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| POD: dog graffiti @ Bondi promenade |
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21.02.2015
cool dogs
Die Anzahl der Hunde bzw. Hundebesitzer in Sydney scheint deutlich gestiegen zu sein. Das mag 'gefühlt' sein, aber in dem Stadtteil, in dem wir dieses Mal gewohnt haben (Darlinghurst/Surry Hills), waren wirklich viele Hunde unterwegs. Zum Glück sind sie besser trainiert als in Deutschland und gehorchen.
29.08.2013
back to school
Spätestens nächste Woche sind hier überall die Schulferien vorbei. Und wahrscheinlich sind viele Kinder froh, denn dann tritt wieder geregelter Alltag ein. In meinem Team hat man kaum gemerkt, dass überhaupt Schulferien waren, denn keine fuhr mit seinen Kids in den Urlaub (oder wenn nur über ein verlängertes Wochenende). Was machen die Kinder dann wohl in den Ferien? Sie gehen zu summer school classes. Der Sohn von quirly Alice hat in diesen Ferien 12 verschiedene Kurse belegt: Schwimmen, Fußball, Klavier, Theater, Singen, Malen, Kochen auf Englisch etc. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass er gerade 3 Jahre geworden ist.
Offiziell startet auch in Hong Kong die Schule erst mit 6 Jahren, dann können die meisten Kinder aber längst Lesen und Schreiben, denn schließlich wird alles getan, damit sie später die Aufnahmeprüfung an renommierten Schulen bestehen. Ach, was schreib ich, sie können natürlich auch perfekt mit dem Computer umgehen, beherrschen 1-2 Sportarten, reiten, malen wie kleine Picassos, spielen mindestens ein Instrument, singen und tanzen.
Letzteres haben wir am Wochenende auch in der Hong Kong Academy for Performing Arts bewundern können: perfekte Posen, perfekte Kostüme - fast schon ein bisschen unheimlich.
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| Foto aus: The List Magazine 08/2013 |
Letzteres haben wir am Wochenende auch in der Hong Kong Academy for Performing Arts bewundern können: perfekte Posen, perfekte Kostüme - fast schon ein bisschen unheimlich.
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| Foto: Nachwuchsaufführung in der Academy of Performing Arts |
19.05.2013
Die Qual der (Namens)Wahl
Die Hitliste der Vornamen ändert sich nur sehr langsam, was erstaunlich ist, denn man würde doch vermuten, dass alle Eltern auf der Suche nach Vornamen sind, die später in Kindergarten oder Schule eine eindeutige 'Ortung' möglich machen. Aktuell sind in Deutschland die Namen Ben und Mia sehr beliebt.
Ende des 19. Jahrhunderts waren es Karl und Anna. Anfang des 20. dann Hans und Gertrud. Das 21. Jahrhundert bevorzugt bisher Lukas und Leon oder Anna und Mia. Wer mal schauen will, was in seinem Geburtsjahr so los war, kann hier nachschauen: www.beliebte-vornamen.de/jahrgang.
Und dass der richtige Vorname Lebensweg bestimmend sein kann, haben Wissenschaftler aus Oldenburg herausgefunden, die 2000 Grundschullehrer befragten: als eher freundlich, leistungsstark und verhaltensunauffällig stellen sich Kinder mit Vornamen wie Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob im Bewusstsein von LehrerInnen dar, während Namen wie Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin oder Maurice oft mit Leistungsschwäche und Verhaltensauffälligkeit assoziiert werden. www.idw-online.de/ungleiche_bildungschancen.
Und, liebe LL, seid ihr schon weiter mit der schwierigen Namensuche?
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| Foto: Beliebte Vornamen in Deutschland , Quelle: www.beliebte-vornamen.de/alle-spitzenreiter |
Ende des 19. Jahrhunderts waren es Karl und Anna. Anfang des 20. dann Hans und Gertrud. Das 21. Jahrhundert bevorzugt bisher Lukas und Leon oder Anna und Mia. Wer mal schauen will, was in seinem Geburtsjahr so los war, kann hier nachschauen: www.beliebte-vornamen.de/jahrgang.
Und dass der richtige Vorname Lebensweg bestimmend sein kann, haben Wissenschaftler aus Oldenburg herausgefunden, die 2000 Grundschullehrer befragten: als eher freundlich, leistungsstark und verhaltensunauffällig stellen sich Kinder mit Vornamen wie Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob im Bewusstsein von LehrerInnen dar, während Namen wie Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin oder Maurice oft mit Leistungsschwäche und Verhaltensauffälligkeit assoziiert werden. www.idw-online.de/ungleiche_bildungschancen.
Und, liebe LL, seid ihr schon weiter mit der schwierigen Namensuche?
07.04.2013
Blue brain - pink brain
Aus Sydney kam ein JTEBS-Rechercheauftrag, für den es sogar als Antwort eine recht aktuelle Buchempfehlung (2010) gibt: 'Wie verschieden sind sie?: Die Gehirnentwicklung bei Mädchen und Jungen' von der Chicagoer Neurobiologin Lise Eliot (und ich kann nicht verstehen, wie man den Originaltitel 'Pink Brain, Blue Brain' so langweilig übersetzen kann.) Trotz wissenschaftlichem Anspruch gibt es in dem Buch viele nette, auflockernde Anekdoten. Wer keine Zeit zum Lesen und trotzdem Interesse am Einstieg in das Thema hat, schaue sich einfach seine verschiedenen eigenen Kinder an oder diese nette Alltagsgeschichte von frau-mutter: http://frau-mutter.com/jungen-kommen-vom-planeten-star-wars
Lise Eliot hat eine klare Antwort darauf, ob es ein typisch rosa oder blaues Hirn gibt: Nein, und ermuntert dazu, mit Söhnen ganz besonders viel zu reden, statt sie zunehmend mit immer mehr und technischen Geräten allein zu lassen und bei Töchtern auch auf Risikobereitschaft und offene Konkurrenz zu achten. Die Überbetonung von Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen sei nicht nur wissenschaftlich falsch, sondern auch erzieherisch fatal, in dem sie genau das herstellt, was sie behauptet: Wer meint, dass Jungen kampfbetont und technikbegabter wären, wird dies fördern; wer Mädchen als sprachtalentiert und beziehungsorientierter hält, wird sie hierin weiter bestärken.
www.zeit.de/wissen/2010-06/hirnentwicklung-kleinkinder-geschlechter
www.dradio.de/sendungen/kritik
Und was hat es nun mit der Star Wars Faszination so auf sich? Für Pädagogen ist es längst nichts mehr Neues, denn die Gestalten eignen sich hervorragend dazu, Gut und Böse im Spiel auszutarieren. Da geht es um Rollenzuweisungen, um psychologische und physiologische Kampfkunst wenn Jedi Meister wie Obi-Wan-Kenobi oder Yoda Ratschläge erteilen oder eben einfach darum, ein angstloser Held zu sein, der Gutes für die Menschheit tut.
Dass die Star Wars Fans immer jünger werden, liegt wohl an der gigantischen Vermarktungsmaschinerie: von Lego bis zum McDonalds Happy Meal (zur Comicserie von Star Wars - The Clone Wars, seit 2008). An Star Wars kommt man zumindestens in Deutschland aktuell nicht vorbei. www.flimmo.de/sternenkrieg im kinderzimmer
Ähnliches gilt auch für die Dinosaurier Faszination: Das Merchandising Angebot ist riesig. Es gibt gute und böse. Ausgerüstet mit Zähnen, Stacheln, Hörnern etc. kann man prima mit ihnen angeben, sich vergleichen und kämpfen...und weil sie ausgestorben sind, geht auch für Eltern das Thema Tod/Töten leichter über die Lippen. http://eltern/freizeit/warum-kinder-dinosaurier-lieben.
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| Foto: The pink and blue projects from South Korean visual artist JoengMee Yoon, www.jeongmeeyoon.com/pinkblue |
Lise Eliot hat eine klare Antwort darauf, ob es ein typisch rosa oder blaues Hirn gibt: Nein, und ermuntert dazu, mit Söhnen ganz besonders viel zu reden, statt sie zunehmend mit immer mehr und technischen Geräten allein zu lassen und bei Töchtern auch auf Risikobereitschaft und offene Konkurrenz zu achten. Die Überbetonung von Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen sei nicht nur wissenschaftlich falsch, sondern auch erzieherisch fatal, in dem sie genau das herstellt, was sie behauptet: Wer meint, dass Jungen kampfbetont und technikbegabter wären, wird dies fördern; wer Mädchen als sprachtalentiert und beziehungsorientierter hält, wird sie hierin weiter bestärken.
www.zeit.de/wissen/2010-06/hirnentwicklung-kleinkinder-geschlechter
www.dradio.de/sendungen/kritik
Und was hat es nun mit der Star Wars Faszination so auf sich? Für Pädagogen ist es längst nichts mehr Neues, denn die Gestalten eignen sich hervorragend dazu, Gut und Böse im Spiel auszutarieren. Da geht es um Rollenzuweisungen, um psychologische und physiologische Kampfkunst wenn Jedi Meister wie Obi-Wan-Kenobi oder Yoda Ratschläge erteilen oder eben einfach darum, ein angstloser Held zu sein, der Gutes für die Menschheit tut.
Dass die Star Wars Fans immer jünger werden, liegt wohl an der gigantischen Vermarktungsmaschinerie: von Lego bis zum McDonalds Happy Meal (zur Comicserie von Star Wars - The Clone Wars, seit 2008). An Star Wars kommt man zumindestens in Deutschland aktuell nicht vorbei. www.flimmo.de/sternenkrieg im kinderzimmer
Ähnliches gilt auch für die Dinosaurier Faszination: Das Merchandising Angebot ist riesig. Es gibt gute und böse. Ausgerüstet mit Zähnen, Stacheln, Hörnern etc. kann man prima mit ihnen angeben, sich vergleichen und kämpfen...und weil sie ausgestorben sind, geht auch für Eltern das Thema Tod/Töten leichter über die Lippen. http://eltern/freizeit/warum-kinder-dinosaurier-lieben.
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