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10.08.2021

Leasing

Autoleasing ist die Nutzungsüberlassung eines Fahrzeugs – ein atypischer Mietvertrag für Automobile. Die LeasinggeberIn, bei VW ist das zum Beispiel die Volkswagen Leasing GmbH, stellt der LeasingnehmerIn ein Fahrzeug für einen vorher vereinbarten Zeitraum zur Verfügung. Für die Nutzung des Fahrzeugs zahlt die LeasingnehmerIn eine konstante Leasingrate. Nach Ablauf der Laufzeit gibt die NutzerIn das Auto wieder an die HändlerpartnerIn zurück. 

Im Unterschied dazu, ist bei der Finanzierung das Ziel, dass das Auto am Ende der NutzerIn gehört. Dafür wird ein Kredit aufgenommen, der in regelmäßigen Raten abgetragen wird. 
In KORCHI (Korea/China) kennt man das Leasing über einen längeren Zeitraum nicht (es direkt gekauft oder finanziert), aber die Konzepte der Shared Mobility beinhalten Mischformen, bei denen nur für die tatsächliche Nutzung gezahlt wird (nach km oder Zeit)



06.08.2021

Parkplatz Nr. 5

Unsere lieben Nachbarn haben an uns gedacht, bevor sie ihren Parkplatz aufgegeben haben (denn sie haben beschlossen, dass sie mit 89 Jahren den Führerschein abgeben sollten). Jetzt gehört er uns.


14.01.2021

MM - digital & dümmer

Es gibt noch einen großen Unterschied in meinem neuen Karoq. Das schicke, digitale Infotainmentsystem versteht jetzt KEIN Englisch mehr. Bei meinem alten liess sich noch die Sprache einstellen. Na, sowas!

Aber davon lasse ich mich heute nicht ärgern, denn wir haben auf einmal frühlingshafte 18 Grad, was man auch ohne Englische Spracheinstellung sehen kann.



13.01.2021

MM - Autotausch

Dieser Moment, wenn du dein neues Auto abholst und nach den Unterschieden suchst (Bild: Zweiter von links alter Wagen, zweiter von rechts neuer Wagen)

Ok, es gibt einige nach 2.5 Jahren Modellpflege: kein Reserverad mehr und das Logo am Heck wurde durch einen Namensschriftzug ersetzt. Instrumententafel, Infotainment und Kameras sind deutlich digitalisiert worden.



 

30.12.2020

MM

So sieht unser SVW Fuhrpark aus, bei dem ich gerade noch rechtzeitig meinen Wagen von der 30.000km Inspektion bzw Ölwechsel abgeholt habe. Er macht um 16 Uhr zu, der Fuhrpark.


28.07.2019

Seasucker bike rack

Seasucker ist eine amerikanische Firma, die Vakuum-Saugnapf Halterungen baut z. B. für  Fahrradhalterungen am Auto. Gesehen zum ersten Mal in Hong Kong auf einem Ferrari, aber wir haben es damals als Spinnerei eines Einzelnen abgetan. Aber nein, es scheinen inzwischen bewährte Fahrradträger zu sein, die einfach zu installieren sind ohne das Auto zu beschädigen und außergewöhnlich gut auf Glas oder Metall-Oberflächen halten. Die Firma wurde 2005 in Florida als Familienunternehmen gegründet, eigentlich mit dem Zweck Halterungen für Bootszubehör zu bauen. 2009 kam die Idee der Fahrradträger dazu www.seasucker.com/about-us

Foto: Seasucker

Foto: parked on the roadside

22.06.2019

parked in FFC

In diesem Blogeintrag geht es nicht um das Auto, was so einsam und allein da stand und ein perfektes Instagram Motiv gewesen wäre, sondern es stellte sich kürzlich die Frage, was bitte ist denn FFC?
Foto: parked in FFC
Wie in vielen Ländern werden hier in China gern Abkürzungen verwenden. Das spart Zeit beim Reden oder Erleichtern die Aussprache von komplizierten oder langen Namen. JTEBS: Former French Concession. Früheres Französisches Viertel.

25.05.2019

car wash

Autos werden in Shanghai schnell und besonders dreckig, was aber erstaunlicherweise nicht viele Waschanlagen ins Leben gerufen hat. Ab und zu sieht man jedoch in Tiefgaragen mobile "Wäscher", die auf ihrem Moped und mit Wassereimer und Schwamm unterwegs sind. Ich wasche mein Auto jetzt immer in Anting. Am Anfang kostete es 20 RMB, also keine 3 Euro. Inzwischen sind die Preise auf 30 RMB gestiegen.
Foto: Handwäsche 

Dieses Bild erinnert mich daran kurz zu berichten, dass Husband seit 2 Wochen nun auch Shanghaier Autofahrer ist, mit einer Familienkutsche aus dem Pool (hihi, es gab keine Auswahl) solange bis sein Hybrid Tiguan (PHEV, Plug-in Hybrid Electic Vehicle) registriert wird. Er kann leider keinen Skoda fahren, denn eine neue Richtlinie besagt nun, ein zweiter Dienstwagen muss ein New Energy Vehicle sein und die gibt es nur von Volkswagen.

14.05.2019

Verkehrstipps

Tatsächlich gewöhnt man sich an die tägliche Fahrt zur Arbeit mit mehr oder weniger Stau, aber immer vollen Hochstrassen durch die Stadt. Weil man genug Zeit hat zum Beobachten, gibt es heute mal ein paar Verkehrsregulierungs-Tipps, die zugegebenermassen sehr an deutsche Verkehrsregeln angelehnt sind.
Foto: tägliche Blechlawine

Vorweg sei allerdings gesagt: Ja, es gibt einfach zu viele Autos auf den Strassen. Deshalb gibt es in Shanghai, Beijing und Guangzhou schon seit Jahren Regelungen, nach denen an bestimmten Tagen nur Autos mit geraden oder ungeraden Kennzahlen auf dem Nummernschild fahren dürfen. Zusätzlich wurde die Zahl der jährlichen Neuzulassungen gedeckelt, in dem Zulassungslizenzen verlost bzw. verkauft (ca. 1.200 Euro) werden. Das war auch der Grund, warum ich so lange mit einem Tiguan und keinem Skoda gefahren bin, denn es dauert ca. 5-6 Monate bis unser Unternehmen eine Neuzulassungslizenz für einen neuen Dienstwagen bekommt. Nun aber zu den Tipps bzw. Verbotsvorschlägen.

1. Führerscheinprüfung mit praktischen Fahrstunden
(Wie auch in Korea), erhält man seinen Führerschein in China, wenn man einen theoretischen Multiple Choice Test besteht. Deshalb sind junge Fahrer eine echte Verkehrsgefährdung, denn ihre Unsicherheit zeigt sich darin, dass sie z. B. die Fahrspur nicht halten, keine Übersicht haben, mitten auf der Strasse anhalten, wenn sie nicht wissen, was sie machen sollen etc. Ein paar Pflichtstunden gehören eingeführt, basta.

2. Verbot von Schleichern
Auch wenn es mal etwas mehr fliesst im Verkehr z. B. auf der 80kmh erlaubten Hochstrasse, kann es passieren, dass auf der linken Spur jemand auf einmal mit 30kmh fährt. Das könnte ein Fahranfänger sein, siehe Punkt 1, dem es schwer fällt, die enge Spur zu halten oder zu wechseln und der Sorge vor der linken Betonwand hat. Aber es könnte auch ein Handy-Reingucker sein. Im schlimmsten Fall ist es ein ins-Handy-guckender-Fahranfänger. Deshalb bitte:

3. Verbot von Handys am Steuer
Das bitte rigoros, denn auch auf der Autobahn bei bis zu 120kmh sieht man sie: Schleicher oder Schlangenfahrer, die nicht nur auf ihre Handys gucken sondern auch schreiben, reinsprechen und Korrektur lesen - anders als in Korea, sind nicht alle Autoscheiben so stark verdunkelt, so dass man wirklich sehen kann, dass das Handy fast immer der Grund ist, selbst bei mehrtonnigen, schlecht beladenen LKWs.

4. Rechtsfahrgebot und nur links überholen
Theoretisch gibt es diese Gebote auch in China, aber kaum jemand hält sich daran. Würde bestimmt helfen, denn aktuell wird links und rechts überholt, was vielleicht a la USA funktionieren könnte, wenn alle gleich schnell fahren, aber es gibt ja, siehe Punkt 2, die Schleicher, die auf allen Spuren unterwegs sind, je nachdem wo sie gerade sind wenn das Handy ruft.
Auch LKWs fahren gern ganz links.

5. Verbot von Spurwechslern und Reissverschluss-Einfädeln
Spurwechseln in Stausituation, weil man der Meinung ist, die andere Spur geht schneller voran, gehört verboten. Es bringt nichts, nur mehr Stau.
Das Reissverschlussverfahren ist hier auch unbekannt. Wenn es z. B. eine 2-spurige Auffahrt auf die Hochstrasse gibt, versuchen fast alle parallel nach links auszuweichen, nur die Betonwand nicht. Deshalb gibt es an fast jeder Auffahrt erstmal einen Stillstand. Hier wird bereits vom Staat versucht zu regulieren: es gibt Ampeln an einigen Auffahrten und zu Stosszeiten stehen Polizeiwagen an den Auffahrten. Wirklich helfen tut das aber auch nicht. Besonders, wenn Polizisten dann der Meinung sind, den Verkehr komplett anzuhalten, um einen Verkehrsteilnehmer zu verwarnen.

6. Blick auch nach hinten
Bei diesem Tipp bin ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich ein guter und realistischer Tipp ist. Denn irgendwie funktioniert es auch, wenn man sich nur nach vorn orientiert. Fakt ist: Rück- und Seitenspiegel kann man in China einsparen. Der Blick ist nur nach vorn gerichtet - hintere oder   schwächere Verkehrsteilnehmer wissen das und müssen mehr aufpassen.

7. Abfahren und Anhalten auf der Autobahn
Abfahren ist nur erlaubt, wenn man sich mindestens 1km vorher schon auf die rechte Spur eingeordnet hat. Gar nicht geht: auf der linken Spur 100m vor der Abfahrt anhalten und meinen, man schafft es noch rechts rüber.
Generell muss gelten: Anhalten auf der Autobahn nur im Notfall und dann bitte rechts. Und: Pinkeln ist KEIN Notfall.

8. Bessere, dynamische Verkehrsleitsysteme
Gilt wahrscheinlich in fast jedem Land der Welt: die Wegweis-Beschilderung in China ist eher bescheiden, besonders für Ort-Unkundige. Da hoffen wir einfach mal, dass zukünftige Navigationssysteme es richten werden.

9. vorausschauendes Fahren
Liegt definitiv nicht in der Natur des Chinesen. Da hoffen wir einfach mal, dass autonomes Fahren es richten wird.

Hmmmm, nun schaue ich mir diese Liste so an und denke: wenn es ein Land richten kann, dann China. Denn mit Kameras, strengen Ahndungen bei Verstössen und Erfahrungen wie man Massen  bzw. "Schwarmverhalten" reguliert, haben sie hier Erfahrung.


08.05.2019

Karoqfahrerin

Seit heute habe ich nun endlich eine Skoda Dienstwagen, genauer einen Karoq 1.4l TSI in der Farbe redrock, das Äquivalent zum Volkswagen T-roc.
Foto: Autotausch
Ok, ihm fehlen definitiv einige Komfort Ausstattungsmerkmale, die der Tiguan L (Allspace) hatte, ist wesentlich schlechter gefedert und lauter im Innenraum. Auch ging gleich das Warnlicht für Reifendruck auf der Rückfahrt an, aber ich freue mich trotzdem - und man sollte sich eh nicht mit größeren Brüdern oder Schwestern vergleichen ;)

20.10.2017

Autobahnraststätten

Nachdem ich kürzlich mal wieder auf Deutschlands Autobahnraststätten unterwegs war, sollte ich nicht meckern über Ausstattung, Alter und Angebot, aber in Korea sind sie definitiv rarer gesäht, auch auf der neuen Strecke zwischen Ost-Hongcheon und Yangyang. Nur eine ganz neue, gerade eröffnete Riesen-Raststätte stach hervor, die auf dem Hinweg allerdings schon hoffnungslos überlaufen war, so dass wir uns den Stop für den frühen Rückweg am nächsten Tag aufgehoben hatten. Da war es dann noch schön leer.
Foto: Raststätten Auffahrt, gut markiert
Foto: neue Raststätte in den Bergen
Foto: neue Raststätten

08.08.2017

Türdämpfer

Bei aller koreanischen Ästhetik und Wunsch nach gutem Design und schicken Autos, wenn es um "praktisch" geht, kann aller Anspruch über Bord geworfen werden und es ist kein Problem mit hässlichen, meist blauen Schaumstoff-Rechtecken als Türdämpfer durch die Gegend zu fahren. Hier mal eine schöne Variante.
random x: Türdämpfer 
Ein weiteres Beispiel für praktisch sind übrigens Plastiklatschen, schnell mal reingeschlüpft, egal zu welchem Outfit.

25.04.2017

elektro

Mitte März haben gleich 2 Tesla Schauräume in Seoul eröffnet - einer in einer neuen Mega Shopping Mall, der andere direkt gegenüber unserem Büro.
Foto: 2 Autos und eine Batterie-Chassis Modell




Erste Auslieferung werden für Juni erwartet. 1.000 Vorbestellungen sollen eingegangen sein, eine Zahl, die Tesla Korea aber nicht weiter kommentierte oder bestätigte. Auch soll die Warteliste für Probefahrten 6 Monate betragen, denn es werden nur 10 Testfahrten pro Location pro Tag angeboten. Aktuell wird nur das Model S angeboten, das bei einem Listenpreis ab 120 Mio KRW (100.000 Euro) startet.
Foto: im Schauraum testen

21.04.2017

Baby Yoon

Auch little baby Yoha Yoon hat die Schneeflocken diese Woche in Deutschland miterlebt. Sie ist gerade mit unseren besten Fans der #vwbigfan Kampagne in Wolfsburg auf Autostadtbesuch und natürlich Highlight vieler Fotos. Die Reise nach Deutschland ist nicht nur Hauptgewinn der 3 Fans, sondern wird auch begleitet von Lonely Planet Korea, denn wir versuchen alle Projekte maximal zu nutzen, so dass weiterer Content (sagt man jetzt so, soll heissen Material wie Fotos, Film, Geschichten) durch den Besuch in Deutschland entsteht.
Foto: Yoha in der Zeithaus
Foto: Yoha macht seinen Fuehrerschein




Yoha ist die Tochter (bis vor kurzem dachte ich noch Sohn ;) eines Comiczeichners und Volkswagen Fahrers, der im letzten Jahr nicht nur tolle Fan-Fotos gemacht hat, sondern mit dem wir am Ende des Jahres auch ein Fan-Filmprojekt hatten: Generationen Golf x Generationen Musikrichtungen.
Foto by artieyoon


16.04.2017

frohe Ostern!

Ostern wird in Korea nicht gefeiert, auch nicht von den 28% Christen (ca. 20% evangelisch/8% katholisch), dafür aber der Beginn des Frühjahrs als "neuer Anfang". Dieser startet am 3. Tag, des 3. Monats des Mondkalenders. Ostereier sind aber definitiv Fehlanzeige und brauchen daher weder gesucht noch ausgepackt/aufgebaut werden. So gibt es dieses Mal auch keine mitgebrachten Schokoeier oder -hasen aus Deutschland.
Foto: Da kannst du noch so gucken: Ostern gibt es nicht in Korea
Foto: Warteten auf ihren Aufbau / Autostadt am 1. April Wochenende



01.03.2017

Blogpause

Wir sind unterwegs. Deshalb herrscht wieder Blogpause.
Foto: passt nicht mehr rein


17.12.2016

neue Schauraumkonzepte

Im Februar 2014 öffnete am Berliner Kurfürstendamm Deutschlands erste Audi City – ein neues Schauraumkonzept, das moderne Verkaufstechnologie in einen Event-/Experience-Raum mit grossen Videowänden und exklusive Ausstellungsmodelle verbindet http://microsites.audi.com/audi-city/de/
Foto: Audi City Berlin, direkt neben Curry36
Der Marketingleiter war super nett, kompetent, offen und ehrlich - eine Freude und echtes Highlight meiner letzten Dienstreise nach Deutschland.
Foto: Beratungsraum und Videowall
Mehr zur Audi City auch hier www.autosieger.de/Audi-City-Der-digitale-Schauraum: Die automobile Welt verändert sich in hohem Tempo – und mit ihr die Erwartungen und Bedürfnisse, die sich an den Kauf eines Autos richten. 9 von 10 Kunden, die heute ein neues Auto kaufen wollen, informieren sich zu Beginn online. Bewertungen von Produkten und Marken in sozialen Netzwerken gehören dabei zu den wichtigsten digitalen Recherchequellen. So knüpfen sich an das Beratungsgespräch mit den Experten im Autohaus umso höhere Erwartungen.

Für viele Menschen wird dabei der spontane und unkomplizierte Kontakt zur Marke immer wichtiger, ob auf digitalen Plattformen oder im realen Leben – etwa in der Büro‑Mittagspause, während der Shopping‑Tour am Wochenende oder vom eigenen Wohnzimmer aus. Der Anspruch von Audi ist es, die Vorteile der realen und der digitalen Erlebniswelt miteinander zu verbinden, zu integrieren und so ein gesamtheitliches Markenerlebnis zu schaffen.

Das Konzept der Audi City wurde gezielt für die Top‑Lagen in den Innenstädten internationaler Metropolen entwickelt – Orte, an denen Trends entstehen, gesellschaftliche Vielfalt gelebt wird und führende Marken anderer Branchen vertreten sind. Hier präsentiert sich Audi City als "realer Cyberstore", in dessen Zentrum die digitale und nahezu lebensechte Darstellung der Audi‑Modelle auf raumhohen Projektionsflächen, den Powerwalls, steht. Sie machen es für einen Händlerbetrieb möglich, das vollständige Audi‑Portfolio zu zeigen, mit allen Farben, Ausstattungs- und Individualisierungoptionen, die sich auf mehrere hundert Millionen mögliche Konfigurationen addieren.

Ist ein Besucher der Audi City konkret an einem Autokauf interessiert, stehen sogenannte Audi experts zur Verfügung. Die Mitarbeiter fungieren als zentrale Ansprechpartner, die alle Dienste aus einer Hand bieten – vom Kauf eines Neuwagens bis zum After Sales. Für ausführliche Gespräche stehen dazu die Customer Private Lounges zur Verfügung im Stil eines Maß‑Ateliers. Der Experte begleitet seinen Kunden kontinuierlich inkl. der Organisation von Bring- und Abholservices. Jeder Audi City-Standort ist dafür an einen Audi‑Händlerbetrieb in der Umgebung angebunden. Er dient als leistungsfähiges Kompetenzzentrum und realisiert etwa Probefahrten und Service.

16.12.2016

Drive Forum

Das Drive Forum (ehemals Automobilforum) von Volkswagen in Berlin steht aktuell ganz unter dem Zeichen der Zukunft. Überall taucht das neue Motto auf "Wir bringen die Zukunft in Serie"/We make the future real - und die Zukunft soll eindeutig elektrisch sein.
Foto: Drive Forum
Da stehen mir doch glatt die Haare zu Berge - oder gibt es in der Zukunft vielleicht nur noch bad hair days ?!? :)

14.11.2016

Tesla

Die Automobilwelt spricht von Tesla. Elon Musk ist ein Querdenker. Der gebürtige Südafrikaner und Tesla-Chef sucht stets nach neuen Wegen. Für Musk sind klassische Autohäuser ein Relikt aus vergangenen Zeiten, trotzdem gibt es in Europa inzwischen rund 100 eigene Läden - einer davon lag direkt um die Ecke von meinem Hotel in Amsterdam und war eher enttäuschend, denn irgendwie doch sehr klassisch mit dem Unterschied natürlich, dass er sich - a la Apple Stores - direkt im Stadtzentrum befindet und in luxuriöser Nachbarschaft von Juwelieren und schicken Mode-Boutiquen. Ein Model stand direkt im Laden, von außen durchs große Schaufenster gut sichtbar. Den ersten Shop hat Tesla 2009 in London eröffnet, dicht gefolgt von München und Zürich. Vom Shop aus kann man Probefahrten starten und Fahrzeuge konfigurieren während man alle Materialien sehen und anfassen kann www.fnweb.de/tesla-auto-boutique-auf-der-luxus-meile http://www.nurun.com/tesla-retail-kiosks
Foto: Teskla Verkaufskiosk
Kauft man einen Tesla, wird alle 20.000 km oder nach einem Jahr ein Service-Check durchgeführt werden, bei dem mobile „Service-Teams“ Kunden außerhalb der regionalen Verkaufsräume und Werkstätten besuchen. Der Vorteil des Elektrofahrzeugs ist die geringe Wartungsnotwendigkeit, da die Batteriepakete erst nach sieben bis zehn Jahren oder 160.000 km ausgetauscht werden sollten und viel weniger Verschleißteile eingebaut sind. Tesla bietet mit seinem mobilen Kundendienst eine Betreuung an, die sowohl die Wartung als auch Softwareaktualisierungen beinhaltet. Softwareaktualisierungen werden automatisch aus dem Internet geladen, sodass hierfür kein Werkstattbesuch mehr erforderlich ist. Eine Besonderheit betrifft dabei die Werksgarantie von Tesla, die selbst dann gültig bleibt, wenn der Kunde die vorgeschlagenen „Service-Checks“ nicht durchführen lässt. Beim Vertrieb der Elektro-Autos wird ausserdem auf das Prinzip der Freundschaftswerbung gesetzt. Das Bonus-System ist einfach: Der Verkauf eines Wagens in einem herkömmlichen Autohaus kostet etwa 2000 Dollar. Der Käufer bekommt 1000 Dollar und derjenige, der den Deal vermittelt hat, die anderen 1000. Wer zehn Autos vermittelt, bekommt einen Tesla X aus der „Founder Serie“ www.focus.de/auto/adeautohaus-viralautokauf www.spiegel.de/tesla-model-3-die-elektroauto-revolution

Die meisten Modelle werden bei Tesla aber direkt online verkauft. „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich der Onlinekauf von Autos durchsetzt“, sagt Markus Winkler, Automotive-Experte bei Capgemini Consulting und Autor der „Cars Online Studie“, bei der 44 Prozent von 10.000 befragten Autofahrern sich vorstellen könnten, ihr nächstes Auto online zu kaufen.

Die Mercedes Verkaufsstrategen denken ähnlich. Unter der Internet Präsenz "Connect me" haben sie begonnen den Online Autoverkauf selbst in die Hand zu nehmen. Allerdings sind nicht alle Modelle im Internet erhältlich: Momentan erstreckt sich das Angebot lediglich auf A-, B-, C-Klasse, CLA und GLA. Die Autos sind vorkonfiguriert, also schnell lieferbar. Das eigentliche Geschäft wickelt dann eine Niederlassung in Hamburg ab. 
Ähnlich agiert BMW bei seinen i-Modellen, die nicht mehr beim klassischen Händler geordert werden, sondern bei sogenannten Agenten. Als Vertragspartner tritt dann BMW selbst auf.
Audi derweil hat mit der „Audi City“ begonnen, in Großstädten wie London, Berlin oder Peking, einen interaktiven Showroom zu installieren. 
Für die Hersteller hat die Käufer-Abwanderung in das Internet auch eine gute Seite: Die Investitionen sind im Vergleich zu den herkömmlichen Verkaufshallen gering.
Das klassische Autohaus stirbt wohl aus. Zunehmend gibt es temporäre Verkaufsräume auf Festivals oder ähnlichen Veranstaltungen, ein sehr individueller persönlich abgestimmter Vertrieb, der auf das Kaufverhalten und die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt ist. Dazu gehört dann auch ein Vor-Ort-Service, der kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten beim Besitzer des Autos vornimmt. Letzteres ist bei Luxus-Automobilen schon gang und gäbe. Das lässt sich alles Online planen und anhand des Kundenprofils festlegen. www.focus.de/auto/adeautohaus-viralautokauf

10.10.2016

hoher Marktanteil

Es gab Zeiten, da hatte Volkswagen in Hong Kong einen Marktanteil von über 10%. Auch wenn das inzwischen nicht mehr der Fall ist, es war mal wieder schön so viele Volkswagen auch auf einsameren Strassen zu sehen.
Foto: grünes Hong Kong
Der Markt ist in diesem Jahr weiter geschrumpft. Nur Tesla scheint es gut zu gehen, alle anderen haben es schwer...bei ca. 2.500 Neuzulassungen im Monat.
Foto: Neuzulassungsstatistik