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22.10.2021

Plau am See

In Plau am See haben wir nur einen kurzen morgendlichen Stopp am See (bei 7 Grad) und eine Durchfahrt durch die Altstadt gemacht. Aber wir kommen wieder, denn: dichte Wälder, grüne Wiesen, viel Wasser - Plau liegt eingebettet am gleichnamigen See in Mecklenburg mit hübscher Altstadt und vielen Fachwerk- und Ziegelhäusern. Dazu zählt das schöne Backstein-Rathaus und die Stadtkirche St. Marien, deren Ursprung im 13. Jahrhundert liegt. Der Aufstieg in ihre (über 120 Treppenstufen erreichbare) Glockenstube soll sich lohnen wegen des schönen Ausblicks www.ndr.de/reise/Plau-am-See-Reizvolles-Staedtchen-am-Wasser
Der Plauer See ist mit fast 39 km² der drittgrößte See in Mecklenburg-Vorpommern (und siebtgrößte in Deutschland)

20.10.2021

Teterow

Teterow liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird als Stadt des Bergrings und Perle der Mecklenburgischen Schweiz bezeichnet und ist bekannt für das alljährliche Motorsport- Grasbahnrennen. Es gibt aber auch das Hechtfest zu Pfingsten, dessen Höhepunkt die Aufführung der Schildbürgerstreiche durch Teterower Laienkünstler ist www.teterow.de/stadt. Bis in das 19. Jahrhundert hinein war das kleine Städtchen eine AckerbürgerInnen und HandwerkerInnenstadt. Heute ist es eine sehenswerte Kleinstadt. Auf der Insel im Teterower See stehen noch die Reste einer slawischen Fliehburg. Die Teterower Heidberge, die bis zu 100m sind, eröffnen einen Blick auf das Panorama der Mecklenburgischen Schweiz (Quelle: "Hinaus ans Wasser", ADAC 2020)

Was ist eine Bergringstadt?
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es bereits eine Reihe von Städten und Gemeinden, die aufgrund ihres Status, ihrer Eigenart oder ihrer Funktion in aktueller oder historischer Hinsicht ein eigenständiges Namenselement genehmigt bekommen haben. Teterow liegt auf einem Berg und hat vier Ringstraßen. Seit September 2017 trägt sie den Titel "Bergringstadt" wirklich auch im Namen und auf den Ortsschildern. Es gibt von diesen Stadtnamensergänzungen in MVP eine ganze Reihe. So darf sich Gnoien “Warbelstadt” nennen (2017), Rostock hat den Namenszusatz “Universitätsstadt” (2016), Ueckermünde ist “Seebad” (2013), Neustrelitz “Residenzstadt”, Neukalen ”Peenestadt” (2012), die Stadt Malchow “Inselstadt” (2011), Ribnitz-Damgarten ist seit 2009 “Bernsteinstadt”, die Gemeinde Ankershagen hat den Zusatz “Schliemanngemeinde” (2009) und Woldegk ist seit 2008 “Windmühlenstadt”, die Gemeinde Heringsdorf seit 2007 “Ostseebad” und Güstrow seit 2006 “Barlachstadt”. Nun ja, wenn's touristisch hilft.


 

05.07.2020

Casa de Colón

Das Kolumbus Haus steht in der Altstadt La Vegueta von Las Palmas und beherbergt heute ein Museum. 1478 gründete Juan Rejón, der Eroberer der Insel Gran Canaria, die heutige Stadt Las Palmas. Das Casa de Colón war das Haus des Gouverneurs. Die Gebäude der damaligen Regierung konzentrierten sich um das Gebiet der heutigen Kathedrale in der Altstadt.
1492 besuchte Kolumbus auf seiner Reise nach Amerika das Haus, als er auf der Insel landete, um eines seiner Schiffe zu reparieren. Das Gebäude bekam erst in den 1950er Jahren seine heutige Form. Dabei wurden Teile des alten Gouverneurspalastes wie das reich geschmückte Portal in das Bauwerk integriert https://wiki/Casa_de_Colón
Foto: Casa de Colón

15.03.2020

Gesichtslose Großstädte

Auf der letzten Dienstreise im Januar habe ich mich mit einem Kollegen aus dem Händlernetzwerk-Team darüber unterhalten, dass Städte in China alle sehr ähnlich sind: je nach Größe gibt es die gleichen Shopping Malls, Bahnhöfe, Strassen, Wohnanlagen etc. Selbst wenn eine Stadt eine Wasser-Altstadt hat, sieht auch diese irgendwie gleich aus... ob das wohl daran liegt, dass Bewährtes kopiert wird? Oder ist/war es bei uns vielleicht auch so?
Foto: Wasser-Altstadt irgendwo in China

09.11.2018

Yu Garden

Ein Klassiker unter den China Sehenswürdigkeiten ist der über 400 Jahre alte Yu Yuan, ein Garten im Norden der Altstadt von Shanghai. Er zählt zu den berühmtesten Beispielen chinesischer Gartenkunst und ist eine kleine Oase innerhalb der Riesenmetropole, wenn man früh morgens dort ist und den Besuchermassen entgehen kann.
Foto: Yu Garden
Wir hatten einen Morgen mit Nieselregen erwischt und haben daher den Garten (wahrscheinlich) so leer wie selten erlebt.
Foto: Garten Impression
Er wurde in der Ming- Dynastie im Jahr 1559 von dem kaiserlichen Beamten Yunduan als Privatgarten für seine Eltern erbaut. Zahlreiche Kriege und Aufstände verwüsteten ihn immer wieder (erster Opiumkrieg 1839-1842, Taiping-Aufstand 1850 und 1864, 2. Japanisch-Chinesischen Krieg 1937-1945). Ende der 50iger wurde der Garten von Grund auf renoviert und danach der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.
Foto: Vorsicht Stufe & Steine, links: Jadestein mit 72 Löchern

Der Garten ist von einer großen Mauer umgeben. Der Eintritt kostet 40 Yuan (ca. 5 Euro). Die Gartenanlage umfasst insgesamt eine Fläche von zwei Hektar mit 28 Gebäuden, Türmchen, künstlichen Felsen, Teichen, Brücken, Pavillons, und vielen inneren Mauern und Hügeln, so dass "Verlaufgefahr" besteht https://blog.chinatours.de/yu-yuan-garten-in-shanghai/.
Foto: Die Altstadt und das Teehaus vor dem Garten
Vor dem Haupteingang steht das berühmte Huxing Ting-Teehaus mit einem schönen Blick auf den Yu Yuan Garten. Es ist das älteste Teehaus der Stadt und liegt mitten in einem Teich. Man erreicht es nur über eine Zickzackbrücke, welche böse Geister abhalten soll; denn die Chinesen glauben, dass Geister nur geradeaus gehen. Hier hat übrigens schon die englische Queen Elizabeth Tee getrunken! Das Viertel rund um den Yu Yuan Garten ist die heutige Altstadt. Dieser Teil der Stadt wird auch als eine Stadt in der Stadt bezeichnet und führt ein regelrechtes Eigenleben mit zahlreichen Souvenirshops, vielen kleinen Restaurants und Märkte. Achtung: es kann sehr voll werden.
Foto: volle Altstadt