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04.09.2016

Kopi(Coffee)stand

Schwimmbad-Geschichte:
Zu jeden Schwimmbad gehören kleine Essenzelte und mindestens ein Stand, an dem es auch Kaffee gibt. In einem 2013-Report war Korea noch auf Platz 26 im international Kaffee Konsum Vergleich (mit 2.6kg pro Einwohner, halb soviel wie in Deutschland auf Platz 8 mit 5.2kg) - ich bin mir sicher, dass sich Korea inzwischen viele Plätze nach vorne geschoben hat, denn kein Gässchen oder eben Schwimmbad ohne Cafe www.caffeineinformer.com/caffeine-what-the-world-drinks.
Foto: Sexy & Coffee

03.09.2016

Eincremepuschel

Schwimmbad-Geschichte:
In der Regel gibt es hier nichts, was es nicht gibt, wenn es um Sport- und Freizeitausstattung geht. Die automatische Rücken-Eincreme-Teleskop-Helferhand muss aber wohl aber erst noch erfunden werden und so behalf sich dieser Schwimmbadbesucher mit einem...tja...was ist das?
Foto: Eincremepuschel

01.09.2016

Durchschnittsfamilie

Schwimmbad-Geschichte:
Die durchschnittliche Schwimmbadfamilie hat zwei Kinder, kommt mit mindestens 2 aufgeblasenen Spielgeräten und jeder Menge Sitzmöglichkeiten (Zelt, Decke, Stühle) ins Bad und ist oft bereits komplett im Schwimmoutfit inkl. wassertaugliche Mütze unterwegs.
Foto: Durchschnitts-Schwimmbad-Familie
Weil man damit häufig tragetechnisch überfordert ist, werden auch Handkarren oder Ähnliches mitgeführt. Erstaunlicherweise gibt es dabei so gut wie nie Geschrei, man ist im Packen, Warten, Auspacken, Aufbauen etc. scheinbar sehr geübt und jeder hat seine Aufgabe.
Foto: Schwimmbadutensilien

25.08.2016

Sonnenanbeter

Schwimmbad-Geschichte:
Es gibt (fast) alles in Seouler Freibädern: von völlig bekleideten Schwimmern (nicht immer mit Funktionskleidung, manchmal werden auch einfach nur normale Shirts übergezogen) bis leicht bekleidete Sonnenanbeter, die sich breitbein- und -armig in die pralle Sonne legen oder stehend versuchen, rundherum möglichst braun zu werden. Bei letzteren kann man neidisch werden, denn sie sind spitzenmäßig durchtrainiert.
Foto: durchtrainiert

24.08.2016

nicht ohne Hut

Schwimmbad-Geschichte: 
Dass Badekappenpflicht in den Seouler Schwimmbädern herrscht, hatte ich schon geschrieben. In der heissen Zeit dazugekommen sind die Hüte über den Kappen: Stroh-, Schlapphüte und Baseball Cappies, mit denen man ohne Problem auch gern untertaucht. Was aber nicht erlaubt ist, sie STATT Badekappe aufzusetzen, auch wenn man offensichtlich gar nicht untertauchen will. Nein, da wird man schon mal von den Aufsehern angepfiffen und muss den Hut abnehmen, um zu zeigen, dass sich darunter auch wirklich eine Badekappe verbirgt.
Foto: Schlapphut Schwimmen

23.08.2016

Freibadsaison

Gestern endete die Freibadsaison - und ich werde sie sehr vermissen (denn gestern war sogar der bisher heißeste Tag mit 38°C). Es gab so herrlich viel zu beobachten. Fazit: die Koreaner sind wirklich die "Europäer" unter den Asiaten, denn sie haben offensichtlich Spass und keine Scheu im Wasser - auch wenn nicht jeder schwimmen kann (weshalb wohl alle Becken in Stehhöhe sind). Da wird gespritzt, geplanscht, untergetaucht, Kinder "geworfen" oder mit Wasser überträufelt, Saltos per Räuberleiter geübt, mit Wasserpistolen fremde Leute heimlich angespritzt, Schwimmen geübt und ganz viel gelacht.
Foto: Schwimmbad Spass
Fun to watch, weshalb es in den nächsten Tagen sicherlich noch die ein oder andere Schwimmbad-Geschichte geben wird.