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07.09.2021

06.09.2021

Alex-Pilz

Ich habe ihn erstmal Alex-Pilz getauft, aber war gespannt, ob die JTEBS Recherche erfolgreich sein wird. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Verwechsungsgefahr bei Pilzen gross, aber es wird sehr wahrscheinlich ein junger Parasolpilz gewesen sein. 
Der Parasolpilz ist einer der imposantesten und größten Blätterpilze in den hiesigen Breitengraden. Er wächst bis zu 50 Zentimeter hoch und erreicht einen Durchmesser von etwa 40 Zentimeter. Da der junge Pilz den Hut noch geschlossen hält, wird er in diesem Zustand auch Paukenschläger genannt. Wird der Pilz älter, öffnet sich der Hut und erinnert dann an einen Schirm. Der Parasolpilz hat viele Namen: von Paukenschläger, zu gemeinem Riesenschirmling, Schulmeisterpilz oder auch Schnitzelpilz (weil ein Hut wie ein Schnitzel paniert zubereitet wird).

Als älterer Pilz sind seine Merkmale die bräunlichen grossen Schuppen und der braune Buckel auf dem Hut. Die Manschette unterhalb des Hutes ist verschiebbar, was ein wichtiges Merkmal des Pilzes ist www.plantopedia.de/parasolpilz-erkennen.

Der Ring muss sich zwingend verschieben lassen. Bleibt er bei Berührung fest am Stiel haften, dann handelt es sich i.d.R. nicht um einen Riesenschirm- oder Parasolpilz. Außerdem duftet der Pilz beim Anfassen nussig. Und sein Stiel besitzt weisse Lamellen.

Der Pilz ist leicht giftig, wenn er roh ist. Er muss also zubereitet werden und dann gehört er unter den Speisepilzen zu den Delikatessen. Je nachdem ob jung oder bereits älter genossen, bietet er verschiedene Geschmacksrichtungen. Nur der große Schirm ist in der Küche zu verwerten, der Stiel hingegen ist faserig, zäh und holzig und daher nicht genießbar.



27.12.2020

MM

Wir wohnen in ‘Eule 1’, ein bisschen überdimensioniert für 2 Personen, aber ein Traum: Kiefernwald, Stille, Luft...






17.07.2020

Ahorn

Welche Baumarten spenden eigentlich in dem Französischen Konzession Viertel den wunderbaren Schaffen der Baumalleen? war kürzlich eine Frage beim Brunch in grosser Runde. Selbst der Kanadier unter uns war sich nicht ganz sicher, aber nach JTEBS Recherche muss es eine Ahornart sein - welche konnte ich aber bisher nicht finden, denn die Flügel-Samen und Nasenzwicker, die man aus Deutschland kennt, gibt es bei der hiesigen Art nicht (oder werden sie einfach nur von den Strassenfeger immer weggefegt?!?) und ein kanadischer Ahorn soll es auch nicht sein. Graue, glatte Rinde und Blätterform stimmen aber.
Quelle: https://richtiggut/baumbestimmung-leicht-gemacht
Der Ahorn https://richtiggut/baumbestimmung-leicht-gemacht: Seine clevere Vermehrungsstrategie macht den Baum bei Kindern beliebt: Die reifen Früchte haben zwei Flügel und eignen sich im Spiel als Nasenzwicker.
Ein Ahornbaum ist leicht zu erkennen. Charakteristisch sind – neben seinen „beflügelten“ Samen, die propellerartig zu Boden segeln – seine handflächengroßen Blätter. Sie sind bis zu 15 Zentimeter lang und haben fünf zugespitzte, gezackte Blätter. Das Ahornblatt schmückt die Flagge Kanadas. Für den Ahornsirup wird der spezielle Zucker-Ahorn genutzt.

Der Ahorn (Acer) ist in Deutschland ein typischer Parkbaum mit grauer, glatter Rinde. Der Spitzahorn ist in den Städten einer der häufigsten Bäume. Daneben sind auch Feldahorn und Bergahorn anzutreffen. Ahornbäume messen bis zu 30 Meter und können je nach Art bis zu 500 Jahre alt werden. Blütezeit: April bis Mai

22.03.2020

erste Woche Heimquarantäne

Die erste Woche Heimquarantäne ist nun um. Es klappt gut, obwohl wir natürlich das Rausgehen vermissen, denn wir haben in unserer Wohnung weder Garten noch Balkon (aber dafür Aussicht vom 23. Stock). Zum Glück war die Luft diese Woche an 3 von 6 Tagen gut mit frischem Wind, bei 8-20 Grad, so dass wir auf Durchzug schalten konnten. Don't give up & Hang in there. Eine Woche noch Durchhalten.
Foto: so lässt es sich aushalten, oda?
Die coole Yogamatte aus Bondi ist viel im Einsatz. Neu für sie: sie wird als "Maschier-Teppich" genutzt: 5.000 Schritte sollte mindestens das Ziel pro Tag sein.
Foto: Wochenend-Laufweg-Tracking :)
Home office ohne Zeitzonen-Differenz ist definitiv besser und nun kann ich endlich auch meinen Computer wieder nutzen - die Zeit des "mobile phone only" ist vorbei. Trotzdem ist die Mitarbeit schwerer geworden, denn inzwischen ist hier der Büroalltag wieder eingekehrt mit vielen live Meetings, zu denen man sich nicht mehr so einfach per Telefon dazu schalten kann.
Aber egal, das sind ja die Vorteile der Arbeit in einem Joint Venture: es gibt eine komplette chinesische Mannschaft/Frauschaft, die eigentlich allein entscheidet und umsetzt. Die westliche Seite versucht zwar, Richtungen mit vorzugeben, fragt nach, bremst, fordert und kann Nein sagen, aber es läuft auch ohne uns.
Foto: was wir vermissen: Waldlufttanken
Foto: viele lustige Sprüche in den sozialen Netzwerken

05.11.2017

Kahnfahrt

Und weil wir im letzten Blogeintrag bei Booten waren, geht es weiter mit den Kähnen im Spreewald. Es war ein lang gehegter Wunsch, der nun endlich realisiert wurde: eine Kahnfahrt durch das Biospährenreservat des Spreewaldes, auf stillen Kanäle (JTEBS, heissen: Fließe) wird man durch die Lagunenlandschaft von einem Fährmann "gestakt" (Motoren sind nicht erlaubt). Es ist wirklich eine einmalige Landschaft mit einem über 1500km langen Netz von natürlichen und künstlichen Wasserwegen, den Feuchtwiesen, kleinen Äckern und Niederungswäldern. Ca. 18.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten sind im Spreewald Zuhause. Die Fahrt dauerte 1.5 Stunden (Achtung: es ist meist keine Rundfahrt, sondern "Umkehrfahrt") und wir hatten absolutes Glück, denn herrlichen Oktober-Sonnenschein.
Foto: eine Kahnfahrt, die ist lustig, eine Kahnfahrt, die ist schön...
Foto: Stille
1991 wurde der Spreewald von der UNESCO als Biospährenreservat-Weltkulturerbe anerkennt www.unesco.de/wissenschaft/biosphaerenreservate/spreewald: Eine für Mitteleuropa einzigartige Landschaft findet sich 100 Kilometer südöstlich von Berlin: der Spreewald. In Folge der letzten Eiszeit vor rund 20.000 Jahren teilte sich hier die Spree in ein weitläufiges feingliedriges Fließgewässernetz auf, es entstand ein großes Binnendelta mit ausgedehnten Feuchtwiesen. Dieses Gebiet bietet nicht nur Störchen, Ottern oder Libellen Raum, seit vielen Jahrhunderten werden das gesamte Gebiet und seine Wasserwege auch vom Menschen genutzt, es bildeten sich weitgehend naturnahe, mosaikartig verteilte, kleine Hofstellen. Es entwickelten sich Traditionen, Lebens- und Arbeitsweisen, die eng mit der naturnahen Auenlandschaft verbunden sind.

Ein wichtiges Ziel des Biosphärenreservats ist der Erhalt der für die Region typischen Nutzungsstrukturen. Der landwirtschaftliche Vollerwerb auf den kleinen Hofstellen ist unter den heutigen agrarpolitischen Bedingungen unrentabel, daher müssten ohne Unterstützung nahezu alle Hofstellen aufgegeben werden. Das Biosphärenreservat arbeitet mit allen Partnern vor Ort daran, gesamtgesellschaftlich tragfähige Finanzierungsstrukturen für die Landwirte mit dem Ziel des Erhalts der Kulturlandschaft aufzubauen, zum Beispiel über ein Stiftungsmodell.

Schwerpunktthemen des Biosphärenreservats sind zudem das Naturschutzgroßprojekt Spreewald für den Wasserrückhalt und für die Renaturierung von Kanälen und Meliorationsgebieten sowie innovative Umweltbildungsprojekte unter Einsatz moderner Medien und neue naturtouristische Angebote.

08.12.2016

Waldspaziergang

"Nach dem Essen sollst du ruhen oder ein paar Schritte tun", das findet man auch bei Healience. Für die empfohlenen 15min Mittagsschlaf war allerdings keine Zeit, dafür ging es 40min in den Wald bzw. Berge.
Foto: hoch den Berg

Vorher natürlich ein bisschen "Achtsamkeitstraining" und Aufwärmübungen.
Foto: gut zuhören
Foto: Hüftkreisen und mehr

21.12.2013

Nasho

'Nasho' oder 'The Royal' wird der südlich von Sydney gelegene 'königliche Nationalpark' liebevoll genannt. Er wurde bereits 1879 gegründet und soll der zweitälteste Nationalpark der Welt sein. Er beeindruckt durch seine Pflanzen- und Tiervielfalt und zu bestimmten Zeiten im Jahr kann man dort auch Wale beobachten.
Wir waren mal wieder überrascht, wie laut ein Wald sein kann und schwer beeindruckt vom klaren Wasser an den Stränden. www.environment.nsw.gov.au/NationalParks
Foto: karibisch blau und klar

Obwohl der Park keine 50km von Sydney entfernt ist (und die Schulferien gestartet haben) war es noch herrlich leer, sowohl am Strand als auch auf dem Weg dorthin. Und man konnte sogar auch ein bisschen 'Urwald-feeling' haben.
Foto: Jibbon Beach, heritage trail, Meer soweit das Auge reicht



JTEBS: Wenn 'Nasho' der zweitälteste Naturpark ist, welches ist dann wohl der älteste? Der Bogdkhan Uul Park in der Mongolai, südlich von Ulanbator, gegründet 1778. http://blog.nature.org/worlds-oldest-national-park

20.12.2013

Three sisters

Wir werden hier echt verwöhnt, mit Wetter und GTI zum Cruisen. Deshalb ging es gleich am zweiten Tag auf Tour in die Blue Mountains, etwa 100km entfernt von Sydney, zu den drei Schwestern, eine viel bewunderte Felsformation mit großer Bedeutung für die Aborigines.
Foto: 3 sisters in the Blue Mountains

JTEBS: Es sollen wirklich drei Schwestern gewesen sein. Die Legende besagt, dass 'Meehni', 'Wimlah' und 'Gunnedoo' vom Stamm Katoomba sich in drei Brüder eines Nachbarstammes verliebten. Eine Hochzeit zwischen den Stämmen sahen die Stammesgesetze aber nicht vor. Und als deshalb ein Kampf auszubrechen drohte, wurden die Schwestern vom witchdoctor in Stein verwandelt, als Schutz sozusagen. Leider wurde der Hexer bei dem darauffolgenden Kampf selbst getötet und konnte seinen Zauber nicht mehr rückgängig machen. Und so stehen sie nun immer noch dort.
Wem diese Geschichte nicht gut gefällt, der kann sich noch eine Alternativlegende durchlesen: www.bluemts.com.au/threesisters
Foto: Parken unter'm 'granny flat', unterwegs auf Australischen Autobahnen

09.11.2013

Großstadt plus Dschungel = Hong Kong

'Von wegen nur Wolkenkratzer', stellte auch ein Reisebericht in 'Der Welt' klar: Die chinesische Millionen-Metropole überrascht, wenn man nicht nur auf praktischem Stopover nach Australien oder Neuseeland das Standardprogramm absolviert: rein in den Hafen - durch Shoppingmalls - rauf auf den Peak.
Foto: Großstadt plus Dschungel

Tausende von Zugvögeln können nicht irren, die in jedem Jahr Zwischenstation in Hong Kong machen. Sie lassen sich nur ein paar Flügelschläge hinter den Wolkenkratzern nieder, dort wo das grüne Hong Kong beginnt.
Der chinesische Ausdruck für Landschaft ist Shan Shui, was so viel wie Berge und Wasser heißt. Und Hong Kong - ich hatte es schon öfter erwähnt - hat trotz Großstadtdschungel viel Shang Shui und Natur zu bieten: mehr als 70 Prozent von Hong Kong sind Grünflächen und fast die Hälfte davon Naturparks – mehr als zwanzig, überwuchert von subtropischen Wäldern mit einer vielfältigen Flora und Fauna. 1900 Pflanzen sind registriert, darunter 120 verschiedene Orchideen. Mehr als 200 Schmetterlingsarten schwirren umher, 93 unterschiedliche Libellen und über 400 verschiedene Vögel www.welt.de/reise/Hongkong-auf-die-gruene-Tour.

Immer wenn es am Wochenende zum Strand geht, staunen wir erneut: erst die Wolkenkratzer-Großstadt, dann eine Fahrt durch's Grüne bis zu eine kleine Bucht mit weißem Sandstrand - und das alles innerhalb von 30min.
Foto: Fahrt ins Grüne zur Beach


16.06.2013

Very green

Viele Gemeinsamkeiten wird man zwischen Deutschland und Hong Kong nicht finden, aber zumindest beim Landeanflug auf die jeweiligen Flughäfen ging es bei beiden sehr grün zu (um nicht zu sagen: 'tschitscheriengriengrien' - ist ein Insider und verstehen nur die 'Bergigen')
Foto: beim Landeanflug auf Frankfurt und Hong Kong

Und damit sei hier mal erwähnt, dass Hong Kong neben der gigantischen Wolkenkratzerkulisse auch viel Grün zu bieten hat. JTEBS-genauer: mehr als 70% von Hong Kong sind Grünflächen und fast die Hälfte davon Naturparks. http://www.welt.de/Hongkong-besteht-aus-Gruenflaechen

Aber ich gebe zu, dass dort, wo wir wohnen werden, nicht viel Grün zu sehen ist - und war dann ganz überrascht auf dem Foto vom Gebäude doch einen Baum erspäht zu haben ;) (Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, gleich am ersten Tag mal vorbei zu schauen, um zu gucken, was sich am Gebäude und Umgebung so getan hat).
Foto: ungefähr im Herz des orangen Sterns liegt die Wohnung, 15. Stock mit Blick auf die Baustelle nebenan