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10.06.2021
MM - VerkehrspolizistInnen
Ein echtes ‘Upgrade’ haben die VerkehrspolizistInnen in Shanghai in den letzten 2 Jahren erfahren: Zackig, mit Autorität und Kompetenz ausgestattet, inzwischen auch gutem Überblick und dem Blick dafür, wo sie sich hinstellen müssen, um unbeschadet auf der Kreuzung zu stehen, die Trillerpfeife im richtigen Einsatz, trotzdem freundlich, regeln sie nun den Verkehr zu Stoßzeiten meist sehr souverän.
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02.06.2021
Verkehrschulung
VerkehrspolizistInnen werden zu AufklärerInnen. Gerade morgens stehen sie an Kreuzungen und regeln den Verkehr an den Ampeln. Großer Aufklärungsbedarf besteht weiterhin: Kreuzungen sollten nicht zugestellt, Haltestriche respektiert und rote Ampeln rechtzeitig antizipiert werden (dafür gibt es hier übrigens oft einen Sekunden-Countdown). Bei ZweiradfahrerInnen ist der Aufklärungsbedarf nach wie vor höher, denn viele haben keinen Führerschein: was sind Einbahnstraßen, wo hängen Ampeln und Verkehrsschilder, was bedeuten Fahrbahnmarkierungen usw.
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20.02.2021
flexible Fahrbahn
In Hangzhou haben wir eine neue Fahrbahnspur entdeckt, erst auf dem Navigationssystem, dann auch im realen Strassenbild: tatsächlich hat die Spur die kurzen diagonalen Striche als Außenbegrenzung (wie im Telefon sichtbar) und man muss sich dann auf die Beschilderung ÜBER der Fahrbahn verlassen, um zu erkennen, wie man auf dieser Spur aktuell fahren darf.
Im Fall des Bildes ist es gerade eine Linksabieger-Spur. Manchmal geht's hier aber auch nur geradeaus. Je nach Verkehrsaufkommen. Das ist nicht schlecht, bedarf allerdings auch zusätzlicher Aufmerksamkeit im Straßenverkehr auf Schilder oberhalb des Sichtfeldes, was definitiv selbst für "deutsche-Schilderwald-Gewohnte" gewöhnungsbedürftig ist.
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23.10.2020
Blechlawine
Wir haben nun wieder einen grünen Shanghaier QR-Code nach unseren 14 Tagen Quarantäne und 4 negativen Covid Tests, sind also "frei". Damit ist auch Ende der Homeoffice Zeit und es geht wieder ins Werksbüro, gemeinsam mit Millionen anderer Pendler.
Es sind diese Momente auf dem Hin- oder Heimweg, an denen man sich wieder bestätigt: entweder um 7 oder nach 9 Uhr los und nicht vor 19:30 Uhr das Büro verlassen, es bringt einfach nichts. Inzwischen bin ich aber eine geübte und recht entspannte Fahrerin. Mensch gewöhnt sich wirklich an alles, egal ob Quarantäne, Covidtests, Staus oder QR Codes vorzeigen. Wir sind schon eine interessante Spezies.
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| Foto: rein in den Stau |
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| Foto: Blechlawine |
22.08.2020
heimliche Verkehrsregeln
Trotz verbesserter Disziplin (siehe Blogeintrag von gestern), Verkehrsregeln, Verkehrspolizisten und Verkehrskameras ist das Fahren auf Chinas Strassen anders, was nicht heisst, dass man sich in Shanghai unsicherer fühlt als in anderen Großstädten. Meist sind die Strassen auch so verstopft, dass nur ein langsames Vorankommen möglich ist und viele Unfälle nur Blechschäden zur Folge haben.
Aber irgendwie sind die unausgesprochenen Regeln der Verkehrsteilnehmer ganz anders, vielleicht manchmal eher dem Schwarmverhalten als der Straßenverkehrsordnung folgend.
Einige solcher Regeln lauten:
1. Konzentriere dich darauf, was VOR dir passiert. Hinten hast du schließlich keine Augen.
2. Das Schauen in Rückspiegel ist unnatürlich und lenkt von Regel Nr 1 ab. Allerdings, wenn es nicht zu hektisch und unübersichtlich ist, schauen einige Chinesen auch manchmal in die Spiegel.
(Als ich das positiv anmerkte bei einer Mitfahrt, lachte Cao Yifeng und sagte, er wäre ein vorsichtiger Fahrer und doch, doch, wir nutzen die Rückspiegel und ich würde das mit Indien verwechseln, wo Autos keine Rückspiegel haben oder extra abgebaut werden, so hätte er jedenfalls gehört.)
3. Wir fahren einfach mal aufeinander zu, der Rest ergibt sich dann schon irgendwie.
4. Wer forscher seine Absicht bekundet, macht es anderen Verkehrsteilnehmern klarer.
5. Im Zweifelsfall: langsam fahren. Auch gern mal auf der linken Spur der Autobahn.
6. Beachte die Hierarchie der Verkehrsteilnehmer: Schnell vor langsam und gross vor klein.
Damit sollte man sich als Autofahrer vor Bussen und LKWs in acht nehmen und als Fußgänger steht man klar unten in der Hierarchie. Lieferanten-Mopeds haben allerdings einen Sonderstatus, denn sie sind schnell, wendig, liefern Essen (systemrelevant!) und haben es meist sehr eilig, siehe Regel 4.
7. Spurenwechsel hilft nicht unbedingt, aber versuche es trotzdem.
8. Hupen ist ein Mittel, um auf sich selbst aufmerksam zu machen (auch wenn man die Verkehrsregeln gerade bricht oder WEIL man sie bricht), allerdings ist es in Großstädten oft verboten.
9. Wenn man warten vermeiden kann, tue es! Langsam fahren oder gehen, ist besser als stehen.
(Deshalb fliesst der Verkehr meist doch irgendwie, trotz hohem Verkehrsaufkommen, zäh aber stetig und man fühl irgendwie immer ein bisschen an Ameisenstrassen erinnert)
10. Helme sind unnütz (warm, unhygienisch, beweglichkeits- und sichteinschränkend).
Wenn das Tragen von Helmen wirklich wichtig wäre und schützen würde, hätte es die Regierung schon längst angeordnet.
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| Foto: Verkehr in der Großstadt |
Aber irgendwie sind die unausgesprochenen Regeln der Verkehrsteilnehmer ganz anders, vielleicht manchmal eher dem Schwarmverhalten als der Straßenverkehrsordnung folgend.
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| Foto: Ameisenstrasse |
Einige solcher Regeln lauten:
1. Konzentriere dich darauf, was VOR dir passiert. Hinten hast du schließlich keine Augen.
2. Das Schauen in Rückspiegel ist unnatürlich und lenkt von Regel Nr 1 ab. Allerdings, wenn es nicht zu hektisch und unübersichtlich ist, schauen einige Chinesen auch manchmal in die Spiegel.
(Als ich das positiv anmerkte bei einer Mitfahrt, lachte Cao Yifeng und sagte, er wäre ein vorsichtiger Fahrer und doch, doch, wir nutzen die Rückspiegel und ich würde das mit Indien verwechseln, wo Autos keine Rückspiegel haben oder extra abgebaut werden, so hätte er jedenfalls gehört.)
3. Wir fahren einfach mal aufeinander zu, der Rest ergibt sich dann schon irgendwie.
4. Wer forscher seine Absicht bekundet, macht es anderen Verkehrsteilnehmern klarer.
5. Im Zweifelsfall: langsam fahren. Auch gern mal auf der linken Spur der Autobahn.
6. Beachte die Hierarchie der Verkehrsteilnehmer: Schnell vor langsam und gross vor klein.
Damit sollte man sich als Autofahrer vor Bussen und LKWs in acht nehmen und als Fußgänger steht man klar unten in der Hierarchie. Lieferanten-Mopeds haben allerdings einen Sonderstatus, denn sie sind schnell, wendig, liefern Essen (systemrelevant!) und haben es meist sehr eilig, siehe Regel 4.
7. Spurenwechsel hilft nicht unbedingt, aber versuche es trotzdem.
8. Hupen ist ein Mittel, um auf sich selbst aufmerksam zu machen (auch wenn man die Verkehrsregeln gerade bricht oder WEIL man sie bricht), allerdings ist es in Großstädten oft verboten.
9. Wenn man warten vermeiden kann, tue es! Langsam fahren oder gehen, ist besser als stehen.
(Deshalb fliesst der Verkehr meist doch irgendwie, trotz hohem Verkehrsaufkommen, zäh aber stetig und man fühl irgendwie immer ein bisschen an Ameisenstrassen erinnert)
10. Helme sind unnütz (warm, unhygienisch, beweglichkeits- und sichteinschränkend).
Wenn das Tragen von Helmen wirklich wichtig wäre und schützen würde, hätte es die Regierung schon längst angeordnet.
Das Tempolimit liegt in China übrigens bei 60 km/h in der Stadt (80km/h auf Hochstrassen und 100 bis 120 km/h auf Schnellstraßen und Autobahnen).
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05.04.2020
leere Straßen
In der ersten Woche nach der Heimquarantäne waren die Straßen noch recht leer, die Stauanzeiger "grün" und die Fahrt zur Arbeit nach Anting dauerte nur ca. 50min. Auch Flugzeuge landen (siehe im Hintergrund in der Ferne), allerdings keine aus "Corona-Ländern", wozu China ja nun nicht mehr gehört.
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| Foto: alles grün |
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Verkehr
17.01.2020
chinesischer Pragmatismus 3
Ein Zebrastreifen rüber zu ...? Vielleicht ist es ein Beispiel für "langfristige Planung" statt chinesischem Pragmatismus, sollte demnächst etwas Neues auf der anderen Straßenseite entstehen. Vielleicht ist es aber auch die billigere und daher doch pragmatische Form der Verkehrsberuhigung. Oder aber einfach nur der Hinweis für alle Fußgänger auf der Strasse: schau' mal, hier kannst du die Strassenseite ganz offiziell wechseln.
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| Foto: Zebrastreifen zum Grünstreifen |
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16.12.2019
Echtzeit-Navigation
Auch sehr praktisch und zufrieden bin ich mit meiner Autonavi-App, die es wohl schon lange gibt (seit 2001), jetzt auch Englisch unterstützt, zumindest beim Suchen von Locations - sprechen und zeigen kann sie zur Zeit nur auf Chinesisch.
Das Unternehmen hinter Autonavi wurde 2014 von der IT/eCommerce & mehr Giganten Alibaba gekauft und war/ist der chinesische Joint-Venture-Partner von TomTom.
Die Angaben, welche Spur man nehmen soll, sind recht genau und in der Regel auch früh genug, um sich richtig einzuordnen. Dass das nicht immer ganz einfach mit der Shanghaier Strassenführung ist, lässt sich auch auf dem nächsten Bild gut erkennen: die ganz linke und die zweite von rechts Spur sind für Linksabbieger. Warum das? Meist hat es den Grund, dass es vorher Auf- und Zufahrten gibt und man will vermeiden, dass Linksabbieger die ganze Breite der Spur kreuzen. Eigentlich also sehr durchdacht.
Das Unternehmen hinter Autonavi wurde 2014 von der IT/eCommerce & mehr Giganten Alibaba gekauft und war/ist der chinesische Joint-Venture-Partner von TomTom.
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| Foto: besser geht kaum |
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| Foto: 2 x Linksabbieger, 3 x Geradeaus |
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Verkehr
12.09.2019
elevated roads
Was in Seoul die breiten 5-6 spurigen Boulevards waren (daero), die versuchen, den Verkehr in der Stadt fliessen zu lassen, sind in Chinas Großstädten die Hochstrassen, elevated roads.
Ich benötige 7-20min für die knapp 2km, um auf die Auffahrt zu "meiner" erste Hochstrasse zu kommen. Da fliesst der Verkehr zwar auch nur zäh, aber zumindest gibt es keine Ampeln und Mopeds/Radfahrer.
Zu absoluten Stosszeiten sperrt die Polizei auch mal einige Auffahrten, weil sonst gar nichts mehr geht. Ausserdem dürfen dann nur in Shanghai registrierte Autos die Hochstrassen nutzen (ob das immer und nur zu Stosszeiten gilt, weiss ich nicht genau).
Deshalb sind die Shanghaier Kennzeichen heiss begehrt, auch wenn der Preis in der Auktionsvergabe bei über ca. 11.000 Euro liegt. Neben einem Führerschein muss ein Teilnehmer an der monatlich stattfindenden Nummernschild-Auktion als dauerhafter Bewohner in Shanghai registriert sein (was nicht so leicht ist, wenn man nicht in Shanghai geboren ist oder einen Shanghaier geheiratet hat), wo er in den vergangenen mindestens drei Jahren in die Sozialversicherung eingezahlt oder eine Steuererklärung abgegeben hat. Auch wird inzwischen verlangt, dass man ein Jahr vor dem Antrag keine oder keine gravierenden Verkehrssünden begangen hat. Ein Antragssteller auf ein Nummernschild kann disqualifiziert werden, wenn er fünf Verkehrsregeln gebrochen hat, zwölf Strafpunkte im Verkehrsregister kassiert hat oder den Führerschein entzogen bekommen hat german.china.org.cn/nummerschildauktion
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| Foto: manchmal beleuchtet |
Zu absoluten Stosszeiten sperrt die Polizei auch mal einige Auffahrten, weil sonst gar nichts mehr geht. Ausserdem dürfen dann nur in Shanghai registrierte Autos die Hochstrassen nutzen (ob das immer und nur zu Stosszeiten gilt, weiss ich nicht genau).
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| Foto: Hochstrassen in Shanghai |
Deshalb sind die Shanghaier Kennzeichen heiss begehrt, auch wenn der Preis in der Auktionsvergabe bei über ca. 11.000 Euro liegt. Neben einem Führerschein muss ein Teilnehmer an der monatlich stattfindenden Nummernschild-Auktion als dauerhafter Bewohner in Shanghai registriert sein (was nicht so leicht ist, wenn man nicht in Shanghai geboren ist oder einen Shanghaier geheiratet hat), wo er in den vergangenen mindestens drei Jahren in die Sozialversicherung eingezahlt oder eine Steuererklärung abgegeben hat. Auch wird inzwischen verlangt, dass man ein Jahr vor dem Antrag keine oder keine gravierenden Verkehrssünden begangen hat. Ein Antragssteller auf ein Nummernschild kann disqualifiziert werden, wenn er fünf Verkehrsregeln gebrochen hat, zwölf Strafpunkte im Verkehrsregister kassiert hat oder den Führerschein entzogen bekommen hat german.china.org.cn/nummerschildauktion
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20.05.2019
Moped-Decken
Eine chinesische Besonderheit im Strassenbild sind die Moped-Decken mit integrierten Griff-Taschen, als Schutz gegen Kälte. Inzwischen sind sie nur noch selten zu sehen, denn der Sommer ist da, aber einige Mopedfahrer scheinen sie ganzjährig zu nutzen, denn sie funktionieren natürlich auch als Schmutzschutz.
Wir hatten schon über 30 Grad, aber in der Nacht kann es sich auch nochmal auf 15 Grad abkühlen. Entgegen unser Hoffnung, dass sich die Luftqualität im Frühjahr wieder erheblich verbessert, ist das leider noch nicht passiert. Die Nächte, wo wir mal bei offenem Fenster geschlafen haben, kann man an einer Hand abzählen. Nun wird es aber bald so heiss und schwül, dass man eh nicht mehr gern draussen ist oder die Fenster lange geöffnet hat. Fairerweise muss ich anmerken, dass das auch in anderen Sommer-schwülen Ländern wie Malaysia, Hong Kong oder Korea der Fall war...
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| Foto: Moped-Decke |
15.05.2019
Panne
Auch wenn sich die Verkehrstipps gestern vielleicht ganz lustig angehört haben, gar nicht lustig zumute war mir auf unserer ersten Fahrt zum Messebauer mit einem Fahrdienst. Die Autobahn war zwar schön leer als ein Reifen platzte, aber wir auf der linken Spur und der Fahrer hielt einfach links an. Dies obwohl ein Auto hinter uns, und ein LKW neben uns war. Puh, der Wagen hat es zum Glück noch vor dem LKW auf die mittlere Spur geschafft und ich bin mit einem grossen Schrecken davon gekommen. John und Lisa haben das alles gar nicht so gemerkt, denn bei den Chinesen geht der Blick ja nie automatisch in den Rückspiegel oder nach hinten, so dass sie die heranrauschende Gefahr gar nicht bemerkt haben.
Danach war dann aber doch auch bei allen Panik angesagt, denn: Wo findet man das Warndreieck? Wie wechselt man einen Reifen? Wie bekommt man einen Ersatzfahrer...? Wie wechselt man den Reifen BEVOR der Ersatzfahrer kommt, denn sonst entgeht einem die Bezahlung? Wie findet man raus, ob der Ersatzfahrer wirklich los gefahren ist oder nur so tut, denn Fahrer und Ersatzfahrer stecken unter einer Decke? Wie fährt man mit Reserverad weiter, wenn man so eine strenge Deutsche im Auto hat, die nicht mehr erlaubt, dass überholt wird und nur auf der rechten Spur gefahren wird...??? Zum Glück waren wir nicht mehr weit entfernt und haben es in 15min zum Messebauer geschafft. Auf der Rückfahrt hatten wir dann ein anderes Auto.
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| Foto: Hilfe |
14.05.2019
Verkehrstipps
Tatsächlich gewöhnt man sich an die tägliche Fahrt zur Arbeit mit mehr oder weniger Stau, aber immer vollen Hochstrassen durch die Stadt. Weil man genug Zeit hat zum Beobachten, gibt es heute mal ein paar Verkehrsregulierungs-Tipps, die zugegebenermassen sehr an deutsche Verkehrsregeln angelehnt sind.
Vorweg sei allerdings gesagt: Ja, es gibt einfach zu viele Autos auf den Strassen. Deshalb gibt es in Shanghai, Beijing und Guangzhou schon seit Jahren Regelungen, nach denen an bestimmten Tagen nur Autos mit geraden oder ungeraden Kennzahlen auf dem Nummernschild fahren dürfen. Zusätzlich wurde die Zahl der jährlichen Neuzulassungen gedeckelt, in dem Zulassungslizenzen verlost bzw. verkauft (ca. 1.200 Euro) werden. Das war auch der Grund, warum ich so lange mit einem Tiguan und keinem Skoda gefahren bin, denn es dauert ca. 5-6 Monate bis unser Unternehmen eine Neuzulassungslizenz für einen neuen Dienstwagen bekommt. Nun aber zu den Tipps bzw. Verbotsvorschlägen.
1. Führerscheinprüfung mit praktischen Fahrstunden
(Wie auch in Korea), erhält man seinen Führerschein in China, wenn man einen theoretischen Multiple Choice Test besteht. Deshalb sind junge Fahrer eine echte Verkehrsgefährdung, denn ihre Unsicherheit zeigt sich darin, dass sie z. B. die Fahrspur nicht halten, keine Übersicht haben, mitten auf der Strasse anhalten, wenn sie nicht wissen, was sie machen sollen etc. Ein paar Pflichtstunden gehören eingeführt, basta.
2. Verbot von Schleichern
Auch wenn es mal etwas mehr fliesst im Verkehr z. B. auf der 80kmh erlaubten Hochstrasse, kann es passieren, dass auf der linken Spur jemand auf einmal mit 30kmh fährt. Das könnte ein Fahranfänger sein, siehe Punkt 1, dem es schwer fällt, die enge Spur zu halten oder zu wechseln und der Sorge vor der linken Betonwand hat. Aber es könnte auch ein Handy-Reingucker sein. Im schlimmsten Fall ist es ein ins-Handy-guckender-Fahranfänger. Deshalb bitte:
3. Verbot von Handys am Steuer
Das bitte rigoros, denn auch auf der Autobahn bei bis zu 120kmh sieht man sie: Schleicher oder Schlangenfahrer, die nicht nur auf ihre Handys gucken sondern auch schreiben, reinsprechen und Korrektur lesen - anders als in Korea, sind nicht alle Autoscheiben so stark verdunkelt, so dass man wirklich sehen kann, dass das Handy fast immer der Grund ist, selbst bei mehrtonnigen, schlecht beladenen LKWs.
4. Rechtsfahrgebot und nur links überholen
Theoretisch gibt es diese Gebote auch in China, aber kaum jemand hält sich daran. Würde bestimmt helfen, denn aktuell wird links und rechts überholt, was vielleicht a la USA funktionieren könnte, wenn alle gleich schnell fahren, aber es gibt ja, siehe Punkt 2, die Schleicher, die auf allen Spuren unterwegs sind, je nachdem wo sie gerade sind wenn das Handy ruft.
Auch LKWs fahren gern ganz links.
5. Verbot von Spurwechslern und Reissverschluss-Einfädeln
Spurwechseln in Stausituation, weil man der Meinung ist, die andere Spur geht schneller voran, gehört verboten. Es bringt nichts, nur mehr Stau.
Das Reissverschlussverfahren ist hier auch unbekannt. Wenn es z. B. eine 2-spurige Auffahrt auf die Hochstrasse gibt, versuchen fast alle parallel nach links auszuweichen, nur die Betonwand nicht. Deshalb gibt es an fast jeder Auffahrt erstmal einen Stillstand. Hier wird bereits vom Staat versucht zu regulieren: es gibt Ampeln an einigen Auffahrten und zu Stosszeiten stehen Polizeiwagen an den Auffahrten. Wirklich helfen tut das aber auch nicht. Besonders, wenn Polizisten dann der Meinung sind, den Verkehr komplett anzuhalten, um einen Verkehrsteilnehmer zu verwarnen.
6. Blick auch nach hinten
Bei diesem Tipp bin ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich ein guter und realistischer Tipp ist. Denn irgendwie funktioniert es auch, wenn man sich nur nach vorn orientiert. Fakt ist: Rück- und Seitenspiegel kann man in China einsparen. Der Blick ist nur nach vorn gerichtet - hintere oder schwächere Verkehrsteilnehmer wissen das und müssen mehr aufpassen.
7. Abfahren und Anhalten auf der Autobahn
Abfahren ist nur erlaubt, wenn man sich mindestens 1km vorher schon auf die rechte Spur eingeordnet hat. Gar nicht geht: auf der linken Spur 100m vor der Abfahrt anhalten und meinen, man schafft es noch rechts rüber.
Generell muss gelten: Anhalten auf der Autobahn nur im Notfall und dann bitte rechts. Und: Pinkeln ist KEIN Notfall.
8. Bessere, dynamische Verkehrsleitsysteme
Gilt wahrscheinlich in fast jedem Land der Welt: die Wegweis-Beschilderung in China ist eher bescheiden, besonders für Ort-Unkundige. Da hoffen wir einfach mal, dass zukünftige Navigationssysteme es richten werden.
9. vorausschauendes Fahren
Liegt definitiv nicht in der Natur des Chinesen. Da hoffen wir einfach mal, dass autonomes Fahren es richten wird.
Hmmmm, nun schaue ich mir diese Liste so an und denke: wenn es ein Land richten kann, dann China. Denn mit Kameras, strengen Ahndungen bei Verstössen und Erfahrungen wie man Massen bzw. "Schwarmverhalten" reguliert, haben sie hier Erfahrung.
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| Foto: tägliche Blechlawine |
Vorweg sei allerdings gesagt: Ja, es gibt einfach zu viele Autos auf den Strassen. Deshalb gibt es in Shanghai, Beijing und Guangzhou schon seit Jahren Regelungen, nach denen an bestimmten Tagen nur Autos mit geraden oder ungeraden Kennzahlen auf dem Nummernschild fahren dürfen. Zusätzlich wurde die Zahl der jährlichen Neuzulassungen gedeckelt, in dem Zulassungslizenzen verlost bzw. verkauft (ca. 1.200 Euro) werden. Das war auch der Grund, warum ich so lange mit einem Tiguan und keinem Skoda gefahren bin, denn es dauert ca. 5-6 Monate bis unser Unternehmen eine Neuzulassungslizenz für einen neuen Dienstwagen bekommt. Nun aber zu den Tipps bzw. Verbotsvorschlägen.
1. Führerscheinprüfung mit praktischen Fahrstunden
(Wie auch in Korea), erhält man seinen Führerschein in China, wenn man einen theoretischen Multiple Choice Test besteht. Deshalb sind junge Fahrer eine echte Verkehrsgefährdung, denn ihre Unsicherheit zeigt sich darin, dass sie z. B. die Fahrspur nicht halten, keine Übersicht haben, mitten auf der Strasse anhalten, wenn sie nicht wissen, was sie machen sollen etc. Ein paar Pflichtstunden gehören eingeführt, basta.
2. Verbot von Schleichern
Auch wenn es mal etwas mehr fliesst im Verkehr z. B. auf der 80kmh erlaubten Hochstrasse, kann es passieren, dass auf der linken Spur jemand auf einmal mit 30kmh fährt. Das könnte ein Fahranfänger sein, siehe Punkt 1, dem es schwer fällt, die enge Spur zu halten oder zu wechseln und der Sorge vor der linken Betonwand hat. Aber es könnte auch ein Handy-Reingucker sein. Im schlimmsten Fall ist es ein ins-Handy-guckender-Fahranfänger. Deshalb bitte:
3. Verbot von Handys am Steuer
Das bitte rigoros, denn auch auf der Autobahn bei bis zu 120kmh sieht man sie: Schleicher oder Schlangenfahrer, die nicht nur auf ihre Handys gucken sondern auch schreiben, reinsprechen und Korrektur lesen - anders als in Korea, sind nicht alle Autoscheiben so stark verdunkelt, so dass man wirklich sehen kann, dass das Handy fast immer der Grund ist, selbst bei mehrtonnigen, schlecht beladenen LKWs.
4. Rechtsfahrgebot und nur links überholen
Theoretisch gibt es diese Gebote auch in China, aber kaum jemand hält sich daran. Würde bestimmt helfen, denn aktuell wird links und rechts überholt, was vielleicht a la USA funktionieren könnte, wenn alle gleich schnell fahren, aber es gibt ja, siehe Punkt 2, die Schleicher, die auf allen Spuren unterwegs sind, je nachdem wo sie gerade sind wenn das Handy ruft.
Auch LKWs fahren gern ganz links.
5. Verbot von Spurwechslern und Reissverschluss-Einfädeln
Spurwechseln in Stausituation, weil man der Meinung ist, die andere Spur geht schneller voran, gehört verboten. Es bringt nichts, nur mehr Stau.
Das Reissverschlussverfahren ist hier auch unbekannt. Wenn es z. B. eine 2-spurige Auffahrt auf die Hochstrasse gibt, versuchen fast alle parallel nach links auszuweichen, nur die Betonwand nicht. Deshalb gibt es an fast jeder Auffahrt erstmal einen Stillstand. Hier wird bereits vom Staat versucht zu regulieren: es gibt Ampeln an einigen Auffahrten und zu Stosszeiten stehen Polizeiwagen an den Auffahrten. Wirklich helfen tut das aber auch nicht. Besonders, wenn Polizisten dann der Meinung sind, den Verkehr komplett anzuhalten, um einen Verkehrsteilnehmer zu verwarnen.
6. Blick auch nach hinten
Bei diesem Tipp bin ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich ein guter und realistischer Tipp ist. Denn irgendwie funktioniert es auch, wenn man sich nur nach vorn orientiert. Fakt ist: Rück- und Seitenspiegel kann man in China einsparen. Der Blick ist nur nach vorn gerichtet - hintere oder schwächere Verkehrsteilnehmer wissen das und müssen mehr aufpassen.
7. Abfahren und Anhalten auf der Autobahn
Abfahren ist nur erlaubt, wenn man sich mindestens 1km vorher schon auf die rechte Spur eingeordnet hat. Gar nicht geht: auf der linken Spur 100m vor der Abfahrt anhalten und meinen, man schafft es noch rechts rüber.
Generell muss gelten: Anhalten auf der Autobahn nur im Notfall und dann bitte rechts. Und: Pinkeln ist KEIN Notfall.
8. Bessere, dynamische Verkehrsleitsysteme
Gilt wahrscheinlich in fast jedem Land der Welt: die Wegweis-Beschilderung in China ist eher bescheiden, besonders für Ort-Unkundige. Da hoffen wir einfach mal, dass zukünftige Navigationssysteme es richten werden.
9. vorausschauendes Fahren
Liegt definitiv nicht in der Natur des Chinesen. Da hoffen wir einfach mal, dass autonomes Fahren es richten wird.
Hmmmm, nun schaue ich mir diese Liste so an und denke: wenn es ein Land richten kann, dann China. Denn mit Kameras, strengen Ahndungen bei Verstössen und Erfahrungen wie man Massen bzw. "Schwarmverhalten" reguliert, haben sie hier Erfahrung.
13.02.2019
[CHN vs KOR] - elevated roads
In Korea gabe es die breiten daeros (4-und mehr spurige Boulevards) durch Seoul, um den Verkehr besser fliessen zu lassen. In Shanghai gibt es die Hochstrassen, elevated roads, die sozusagen als Doppeldecker durch die Stadt verlaufen. Beiden keine Lösung mehr in den Stosszeiten, denn es staut sich trotzdem, insbesondere bei den Ab- und Zufahrten.
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| Foto: Kreuzung |
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Verkehr
05.12.2018
traffic police hand signals
Für den Führerschein test muss man auch die Handzeichen der Verkehrspolizei kennen. Als Westler wünschte man sich, dass man irgendwie eine Übersicht findet, die erklärt und verstehen hilft. Denn die meisten sind alles andere als intuitive (das englische Wort ist perfekt: counter-intuitive) Als Chinese lernt man wohl einfach die Antworten auswendig aus dem insgesamt ca 1.500 Multiple Choice.
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| Foto www.cram.com/flashcards/chinese-driving-hand-signals |
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| Foto: Übersicht zur Programmierung einer Synchronisierung zwischen Ampel und Polizist |
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Verkehr
03.12.2018
[CHN vs KOR] - Verkehrspolizei
Zu Stosszeiten gab es hin und wieder auch in Korea einen Verkehrspolizisten, meistens aber wurden Helfer eingestellt - entweder alte Taxifahrer oder junge, schicke Aushilfskräfte - mit geringer Erfahrung und wenig Autorität gegenüber den Verkehrsteilnehmern. In China wird Verkehr zu Stosszeiten fast ausschliesslich von echten Verkehrspolizisten geregelt, die geschult sind, absperren, umleiten etc. Sie haben feste Plätze, wo sie stehen, denn man weiss ja schliesslich genau wo und wann das Verkehrsaufkommen zu hoch wird und geregelt werden muss.
Auch die Auffahrten zu Hochstrassen werden reguliert, wenn es zu voll wird und dann kurzzeitig gesperrt, was bei Mr Jin immer ein lautes Stöhnen hervorruft, denn dann muss er doch seine Telefon-Navigation einschalten, um die nächste Auffahrt zu finden.
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| Foto: Polizeischirm im Boden eingelassen |
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| Foto: Yanan Elevated Road - es wird gegen 7:45 voll |
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CHN vs KOR,
Police,
Verkehr
08.10.2018
Vom Flughafen in die Innenstadt
Die Koffer und Taschen passten tatsächlich alle in den kleinen Minivan der Relocation Agentur und es ging direkt ins neue Zuhause, das möbliert ist. Der Strassen waren recht leer, denn die erste Oktoberwoche war eine Feiertagswoche und daher viele Chinesen unterwegs. Bei "guten Verkehr" dauert die Fahrt per Auto vom Pudong Flughafen bis nach Hause ca. 1 Std. Keine sehr attraktive Aussicht und die Luft war auch nicht so dolle. Zum Glück sind wir das ja inzwischen von Seoul auch gewöhnt.
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| Foto: erste Eindrücke auf der Fahrt ins neue Zuhause |
19.03.2018
Melbourne Trams
Das öffentliche Verkehrsnetz in Melbourne ist ohne Frage besser als das in Sydney, denn es gibt auch Trams, die auf vielen Linien, mit jeder Menge Stationen und in kurzen Abständen fahren.
Im direkten Innenstadtbereich ist Tram fahren sogar kostenlos. Prima! So lassen sich autofreiere Innenstädte vielleicht doch realisieren.
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| Foto: Tran 78 entlang der Chapel Street |
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| Foto: Quelle www.victoriaharbour.com.au/free-tram-zone |
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| Foto: trams |
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14.02.2018
Pyeongchang live
Wir hatten ein wenig Sorge per Auto nach Pyeongchang zu fahren (Verkehr, Schnee & Eis, keine Parkplätze vor Ort), aber alles unbegründet: Samstag morgen ging es bei trockenen 0 Grad los, in nicht mal 2 Stunden waren wir dort, denn im Vergleich zum normalen Skifahrer-Wochenendverkehr war nichts los auf den Strassen nach Pyeongchang.
Weil wir beim Snowboard Slopestyle Finale der Männer zugeschaut haben, mussten wir allerdings auch nur bis direkt nach Pyeongchang, genauer in den Phoenix Snowpark, siehe blauer Stern. In Gangneung befinden sich alle neuen Stadien, so dass dort mehr modernes Olympia Feeling aufkommt.
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| Foto: carposing |
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| Foto: Phoenix Snowpark am dichtesten an Seoul, Quelle: www.focus.de/olympia-2018-austragungsorte |
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Winterolympiade
13.03.2016
Verkehrs-Helferlein
Zu Stosszeiten, daher besonders am Wochenende kommen sie heraus: die hilfreichen Verkehrsregler, die Fußgänger über Zebrastreifen geleiten (Achtung: nur weil ein Zebrastreifen da ist, heisst es in Korea nicht, dass Autofahrer halten würden!), Autos in Tiefgaragen lassen, Staus versuchen zu entwirren, Busse und Taxis heranwinken etc. Sie sind von Kaufhäusern, Shopping Malls und Supermärkten angestellt und daher oft adrett und in Uniformen gekleidet.
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| Foto: Hilfreiche Einweiser beim Hyundai Department Store |
10.09.2015
Scooter country
Geschätzte 35 Mio Motorroller gibt es in Vietnam www.focus.de/roller-vespa-made-in-vietnam. Kein Wunder also, dass sie das Stadtbild nach wie vor dominieren. Nach den ersten abenteuerlichen Straßenüberquerungen lernt man sie als Fußgänger auch sehr zu schätzen, denn es sind die am leichtesten einzuschätzenden Verkehrsteilnehmer, weil sie sich hupend bemerkbar machen und um Fußgänger herumfahren, zumindest wenn man langsamen Schrittes einfach weitergeht. Also: 'Augen zu und langsam durch'.
In einem kleinen Heft 'things to know' der Firma Ginkgo standen folgende Hinweise: You will get an adrenalin rush crossing the street. It might look like there is no rhyme or reason to the way people drive on the busy streets of Saigon. But, there are many unspoken rules that will help you safely cross the street:
1. Walk at a consistent pace
2. respect cars and buses
3. make eye contact with drivers of oncoming traffic
4. look both ways, even on one-way streets
5. be brave and go for it
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| Foto: Kerzengerade |
1. Walk at a consistent pace
2. respect cars and buses
3. make eye contact with drivers of oncoming traffic
4. look both ways, even on one-way streets
5. be brave and go for it
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| Foto: Mopeds in der Überzahl |
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