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12.04.2021

Yunnan

Yunnan ist eine südwestchinesische Provinz, deren abwechslungsreiche Landschaft schneebedeckte Berge, Reisterrassen, Seen und tiefe Schluchten umfasst. Die moderne Hauptstadt Kunming, auch "Stadt des Frühlings" genannt, beherbergt zahlreiche Museen und Tempel wie den farbenprächtigen Yuantong-Tempel. Im südöstlich gelegenen Steinwald von Shilin liegen 270 Mio. Jahre alte Kalkstein-Karstfelsen.
Kollege Vincent ist zurück von seinem einwöchigen Urlaub in Yunnan, wo sie u.a. in Dali unter die Teepflücker gegangen sind. Solche Urlaub kann man allerdings immer nur in Begleitung (= mit chinesischem Touristen-Führer) machen, was uns davon abhält, diese sicherlich schönen Flecken Chinas zu entdecken.







11.01.2021

Gongga Shan

Der Gongga Shan oder Gongga Berg ist fast 7.600m hoch. Er liegt am östlichen Rand des tibetischen Hochlandes in Sichuan und wurde von seinen Entdeckern wegen seiner einsamen Lage für den höchsten Berg unserer Erde gehalten. In seinem Schatten startet eine der schönsten Trekkingtouren des östlichen Himalaya. Von der chinesischen Metropole Chengdu ging es für Gigi über Kangding – das so genannte ”Tor zu Tibet” – an den Gongga Shan. Während des siebentägigen Zelttrekkings ging es durch die unberührte Natur Ost-Tibets bis in Höhen von ca 4.500m. 





16.05.2020

Stopp 4: Madeira - Funchal

Die vielreisenden Kreuzfahrer unter uns, die die Tour schon gefahren sind, hatten es angekündigt: Madeira ist ein besonders schöner Stopp. Das liegt sicherlich daran, dass es eine viel grünere und bergigere Insel ist als die Kanaren. Das alles war schon vom Hafenbecken aus sichtbar.
Foto: Madeira Hafenblick


Madeira (Portugiesisch für „Holz“) liegt knapp 1000 km südwestlich von Lissabon und hat ca. 250.000 Einwohner auf einer Fläche von 800 km². In der Hauptstadt Funchal wohnen ca. 110.000 Menschen.
Wir hatten uns einen Mini-Bus gemietet für einen selbst organisierten Ausflug und dabei unterschätzt wie schwer es sein wird, einen einfachen, untermotorisierten und gangschaltenden Van im bergigen Madeira zu fahren bzw. zu parken.
Foto: bergig grünes Madeira

Foto: Program

30.06.2017

Wall-E

Ok, ich kann verstehen, warum das obige Bild aus den Bergen von Gangwon Assoziationen zu WALL-E weckte, aber wofür stand der Name eigentlich? Waste Allocation Load Lifter – Earth - Class, zu deutsch etwa: Müll-Sortierer-Lasten-Heber – Baureihe: Erde). In dem Film von 2008 war er der letzte Roboter auf Erden, darauf programmiert, alles aufzuräumen, gut gepresst in Abfallwürfeln.
Foto: wie Wall-E

Neugierig und wissensdurstig, also ganz JTEBS, haben sich aber in den letzten 700 Jahre bei dem Roboter kleine Funktionsstörung herausgebildet, die ihn romantisch haben werden lassen und davon überzeugt, dass es noch mehr auf der Welt geben müsse als diesen monotonen Job...und das Abenteuer beginnt als er Eve trifft.

05.05.2017

Mudeungsan

Der Berg Mudeung ist sozusagen Gwangju's Hausberg (ca. 20min Busfahrt mit Bus Nr 09 oder 1170) Er liegt ca. 1170m über dem Meeresspiegel (was die zweite Busnummer erklärt), seine Spitze besteht aus drei Felsgipfeln (Cheonwongbong, Jiwongbong und Inwonbong, auch die „Jeongsang Drei“ genannt). Mudeungsan hat keine steilen Anstiege, so dass man ihn relativ leicht besteigen kann, ist von schönen Tälern umgeben und reichlich mit Tempeln ausgestattet.
Foto: Mudeungsan Nationalpark




Wegen einer großen Anzahl unterschiedlicher Gesteinsarten auf dem Cheonwongbong-Gipfel, ist der Nationalpark inzwischen ein Geopark. Ich hatte aber doch keine Lust hoch zu den verschiedenen Felsformationen zu laufen stattdessen wurden die Füße "kneipp-mäßig" abgekühlt. Dem heutigen Geburtstagskind hätte die Gegend sehr gefallen. Happy Birthday an die Campern!

28.01.2017

Ferne

Einen Blick aus der Ferne (von der Namhansan Festung) auf Seoul (wo das X ist, wohnen wir), bevor es wieder in die Blogpause geht.
Foto: Namhansanseong Blick

18.01.2017

Sueojangdae

Neben den 'Himmelrichtungs-Toren' und Munru (ein zweistöckiges Gebäude über dem Tor) ist eines der wichtigsten weiteren Kulturgüter der Sueojangdae, einer von vier Posten der Festung und das einzige noch verbliebene Gebäude, was sich auch dem höchsten Gipfel des Berges Iljangsan befindet.
Foto: Sueojangdae
Das Foto ist entstanden, weil ich alleine unterwegs war und mich daher kaum "wehren" konnte vor lauter hilfsbereiter Koreaner, die sich darüber freuten, dass ich die Gegend so geniesse :) Und das alles nur, weil das Schwimmbad Sonntag morgen geschlossen hatte - wie schön!
Karte Namhansanseong


17.01.2017

Festungsmauer

Im Norden, Osten, Süden und Westen der Festung Namhansanseong (남한산성) stehen jeweils ein Tor. Es gibt darüber hinaus diverse kleine Öffnungen in der 12km langen Festungsmauer, die zu zahlreichen Wanderwegen führen und tolle Ausblicke auf Seoul bieten.
Foto: Festung

Foto: Pause vom Wandern

16.01.2017

Namhansanseong Palast

Die Festung Namhansanseong (남한산성, wörtlich „Süd-Han-Berg-Festung“) ist eine Bergfestung etwa 25 km von Seoul und 480m über dem Meer. Die meisten Festungsanlagen und Tempel in der Festung stammen aus dem 17. Jahrhundert, wurde in der Joseon-Zeit errichtet, um in Notfällen als Ersatzhauptstadt dienen zu können.
Foto: Haenggung Eingang
Der Palast Namhansanseong Haenggung wurde daher während Kriegszeiten als Zufluchtsort und vorübergehende Hauptstadt genutzt. Im Gegensatz zu anderen Haenggungs (Paläste, in denen Könige kurzzeitig verweilten) verfügte dieser über genügend Einrichtungen, um das Land von hier aus zu regieren, sowie Schreine und Orte zur Abhaltung der Ahnenrituale http://german.visitkorea.or.kr/ger/namhansanseong

03.01.2017

Morgenstund' hat Gold im Mund

...das fanden auch einige Surfer und sind bei Sonnenaufgang am 1.1. surfen gegangen. Viel mehr als auf dem Bild, waren es dann aber auch nicht. Wir waren erstaunt über die Wassertemperatur: immer noch 16°C (bei ca. 8°C Aussentemperatur, aber wir hatten auch schon Minusgrade). Im Hintergrund sieht man Seongsanpo, was wörtlich übersetzt „Festungs (Seong) Berg (San) Hafen (Po)" bedeutet, ein kleines Dorf am östlichen Ende der Insel. Der Name beschreibt den ungewöhnlichen Vulkankegel, der das Gebiet überragt. Der Kegel ist als Ilchulbong oder Sonnenaufgangsgipfel  (sunrise peak) bekannt. Es ist einer der 360 Nebenvulkane, die auf der Insel verstreut sind. Ein Pfad führt zum westlichen Rand des Kraters, der steil an der Seite des Kegels aufragt. Der Aufstieg auf diesem engen, recht steilen Pfad belohnt den Wanderer mit einer herrlichen Aussicht, die bei Sonnenaufgang am spektakulärsten ist www.eu-asien.de/Korea-Informationen/Insel-Jeju-do/Sehenswuerdigkeiten-Jeju.
Foto: Neujahrs-Surfer
Foto: Morgenstund'... usw.

08.12.2016

Waldspaziergang

"Nach dem Essen sollst du ruhen oder ein paar Schritte tun", das findet man auch bei Healience. Für die empfohlenen 15min Mittagsschlaf war allerdings keine Zeit, dafür ging es 40min in den Wald bzw. Berge.
Foto: hoch den Berg

Vorher natürlich ein bisschen "Achtsamkeitstraining" und Aufwärmübungen.
Foto: gut zuhören
Foto: Hüftkreisen und mehr

09.08.2016

Grand Hyatt Ausblick

In letzter Zeit hatten wir häufiger Meetings im Grand Hyatt Hotel - was daran liegen könnte, dass unser Volkswagen Korea Chef (= Thomas) dort seit 3 Jahren lebt. Warum nicht, wenn man allein hier ist und die Annehmlichkeiten einer Hotelbetreuung schätzt. Der Blick ist jedenfalls toll. Das  5-Sterne Hotel liegt auf dem Namsan Berg und damit mitten im Grünen. Weiterer Pluspunkt: der Pool.
Foto: Blick in den Süden und auf den Hanriver (der da gerade sehr schlammig war)
Foto: Pool - ein Stück unten, N Seoul Tower - ein Stück oben

25.05.2016

Blick vom 남산

Der Namsan (남산, Südberg) befindet sich nördlich vom Fluss - das soll jemand verstehen!) ist ein 265 Meter hoher Berg in der Mitte der Stadt. Der Blick ist bei schönen Wetter spektakulär, auch wenn man inzwischen meist den yellow dust aus China sieht (ursprünglich war es mal yellow sand aus der Wüste - dies übersetzt aber niemand mehr so) Der gesamte Berg bildet den ca. 3 Quadratkilometer großen Namsam-Park, ein beliebtes Ausflugsziel. Wir sind ihn auch tatsächlich einmal erwandert, obwohl Seilbahn und Busse bequem hinauf zur Spitze fahren.
Foto: Blick vom Namsam (Gegenlicht)
Foto: Blick vom Namsam (mit dem Licht)

05.05.2016

In der Natur

Langsam verstehe ich, warum die Koreaner so über die Hitze im Sommer gestöhnt haben als wir im Herbst hierher kamen. Anders als in Hong Kong und Malaysia, wo man eh nicht viel draussen ist, sondern sich in klimatisierten Räumen aufhält, ist es in Korea ganz anders: es gibt richtige Jahreszeiten und die Koreaner sind gerne draussen. Deshalb liebt man den Frühling und Herbst und sucht sich Plätzchen, um in der Natur zu sein.
Foto: Camper im Oakvalley
So leer, wie auf diesem Bild geht es aber nicht oft zu. Und noch schöner wäre es gewesen, wenn ein Campingbus hier gestanden hätte. So aber muss es ein Zelt tun, um einen lieben Geburtstagsgruss nach Deutschland zu schicken. Happy Birthday aus Korea!

04.05.2016

Oakvalley

Kaum zurück in Seoul ging es zum Filmdreh ins Oakvalley. Die Fahrten weiter weg (in diesem Fall zwei Stunden) sind nach wie vor ein kleines Abenteuer, denn es gibt keine zuverlässigen Navigationssysteme auf Englisch, so dass ich mich auf Google Maps verlassen muss, die aber schon länger keinen Erlaubnis bekommen haben, ihre Daten zu aktualisieren. Angekommen bin ich bisher zum Glück immer - nur meistens dauert es ein bisschen länger. Und kleine Panikattacken sind auch immer dabei: oh Mann, ist das nicht die völlig falsche Himmelsrichtung?? Hiiiier??! Habe ich überhaupt die richtige Adresse eingegeben?? Oh Mist, schon wieder eine Zahlstation!?? Welche Spur, welche Spur?!!! Please proceed to the road - was?? Mehr als eine 3 spurige Straße kann ich dir nicht bieten!! Please proceed to the road... Aber zurück zum Oakvalley.
Foto: Blick auf die Kirche in Oakvalley
Das Oakvalley ist ein Golf- und Ski-Resort. Letzteres hätte ich nicht vermutet, denn es ging nicht sehr hoch in die Berge (höchste Erhebung 435m hoch) Aber JTEBS: es gibt 9 Abfahrten und eine grosse Hotelanlage mit über 1,000 Zimmern und einer eigenen Kirche www.korea-snow.com/ski-resorts/gangwondo/oak-valley-snow-park
Die Golf Saison hat bereits gestartet, aber da das Shooting am Montag stattfand, waren nur wenige Gäste da. Am Wochenende ist schon Hochbetrieb, obwohl viele Einrichtungen noch geschlossen waren wie z. B. die Plantschpoolanlage (sorry mehr war es nicht, von einem swimming pool zu sprechen, geht mir nicht über die Lippen bzw. Tastatur, auch wenn es auf der Webseite so ausgelobt wird.)
Foto: Golfplatz im Tal
Das Shooting war sehr professionell und effizient: wir haben neben TV auch für Online gefilmt, fotografiert und interviewt. JTEBS: man dreht mit Kindern genau wie mit Erwachsenen - nichts da von wegen mehr Pausen oder Drehzeitbegrenzungen. Trotzdem waren ein paar Puppen für die Anprobe organisiert und der Jüngste (3) durfte Mittagsschlaf machen.
Foto: Passat (aus USA) Shooting

07.08.2015

Steinhöhlen

Die Batu Caves sind Kalksteinhöhlen 15km nördlich von Kuala Lumpur. Sie sind vermutlich über 400 Millionen Jahre alt und wurden viele Jahrhunderte lang von einheimischen Stämmen als Rückzugsorte genutzt. Ihre Umwandlung in ein Hindu-Heiligtum ist einem tamilischen Händler aus Singapur zu verdanken, der zu den prominentesten Mitgliedern der tamilischen Gemeinde von Kuala Lumpur gehörte. Er sah im Eingang der Batu Caves den göttlichen Speer „Vel“ des Gottes Murugan, einer der wichtigsten Götter der Tamilen, und beschloss, die Höhle in einen Tempel zu verwandeln. Heute steht die mit 42 Metern weltweit größte Statue des Gottes Murugan vor den 272 Stufen, die zum Eingang der Höhlen führen www.malaysia-reisetipps.de/batu-caves.
Foto: Murugun, 2006 fertig gestellt



05.11.2014

poskod

Jalan bedeutet 'Straße'. Bukit bedeutet 'Hügel' oder 'Berg'. Pantai wird als 'Strand' oder 'Küste' übersetzt. Praktisch: auf Straßenschildern steht auch gleich die Postleitzahl (postcode = poskod).
Foto: Jalan Bukit Pantai

13.09.2014

aus der Luft

Einen ganz anderen Blick auf das Stelzendorf Tai O auf der Insel Lantau gab es aus dem Flieger nach Kuala Lumpur: grünes Hong Kong! Wir werden das Wasser drum herum echt vermissen (auch wenn es nicht immer die beste Qualität hat ;)
Foto: Tai O aus der Luft

04.08.2014

Lion Rock

Nein, der Kaffee bei Pacific Coffee ist nicht besonders gut und die Tassen sind zerkratzt und alt, ABER man bekommt ihn schon ab 7:30 Uhr und dann ist es noch herrlich leer auf dem Peak mit freien Fensterplätzen und Blick auf den Hafen und lion rock.
Foto: Kaffee auf dem Peak
So richtig aus der Ferne kann man nicht erkennen, warum der lion rock lion rock heißt, aber sollte man den 495 Meter hohen Hügel besteigen, ähnelt die Felsformation auf der Spitze wohl einem liegenden Löwen, der zum Symbol für die hart arbeitende Bevölkerung geworden ist www.discoverhongkong.com/eng/lion-rock. Neben einer TV Serie über das Leben des normalen Hong Kongers gibt es auch einen Song. Achtung: Schnulzengefahr und zwar über 3 Minuten!! www.youtube.com/below_the_lion_rock.

Sollte ein Lüftchen gehen auf dem Peak, kann man sich auch herrlich nach draußen setzen und sitzt dort mit Radfahrern, Joggern (oder Hundebesitzern). Dann ist der Blick zwar auch auf den Hafen gerichtet, aber Hauptattraktion ist die Peak Tram, wenn sie den grünen Berg herauf kommt.
Foto: Radler auf dem Peak
Foto: Pacific Coffee terrace view

23.07.2014

九龍 Kowloon

Mr. Know-It-All vom HK Magazin trägt fast wöchentlich zum JTEBS werden bei. Letzte Woche erklärte er die Bedeutung von Kowloon, der Teil von Hong Kong der auf der Festlandseite liegt, direkt am Victoria Harbour südlich der New Territories. Kowloon bedeutet 'Neun Drachen' (Transliteration des Chinesischen Wortes gau lung 九龍) und bezieht sich auf die Hügelkette, die bei gutem Wetter deutlich zu erkennen ist.
Foto: Kowloon, Illustration HK Magazin No 1052/11.7.2014
Für alle, die jetzt nur 8 Hügel erkennen: der neunte Drache war der Kaiser Bing. Mehr unter: hk-magazine.com/ask-mr-know-it-all-how-did-kowloon-get-its-name.
Nachtrag: Und jetzt wissen wir auch, warum der Drache im 'Drachenreiter', einem wunderbaren Kinderbuch von Cornelia Funke, 'Lung' heißt.