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21.11.2021

Museumdorf

Der Kunsthandwerker:inmarkt fand im Museumsdorf Hösseringen statt. Es ist ein Freilichtmuseum der Lüneburger Heide, das seit 1975 die Geschichte und Verbundenheit der Menschen mit dieser Landschaft erzählt. In den historischen Gebäuden und Dauerausstellungen gibt es viel Wissenswertes aus dem Leben vergangener Tage zu bestaunen: von Architektur, Handwerk, Garten, Heide, Tieren und vieles mehr https://museumsdorf-hoesseringen.de. Das Museumsdorf hat vom 15. März bis 31. Oktober geöffnet. Der Kunsthandwerker:inmarkt war das letzte Event des Jahres.






29.08.2021

Das Hallenbad

Das Hallenbad am Schachtweg ist seit 2007 kein Schwimmbad mehr, sondern eine Kulturstätte, die offensichtlich nicht zum Kunstquartier (siehe gestrigen Blogeintrag) gehört: Bühnen- und Probenräume, im Pool oder ehemaligen Umkleidebereichen, da rockt, jazzt, tanzt und "party-t" es, mit eigenem Tonstudio, Kino und vielem mehr. Draussen ein Biergarten. Toll, auch wenn es aktuell etwas still geworden ist https://hallenbad.de




28.08.2021

Kunstquartier

Da hat die komische Giraffen-Skulptur in Wolfsburg nun endlich ihre Bestimmung gefunden: als Logo des Kunstquartiers Wolfsburg. Was ist das Kunstquartier? Scheinbar ein Verbund von Kultur- und Kulinarischen Stätten, die es aber fast alle schon gibt https://kulturquartier-wolfsburg.de: In Wolfsburg siedeln das Kunstmuseum, das Scharoun Theater und das Planetarium in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Flankiert werden die drei vom Congresspark, der e‑Mobility-Station, dem Leonardo-Hotel, den künftigen Museums-Arkaden, dem Aalto-Haus mit der Bibliothek, allerlei gastronomischen Angeboten – und nicht zuletzt der großen weißen Giraffe. Viel Kultur auf engstem Raum. All das ist das Kulturquartier Wolfsburg. Sie erreichen es über die Bushaltestellen Kunstmuseum, Theater und Congresspark – und große Parkhäuser sowie ausreichend Parkplätze rundum sind auch vorhanden. 



21.03.2021

MM - Öffnungszeiten

Ob der Künstler schon Covid-Lockdowns im Blick hatte... eigentlich wollten wir heute ins Museum gehen, aber die Ausstellung hat erst am Freitag eröffnet und entsprechend lang ist die Schlange. Daher müssen die diversen Art-Shops herhalten, hihi.




03.02.2021

MM - Wandkunst

Auf dem Weg zur Arbeit ist von einem zum anderen Tag eine Wand bemalt worden. Kunst oder nicht? Das bleibt dem Betrachter überlassen, auf jeden Fall ist es selten in Shanghai, eine bemalte Wand zu sehen.


29.12.2020

Light-Art

Everyone can shine war in diesem Jahr bei uns ein Kampagnen-Motto, jeder hat das Potential zu glänzen und sein eigener Held zu sein. Leider haben wir am Ende nie mit Roy Wang zusammengearbeitet, den ich - dank Google Recherche - als passenden Künstler für Lichtkunst entdeckt hatte www.youtube.com/lightartist_roywang. Schade, denn er arbeitet inzwischen mit einigen anderen Automarken zusammen. 
Sein Bild bringt mich zu dem leuchtenden Beispiels China. 
Während Amerika und Europa im nächsten Lockdown sind, ist das Coronavirus in China unter Kontrolle. Wirklich? Ja, wir denken schon. Es gibt zwar auch hier immer wieder einige Fälle, aber diese werden sofort und schonungslos isoliert: einen Nachricht von 4 Fällen z. B. in Pudong, schwups wird das ganze System genutzt, der "Herd" per Straßenname sofort identifiziert, veröffentlicht und abgesperrt, Meldepflicht für alle, die sich in dieser Ecke in den letzten 10 Tagen aufgehalten haben und Testen aller Personen drum herum. Es versteht sich von selbst, dass man nicht mehr ohne Test ab Pudong abfliegen konnte und alle Überwachungs- und Kontrollmassnahmen von einem Tag auf den anderen hoch gefahren sind. China hat gelernt, implementiert, weiter optimiert, professionalisiert und setzt durch.

In gewisser Weise hat die Pandemie den Präsident Xi in Festlaune versetzt und natürlich hat er sie dazu genutzt, seine Macht weiter ausgebaut. Die chinesische Wirtschaft brummt und wächst, genau wie das chinesische Selbstbewusstsein. Die Eindämmung des Virus hat auch bei der eigenen Bevölkerung einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, wobei die Akzeptanz für harte Maßnahmen und die Bereitschaft zu Entbehrungen hier ja eh stärker vorhanden sind. Und nun sieht man zusätzlich wie der Westen es nicht hinbekommt. Selbst unter westlich-orientierten, wohlmeinenden Chinesen überwiegen darüber Staunen und Unverständnis. Warum können in China in wenigen Tagen Millionen Bürger getestet werden und in viel wohlhabenderen Ländern mit wenigen Menschen wie z. B. in Deutschland nicht?

Klar, dass dies den Glauben an das eigene System stärkt und so verwundert es wenig, dass das Selbstbewusstsein politisch und wirtschaftlich genutzt wird. z. B. im Handelskrieg mit Australien, der durch keinerlei Diplomatie sondern durch eine Rhetorik gekennzeichnet ist, die demütigen und ein Exempel statuieren soll, für alle die noch nicht erkannt haben wir abhängig sie von China sind. 
Kein Wunder.

Auch in unseren JV ist immer wieder zu erkennen: Chinesen sind direkt, hart, kompromisslos, geschäftstüchtig und achten nur dann auf diplomatisches "save face" (Gesicht wahren) im Umgang mit Ausländern, wenn es Teil der Ansage "von oben" ist. 

Unmittelbare Konsequenz dieser Machtdemonstration: Zhu Kai erzählte mir gestern, dass er möchte, dass sein 10-jähriger Sohn jetzt auch Deutsch lernt, denn man wüsste ja nicht, ob er später noch in Australien, UK oder USA studieren könne. Also müsse er sich breiter aufstellen und Deutschland ist ein "gutes Land".

Aber zurück zu Everyone can shine. Die Fächer unserer letzten Autoshow haben auch diesen Slogan aufgedruckt gehabt und John, mein Partner hat sichergestellt, dass alle Tänzerinnen auf der Bühne gut im Rampenlicht stehen und demonstrieren wie everyone can shine.



19.12.2020

MM - TeamLab

Für alle Nicht-Instagram-Story-Verfolger: wir sind gerade in einer Ausstellung von TeamLab und komplett fasziniert, denn man wandert durch dunkle Spiegel- und Projektionsräume, die oft auf Berührung reagieren oder die Sinne ansprechen durch Musik, Kunst, Bewegung. Wow, wow, wow (= englisches Wort, das das Staunen zum Ausdruck bringt, ‘wau’ gesprochen ;) ok, das ist kein wirklicher MM, Mini-Moment, sondern über 2 Stunden-Faszination. Toll, toll, toll und bestimmt noch mal ein JTEBS-Blogeintrag wert zu TeamLab.



24.11.2020

Miniaturkunst

Der Künstler Tatsuya Tanaka erstellt jeden Tag ein Miniaturkunstwerk aus Alltagsgegenständen und kleinen Diorama-Figuren, welche er als online Kalender zur Freude vieler postet https://miniature-calendar.com. Ob Brokkoli-Wald, Toast-Turnmatte, Mango-Hügel (den ich schon einmal gepostet hatte), Tofu-Ringkampf, Wurst-Schlauchboot oder Masken-Schwimmbad, seiner Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein und seine Bilder faszinieren wie früher Papa's Modeleisenbahn. Happy Birthday.
Foto: kleines Geburtstagsständchen
Quelle: https://miniature-calendar.com

14.09.2020

Großportraits

Alex Katz (* 24. Juli 1927 in Brooklyn, New York) ist ein US-amerikanischer Maler. Seine Werke können keine der beiden grossen, modernen Kunst Strömungen zugeordnet werden und liegen wohl irgendwo zwischen abstraktem Expressionismus (Jackson Pollock, Mark Rothko, Willem de Kooning 1940-1950) und Minimalismus und Pop Art (Andy Warhol and Roy Lichtenstein 1950-1960). Von beiden Strömungen hat sich Katz immer wieder distanziert www.timeoutshanghai.com/Alex-Katz-exhibition

Ein Großteil seiner Bilder sind Porträts, aber er schuf auch Landschaften und Architekturbilder. Charakteristisch für diese Porträts sind überlebensgroße Köpfe und ihre vereinfachte, flächenhafte, fast schablonenartige Gestaltung, wobei der Gesichtsausdruck, ähnlich wie auf Werbeplakaten, auf das Wesentliche reduziert ist. Er portraitierte Familienmitglieder und Freude und hält dabei Distan:  Intentionally keeping a distance from the character and mood of his subjects, his paintings capture what people appear as in a flicker of the moment rather than who they are. ‘I can’t think of anything more exciting than the surface of things,’
Foto: Alex Katz Ausstellung in Shanghai


Katz wurde als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer geboren und wuchs im Wohnviertel St. Albans im New Yorker Stadtteil Queens auf. Sein Vater war ein Kaufmann, seine Mutter Theaterschauspielerin. Von 1946 bis 1949 studierte Alex Katz an der Cooper Union Art School in New York, einer Kunstakademie, die der französischen Avantgarde nacheiferte. Anschließend ging er bis 1950 an die Skowhegan School of Painting and Sculpture in Skowhegan, Maine.

Seine erste Einzelausstellung 1954 in der Roko Gallery in New York war ein Misserfolg. 1960 und 1964 entwarf er Bühnenbilder und Kostüme für die Auftritte der Paul Taylor Dance Company beim Spoleto-Festival. 1972 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium für Malerei. 1994 wurde Alex Katz zum Mitglied (NA) der National Academy of Design gewählt. Katz lebt in New York und Maine.

Die Ausstellung in Shanghai war in der Fosan Foundation, einem imposanten Gebäude direkt am Bund gelegen www.fosunfoundation.com/en und dessen Außenfassade mich erst an Orgelpfeifen erinnert hat aber es soll ein Bambus Vorhang sein.
Foto: Ein Weg hinter der Fassade



15.06.2020

Canary Islands Car

Canary Islands Car (CICAR) bietet das größte Netzwerk für Fahrzeugvermietungen auf den Kanarischen Inseln an mit einer Flotte um die 10.000 Fahrzeugen und einem umfangreichen Service-Netwerk. Wir haben uns 3x einen Mietwagen genommen als wir auf Gran Canaria waren, denn eine der Vermietstationen liegt praktischerweise ganz nah am der Wohnung von Monika con K. Es ist egal ob man online oder vor Ort bucht, Tagespreise eines Kleinwagens liegen um die 40 Euro.
Foto: Cicar logo
Die Vermietgesellschaft hat ihren Ursprung auf Lanzarote als Cabrera Medina, wo mit 6 Autos 1967 gestartet wurde. 1989 wurde daraus dann Cicar und die Expansion auf alle Kanarischen Inseln www.cicar.com/EN/history. 

Das Cicar logo stammt von César Manrique und reflects the idea of movement, dynamism and originality.
Wer ist César Manrique? Er war ein 1919 in Arrecife/Lanzarote geborener Maler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer, der das Bild der Insel entscheidend geprägt hat.
Er kämpfte gegen den Massentourismus und Investoren, die drohten das landschaftliche Bild Lanzarotes zu zerstören. Er entwickelte Kunstbauten, die sich in die Landschaft integrierten. Er setzte sich für für den Erhalt der traditionellen Bauweise Lanzarotes ein, die mehr als zweistöckige Bauwerke nicht zulässt. Sein erstes Werk "Monuments del Campesino" (Bauerndenkmal) errichtete er 1968 aus alten Wassertanks, die von ausgedienten Fischerbooten stammten. Danach erbaute er 1970 sein damaliges Wohnhaus, wobei er beim Ausbau fünf Lavahöhlen entdeckte und diese als Wohnräume umgestaltete. Hier ist heute seine 1982 gegründete Stiftung beheimatet, die sich um die Förderung und Verbreitung der künstlerischen Tätigkeit und ihrem natürlichen und kulturellen Umfeld widmet http://fcmanrique.org/cesar-manrique/biografia
Foto: Bauerndenkmal www.inizio-concepts.com/cesar-manrique
Wir haben verschiedene Touren mit unseren Cicar Opel Kompakt SUVs gemacht, verknüpft mit Aldi und Lidl Einkäufen, hihi, und Klopapier ist natürlich auch dabei gewesen. Aber es ging mehr darum, einige andere Küstenstädte zu besuchen: Arinaga, Maspaloms, Puerto Rico, Puerto de Mogán und Agaete mit Puerto de las Nieves.
Foto: Gran Canaria


01.06.2020

verhüllter Reichstag

Aus aktuellem Anlass: Es sind 25 Jahre her, dass der Reichstag als Kunstprojekt des Künstlerehepaars Christo und Jeanne-Claude verhüllt wurde. Das Projekt wurde lange und viel diskutiert - die Idee entstand 1971 und wurde erst über 20 Jahre später (vom 24. Juni bis zum 7. Juli 1995) umgesetzt: wrapped, wie man im Englischen sagte, also verpackt und verschnürt, vollständig in einem aluminiumbedampftem Polypropylengewebe, von dem wir noch ein Stück haben.
Foto: mit Flo und Lini
Foto: vor 25 Jahren
Christo, ein gebürtige Bulgare wurde mit seinen aufwendigen Verhüllungs-Installationen weltbekannt www.welt.de/kultur/Verhuellungskunst-Christo. Zu den berühmtesten seiner Projekte zählten die safranfarbenen Tore im New Yorker Central Park („The Gates“), die schwimmende, mit Nylongewebe bezogene Stege auf dem Wasser des Iseo-Sees in der Lombardei („Floating Piers“) sowie der 1995 verhüllte Berliner Reichstag ("Wrapped Reichtstag") und die verpackte Pont Neuf in Paris.

Die teils aus vielen Kilometern Entfernung sichtbaren Installationen, etwa der „Valley Curtain“ in Colorado oder gelben und blauen Riesen-Sonnenschirme in Japan und Kalifornien („The Umbrellas“), entstanden bald nur noch im Team. Mit seiner Frau Jeanne-Claude, mit der er seit den 90er Jahren stets als Duo auftrat, kämpfte Christo von ersten Plänen bis zur Realisierung eines Projekts teils mehrere Jahrzehnte. Die aus Casablanca in Marokko stammende und am selben Tag wie Christo geborene Jeanne-Claude war 2009 gestorben.

30.05.2020

pure & phaeno

Ich hatte schon einmal die www.puremasks.de/pages/uber-uns erwähnt. Wer auf der Website genau hinschaut, kann einige der Bree-Family entdecken. Ich habe sie zum letzten Mal in Wolfsburg gesehen und tolle Erinnerung u.a. an unserem gemeinsamen Phaeno Besuch https://www.phaeno.de. Das Phaeno hat übrigens wieder geöffnet.
Foto: Kreativ- und Interaktionsspass im Phaeno
Quelle: www.puremasks.de

Foto: Spass im Phaeno

27.05.2020

Espacio de las Artes

Das Tenerife Espacio de las Artes (TEA) ist ein Kunst- und Kulturzentrum in Santa Cruz de Tenerife. In dem über 20.000m² grossen Gebäude befinden sich eine Bibliothek, das Centro de Fotografía und verschiedene Ausstellungs-, Kino- und Vortragssäle und ein Kunstladen. Das TEA wurde 2008 eröffnet und vom Schweizer Architektenbüro Herzog & de Neuron zusammen mit dem örtlichen Architekten Virgilio Gutiérrez entworfen www.nextroom.at/1234201490.pdf
Foto: TEA
Foto: ein Blick in die Bibliothek
Foto: Beton-Klotz mit Details

25.05.2020

außergewöhnliche Zeiten

"Außergewöhnliche Maßnahmen für außergewöhnliche Zeiten", damit eröffnete der Regierungschef den Parteitag der Kommunistischen Partei in Peking. Der Parteitag war wegen der Corona-Krise von März auf Mai verschoben worden. Vielleicht war der Satz mehr auf die Milliarden-Wirtschaftshilfen bezogen und nicht auf das geplante neue Sicherheitsgesetz, aber nun ist es klar, dass die Corona-Krise - wie überall - von Regierungen genutzt wurde, jede Menge anderer Gesetze zu beschließen. Eigentlich sollte noch bis 2047 das Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" und damit der Sonderstatus Hongkongs gelten. Aber in heutigen Zeiten haben Garantieren und Zusagen ja überall keinen Wert mehr...
Foto: Wandgraffiti in Puerto de Las Nieves
Das bringt mich zurück nach Hong Kong zu dem neu eröffneten Museum of Art, das ebenfalls eine Wandbemalung hat, die - wenn man genau hinschaut - vorhersieht, wie sich die "rote Hand" alles einverleiben wird. Und sie wird es tun. Fight!
Foto:  Museum of Art in Hong Kong
Foto: letzter HK Besuch 27-29.12.2019

Foto: what's real?

Foto: interaktive Kunst
Foto: Nachdenklich
Foto: Baustellen
Foto: reach 

20.11.2019

Tai Kwun

Tai Kwun, grosser Platz, heisst das recht neue architektonische Juwel im Herzen von Hong Kong Central. Es ist ein historischer Gebäudekomplex aus der Kolonialzeit der Briten, der 10 Jahre renoviert wurde, mit einem grossen Innenhof, einst Gefängnishof der Polizeihauptwache und um zwei markanten Kuben ergänzt, eine Kunsthalle und ein Auditorium von den Schweizer Stararchitekten Herzog & De Meuron www.nzz.ch/feuilleton/tai-kwun. Auch neu, ein Shop der lokalen Keramikfirma Loveramics.
Foto: Tai Kwun / Loveramics
Die Ausstellungen in der Kunsthalle sind hochkarätig und kontrovers. Ganz selbstverständlich ist das aber  bald nicht mehr. Das in Hongkong geltende Prinzip «Ein Land, zwei Systeme» sieht zwar ein Grundrecht künstlerischer Ausdrucksfreiheit vor. Chinas langer Arm der Zensur kann aber jederzeit auch nach Hongkong ausgreifen... auch die Freiheit der Kunst ist ein hohes Gut, insbesondere für das sich gerade als neuer Kunst-Hub Asiens etablierende Hongkong. Es steht viel auf dem Spiel.

25.10.2019

Sifang Art Museum

Besonders beeindruckend ist das Kunstmuseum, das sich auf dem Sifang CIPEA Gelände in Nanjing befindet (China International Practical Exhibition of Architecture). Es wurde 2013 eröffnet, ist von Steven Holl Architects entworfen und befindet sich gleich am Eingang des Geländes https://www.detail.de/sifang-art-museum-von-steven-holl
Foto: ein bisschen Kunstgenuss während der Eventvorbereitung
Foto: Sifang Art & Architecture

28.09.2019

Rockbund Art

Das Museum befindet sich in der früheren Internationalen Konzession von Shanghai in unmittelbarer Nähe zum Bund. Aktuell liegt das 6 geschossige Gebäude zwischen neuen grossen Baustellen, aber es ist schon renoviert. Der Stil des Neoklassizismus und des Art Deco ist erhalten gebliebenen, ergänzt um moderne Elemente, die Lichtkuppel und Dachterrasse. Die Ausstellungsetagen sind klein, Inhalte & Künstler wirkten etwas zusammen gewürfelt, aber es machte trotzdem Spass die alten Holztreppen hoch zu steigen und die Etagen zu erkunden www.rockbundartmuseum.org/en/
Foto: RAM Schild
Foto: Verweile

15.08.2019

polka dots

Über Yayoi Kusama, die 1929 geborene, japanische Künstlerin, die für ihre polka dot Kunst bekannt ist, hatte ich schon mal berichtet, denn sie hatte auch auf Jeju mal eine Ausstellung. Jetzt war sie in Shanghai und ihr berühmter Kürbis durfte nicht fehlen, der sich auf einem Platz im Bund Finance Center (BFC) for der Museum der Fosun Foundation befindet.
Foto: Icon of Kusama
Foto: Southern Plaza BFC
Für den fototechnisch begehrten Mirrored Room gab es klare Instruktionen: maximal 6 Leute gleichzeitig und für max 45 Sekunden Verweildauer.
Foto: All About Love speaks forever - Ausstellung

04.07.2019

Kunst baut Brücken

Unser Engagement war sehr begrenzt, denn das Thema Kunst ist für eine Marke wie Skoda und dann noch in China definitiv nicht sehr zielgruppen- und/oder massentauglich. Deshalb gab es nur 2 Octavia Karossen, recht kurzfristig, zum Bemalen (hihi, und ich bin mir sicher, dass ich das Wort "Bemalen" nicht schreiben sollte)
Foto: Octavia Art

Aber ich weiss wirklich nicht, wieviel Spass die beiden älteren und seriösen Künstler (einer aus Tschechien, einer aus China) wirklich mit der Kooperation hatten - es sah eher wie eine schnelle Auftragsfertigung aus aber tat der Ausstellung gut, denn damit waren 3D-Objekte in der Ausstellungshalle vertreten.
Foto: Roucka & Wang

09.06.2019

Biennale Shanghai

Die Biennale in Shanghai findet alle 2 Jahre und seit 1996 statt. Damit war sie Vorreiter für das Zeigen von internationaler, zeitgenössischer Kunst und balanciert vorsichtig zwischen Zensur, künstlerischer Freiheit und kritischen Themen unserer Zeit. Fort-oder Rückschritt? war der Titel der letzten Biennale und zeigte 67 Künstler aus 26 Ländern https://frieze.com/proregress-thoughts-12th-shanghai-biennale. Sie war eine perfekte Gelegenheit, sich das Powerstation of Art, siehe vorherigen Blogeintrag, von innen anzuschauen.
Foto: Proregress Ausstellung
Foto: Powerstation of Art
Foto: not without a pb0110