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22.03.2017

dreckige Luft

Aktuell ist die Sehnsucht nach Jeju und klarer Luft besonders gross, denn der Lottetower ist mal wieder verschwunden, weil die Luft spürbar dreckig ist. Gestern übersteigen die Feinstaub-Werte sogar die in China. Und weil es schon mal einen Blogeintrag zu diesem Thema gab, wird jetzt nur auf ihn verwiesen http://jtebs.blogspot.kr/2017/01/taglich.
Foto: air quality - Stufe rot

06.01.2017

täglich

Dass wir in Jeju extra dem Sonnenaufgang zum Neujahr entgegen gefahren sind zeigt, dass man sich daran nicht satt sehen kann. Denn theoretisch können wir ihn jeden Morgen direkt vom Sofa aus beobachten.
Foto: Wohnzimmerblick im Winter
Theoretisch deshalb, weil nicht immer so schön blauer Himmel ist. Anders als im letzten Jahr - oder kommt uns das nur so vor - haben wir diesen Winter auch viel öfter schlechte Luft aus China, so dass man zeitweise nicht mal mehr den Lotte-World-Tower erkennen kann.
Foto: Luftqualität "ungesund"
Was wird denn alles dort so gemessen, fragt sich JTEBS. /www.umweltbundesamt.de/themen/luft/messenbeobachtenueberwachen

Gase 
Schwefeldioxid (SO2)
Ozon (O3)
Stickstoffoxide (NO, NO2, NOx)
Kohlendioxid (CO2)
Methan (CH4)
Kohlenmonoxid (CO)
Flüchtige Kohlenwasserstoffe (VOC)
Ammoniak (NH3)
Salpetersäure (HNO3)

Feinstaub
Masse: PM10, PM2.5
Partikelgrößenspektrum von Ultrafeinstaub
Zusammensetzung:
- Schwermetalle: As, Cd, Cu, Fe, Mn, Ni, Pb
- Ionen: SO42-, NO3-, NH4+, Na+, K+, Mg2+, Ca2+
- Elementarer und organischer Kohlenstoff (EC/OC)
- Ruß

Niederschlag
Niederschlagsmenge, pH-Wert, Leitfähigkeit
Inhaltsstoffe:
- Ionen: SO42-, NO3-, Cl-, K+, Na+, NH4+, Mg2+, Ca2+
- Schwermetalle: As, Cd, Cu, Fe, Mn, Ni, Pb, Zn, V, Co, Hg

Meterologische Daten
Temperatur, Luftdruck, relative Luftfeuchte
Windrichtung und -geschwindigkeit, Global-strahlung, Sonnenscheindauer, Strahlungsbilanz, Rückstrahlung, Niederschlagsmenge

Was macht nun die Luft in dieser Woche so besonders ungesund? Der Feinstaub-Wert PM2.5...hmmm. Das Umweltbundesamt muss wohl weiter bemüht werden www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub: Feinstaub besteht aus einem komplexen Gemisch fester und flüssiger Partikel und wird abhängig von deren Größe in unterschiedliche Fraktionen eingeteilt. Unterschieden werden PM10 (PM, particulate matter) mit einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometer (µm), PM2,5 und ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 µm.

Gesundheitsrisiken:
PM10 kann beim Menschen in die Nasenhöhle, PM2,5 bis in die Bronchien und Lungenbläschen und ultrafeine Partikel bis in das Lungengewebe und sogar in den Blutkreislauf eindringen. Je nach Größe und Eindringtiefe der Teilchen sind die gesundheitlichen Wirkungen von Feinstaub verschieden. Sie reichen von Schleimhautreizungen und lokalen Entzündungen in der Luftröhre und den Bronchien oder den Lungenalveolen bis zu verstärkter Plaquebildung in den Blutgefäßen, einer erhöhten Thromboseneigung oder Veränderungen der Regulierungsfunktion des vegetativen Nervensystems (Herzfrequenzvariabilität).

Grenzwerte:
Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten seit dem 1. Januar 2005 europaweit Grenzwerte für die Feinstaubfraktion PM10. Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m3 und darf nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert beträgt 40 µg/m3. Für die noch kleineren Partikel PM2,5 gilt seit 2015 europaweit ein verbindlicher Zielwert von 25 µg/m3 im Jahresmittel.

09.08.2016

Grand Hyatt Ausblick

In letzter Zeit hatten wir häufiger Meetings im Grand Hyatt Hotel - was daran liegen könnte, dass unser Volkswagen Korea Chef (= Thomas) dort seit 3 Jahren lebt. Warum nicht, wenn man allein hier ist und die Annehmlichkeiten einer Hotelbetreuung schätzt. Der Blick ist jedenfalls toll. Das  5-Sterne Hotel liegt auf dem Namsan Berg und damit mitten im Grünen. Weiterer Pluspunkt: der Pool.
Foto: Blick in den Süden und auf den Hanriver (der da gerade sehr schlammig war)
Foto: Pool - ein Stück unten, N Seoul Tower - ein Stück oben

06.08.2016

Ttukseom Pool

Schwimmbad-Geschichte:
Weiter geht die Poolerkundung. Der Ttukseom Park liegt direkt gegenüber von uns auf der anderen Uferseite, eine Metrostation entfernt. Der Grund, warum es mich bisher nicht dort zum Pool gezogen hat, ist einfach: es gibt dort kein adult swimming pool (= eckiges und tieferes Becken), sondern wirklich nur Planschpools. Egal, einmal muss man wenigstens hin und dann am besten am Nachmittag, als es rappeldickevoll war.
Foto: Ttukseom Pool von der Metro aus
Vielleicht hat das Bad mit dem Blick auf die Cheongdam Brücke sogar die schönste Aussicht, denn laut ist es so oder so. Besonderheit dieses Freibades ist ein Strömungskanal.
Foto: Panoramaansicht Ttukseom Pool

Foto: Strömungskanal
Foto: Ttukseom Pool gegenüber von der Xii Anlage

14.07.2016

freies Parken am Sonntag

Schwimmbad-Geschichte:
Parken in Seoul ist generell teuer, an den Hanriver Parks jedoch relativ erschwinglich, aber variiert von Park zu Park. Im Jamsil Park kostet es z. B. 1.000 KRW (ca. 0,80 Euro) für die ersten 30 min, jede weiteren 10min kosten dann 200 KRW, der Tagespreis liegt bei 10.000 KRW. Ein echter JTEBS: lässt man sich seine Freibad-Eintrittskarte am Schwimmbad abstempeln gibt's Ermäßigung beim Parken (wieviel weiss ich noch nicht genau :) Und am Sonntag ist freies Parken für alle! Deshalb wird es dann schon früh sehr voll.
Foto: Schon komplett zum Planschen angezogen - eine typische Passat Familie
Steht man auch nach dem Sonntags-Schwimmen zur Mittagszeit so (siehe nächstes Bild) da, weiss man, dass man einen total unpraktischen JWD Parkplatz gewählt hat und zu allen Hanriver Park Attraktionen eine ganze Ecke laufen muss (passiert nur Anfängern bzw. "nicht-richtige-Ausfahrt-Erwischern" ;)
Foto: JWD Sonntagsparker



13.07.2016

Jamwol Pool

Schwimmbad-Geschichte:
Ich hatte es schon befürchtet - ein Ausflug zu den anderen Hanriver Pools lohnt sich nicht wirklich. Am Wochenende ging es aber trotzdem zu einem anderen mit adult swimming pool (= eckig und tiefer). Tatsächlich ist das Konzept des Jamwol Freibades genau wie das in Jamsil: funktional und einfach. Aber man sieht den N Seoul Tower in der Ferne.
Foto: Schwimmbad mit Blick auf den Namsam Berg und N Tower
Ein paar andere Unterschiede gab es auch noch: keine Aufblasburgen und Spielgeräte zur freien Nutzung im Wasser. Die Life guards waren weniger zahlreich und nicht so streng. Will man eine Liege haben, muss man diese für 10,000 KRW (ca. 8 Euro) mieten (echter Nachteil!!!) Dafür ist das Schwimmbecken etwas tiefer und mehr Leute legen sich zum Bräunen in die pralle Sonne.
Foto: Schwimmerbecken 1,4m tief in der Mitte
Der Pool ist ca. 5km von Zuhause entfernt, aber die Anfahrt ist wesentlich aufwendiger. Zurück muss man sogar 2x den Hanriver überqueren, weil man nicht direkt auf die Schnellstrasse in Richtung Osten zurückfahren kann.
Abb: Jamwol Pool, auch südlich vom Fluss, aber westlich von uns


07.07.2016

donkey products

Ich bin immer wieder überrascht, dass es dem Unternehmen donkey products immer wieder gelingt, neue lustige Quatschgeschenke zu erfinden. Es ist ein Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Herz und Hirn von DONKEY ist Florian Berger – der Spross einer Geschenkartikel-Familie baute zunächst eine Design- und Werbeagentur auf www.donkey.de, um schließlich doch dem Ruf seines Herzen und der Familien-Tradition zu folgen http://donkey-products.com.
Foto: Daaaa

Dies ist eine helping hand, eine Teleskop-Hand, die auf das Jamsil Freibad zeigt. Entfernung ca. 2-3km.

30.06.2016

Jamsil Hanriver Park

Schwimmbad-Geschichte:
Englische Informationen zu Freibädern zu finden ist nicht leicht: Grösse, Öffnungszeiten, Eintrittspreise etc. alles JTEBS Gelegenheiten. Die meisten sind eher Planschlandschaften, ich hatte es schon erwähnt und auch - Glück, Glück, Glück - dass der nächstgelegene Pool ein eckiges Schwimmbecken hat (ca. 25x50m). Insgesamt gibt es 3,5 Becken (das halbe ist ein aufgeblasenes Becken, dessen Zweck sich mir noch nicht erschlossen hat, weil bisher ungenutzt).
Abb: Übersicht Jamsil Pool
Die Pool Anlage ist recht gross aber wirklich super einfach-funktional, ohne Grünflächen, Umkleidekabinen oder ähnliches. 5,000 KRW (ca. 4 Euro) kostet der Eintritt für Erwachsene - für koreanische Verhältnisse nicht so teuer (sicherlich gibt es auch noch andere Preise für Kinder, Familien und vielleicht "Mehrfachgeher") Inzwischen habe ich auch schon herausgefunden, dass die Freibäder wieder am 22. August schliessen - eine kurze Saison also, gerade mal knapp 2 Monate.

29.06.2016

Bädervorbereitung

Schwimmbad-Geschichte:
Die Pools sahen eher verweist aus als wir sie im Herbst/Winter/Frühjahr kritisch beäugt hatten. Kein Vergleich zu unseren deutschen Freibädern, sondern sehr provisorisch und einfach. Dabei ist es auch geblieben, auch wenn eine Woche vorher sichtbare Reinigungsarbeiten starteten, ein paar Fliesen ausgetauscht und die Beckenumrandung ausgebessert wurde. Ein rechteckiges, nicht allzu tiefes Becken (max 1m) macht Hoffnung, dass man dort vielleicht doch ein paar Bahnen Schwimmen gehen kann.
Foto: vor dem Wassereinlass

28.06.2016

Hanriver Pools

Schwimmbad-Geschichte:
Es gibt wieder neue Schwimmbadgeschichten, denn die Hanriver Pools haben endlich geöffnet. Es sind 6 an der Zahl - eher Planschlandschaften, die vergangenen Freitag (24.7.) eröffnet haben. Der auf unserer Flussseite gelegene Jamsil Swimming Pool liegt ungefähr 3km entfernt und ist auch prima mit dem Rad zu erreichen.
Abb: Hanriver Pools (gemalt mit der App Paper53)

26.06.2016

Zelten verboten

Es gibt sicherlich einen Unterschiede zwischen Campen und Zelten, aber diese allgemeine Recherche erspare ich mir, denn sie tut für diesen Blogeintrag nichts zur Sache. BJ (gesprochen "Bee Jay" und die Abkürzung für Byungju, dem Namen eines Mitarbeiters) hat mich schlau gemacht: in den Hanriver Parks ist Zelten verboten. Dies heisst zum einen, man darf nicht übernachten (was wahrscheinlich dem Campen gleichkommt), aber man darf auch kein Zelt aufschlagen.
Foto: KEINE Zelte am Hanriver
Meine Irritation konnte geklärt werden: es muss Sichtfenster/-netze in den Zelten geben, dann sind es KEINE Zelte. JTEBS.

22.05.2016

Gleicher Blick - andere Jahreszeit

Der Frühling kam pünktlich und es wird fast stetig wärmer. Inzwischen sind es schon oft über 30 Grad, ab Juni beginnt es dann häufiger zu regnen bevor der heiss-schwüle Sommer beginnt.

Ich kann mich bisher nicht satt sehen an unserem Ausblick - egal ob es der morgendliche Sonnenaufgang ist oder der Blick hinüber auf die Nordseite des Hanriver. Auf der anderen Seite liegt der Ttukseom Park, der im Frühling ganz intensiv genutzt wird für alle möglichen Freizeitaktivitäten mit Freunden und Familie: Radfahren, Skating, "Basketballern", Picknicken, Zelten (als Wind- und Sonnenschutz - übernachten darf man nicht), Drachenfliegen, Singen, Musizieren, Tanzen, Blumen bewundern etc. Die Plantsch-Poollandschaft wird leider renoviert und wird dieses Jahr wohl nicht mehr öffnen.
Foto: Gleicher Blick, andere Jahreszeit
Can the sky be any bluer? Oder die Schäfchenwolken mehr Schäfchen? Happy birthday, dear roomie!

21.05.2016

Winter

Nachdem gestern kurz die Rede von einem typisch koreanischen Snack im Winter war, sei heute erwähnt, dass wir den koreanischen Winter nicht wirklich in unserem ersten Jahr in Seoul miterlebt haben. In Deutschland war es kälter und nur an 3 oder 4 Tagen war der Hanfluss mit einer dünnen Eisschicht bedeckt. Grundsätzlich soll es aber in Seoul schneien und kann -10 bis -15°C kalt werden.
Foto: Hanriver im Winter
Wir waren relativ viel unterwegs und haben so gut wie keinen Schnee erlebt. Dies war ein last minute Mini-Schneemann, der nicht einmal einen Tag überlebt hat.
Foto: last minute Schneemann

07.05.2016

swan and duck boats

Von weitem machen sie was her: Tretbootschwäne und -enten, 4-5-Sitzer, mit Schattendach. Bei näherer Begutachtung merkt man aber, dass sie ihre besten Jahre schon längst hinter sich haben, so dass ich nicht einmal JTEBS Interesse hatte nachzufragen, was eine Fahrt kosten würde. Lustig anzuschauen sind sie aber allemal.
Foto: Tretboote


06.05.2016

Surfen auf dem Hanriver

Motorboote, Ruderboote, Paddelboote, Wasserski, Wakeboarden, Kitesurfen, Windsurfen... ich bin mir sicher, es bleiben keine Wünsche offen, wenn es um Wassersportangebote auf dem Hanfluss geht. An den letzten 2 Wochenenden hatten wir schon 25 °C, Sonne und nachmittags Wind, so dass viele Windsurfer zu sehen waren. Allerdings nur in einem bestimmten Abschnitt, so dass ich davon ausgehen, dass es nicht überall erlaubt ist. Ich werde berichten, wenn ich JTEBS geworden bin.
Foto: Surfer


09.03.2016

Ausblick

Seitdem wir nun in unserer Wohnung in Seoul sind, gibt es täglich den Blick aus dem Wohnzimmer auf die Cheongdam Brücke (청담대교), die als 18. Brücke über den Han Fluss gebaut wurde. Oben fahren Autos, unten die Metro Line 7. Damit war sie die ersten sogenannte "duplex brigde" in Korea.
Foto: Blick auf die Cheongdamdaegyo im Herbst