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18.06.2021

Yoga am Pool

Am letzten Tag der Saison waren nochmal jede Menge mehr Menschen am Pool, die wir bisher nicht gesehen hatten. Ob das alles die SommerschwimmerInnen sind? Oder passive VereinsmitgliederInnen? Oder KOLs? (key opinion leaders = Promis & Mini-Stars) Auf jeden Fall konnte diese Yoga-Frau auch toll schwimmen.



17.04.2018

Fitzroy Swimming Pool

Den Fitzroy Pool gibt es bereits seit über 100 Jahren (1908), auch er ist in die Jahre gekommen, scheint aber peu-a-peu renoviert zu werden, denn die Umkleiden waren deutlich aufgefrischt. Wir waren sonntags da und da gibt es besondere Partystimmung ... zumindest bei der DJ-Frau, die am Poolrand rockte www.timeout.com/melbourne/the-best-outdoor-pools
Foto: kein spitzer Ellenbogen
Foto: Fitzroy Pool
Foto: Pool Boxes zum Umkleiden

15.04.2018

St Kilda Sea Baths

Blogtechnisch waren wir schon einmal im St Kilda https://jtebs.blogspot.kr/2018/03/st-kilda-beach- jetzt geht es nochmal Schwimmbadtechnisch hin, denn direkt an der Uferpromenade befindet sich ein weiteres traditionsreiches Melbourner Schwimmbad, das St Kilda Seebad, beheizt, 25m lang, mit Salzwasser gefüllt, überdacht, aber lichtdurchflutet, so dass es fast den Eindruck eines Freibades machte.
Foto: Blick hinein
St Kilda ist Melbournes Stadtviertel am Meer mit jeder Menge Vergnügungsmoeglichkeiten inklusive einem Luna Park (der bereits 1912 öffnete versus Sydney's Luna Park aus dem Jahr 1935) www.stkildaseabaths.com.au.

23.03.2018

Bahnen Etikette

Bei einem ersten Schwimmbad-Vergleich zwischen Sydney und Melbourne fällt hinsichtlich der "Bahnen-Schwimm-Regeln" auf: die Melbournians sind präziser, da gibt es Angaben wie schnell man auf 50m sein sollte, um sich für die Bahnenkategorien "slow - medium - fast" zu qualifizieren.
Foto: Bahnen Etikette
Ausserdem gibt es Doppelbahnen, die das Überholen eindeutig erleichtern. Aber: privater Unterricht ist untersagt! Na so was!

Pool Nr. 2, der zwar nicht getestet werden konnte, weil gerade ein Schulwettkampf stattfand, aber trotzdem (und gerade deshalb) interessant war, war der im Melbourne Sports and Aquatic Centre, das sowohl einen 50m Aussen- als auch Innenpool und jede Menge weitere Fun- und Trainings-Becken besitzt. Seit 1997.
Foto: Aussenpool des MSAC
Foto: Swim Carnival & Blick in den Innenbereich mit Sprungturmanlage



13.10.2016

Sun Yat Sen Pool

Schwimmbad-Geschichte:
Es gibt gleich mehrere Unterschiede, die uns im direkten öffentlichem Schwimmbadvergleich zwischen Korea und Hong Kong auffallen (und uns HK schwimmtechnisch sehr vermissen lassen)
1. Die Öffnungszeiten sind ein Traum, denn starten gleich früh morgens: 6:30 Uhr bis 22 Uhr (von 12-13 und 17-18 Uhr wird der Pool gereinigt.)
2. Free swimming ist normal - man kann kommen und gehen wann man will, auf jeder Bahn schwimmen und darf beliebig lange im Wasser bleiben (innerhalb der jeweiligen session d.h. ausserhalb der oben genannten Poolpausen) - nichts da von wegen nur 50min Wasseraufenthalt und dann müssen alle das Becken verlassen.
3. Es gibt ein paar gezogene Leinen = Bahnen für "am-Band/-im-Kreisverkehr-Schwimmer".
4. Es herrscht Keine Badekappenpflicht
5. Schwimmen ist günstiger (19 HKD = 2,20 Euro vs. 6.000 KRW = 4,80 Euro)
6. Die Schwimmtechnik ist egal - in Hong Kong kann man auch bei den Kreisverkehr-Schwimmern manchmal kaum identifizieren, welche Schwimmart sie eigentlich versuchen zu schwimmen. Das kommt in Korea nicht vor, egal wie langsam, man versucht technisch gut zu schwimmen.
Foto: Sun Yat Sen Memorial Park Swimming Pool
Wir waren zum ersten Mal im Sun Yat Sen Memorial Park Pool, der in Laufweite von unserem Hotel in Sheung Wan lag. Nicht zu erkennen: in der Mitte waren 3 Leinen für Bahnenschwimmer. Nicht zu verstehen: warum die Bademeister auch im Hallenbad unter Sonnenschirmen sitzen :)

04.09.2016

Kopi(Coffee)stand

Schwimmbad-Geschichte:
Zu jeden Schwimmbad gehören kleine Essenzelte und mindestens ein Stand, an dem es auch Kaffee gibt. In einem 2013-Report war Korea noch auf Platz 26 im international Kaffee Konsum Vergleich (mit 2.6kg pro Einwohner, halb soviel wie in Deutschland auf Platz 8 mit 5.2kg) - ich bin mir sicher, dass sich Korea inzwischen viele Plätze nach vorne geschoben hat, denn kein Gässchen oder eben Schwimmbad ohne Cafe www.caffeineinformer.com/caffeine-what-the-world-drinks.
Foto: Sexy & Coffee

03.09.2016

Eincremepuschel

Schwimmbad-Geschichte:
In der Regel gibt es hier nichts, was es nicht gibt, wenn es um Sport- und Freizeitausstattung geht. Die automatische Rücken-Eincreme-Teleskop-Helferhand muss aber wohl aber erst noch erfunden werden und so behalf sich dieser Schwimmbadbesucher mit einem...tja...was ist das?
Foto: Eincremepuschel

02.09.2016

Trillerpfeife

Schwimmbad-Geschichte:
Wird man im koreanischen Freibad "angetrillert", stört das niemanden wahnsinnig doll, denn
1. es passiert ständig, dass die Trillerpfeife der Aufpasser im Einsatz ist (zu den üblichen Stimmengewirr-Plätscher-Schwimmbadgeräuschen gehört das Trillern einfach dazu) und
2. es gibt das typisch Deutsche "wir wollen die Regeln erst erkunden und kennen, um sie selbständig befolgen zu können" hier nicht. Nein, man erwartet, dass einem von offizieller Stelle gesagt wird, was geht und was nicht, bis dahin probiert man einfach aus. Angetrillert zu werden, scheint daher keinerlei negative Emotion auszulösen, dass man etwas falsch gemacht hat und sich fragt "wieso, wieso, was ist los", sondern einfach als Aufgabe der Life guards verstanden zu werden.

Dies ist wirklich ein interessanter kultureller Unterschied, nicht nur im Schwimmbad: wir Deutschen haben einen eingebauten "Selbstkontrollmechanismus", der uns auch dazu bewegt, anderen unaufgefordert zu sagen, wie die Regeln sind - begründet aus unserer Geschichte der Kleinstaaterei des 18./19. Jahrhunderts (JTEBS beim letzten interkulturellen Training).
Foto: gleich 2 Trillerpfeifen


Nachtrag: Manchmal haben wir doch auch im Deutschen tolle Wörter: 'Trillern' fällt für mich eindeutig in diese Kategorie.

01.09.2016

Durchschnittsfamilie

Schwimmbad-Geschichte:
Die durchschnittliche Schwimmbadfamilie hat zwei Kinder, kommt mit mindestens 2 aufgeblasenen Spielgeräten und jeder Menge Sitzmöglichkeiten (Zelt, Decke, Stühle) ins Bad und ist oft bereits komplett im Schwimmoutfit inkl. wassertaugliche Mütze unterwegs.
Foto: Durchschnitts-Schwimmbad-Familie
Weil man damit häufig tragetechnisch überfordert ist, werden auch Handkarren oder Ähnliches mitgeführt. Erstaunlicherweise gibt es dabei so gut wie nie Geschrei, man ist im Packen, Warten, Auspacken, Aufbauen etc. scheinbar sehr geübt und jeder hat seine Aufgabe.
Foto: Schwimmbadutensilien

25.08.2016

Sonnenanbeter

Schwimmbad-Geschichte:
Es gibt (fast) alles in Seouler Freibädern: von völlig bekleideten Schwimmern (nicht immer mit Funktionskleidung, manchmal werden auch einfach nur normale Shirts übergezogen) bis leicht bekleidete Sonnenanbeter, die sich breitbein- und -armig in die pralle Sonne legen oder stehend versuchen, rundherum möglichst braun zu werden. Bei letzteren kann man neidisch werden, denn sie sind spitzenmäßig durchtrainiert.
Foto: durchtrainiert

24.08.2016

nicht ohne Hut

Schwimmbad-Geschichte: 
Dass Badekappenpflicht in den Seouler Schwimmbädern herrscht, hatte ich schon geschrieben. In der heissen Zeit dazugekommen sind die Hüte über den Kappen: Stroh-, Schlapphüte und Baseball Cappies, mit denen man ohne Problem auch gern untertaucht. Was aber nicht erlaubt ist, sie STATT Badekappe aufzusetzen, auch wenn man offensichtlich gar nicht untertauchen will. Nein, da wird man schon mal von den Aufsehern angepfiffen und muss den Hut abnehmen, um zu zeigen, dass sich darunter auch wirklich eine Badekappe verbirgt.
Foto: Schlapphut Schwimmen

23.08.2016

Freibadsaison

Gestern endete die Freibadsaison - und ich werde sie sehr vermissen (denn gestern war sogar der bisher heißeste Tag mit 38°C). Es gab so herrlich viel zu beobachten. Fazit: die Koreaner sind wirklich die "Europäer" unter den Asiaten, denn sie haben offensichtlich Spass und keine Scheu im Wasser - auch wenn nicht jeder schwimmen kann (weshalb wohl alle Becken in Stehhöhe sind). Da wird gespritzt, geplanscht, untergetaucht, Kinder "geworfen" oder mit Wasser überträufelt, Saltos per Räuberleiter geübt, mit Wasserpistolen fremde Leute heimlich angespritzt, Schwimmen geübt und ganz viel gelacht.
Foto: Schwimmbad Spass
Fun to watch, weshalb es in den nächsten Tagen sicherlich noch die ein oder andere Schwimmbad-Geschichte geben wird.

11.08.2016

Schiffschaukel in Yeouido

Schwimmbad-Geschichte:
Der Pool in Yeouido sollte der grösste der Hanriver Freibäder sein. Ich hatte mir deshalb mehr davon versprochen - und würde glatt die Internetquelle anzweifeln nachdem ich nun dort war. Die längere Anfahrt (inkl. Stau schon am Morgen) lohnt sich nur für Fans einer Wikinger Schiffschaukel, was ich definitiv nicht bin, aber ich habe durchaus den Schatten gewertschätzt, der sich all 20 Sekunden etwas bedrohlich über mich hinüberschob.
Foto: Swing boat
Inzwischen mache ich viele Bekanntschaften im Bad - denn man kommt gar nicht umhin, so dicht an dicht :) Und habe deshalb auch beschlossen, keine weiteren Bäder zu erkunden, denn der Jamwol Pool ist der beste - da dürfen nämlich keine Kinder in den adult pool, selbst wenn sie schwimmen können und damit ist dieser am leersten. JTEBS.
Foto: Yeouido Pool
Foto: Hanriver Park Pools



08.08.2016

Poolpause

Schwimmbad-Geschichte:
Egal wie heiss oder voll, auch im Freibad gilt: 10 oder 15min vor jeder vollen Stunde muss das Wasser verlassen werden und es herrscht Poolpause. In manchen Bädern waten die Bademeister mal durch's Wasser, um Sachen herauszufischen, aber meist wird sie wohl nur dazu genutzt, dass wieder Ruhe einkehrt und gegessen werden kann. Inzwischen habe auch ich mich komplett daran gewöhnt und bin dann meist als erste wieder im Wasser, weil es da noch ein bisschen leerer ist.
Foto: Wasser-Spielpause
Wer aber glaubt, im Wasser wäre es voll, der hat weit gefehlt. Während Kinder im Wasser toben, gibt es viele sitzende Begleiter, die gar nicht ins Wasser gehen, sondern nur zum Picknicken, Gucken, Beisammensein mit dabei sind.
Foto: Familienausflug

07.08.2016

Sammelduschen

Schwimmbad-Geschichte:
Gestern war einer der heissesten Sommertag in Seoul - mein Autothermometer zeigte 39°C an.
Da war es voll in den Schwimmbecken und unter den Duschen. Auch im Freibad gilt: nix von wegen Privatsphäre beim Duschen. Es bleibt simple und basic, auch wenn kürzlich in einheitliche Duschen für alle Pools investiert wurde. Ganz im Seoul-Look.
Foto: Sammelduschen "I Seoul U"

Foto: schon recht voll, aber es geht noch mehr :)

06.08.2016

Ttukseom Pool

Schwimmbad-Geschichte:
Weiter geht die Poolerkundung. Der Ttukseom Park liegt direkt gegenüber von uns auf der anderen Uferseite, eine Metrostation entfernt. Der Grund, warum es mich bisher nicht dort zum Pool gezogen hat, ist einfach: es gibt dort kein adult swimming pool (= eckiges und tieferes Becken), sondern wirklich nur Planschpools. Egal, einmal muss man wenigstens hin und dann am besten am Nachmittag, als es rappeldickevoll war.
Foto: Ttukseom Pool von der Metro aus
Vielleicht hat das Bad mit dem Blick auf die Cheongdam Brücke sogar die schönste Aussicht, denn laut ist es so oder so. Besonderheit dieses Freibades ist ein Strömungskanal.
Foto: Panoramaansicht Ttukseom Pool

Foto: Strömungskanal
Foto: Ttukseom Pool gegenüber von der Xii Anlage

15.07.2016

Pool Öffnungszeiten

Schwimmbad-Geschichte:
Leider machen die Hanriver Freibäder erst recht spät morgens auf, nämlich um 9 Uhr. Letzter Einlass ist um 19 Uhr (oder machen sie da schon zu?) Egal, abends lockt es mich nicht wirklich - dann das Wasser wird schon gegen Mittag recht trübe.
Foto: Freibad Kasse

14.07.2016

freies Parken am Sonntag

Schwimmbad-Geschichte:
Parken in Seoul ist generell teuer, an den Hanriver Parks jedoch relativ erschwinglich, aber variiert von Park zu Park. Im Jamsil Park kostet es z. B. 1.000 KRW (ca. 0,80 Euro) für die ersten 30 min, jede weiteren 10min kosten dann 200 KRW, der Tagespreis liegt bei 10.000 KRW. Ein echter JTEBS: lässt man sich seine Freibad-Eintrittskarte am Schwimmbad abstempeln gibt's Ermäßigung beim Parken (wieviel weiss ich noch nicht genau :) Und am Sonntag ist freies Parken für alle! Deshalb wird es dann schon früh sehr voll.
Foto: Schon komplett zum Planschen angezogen - eine typische Passat Familie
Steht man auch nach dem Sonntags-Schwimmen zur Mittagszeit so (siehe nächstes Bild) da, weiss man, dass man einen total unpraktischen JWD Parkplatz gewählt hat und zu allen Hanriver Park Attraktionen eine ganze Ecke laufen muss (passiert nur Anfängern bzw. "nicht-richtige-Ausfahrt-Erwischern" ;)
Foto: JWD Sonntagsparker



13.07.2016

Jamwol Pool

Schwimmbad-Geschichte:
Ich hatte es schon befürchtet - ein Ausflug zu den anderen Hanriver Pools lohnt sich nicht wirklich. Am Wochenende ging es aber trotzdem zu einem anderen mit adult swimming pool (= eckig und tiefer). Tatsächlich ist das Konzept des Jamwol Freibades genau wie das in Jamsil: funktional und einfach. Aber man sieht den N Seoul Tower in der Ferne.
Foto: Schwimmbad mit Blick auf den Namsam Berg und N Tower
Ein paar andere Unterschiede gab es auch noch: keine Aufblasburgen und Spielgeräte zur freien Nutzung im Wasser. Die Life guards waren weniger zahlreich und nicht so streng. Will man eine Liege haben, muss man diese für 10,000 KRW (ca. 8 Euro) mieten (echter Nachteil!!!) Dafür ist das Schwimmbecken etwas tiefer und mehr Leute legen sich zum Bräunen in die pralle Sonne.
Foto: Schwimmerbecken 1,4m tief in der Mitte
Der Pool ist ca. 5km von Zuhause entfernt, aber die Anfahrt ist wesentlich aufwendiger. Zurück muss man sogar 2x den Hanriver überqueren, weil man nicht direkt auf die Schnellstrasse in Richtung Osten zurückfahren kann.
Abb: Jamwol Pool, auch südlich vom Fluss, aber westlich von uns


10.07.2016

Taucherbecken

Schwimmbad-Geschichte:
Inzwischen bin ich auch JTEBS über das "Hochbecken", das von Beginn der Saison mit Wasser gefüllt, aber einfach nur so da stand: es ist das Schnorchel-/Taucherbecken.
Foto: Taucherbecken
Für alle echten Taucher unter uns, muss ich ergänzen, dass es max 1,5m tief ist und daher zum Schnorcheln und Flasche testen geeignet.