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17.07.2021
last time
Es gibt nun wirklich jede Menge ‘letzte Male’. Sandy, aus Hong Kong, die seit vielen Jahren in Shanghai arbeitet und inzwischen ihren eigenen Laden mit Patrik (auch aus HK) aufgemacht hat, werden wir z.B. sehr vermissen. Es war so herrlich, den Hong Konger Englisch-Akzent zu hören und das typische ‘hm’, was alles bedeuten kann, von Zustimmung bis Ablehnung, je nach Länge und Betonung.
04.06.2021
MM - Haareschneiden üben
Auch im digitalen China gibt es Berufe, die mensch ganz manuell üben muss - und dies wahrscheinlich noch für eine sehr lange Zeit. FriseurInnen - ein Beruf mit echter Zukunft, ein mittelständisches Handwerk, was schwer zu automatisieren ist und dessen Service für jung & alt wichtig ist. Oder wird es ein ‘Do-it-yourself’?
25.04.2021
MM - Arbeitssonntag
Heute ist mal wieder ein Arbeitssonntag, um einen der beiden Brückentag einzuarbeiten, damit wir vom 30.4.-5.5. frei haben. Auf jeden Fall sind die Arbeitssonntage ‘casual Sundays’, d.h. die meisten, zu denen ich definitiv gehöre, kommen sehr leger und so wenig gestylt, wie dieser Wartestuhl vor einem Friseurladen.Auch Schulkinder müssen los, unschwer zu erkennen, weil das rote Halstuch umgebunden wird.
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02.01.2021
MM
Der Besuch beim Friseur war längst überfällig, da musste husband sogar zwischendurch schon mal ohne mich gehen. Dafür muss er sich heute nun gedulden.
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08.09.2020
eine kleine Geschichte: Coloristin
Eine kleine Geschichte von Cindy, der farbenfrohen Friseurin
Als wir Cindy kennengelernt haben, arbeitete sie noch als Angestellte in einem großen Friseurladen. Und sie war diejenige, die geholt wurde, wenn Laowais, Ausländer, am Empfangstresen standen, denn Cindy ist aus Hong Kong d.h. sie spricht perfekt Englisch und ist super effizient. Zack, zack, zack ist immer alles schnell geklärt, für die anderen übersetzt und los kann's gehen. "Ich habe mich in Shanghai spezialisiert", erzählt Cindy, die eher zu den nicht-erzählenden Friseuren gehört, wenn man nicht konkret fragt "damals war das Thema Haarefärben nur auf schwarz begrenzt und ich war ein echter Exot mit meinen bunten Haaren", sagt sie, lacht verlegen und cool zugleich.
Cindy ist Coloristen mit beneidenswert dickem und schnellwachsendem Haar, das aktuell grau gefärbt ist, und sie inzwischen ihre eigenen Chefin.
"Wenn man in einem Friseurladen angestellt ist, ist das Grundgehalt klein und du verdienst nur gut, wenn du viele Kunden hast", sagt sie. Haarschneide-Kollege Jack, ebenfalls aus Hong Kong, aber eher Kategorie "erzählfreudiger Friseur", fügt hinzu: "Als Senior Hair Stylist bist du schon fast dein eigener Unternehmer, denn du arbeitest wie auf eigene Rechnung, denn du wirst für jeden Schnitt bezahlt, musst aber Abzüge für die Nutzung des Equipments und die Helfern zahlen. Manchmal ist es auch eine Pauschale pro Stunde und Stuhl". Und klar bringt er sein eigenes Schneidewerkzeug immer mit.
Und weil das so ist, haben sich beide Ende letzten Jahres entschieden, einen eigenen Salon aufzumachen. Cindy ist die Businessfrau dahinter und nach wie vor Chef-Coloristen. Jack "hat es nicht so mit Zahlen", aber schneidet sehr gut. Der Laden ist jetzt etwas weiter von uns entfernt, aber in 10min mit dem Auto erreichbar und in einem Isetan Kaufhaus.
Wie es denn jetzt so läuft, will ich wissen. Cindy nickt, nicht überschwänglich aber ein "ok-Nicken". "Es kommen allerdings keine neuen Kunden hinzu", sagt sie dann doch noch, was ich verstehen kann, denn den Laden muss man kennen, um ihn zu finden. Ein junges Mädchen flitzt hinter uns vorbei. Ich hatte von Jack schon erfahren, dass es Cindy's Tochter ist, aber ich frage trotzdem. "Ja," und Cindy lächelt "das ist auch super an dem eigenen Laden: sie konnte hier sein als die Schulen wegen Corona geschlossen waren und jetzt in den Ferien." Spricht ihre Tochter Englisch? Ein kleines Seufzen ertönt. "Sie versteht nich schlecht, aber ist sehr schüchtern. Zuhause sprechen wie nur Kantonesisch." (Kantonesisch und Englisch waren die beiden offizielle Amtssprache in Hong Kong. Ob das immer noch so ist, bezweifele ich...) Ob sie ihr auch schon mal die Haare gefärbt hat, will ich wissen. "Klar", Cindy grinst schelmisch "einmal auch als Trick, um ihr danach die Haare abschneiden zu können, was sie immer nicht wollte." Siehe da, wenn es um ihre Tochter geht, wird Cindy sogar richtig gesprächig. Aber dann sind wir fertig mit den Strähnen und sie ist auch schon los zum nächsten Kunden, der etwas verlegen seine Mütze absetzt, denn er war 4 Monate nicht mehr beim Friseur.
Kleingedrucktes zu meinen kleinen Geschichten: Personen, Namen, Handlungen und Zitate sind frei erfunden und nur ein neues Format meiner Bildkommentierungen, Beobachtungen, Gespräche und Recherchen.
Was macht eine Coloristin? www.gehalt.de/beruf/colorist-coloristin#berufsbild
Eine Coloristin ist eine Friseurin, die auf Colorationstechniken spezialisiert ist. Sie ist stets auf dem aktuellen Stand der Haarfärbetrends und beherrscht die entsprechenden Techniken, um diese umzusetzen. Die Kundenwünsche und -zufriedenheit stehen dabei im Fokus der Coloristin. Sie berät hinsichtlich der passenden Farbe, schenkt den individuellen Anforderungen der Kundin Beachtung und weiß, welche Haut- und Augenfarben mit welchen Haarfarben harmonieren.
Nicht selten bringen Kundinnen Bilder von Prominenten mit, nach deren Vorbild sie ihre Haare gefärbt und gestylt bekommen möchten. Coloristinnen sind nicht nur in der Lage, anhand des Fotos aus bereits vorhandenen Haarfarben die passende auszuwählen, sondern sie können auch eine eigene Rezeptur erstellen, um den Farbton bestmöglich zu treffen. Zudem bessern sie ausgeblasste Spitzen oder ausgewachsene Ansätze aus. Coloristinnen beraten außerdem bezüglich der Haarpflege und geben sowohl für die Vor- und Nachbehandlung der Färbung Tipps.
Wer Colorist werden möchte, kann bereits während der Friseurausbildung den Schwerpunkt Coloration wählen. In der Weiterbildung zum staatlich geprüften Coloristen können Friseurgesellen bei privaten Anbietern ihr Wissen rund um das Thema Farbe vertiefen. Innerhalb von fünf Wochen werden spezielle Färbetechniken und umfassendes Wissen rund um die Themen Haar und Farbe vermittelt. Schließlich wird eine Prüfung bei der Handwerkskammer (HWK) absolviert, die staatlich zugelassen und einheitlich geregelt ist.
Um das eigene Profil weiter zu stärken, haben Coloristen darüber hinaus viele Möglichkeiten. Sie spezialisieren sich beispielsweise zusätzlich auf Haarverlängerungen oder absolvieren eine Zusatzausbildung zum Visagisten. Dies sichert gute Karrierechancen in Friseur- und Stylisten-Salons.
Als wir Cindy kennengelernt haben, arbeitete sie noch als Angestellte in einem großen Friseurladen. Und sie war diejenige, die geholt wurde, wenn Laowais, Ausländer, am Empfangstresen standen, denn Cindy ist aus Hong Kong d.h. sie spricht perfekt Englisch und ist super effizient. Zack, zack, zack ist immer alles schnell geklärt, für die anderen übersetzt und los kann's gehen. "Ich habe mich in Shanghai spezialisiert", erzählt Cindy, die eher zu den nicht-erzählenden Friseuren gehört, wenn man nicht konkret fragt "damals war das Thema Haarefärben nur auf schwarz begrenzt und ich war ein echter Exot mit meinen bunten Haaren", sagt sie, lacht verlegen und cool zugleich.
Cindy ist Coloristen mit beneidenswert dickem und schnellwachsendem Haar, das aktuell grau gefärbt ist, und sie inzwischen ihre eigenen Chefin.
"Wenn man in einem Friseurladen angestellt ist, ist das Grundgehalt klein und du verdienst nur gut, wenn du viele Kunden hast", sagt sie. Haarschneide-Kollege Jack, ebenfalls aus Hong Kong, aber eher Kategorie "erzählfreudiger Friseur", fügt hinzu: "Als Senior Hair Stylist bist du schon fast dein eigener Unternehmer, denn du arbeitest wie auf eigene Rechnung, denn du wirst für jeden Schnitt bezahlt, musst aber Abzüge für die Nutzung des Equipments und die Helfern zahlen. Manchmal ist es auch eine Pauschale pro Stunde und Stuhl". Und klar bringt er sein eigenes Schneidewerkzeug immer mit.
Und weil das so ist, haben sich beide Ende letzten Jahres entschieden, einen eigenen Salon aufzumachen. Cindy ist die Businessfrau dahinter und nach wie vor Chef-Coloristen. Jack "hat es nicht so mit Zahlen", aber schneidet sehr gut. Der Laden ist jetzt etwas weiter von uns entfernt, aber in 10min mit dem Auto erreichbar und in einem Isetan Kaufhaus.
Kleingedrucktes zu meinen kleinen Geschichten: Personen, Namen, Handlungen und Zitate sind frei erfunden und nur ein neues Format meiner Bildkommentierungen, Beobachtungen, Gespräche und Recherchen.
Was macht eine Coloristin? www.gehalt.de/beruf/colorist-coloristin#berufsbild
Eine Coloristin ist eine Friseurin, die auf Colorationstechniken spezialisiert ist. Sie ist stets auf dem aktuellen Stand der Haarfärbetrends und beherrscht die entsprechenden Techniken, um diese umzusetzen. Die Kundenwünsche und -zufriedenheit stehen dabei im Fokus der Coloristin. Sie berät hinsichtlich der passenden Farbe, schenkt den individuellen Anforderungen der Kundin Beachtung und weiß, welche Haut- und Augenfarben mit welchen Haarfarben harmonieren.
Nicht selten bringen Kundinnen Bilder von Prominenten mit, nach deren Vorbild sie ihre Haare gefärbt und gestylt bekommen möchten. Coloristinnen sind nicht nur in der Lage, anhand des Fotos aus bereits vorhandenen Haarfarben die passende auszuwählen, sondern sie können auch eine eigene Rezeptur erstellen, um den Farbton bestmöglich zu treffen. Zudem bessern sie ausgeblasste Spitzen oder ausgewachsene Ansätze aus. Coloristinnen beraten außerdem bezüglich der Haarpflege und geben sowohl für die Vor- und Nachbehandlung der Färbung Tipps.
Wer Colorist werden möchte, kann bereits während der Friseurausbildung den Schwerpunkt Coloration wählen. In der Weiterbildung zum staatlich geprüften Coloristen können Friseurgesellen bei privaten Anbietern ihr Wissen rund um das Thema Farbe vertiefen. Innerhalb von fünf Wochen werden spezielle Färbetechniken und umfassendes Wissen rund um die Themen Haar und Farbe vermittelt. Schließlich wird eine Prüfung bei der Handwerkskammer (HWK) absolviert, die staatlich zugelassen und einheitlich geregelt ist.
Um das eigene Profil weiter zu stärken, haben Coloristen darüber hinaus viele Möglichkeiten. Sie spezialisieren sich beispielsweise zusätzlich auf Haarverlängerungen oder absolvieren eine Zusatzausbildung zum Visagisten. Dies sichert gute Karrierechancen in Friseur- und Stylisten-Salons.
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| Foto: kritischer Panther |
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17.06.2020
Puerto de las Nieves
Puerto de las Nieves ist ein zu Agaete gehörender Fischerort im Nordwesten der Insel. Der Name Nieve bedeutet auf deutsch "Schnee", also "Schneehafen". Über den Ursprung des Namens kann heute nur noch spekuliert werden. Es wird angenommen, dass der Schnee auf dem Gipfel des von hier aus zu sehenden Teide von Teneriffa Pate stand. Oder sind es doch die vielen weissen Häuser?
Der Hafen hat einen Strand, allerdings einen Steinstrand. Und das Bild erinnert mich daran zu erwähnen, dass die AIDAnova natürlich auch einen Friseur an Bord hatte.
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| Foto: Hafenstrand |
Vom Hafen aus bietet die private Reederei Fred Olsen Express eine regelmäßige Fährverbindung nach Teneriffa an.
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| Foto: Fred.Olsen Express |
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| Foto: Puerto des las Nieves - im Nordwesten |
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27.08.2019
Sandy & Patrick
Eine der vielen besonderen Herausforderungen in einem fremden Land ist es, jawohl, einen neuen Friseur zu finden. Insbesondere in Asien, weil er oder sie mit europäischem Haar vertraut sein muss, was viel dünner, heller, weicher ist und definitiv Farbe, Strähnen, Tönungen anders aufnimmt. Sprache ist ein weiteres Thema, denn sich mit dem Friseur nicht richtig unterhalten zu können, um zu sagen, was man will, ist immer gefährlich.
Juhu, in Shanghai war das kein Problem, zwar teuer, aber genau in der gegenüberliegenden Mall, arbeiten Sandy und Patrick, beide aus Hong Kong und damit Englisch versiert. Sandy ist für Farbe und Patrick für's Schneiden zuständig. Zwischendurch wuseln andere Helferlein, die zuschauen/lernen, Plastiktüten über die Ohren ziehen, Umhänge auf- und zuknöpfen, Wasser servieren, Haare waschen oder föhnen.
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| Foto: Friseur |
23.04.2017
Strähnen
Da muss man erst eine middle aged woman werden und mal wieder zum "Dorffriseur" gehen, um zu lernen, dass Strähnen nicht nur mit Alufolie gemacht werden, sondern sich auch einfach locker "rein kämmen" lassen. JTEBS. Und Haare wurden auch gleich ein Stück kürzer per Rasiermesser-Technik (Gegenteil von "clean cut").
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| Foto: Haare kürzen |
05.11.2016
Spekulatius und Captain Sparrow
Meinen ersten Spekulatius gab es in diesem Jahr schon im Oktober bei einem Friseur. Spekulatius Kekse tauchen ab September in den deutschen Supermärkten auf. Über den Ursprung des Namens wird spekuliert, doch nach Meinung vieler verdankt das Weihnachtsgebäck seinen lateinisch klingenden Namen dem heiligen Nikolaus, dessen lat. Beiname speculator war und so viel wie „der Umherschauende, der Behüter“ bedeutet. Ursprünglich schenkte man den Kindern am 6. Dezember, dem Nikolaustag, Spekulatius. Über das niederländische Wort speculaties gelangte das Wort ins Deutsche. Eine andere Herleitung des Namens kommt vom lateinischen Wort speculum „Spiegelbild“ und bezieht darauf, dass auf den Keksen kleine Figuren abgebildet sind http://www.wissen.de/wortherkunft/spekulatius.
Und Friseur Franco sah wirklich aus wie Captain Sparrow - nur die Bartzöpfe fehlten und sein Tuch war schwarz.
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| Foto: Spekulatius |
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09.09.2013
Erleichterung
Meine Recherche zu Friseuren in Hong Kong, die 'westliche Haare' schneiden können, hielt sich in Grenzen. Aber es war jetzt wirklich nötig, denn mein Grau musste wieder Farbe bekommen. Wie habe ich Hair Craft aber letztendlich gefunden? JTEBS: Folge einer panischen Amerikanerin, die mit total verfärbten Haaren in einen Friseurladen stürmt und fragt, ob man ihr hier helfen könne, denn sie war gerade bei einem Billigfriseur, der ihre Haare total verhunzt hätte. John und Anthony blieben cool und sagten, das wäre keine Problem, sie kennen sich aus. Also, nix wie auch da bleiben, egal was es kostet (denn wer will schließlich gleich zweimal hintereinander zum Friseur!!). Das Ergebnis lässt sich sehen und so bin ich ganz erleichtert und froh. Genauso übrigens wie die Amerikanerin, die statt mit rot-lila Haarpracht mit rot-brauner den Friseursalon wieder verließ.
Und als ich im nach hinein auf der Webseite lese, dass John und Anthony auch finden, dass 'simple and natural is the best style', kann ich nur sagen: Recherche ist eben doch nicht alles, follow your instincts - oder haartechnisch unglücklichen Amerikanerinnen ;) www.haircraft-salon.com
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| Foto: Hair Craft Friseursalon in Elgin St. |
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