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21.01.2022

karge Insel

Beim Landeanflug auf Fuerteventura zeigt sich eine sehr kahle Insel mit nur ein paar grünen Golf-Oasen, der Rest wirkt fast unbewohnt und unbewohnbar.



29.06.2020

schwarzer Sand

Es gibt mehrere richtig dunkle Sandstrände auf Gran Canaria, aber auch am langen, eigentlich gelben Sandstrand Las Canteras gibt es Stellen, an denen schwarzer, glitzernder Sand angespült wird, besonders am Surfer-Strand, also am Südende des Strandes, wo er nicht mehr von den Barras geschützt ist.
Foto: Schwarzer Sand
Foto: Beim "blauen Pin" ist der dunkle Surferstrand.
Foto: dunkel, hell gemischt

Woher kommt der schwarze Sand? Oder ist es vielleicht doch Teer? Nein. Wie alle Kanarischen Inseln ist auch Gran Canaria vulkanischen Ursprungs und die abkühlende Lava wurde zum schwarzem Vulkangestein, das überall zu sehen ist. Dieses Gestein zerfällt mit den Jahrtausenden (oder sind es Millionen?), erst zu glatten dunklen Kieselsteinen, die immer kleiner zerrieben werden.
Am Ende bleibt feiner, schwarzer Sand, der je nach Strömung des Wassers auf den Stränden angehäuft wird. Der helle Sand entsteht genauso, nur ist das Ausgangsgestein heller.

www.geocaching.com/geocache/gran-canaria-las-piramides-de-puerto-rico: Gran Canaria entstand durch vulkanische Aktivität im Erdzeitalter Miozän vor 9-14 Millionen Jahren. Seine geologische Geschichte ist durch einen kontinuierlichen Wechsel von eruptiven Episoden und Erosion gekennzeichnet. Die Insel hat sich während drei großer Eruptionszyklen gebildet, jeweils gefolgt von Perioden vulkanischer Inaktivität, in denen erosive Prozesse stattgefunden haben. Das Ergebnis ist ein sehr steiles Profil vom Gipfel zur Küste mit einem Netz von Schluchten/Barrancos und eine Vielzahl verschiedener Gesteinsschichten mit unterschiedlicher Struktur, Zusammensetzung und Farbe.
Foto: Gesteinsschichten
Noch besser sieht man die Schichten natürlich auf einem Profibild wie diesem:
Quelle: www.geocaching.com
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09.05.2020

Stopp 2: Lanzarote - Arrecife

Ich glaube wir sind nach Lanzarote mit Wellenkraft "getrieben", denn die Distanz zwischen den Häfen ist klein (keine 100km) und trotzdem haben wir laut Fahrplan 6 Stunden gebraucht.
Arrecife ist seit 1852 die Hauptstadt von Lanzarote - die alte Hauptstadt lag zuvor im Landesinneren (Teguise). Mit ca. 60.000 Einwohnern leben in Arrecife knapp die Hälfte aller Lanzaroteños. 
Der Schiffsanlegeplatz liegt weiter von der Stadt entfernt, so dass sie nicht einfach mal per Fuß zu besuchen war. 
Foto: Arrecife erwacht

Einige von uns haben eine Busfahrt durch die Feuerberge des Nationalparks Timanfaya gebucht. Der Parque Nacional de Timanfaya Lanzarote gehört zu den Top Sehenswürdigkeiten der Insel mit seinen Vulkankegeln, Lavafeldern und -tälern www.lanzarote-virtual.com/parque-nacional-de-timanfaya
Foto: Feuerberge
Andere bleiben an Bord und geniessen die Ruhe eines leeren Giganten. 
Andere müssen arbeiten und streichen das Schiff.
Foto: Anstrich




Foto: Reiseroute

24.03.2017

lava tube

Die Manjanggul Höhle auf Jeju ist ein Lavatunnel und entstand vor etwa 200.000 bis 300.000 Jahren, als geschmolzenes Gestein die Erdoberfläche durchbrach. Viele Lavatunnel sind gerade groß genug, um sie betreten zu können, die Manjanggul Höhle hingegen gehört zu den größten der Welt. Sie erreicht an einigen Stellen eine Höhe von bis zu 30 Metern und misst an der breitesten Stelle 23 Meter. Als Besucher kann man die Höhle nur etwa einen Kilometer weit begehen, das gesamte Tunnelnetz ist jedoch über 13km lang.
Foto: Lava Tunnel
Am Ende des begehbaren Teils steht eine 7,6m hohe Lavasäule, die höchste (bekannte) Lavasäule der Welt. Ein Gang durch die Höhle dauert ungefähr 1 Std.
Foto: Lava Tunnel und Säule 



03.01.2017

Morgenstund' hat Gold im Mund

...das fanden auch einige Surfer und sind bei Sonnenaufgang am 1.1. surfen gegangen. Viel mehr als auf dem Bild, waren es dann aber auch nicht. Wir waren erstaunt über die Wassertemperatur: immer noch 16°C (bei ca. 8°C Aussentemperatur, aber wir hatten auch schon Minusgrade). Im Hintergrund sieht man Seongsanpo, was wörtlich übersetzt „Festungs (Seong) Berg (San) Hafen (Po)" bedeutet, ein kleines Dorf am östlichen Ende der Insel. Der Name beschreibt den ungewöhnlichen Vulkankegel, der das Gebiet überragt. Der Kegel ist als Ilchulbong oder Sonnenaufgangsgipfel  (sunrise peak) bekannt. Es ist einer der 360 Nebenvulkane, die auf der Insel verstreut sind. Ein Pfad führt zum westlichen Rand des Kraters, der steil an der Seite des Kegels aufragt. Der Aufstieg auf diesem engen, recht steilen Pfad belohnt den Wanderer mit einer herrlichen Aussicht, die bei Sonnenaufgang am spektakulärsten ist www.eu-asien.de/Korea-Informationen/Insel-Jeju-do/Sehenswuerdigkeiten-Jeju.
Foto: Neujahrs-Surfer
Foto: Morgenstund'... usw.

25.07.2016

Vulkaninsel

Die Insel Jeju ist eine Vulkaninsel (73km von West nach Ost und 31km von Norden nach Süden). Sie bietet einzigartige Landschaften und ist Heimat einer großen Vielfalt von Tierarten und Vegetationen. Die Küstenlinie besteht aus Felsen und Stränden.
Foto: viel Vulkangestein, auch an den Stränden
Das Zentrum der Insel um den Berg Hallasan herum ist gesprenkelt mit über 365 Oreums (오름 = „kleine vulkanische Berge“). Vulkanische Aktivitäten in der Vergangenheit haben ausserdem viele Lava- und Meereshöhlen auf der gesamten Insel geschaffen. Vor der Küste verstreut, befinden sich acht bewohnte und 53 unbewohnte Inseln im Meer. Ein Wochenende reichte bei weitem nicht aus, um Jeju zu erkunden - wir kommen wieder! http://german.visitkorea.or.kr/ger/jeju.