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21.01.2021

MM - Doraemon IP

Ohne ‘IP’ (gesprochen: Ei-Pi, steht für: ‘intellectual property’= geistiges Eigentum) geht wohl auch für Luxusmarken nichts mehr. Überall werden z.B. Comicfiguren genutzt, um die eigene Marke mit neuen/anderen Inhalten aufzuladen. Ganz aktuell nutzt Gucci Doraemon. 


Doraemon ist eine Roboter-Katze aus Japan, deren Idee aus 1970 stammt. Sie kommt aus dem 22. Jahrhundert, genauer: ist am 3.9.2112 geboren und hat eine Zeitreise zurück gemacht, um einem kleinen Jungen namens Nobita zu helfen. 

Eigentlich ist Doraemon blau und hat keine Ohren oder Hörner, wie nun bei Gucci. Aber das ‘Jahr des Ochsen’ steht vor der Tür und da verkleiden sich viele Comicfiguren.  

02.02.2020

Shanghai Poly Grand Theater

Das Gebäude vom vorherigen Blogeintrag (Fensterputzer) ist das Shanghai Poly Grand Theater (2014) des japanischen Architekten Tadeo Ando, einem ehemaligen Boxer und autodidaktischem Architekten www.architectmagazine.com/tadao-andos-life-and-architecture: Ando's self-taught, minimalist architecture is associated with bare geometric forms that are free of ornamentation, but rich in depth and character. The former boxer turned architect brings life into the simple lines of his projects through integrating natural elements such as light, water, and wind. His structures, for the most part, utilize widely accessible materials such as concrete, steel, and glass.
Foto: gigantisch und minimalistisch zugleich

27.12.2019

Cosplay

In einem unserer Kamiq GT Videos haben wir eine Cosplay Szene. Das Wort setzt sich zusammen aus den englischen Worten costume (Kostüm, Verkleidung) und play (Spielen) und ist eine in den 1990ern entstandene Fan-Praxis, sich möglichst originalgetreu wie Figuren aus Comics, Manga, Anime, Filmen etc. zu verkleiden https://cosplayschule.de/was-ist-cosplay Aus Copyright-Gründen haben wir natürlich keine bekannten Figuren genommen.
Foto: Cosplay Scene
Foto: auf dem Trailer
Foto: Zeitvertreib auf einem Shooting

21.05.2017

dotted pumpkin live

Der gepunktete Kürbis der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama war schon einmal Gegenstand eines Blogeintrag http://jtebs.blogspot.kr/2016/11/dotted-pumpkin. JTEBS: ein Kürbis befindet sich noch in Korea, genauer im National Museum of Modern and Contemporary Art (MMCA) in Gwacheon/Seoul und er ist viel kleiner als ich dachte.
Foto: dotted 

23.11.2016

dotted pumpkin

Das berühmteste Motive der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama ist wohl ihr gepunkteter Kürbis, die 87-jährige Künstlerin hat aber schon in ihrer Kindheit angefangen fast ausschließlich Punkt-Kunstwerke zu malen und das ihr Leben lang konsequent durchgehalten www.rp-online.de/kultur/die-welt-der-yayoi-kusama. Das Plakat von der Ausstellung im Bonte Museum auf Jeju hängt immer noch, obwohl die Ausstellung Ende 2014 war. Aber auch ohne Kusama ist das Museum einen Besuch wert.
Foto: Bonte Museum, Jeju
Foto: Bonte Museum

27.10.2016

Flechtfrisur

Was haben das Oktoberfest und Japan gemeinsam: schicke Flechtfrisuren. JTEBS auf Englisch: braids, plaited hairdoings oder auch twisted hairstyle. 
Foto: Flechtfrisur
Anleitung gefällig? http://deavita.com/style/haare-frisuren/oktoberfest

26.10.2016

Noren

Geldspielautomaten, Mangafiguren und Türvorhänge - alles typisch Japan, was mich noch einmal JTEBS recherchieren lässt: Wie heissen eigentlich die Vorhänge? In der japanischen Kultur spielen Tücher in vielen Bereichen eine wichtige Rolle. Nicht nur als Geschenkverpackung oder Taschenersatz, sondern sie werden auch in Eingänge, Türrahmen oder Fenster gehängt. Diese Art von Vorhängen gehören zur japanischen Tradition und werden Noren genannt. Übersetzt heißt das so viel wie „Ladenvorhang“, aber auch „guter Ruf“ oder „Reputation“.
Foto: schlichte Noren

Noren bestehen immer aus mehreren Stoffbahnen, die im oberen Teil zusammengenäht sind und an eine Bambusstange gehängt werden. Traditionell werden sie im Eingang von Läden und Restaurants verwendet und dienen dort als Schutz vor Wind, Staub und Sonneneinstrahlung. Sie sind gleichzeitig auch Aushängeschild und manchmal Werbefläche, um auf das Geschäft aufmerksam machen und zeigen auch an, ob das Geschäft geöffnet ist, wenn sie nach Geschäftsschluss abgehängt werden. Das am häufigsten verwendete Material für Noren ist Baumwolle, mal feiner, mal grober www.sekai-colori.de/noren-tuecher-vor-der-tuer.

25.10.2016

Charaktertyp

Dieses Bild hatte ich in meinem Instagram Feed als wir in Kyoto waren und habe glatt eine Kommentar von einer lieben Hong Kong Ex-Kollegin erhalten, die ein bekennender Japanfan ist: diese Manga Heldin ist sehr bekannt! Hmmm, die sehen doch alle gleich aus, oder?
Foto: Eingang Geldspielautomatenhale


JTEBS: Das ist also Asuka, genauer Asuka Langley Souryuu aus dem Manga Neon Genesis Evangelion. Sie hat am 4. Dezember 2001 Geburtstag, die Blutgruppe A und kommt interessanterweise aus Wilhelmshaven/Deutschland (mit einem amerikanischen Vater und deutsch-japanischen Mutter). Sie gehört zur Gruppe der Tsundere, ein zumeist weiblicher Charaktertyp, der oft zickig und streitsüchtig ist, sich aber auch sehr zurückhaltend und liebenswert verhalten kann. http://kotaku.com/how-to-identify-popular-japanese-character-types.

Ich bin zu 40% Tsundere, 30% Kundere und jeweils 10% Dandere, Imouto und Bokuka. So, so...www.testedich.de/quiz/Was-bist-du-fuer-ein-Dere-Typ


24.10.2016

Sizuyapan

Apropos Verpackungsdesign. Dies bringt mich nochmal für ein paar Blogeinträge nach Japan, wo wir einen kleinen Laden im Kyoto Bahnhof namens Sizuyapan entdeckt hatten. Es ist bisher der einzige in Japan, aber ich kann ihm jetzt schon einen rasanten Wachstum versprechen - gutes Design, spezialisiert (auf "roter Bohnenpaste-Kuchen", anpan-bread, und ein paar anderen saisonalen 'limited edition' Füllungen der kleinen Kuchen.) Ein perfektes Geschenk. Leider muss ich gestehen: ich mache mir gar nichts aus den Kuchen, aber das Verpackungsdesign war super...und erst später entdeckte ich am Tresen, dass es sogar ausgezeichnet wurde mit dem Red Dot Design Preis. Mensch, hab ich ein spezialisiertes Auge...hihi.
Foto: Verpackungsdesign
Foto: Auszeichnung

03.10.2016

auch ein Feiertag ...

Der 3. October ist auch in Korea ein Feiertag - es ist der Tag der Staatsgründung. In diesem Jahr praktisch gelegen, denn er bietet ein verlängertes Wochenende, an dem ich ursprünglich mal geplant hatte, nach Japan zu reisen. Aber da an diesem Wochenende - anders als zu Chuseok - auch viele Koreaner reisen, waren die Flüge sehr teuer.
Foto: ... (dot dot dot)


JTEBS zum Tag der Staatsgründung in Korea, der etwas merkwürdig anmutet, aber die schwierige Geschichte Südkoreas wohl zeigt. Der 3. Oktober erinnert an die Staatsgründung im Jahr 2333 v. Chr. durch den legendären Gott-König Dangun. Auf dem Gipfel des Manisan Berges in Ganghwado findet eine schlichte Feier statt. Der Altar dort soll von Dangun selbst errichtet worden sein, um Dankgebete an seinen Vater und Großvater im Himmel zu richten www.eu-asien.de/Korea-Informationen/Uebersicht/Feiertage-Korea

Was haben das Bild und der Feiertag miteinander zu tun. Nichts...
Foto:...

02.10.2016

japanische Holzarchitektur

Eigentlich sollte es in diesem Blogeintrag um die raffinierte Holzbauweise in Kyoto geben, die oft verschmilzt mit der Natur und sogar Türen und Klimaanlagen verschwinden lässt (siehe Bilder).
Foto: Tür
Foto: Bau mit Holz

Aber beim JTEBS recherchieren bin ich auf einen interessanten Artikel gestossen, der erklärt, warum japanische Architekten eine gewisse Meisterschaft darin entwickelt haben, kleine Wohnhäuser auf schmalen Grundstücken zu entwerfen, in Leichtbauweise und erdbebensicher http://www.db-bauzeitung.de//japan-rueckt-noch-naeher-zusammen. Einfamilienhäuser in Großstädten wie Tokio haben eine relativ kurze Haltbarkeit (ca 25 Jahren). Wenn Haus und Grundstück an die nachfolgende Generation vererbt werden, verkaufen die Erben nach dem Abriss des bestehenden Hauses oft einen Teil des Grunds, um vom Erlös die hohe Erbschaftssteuer bezahlen zu können. Das neue Gebäude besetzt dann nur noch einen Teil des ursprünglichen Grundstücks. Inzwischen ist diese Entwicklung, die sich v. a. in den Siedlungen der Stadterweiterungen des frühen 20. Jahrhunderts beobachten lässt, mancherorts bereits in der vierten Generation angelangt: Wo früher ein Haus mit Garten stand, stehen heute bis zu vier; gleichzeitig werden die Bauten immer höher...
In den alten Stadtteilen von Kyoto war dies zum Glück noch nicht sichtbar.
Foto; Holzververkleidung


01.10.2016

Yasaka Pagode

Die fünfstöckige, 46 Meter hohe Yasaka-Pagode ist ein Tempel namens Hokanji, der von der Yasaka-Familie gegründet wurde. Sie stammt aus der Asuka-Zeit (592-710) und ist damit deutlich älter ist als die Stadt selbst. Im Mittelalter wurde die Pagode mehrmals zerstört, aber aufgrund ihrer Bedeutung als eines der Wahrzeichen der Stadt immer wieder aufgebaut. Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahre 1440 http://kyoto-entdecken.de/yasaka-pagode/.
Foto: Yasaka Pagode
Die Pagode geht fast ein bisschen unter im Häuser- und Gassenmeer des Stadtteils Higashiyama - und die vielen im Kimono gekleideten Besucher lenken auch eindeutig von der schönen Holzpagode ab.
Foto: Besucher im Kimono bzw. Yukata
Foto: Besucherinnen im Kimono

30.09.2016

Yukata

Herren Kimono haben im Wesentlichen die gleiche Form wie der Kimono einer Frau. Sie sind jedoch farblich wesentlich schlichter gehalten. Yukata ist eine Unterart vom Kimono - eine unkompliziertere, leichtere und alltäglichere Variante, die einfacher zu binden und preisgünstiger ist http://kimono-kimono.de/unterschied-zwischen-kimono-und-yukata/.
Foto: Herren Kimono
Die Kimono der Frauen waren wirklich ein Feuerwerk der Farben.
Foto: Farbenfeuerwerk und tolles Lächeln nur für mich


29.09.2016

Goldener Pavillon

In Kyoto wird kulturell wirklich so viel geboten, dass es schwer fällt zu entscheiden, was man sich an nur einem Wochenende anschauen kann. Weil die Stadt im 2. Weltkrieg von Angriffen verschont blieb, ist sie und ihre Umgebung eine wahre Schatzkiste an Sehenswürdigkeiten.
Im Norden der Stadt steht wohl einer der bekanntesten Tempel der Welt, der Kinkakuji Tempel (goldener Tempel oder Pavillon) www.nachjapanreisen.de/kyoto.
Foto: Goldener Pavillon
Der Goldene Pavillon ist ein Zen-Tempel, dessen obere zwei Stockwerke vollständig mit Blattgold überzogen sind. Ursprünglich war der Tempel (offizielle Bezeichnung: Rokuonji) der Alterswohnsitz eines Shoguns namens Yoshimitsu. Nach dessen Tod 1408 wurde er gemäß seinem Wunsch in einen Zen-Tempel der Rinzai-Sekte umgewandelt. Der vor einem großen Teich gelegene Pavillon ist das einzige noch erhaltene Gebäude aus dem ehemaligen Wohnkomplex von Yoshimitsu. Die Anlage brannte im Lauf der Jahrhunderte mehrfach nieder - zuletzt wurde das Gebäude 1950 von einem fanatischen Mönch in Brand gesteckt. Der aktuelle Bau stammt aus dem Jahr 1955.
Foto: Viele Menschen und beeindruckende Eintrittskarte auf japanischem Papier

Und obwohl jede Menge Touristen mit uns auf dem Gelände waren, konnte man auf dem Rundweg durch die Tempelgärten, die noch so wie zu Yoshimitsus Lebzeiten gestaltet sind, die Ruhe spüren. Zu den Sehenswürdigkeiten der Tempelgärten zählen der Anmintaku-Teich, der angeblich nie austrocknet, und einige Glücksbringer-Statuen, die von Besuchern mit Münzen beworfen werden www.de.jal.com//guidetojapan/kinkakuji. Ha, bei mir ein Wurf, ein Treffer...und dann schnell weg, denn mehr Glück kann es nicht geben.

28.09.2016

Hotel Grundausstattung

Hotelzimmer in Japan sind klein - manchmal weiss man nicht einmal wo man Tasche, geschweige denn Koffer abstellen kann. Dafür sind sie aber ordentlich ausgestattet und machen "Travel light" möglich: Badutensilien und Hauspuschen gehören immer dazu, dieses Mal sogar ein Pyjama!
Foto: inkl. Schlafanzug
Foto: bettfertig, Karaksa Hotel Kyoto

27.09.2016

immer in Fahrtrichtung

Ähnlich wie Gyeongju ist auch Kyoto eine alte Hauptstadt, die von 794 bis 1868 Sitz der Regierung und Mittelpunkt des kulturellen und religiösen Lebens in Japan war. Kyoto verkörpert noch heute das "alte Japan" mit seiner herausragenden Gartenkunst und Holzarchitektur - und ist damit ganz anders als die laute und hektische Millionenstadt Tokyo www.wissen.de/die-neue-und-die-alte-hauptstadt-japans. Um von Seoul nach Kyoto zu kommen, muss man nach Osaka fliegen (knapp 2 Stunden) und dann weiter per Zug (mindestens weitere 80 min). Der Zug war super pünktlich - und Sitze im JR Haruka Airport Express Zug können in Fahrtrichtung gedreht werden, so dass immer alle vorwärts fahren. Nicht schlecht!
Foto: drehbar
Karte Japan




01.03.2016

Samiljeol (삼일절) - Independence Movement Day

Der 1. März ist in Korea ein Feiertag, weil 1919 die Demonstrationen begannen, in der Korea seine Unabhängigkeit von der Kolonialherrschaft Japans forderte, an denen sich über 2 Millionen Menschen beteiligten. Der Tag wird als Gedenktag abgehalten, denn über 7.000 Menschen wurden dabei getötet, 16.000 verwundet, 45.000 festgenommen. Ein Kapital, über das hier nicht gern gesprochen wird www.sstimes.net/news
Illustration aus www.sstimes.net/news





06.02.2016

Komfort Klos

Es muss gesagt werden: an diesen Luxus kann man sich wirklich schnell gewöhnen: beheizte Sitzbrille, integrierte Bidetdüsen für hinten und vorne, Fön- und Geräuschfunktion, Wassertemperaturregler, Selbstreinigungsfunktion - you name it, it has it!
Foto: Toilettensteuerung
Toto ist wohl der bekannteste japanische Hersteller dieser Komfort-Toiletten. Warum, bitteschön, seid ihr nicht schon längst nach Europa expandiert?!? www.faz.net/unternehmen/luxus-im-wc-japaner-wollen-toiletten-revolutionieren

04.07.2015

Uni-was?

Uni-was? Uniqlo ist eine japanische Modemarke, deren Name sich aus "unique clothing" (einmalige Kleidung) ableitet. Ausgesprochen wird der Name daher Englisch, also "Ju-ni-klo". Das Unternehmen wurde 1984 in Japan gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, universelle, hochwertige Casual-Bekleidung für jedermann zu produzieren.
Inzwischen gibt es 25 Uniqlo Läden in KL und Umgebung. In Berlin hat der erste Store im letzten Jahr zwischen Tauentzien- und Nürnberger Straße eröffnet.
Foto: Uniqlo Plakat und Laden am KLIA2 Flughafen
Meine Favoriten bei Uniqlo sind die bedruckten T-shirts, die um 10 Euro kosten. Sehr erschwinglich und 'wäschebewährt'.
Foto: Uniqlo T Collection

13.10.2014

hand-drip coffee

In Hong Kong war der aus Japan stammende Trend, handgefilterten Kaffee anzubieten deutlich im Vormarsch. Besonders imposant war die Kaffee- und Japan-Leidenschaft in einem kleinen Café in Sai Kung zu spüren als der Ironman coffee zubereitet wurde, der konzentriertes 10-15minütiges Aufgießen erforderte.
Foto: BEI Coffee
Sorry to say, but I still need milk in my coffee wofür man dann aber eine billigere Bohne nehmen kann, so der Barista ;)