit einem von einer Russlandreise-inspiriertem Kuchen)  - im Picknick Stil (selbst mitgebrachtes Essen) -  trotzdem sehr stilvoll-cool, denn in einem kleinen Cafe DIY-Raum. Bye-bye Minjoo und Bruce.
Foto: Abschied (von links: Jiyoung, Eunjung, Natalie, DH, Minjoo, Jimin)

10.03.2017

artisee coffee style

Das letzte Brand Gesture Pop-up Event für Kunden fand in Kooperation mit der Cafe-Kette Artisee im Februar statt. Ziel ist es mindestens 1000 Kunden pro Event mit einer netten Geste zu überraschen: in diesem Fall ein Becher/Tasse Kaffee umsonst zusammen mit den auch hier sehr beliebten Macarons. Wer ein Bild auf Instagram mit #vwloveartisee #vwbigfan hochlädt, erhielt zusätzlich einen Thermobecher geschenkt, ganz im Artisee Zeichenstil - da fang ich inzwischen sogar wieder an zu malen (mit Hilfe von Vorlagen versteht sich - das Pferd war schon auf die Becher gedruckt, der Bulli kam für die Kooperation dazu, exklusiv und nur dafür Volkswagen Kunden :)
Foto: Da sagte das Artisee-Pferd zum VW Bulli: "Ich bin grösser als du, aber du hast mehr Streifen" :)
Die Beteiligung auf Instagram war dieses Mal erstaunlich hoch - 80% engagement rate, aber wir hatten auch diverse Volkswagen Logos im Cafe verteilt, so dass es leicht fiel, ein Foto zu machen.
Foto: Kundenbilder
Foto: Artisee in der Coex Mall
JTEBS: Cafes/Cafe-Ketten werden ja besonders gern von Töchtern der großen Konglomerate eröffnet. Artisee gehört Lee Bu-jin, der Präsidentin des Shilla Hotels und ältesten Tochter des Samsung Electronics Chefs Lee Kun-hee.

24.01.2017

Cafe Monsant

Das Cafe Monsant ist nicht zu übersehen, wenn man die Küstenwanderwege in Aewol erkundet. Es ist ein Spiegelklotz, modern, industriell, rauh, unnahbar, trotzdem passend zur Landschaft ... und irgendwann will man doch wissen, was eigentlich drin ist. 
Foto: Spiegelfassade
Es gehört dem koreanischen (K-)Rapper G-Dragon und wurde von dem Architektenbüro Platform_a entworfen www.heydayswithhanna.com/2016/07/jeju-island-chasing-dragons. Die riesigen Fensterfronten können geöffnet werden.
Foto: sehen und nicht-gesehen werden


02.08.2016

Dr. Inc

Es ist wirklich faszinierend, wie Lisette von Naladesigns (Druck-Designprodukte & mehr) in Bangsar/Kuala Lumpur ihr Projekt Dr. Inc, gesprochen "drink", weiter entwickelt. Inzwischen es das Cafe viel mehr: Treffpunkt für Kreative, Restaurant, Schauraum, Werkstatt, Büro, Wochenendmarkt... neueste Idee, die schon umgesetzt wurde, damit auch abends etwas los, ist die Bar, natürlich mit Barhockern mit Naladesign Stoffbezügen http://naladesigns.com
Foto: Bar @ Dr.Inc Cafe

31.01.2016

Kaffeekultur

Wer glaubt, dass Koreaner täglich nur Tee schürfen, irrt gewaltig. Keine Straßen ohne Café, und das nicht nur in Seoul. Die Koreaner lieben Kaffee. Nach der 2013 vom koreanischen Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention durchgeführten „Untersuchung zu Gesundheit und Ernährung des Volkes“ ist Kaffee das Lebensmittel, von dem die Koreaner pro Woche am meisten zu sich nehmen: Während sie 7 Mal pro Woche Reis und 11,8 Mal pro Woche Chinakohl-Kimchi essen, trinken sie gut 12,3 Mal Kaffee. Das heißt, sie konsumieren häufiger Kaffee als das Grundnahrungsmittel Reis und die repräsentative traditionelle Beilage Kimchi. Rein statistisch betrachtet wäre es daher nicht übertrieben zu sagen, dass in Korea nicht länger Reis und Kimchi im Zentrum der Lebensmittelkultur stehen, sondern Kaffee.
Foto: Kaffee mit den "Relocation girls"
In Korea werden pro Sekunde 728 Tassen Kaffee getrunken. Auf Jahreskonsum umgerechnet macht das 22,9 Mrd. Tassen. Just in diesem Moment sind zahlreiche Koreaner dabei, Kaffee aufzubrühen, eine Tasse zu genießen oder beim Kaffee zu plaudern. Die Kaffee-Leidenschaft der Koreaner ist ein Lifestyle-Trend, der wohl auch in Zukunft anhalten wird. Man fragt sich, wie es zu dieser Kaffee-Leidenschaft der Koreaner gekommen ist? Wer das wissen will, muss hier weiter lesen: www.koreana.or.kr.

16.08.2015

vietnamesischer Kaffee

Kaffee a la Vietnam wird mit einem typischen Metallfilter serviert. Sogar in Berlin. 
Foto: Vietnamesischer Kaffee

Das starke Aroma des vietnamesischen Kaffees wird durch die Zugabe von gezuckerter Kondensmilch und der individuellen Zubereitung erreicht, die in ganz Vietnam ein beliebtes Ritual ist. Dazu wird geriebener Kaffee in einen speziellen Metallfilter gegeben, der auf einer Schale mit reichlich gezuckerter Kondensmilch aufsitzt. Der Filter wird mit kochendem Wasser übergossen, von wo der Kaffee langsam in die Schale tropft. Der Kaffee wird dann vorsichtig mit der Kondensmilch verrührt und man erhält so den typischen, süßen Cafe Sua www.reisenvietnam.com/specials/vietnamesischer-kaffee.
Foto: Metallfilter

Man kann den Kaffee aber auch ohne Kondensmilch bekommen. Mal schauen, ob das auch in Vietnam geht, wo wir gerade über ein verlängertes Wochenende sind.

09.07.2015

Georgetown

Die Altstadt von Georgetown soll sich seit ihrer Gründung vor mehr als 230 Jahren wenig verändert haben: chinesische Pagoden, indische Tempel, christliche Kirchen, Moscheen, koloniale Häuser bestimmen das Bild der Stadt. In den engen Gassen des historischen Zentrums geht es bunt und geschäftig aber inzwischen auch sehr touristisch zu. Karl May (Winnetou Schöpfer) war übrigens hier auf seiner einzigen Auslandsreise, wohnte im damals wie heute edlen Eastern & Oriental Hotel und bewunderte das Treiben der Malaien und Inder, Chinesen und Eurasier, Armenier und Japaner, Engländer und Deutschen, Filipinos und Indonesier. Diese ethnische Vielfalt, die George Town so einzigartig macht, führte dazu, dass die Stadt von der Unesco 2008 zum Weltkulturerbe erklärt worden ist www.stern.de/fernreisen/penang-in-malaysia.
Foto: Typische doppelstöckige Altstadt Häuser
Die vielen kleinen Cafes, Galerien und Hotels, wozu auch das Sinkeh gehörte, im dem wir waren, zeugen von einer entstehenden Kreativszene, die Altes bewahren und neu interpretieren will. Nett.
Foto: Sinkeh guesthouse
Foto: Narrow Marrow Cafe

28.06.2015

Kombi Cafe

Ich dachte, dass das Mods Cafe ein mobiles Cafe ist, was wir auch schon mal für den Einsatz gebucht hatten, aber JTEBS: es hat eine homebase in Melaka mit jeder Menge alter Vintage und re-/upcycling Objekten und gutem Kaffee.
Foto: mods Cafe in Melaka


25.04.2015

Coffee Cupping

Es ist nicht nur eine recht coole Location, das Pulp, sondern hat auch einen cupping room. Was genau ist das? Coffee Cupping oder Testen ist das professionelle Verkosten von Kaffee www.green-cup-coffee.de/blog/kaffeewissen/cupping-das-professionelle-verkosten-von-kaffee. Was hat nun das heutige Bild mit Coffee Cupping zu tun? Nichts, außer dass diese Neonschilder in den Toiletten des Pulp hängen
Foto: "You look fine" statt Spiele 
PULP is Papa Palheta's new establishment in Malaysia - It has a cafe which showcases coffee in various forms and houses a Cupping Room, a C-Platform & a Workshop www.facebook.com/PULPbyPapaPalheta.
Foto: Toiletten Dekoration

27.01.2015

Jahr des Schafes

Die Vorbereitungen für das chinesische Neujahr laufen hier überall auf Hochtouren. Am 19. Februar startet das Jahr des Schafes, der Ziege oder des Steinbocks - die Übersetzungen variieren: sheep, goat, ram und daher auch die Bilder, die man dazu findet. Mein Lieblingsbild kommt nicht aus Asien sondern von der revamped Cafe Olsen Website, die für Deutschland ganz aktuell-winterlich daher kommt.
Fotos von www.cafe-olsen.de
Für alle Olsen Baumkuchenliebhaber sei darauf hingewiesen, dass der Baumkuchen bestellt und das kleiner Ferienhaus gemietet werden kann unter: www.cafe-olsen.de.
 
Nachtrag: coole Post, Jay! Die Tram ist perfekt gelungen, die Starferry etwas zu schlank geraten, was der Bildervergleich von der 1600-Panda Ausstellung zeigt. I like, I like and yes, I know, I know, I owed you photo references. 
Und natürlich weiss ich auch, warum sie so schmal geworden ist - der Radiergummi war nicht breiter - bin doch ein Ex-Schnitz-Profi ;)

13.10.2014

hand-drip coffee

In Hong Kong war der aus Japan stammende Trend, handgefilterten Kaffee anzubieten deutlich im Vormarsch. Besonders imposant war die Kaffee- und Japan-Leidenschaft in einem kleinen Café in Sai Kung zu spüren als der Ironman coffee zubereitet wurde, der konzentriertes 10-15minütiges Aufgießen erforderte.
Foto: BEI Coffee
Sorry to say, but I still need milk in my coffee wofür man dann aber eine billigere Bohne nehmen kann, so der Barista ;)

05.08.2014

Erster Gast am Pool

Das war zwar nicht der letzte, aber heute unser erster Gast am Pool, ganze 3mm groß. Happy Birthday nach Groß Kordshagen. Tolle neue Website: www.cafe-olsen.de/aktuelles/heute-unser-letzter-gast-im-cafe!
Foto: Erster Gast am Pool, 3mm
Na gut, als er sich streckte, ist er auf ein paar mehr Millimeter Länge gekommen, Angeber ;)
Foto: Erster Gast am Pool, 8mm

26.03.2014

Flat white

Yesssss, finally! Wir haben einen authentischen flat white Kaffee a la Sydney gefunden. Am nächsten dran war ich mal in einem Galerie-Cafe in Wanchai als ich den Namen auf der Tafel entdeckte, aber die nette Jung-Künstlerin (und gleichzeitig Aushilfsverkäuferin) lächelte etwas verschämt bei meiner Bestellung und fragte, ob ich denn wüsste wie man einen flat white macht, denn sie selbst hat keine Ahnung was das ist. Mit der Beschreibung 'stärker als ein Cappuccino, aber mit mehr Milch, die wiederum nicht schaumig sondern cremig ist' schmeckte der improvisierte flat white schon gar nicht schlecht.
Foto: Flat white und Odd One Out Laden
Jetzt aber sind wir in Stanley fündig geworden, genauer im Cupping Room im Stanley Plaza. Nein, so gemütlich ist es dort nicht und wir mussten auch ziemlich lange warten, aber JAAAA, der flat white war gut. Was genau ist nun also ein flat white? Er wird eher mit einem Cafe Latte verglichen: Espresso (30-35ml) + weniger Milch als beim Latte (110-120ml) und i.d. R. nur der flüssige Milchschaum, also keine feste Schaumschicht oben drauf. Wer noch mehr über Kaffee wissen will, kann mal hier nachschauen http://coffeeinfo.wordpress.com/flat-white/, die Erklärung zum flat white sieht dort allerdings ein bisschen anders aus, denn es gibt scheinbar noch einen Unterschied zwischen 'foaming'  und 'steaming' von Milch. Schade, dass ich in Sydney keinen Barista-Kurs belegt habe ;)

A flat white is similar to a latte and is mostly served in Australia and New Zealand. The drink is prepared, like a latte, with espresso and milk. The main difference between a latte and a flat white is the ratio of milk and espresso.The flat white has less milk than a latte and usually a bit less foam on top. Unlike many people think, the flat white does have foam on top. Foaming milk whilst steaming gives the milk a creamier flavour so it’s recommended to always foam the milk, even when it’s just a little bit.
Be prepared to be served a latte without foam when ordering a flat white in most places.
According to some people a flat white should be made with milk just off boiling. However, be aware that the taste of milk changes above certain temperatures and therefore the recommended temperature is around 60 to 70 degrees Celsius.


Mit dieser genauen Beschreibung werde ich es demnächst mal im 'Odd One Out' versuchen, das so schön versteckt im Hinterhof mitten in Wanchai liegt http://oddoneout.hk/about-us und vielleicht arbeitet ja auch wieder Kylie Chan als Aushilfe dort. http://oddoneout.hk/collections/kylie-chan
Foto: Kylie arbeitet gleich in 2 Läden