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09.02.2022

Blitzlicht



"Blitzlicht“ ist eine der ersten Methoden aus den 80er Jahren, die in Trainings und Erwachsenenbildung eingesetzt wurde, um die Kommunikation in  Lerngruppen zu verbessern. Sie wurde verwendet, damit alle Teilnehmer*innen schnell und hierarchieunabhängig ihre Meinung zu einem Thema oder eine kurze Zwischenevaluation abgeben können. Sie wurde meist am Anfang und Ende einer Lerneinheit eingesetzt. Dabei ging es reihum und jede*r antwortete mit ein bis zwei Sätzen auf eine gestellte Frage. Dabei sollten Ich-Botschaften verwendet werden. 

Heute heisst das Blitzlicht am Anfang oft "Check-in" und wird nicht nur im Training, sondern in Team-, Projektrunden eingesetzt, gern auch als Warm-up mit einer Spaß-Komponente. Das Check-in vor dem Meeting hilft dem Team, Ablenkungen zu beseitigen und sich ganz auf das Thema zu fokussieren. Es ist eine bewusste Vorgehensweise. Es geht dabei weniger um das Projekt, sondern mehr darum die Gedanken zu ordnen, die Zusammenarbeit zu fördern, ein gemeinsamen Verständnis und Vertrauen aufzubauen, die soziale Komponente von Meetings nicht zu vergessen. Das Check-in ist also das neue Blitzlicht.

Typische Fragen für ein Check-in sind beispielsweise: Wie geht es mir? Und was erwarte ich vom heutigen Meeting? Was ist mein Beitrag zu diesem Meeting? Was beschäftigt mich gerade? Und was ist das zentrale Thema des Meetings? Welches entscheidende Problem soll gelöst werden? Wie war mein Tag bis jetzt?
Und klar, das Blitzlicht am Ende einer Sitzung heisst Check-out.

Und wo wir gerade dabei sind: Aufgaben- oder Themenspeicher heissen jetzt ‘backlog’. 
Ein Stand-up (weekly/wöchentlich oder daily/täglich) ist ein kurzer Überblick zum Projektstand und was jede*r z. B. bis zum Ende der Woche erreicht haben will. Gern in einer informellen ‘Stehrunde’.



30.03.2021

MM - Produkt Training 2

Die aufmerksamen LeserInnen haben es schon entdeckt: KABU war auch beim Produkttraining: als Aufsteller, als Desinfektionsspender, als Maskenaufdruck, als Teameinteiler, als Medaille, sogar als Torten-Deko. Da muss ich natürlich schmunzeln.

Darüber hinaus gab es ein paar Marken-Displays wie z. B. den "Kristall-Tunnel", der an das "Crystal Design" der Marke Skoda erinnern soll. Stepan (tschechischer Kollege) und Dirk (von der VGC) haben auch fleißig die Displays der sogenannten "brand street" ausprobiert.



29.03.2021

Produkt Training

Das Octavia PRO Produkttraining für Händler findet in Ningbo statt. Was eigentlich viel zu spät war, ist nun viel zu früh, denn der Launch des Octavia wurde aufgrund Chip-Verfügbarkeit verschoben. Ganz plötzlich, vor zwei Wochen erst, war es uns wohl erst richtig aufgefallen, dass wir betroffen sind und mindestens um 3 Monate verschieben müssen. Das ging mit dem Produkttraining nicht mehr. 

Es ist ein traditionelles Training wie es wohl auch schon vor 15 Jahren stattgefunden hat, aber was soll schon verkehrt sein an ein bisschen Spiel, Spass, Lernen, Vergleichen, Probefahrt und Besuch der Fabrik.









23.09.2020

Fahrstuhl-Werbung

In Zeiten, in denen fast alle nur noch auf ihr Smartphone schauen, fragt man sich im Marketing schon länger, welche anderen Wege der Ansprache überhaupt noch funktionieren. In China ist es vielleicht die Fahrstuhl-Werbung, denn es wird viel vor und auf Aufzügen gewartet, so dass fast vor jedem Fahrstuhl Bildschirme oder LED Plakate hängen.
Unser Unternehmen nutzt diese Werbeflächen auch, um z. B. auch Compliance Themen hinzuweisen. Allerdings bin ich die einzige, die hinschaut, hihi, denn ich finde die Animation ganz nett und den Versuch, das Thema mit historischen Analogien zu verbinden. Leider "Chinese only".
Foto: Fahrstuhl-Aufklärung 

19.06.2019

Kurs-Reflektion

Husband ist wieder in Sachen Fussball unterwegs und schon die letzten Tage gedanklich viel beschäftigt gewesen, um über seine Trainingsphilosophie weiter nachzudenken und sich an die Antworten zu guten Fragen zu erinnern, die von der Theorie ins Handeln führen sollen.
Foto: Reflect
Have fun & enjoy double!

27.03.2019

öffentliche Sportstätte

Es geht noch einmal weiter mit Sydney (auch weil es schön ist, im Nachgang darüber zu schreiben, denn es kommen gleich wieder alle Erinnerungen hoch). Schwimmbäder sind wohl die weit verbreitetsten öffentlichen Sportstätten hier. Ansonsten wird Sport einfach draussen in Parks oder am Strand gemacht.
Foto: öffentliches Schwimmbad
Einige Bahnen in den Bädern sind oft von privaten "Swim squads" belegt, zu denen man sich anmeldet und eine Beitrag pro Schwimmstunde oder Monat bezahlt. Vormittags sieht man ab und zu Schulen oder Vereine. Erstmalig gesehen: die gute alte Rückenschwimmtechnikübung gibt es noch! Zugegebenermassen war die Schwimmtrainerin recht alt, hihi.
Foto: ruhige Kopfhaltung beim Rückenschwimmen 

13.05.2018

Prinz Alfred Park Pool

Nach der tollen Woche in Melbourne ging es wieder zurück nach Sydney mit dem Ergebnis: die Pools in Sydney schlagen die in Melbourne, besonders der Prinz Alfred Pool, über den ich bereits mehrfach berichtet habe, deshalb gibt es keine neuen JTEBS (ausser dass wir zum ersten Mal einen tollen Sonnenuntergang hatten und wir mehr Jugendschwimmgruppen beim Training zuschauen konnten)
Foto: Impressionen Prinz Alfred Park Pool

01.04.2018

runner jump

Es gibt wenig, was ich über husband nicht weiss, aber hier ein echter, vor kurzem JTEBS.
Foto: runner jump
Ich hatte mich ja schon immer etwas gewundert, dass es bei ihm so leicht aussah und no chance auf Nachmachen (jedenfalls nicht durch mich - irgendein Arm oder Bein machte stets was anderes als es sollte, ich nenn' ihn einfach mal "runner jump"), aber kein Wunder, es ist hart erarbeitet und war Teil des Fussball Koordinations- und Konditionstraining, wenn er seine Jungs triezen wollte. Sie konnten es nämlich auch nicht. Ha!, das fühlt man sich doch gleich besser. Versucht's mal!
Foto: ... not quite but I tried
Sein kangaroo-jump ist aber auch nicht schlecht :)
Foto: beach box No 67

08.02.2018

aus Emden

Der europäische Passat heisst hier übrigens Passat GT in Abgrenzung zum amerikanischen Passat (NMS), den wir hier in Korea bisher nur verkauft hatten. 
Foto: Agentur sms nach der Pressevorstellung
So richtig hilfreich ist die Namensgebung nicht, denn nun sind viele überrascht über den relativ hohen Preis (ab 42,2 Mio KRW = 32.000 Euro), aber wir hatten keinen Einfluss darauf, denn er wurde so in Wolfsburg festgelegt (nachdem unser Produktteam erst selbst suchen sollte, dies wochenlang tat und am Ende informiert wurde, es war eine Falschmeldung einer anderen Abteilung: der Name sei schon festgelegt und nicht diskutierbar. Das war noch vor dem Dieselthema. Also, früher war auch nicht alles besser)
Foto: media photo session
Insgesamt hatten wir bei unserer Pressevorstellung am Ende 130 Medienvertreter incl. 3 TV Sender, die am Abend leider aber fast ausschliesslich negativ berichtet haben, dass wir weder eine Entschuldigung oder weitere Erklärungen zum Thema Homologation noch eine Stellungnahme zu Tierversuchen abgegeben haben.)
200 Artikel (online/offline) wurden geschrieben, die zum Glück dann mehr über den Passat berichteten. Kritische Fragen gab es nur in 1:1 Gesprächen im Anschluss an die photo session. Die Tierschützer-Demo war eine Falschmeldung - die kamen erst am nächsten Tag vor unser Büro. Nach 5 Tagen haben wir 150 Vorbestellungen bei Händlern und 280 registrierte Interessierte auf unser Webseite. Ob das gut oder schlecht ist, ist schwer einzuschätzen. Nun hoffen wir, dass alles heute klappt bei den Behörden und die Fahrzeuge bald zum Verkauf wirklich freigegeben sind. Daumen drücken!

Mein Highlight des Tages unser Pressevorstellung war übrigens eine kleine Trainingseinheit nach der offiziellen Veranstaltung, denn da haben wir mit den Youngstern nicht nur Springen und Fotografieren, wie der Sprung möglichst hoch aussieht geübt, sondern auch Bühnenauftritt, Redetext von Karten ablesen, Blickkontakt zum Publikum halten, Mikrofoneinsatz, Posieren etc. Sie waren begeistert und ich muss sagen: Koreaner brauchen nicht viel Zeit sich auf auf Bühnen mit Reden oder Posieren wohl zu fühlen - darin sind sie total geübt und ich kann viel lernen.
Foto: After media practise



18.02.2017

meist fotografierte Pool der Welt

Unrecherchiert, aber ich habe keinen Zweifel: der Bondi Icebergs ist der meist fotografierte Pool der Welt. Er liegt am Südende von Sydneys berühmtesten Strand Bondi Beach, ist auf einen Felsen gebaut, gegen den immer wieder mächtige Wellen schwappen.
Foto: Nordecke des Icebergs Pool
In das über 100 Jahre alte Schwimmbad geht man nicht unbedingt, um zu trainieren, sondern um das besonderen Ambiente und die Bikini-/Badehosen-Schönheiten zu bewundern. Klar, wir waren natürlich zum Schwimmen da, was zugegebenermassen in dem unbeheizten, mit Meerwasser gefüllten Pool nicht ganz so leicht fällt.
Foto: manchmal reichen auch 500m

25.08.2016

Sonnenanbeter

Schwimmbad-Geschichte:
Es gibt (fast) alles in Seouler Freibädern: von völlig bekleideten Schwimmern (nicht immer mit Funktionskleidung, manchmal werden auch einfach nur normale Shirts übergezogen) bis leicht bekleidete Sonnenanbeter, die sich breitbein- und -armig in die pralle Sonne legen oder stehend versuchen, rundherum möglichst braun zu werden. Bei letzteren kann man neidisch werden, denn sie sind spitzenmäßig durchtrainiert.
Foto: durchtrainiert

26.03.2016

Stehhöhe

Schwimmbad Geschichte:
In Korea schwimmt man richtig. Man lernt - egal wie langsam man voran kommt - die verschiedenen Schwimmstile: Kraul scheint die gängigste Schwimmart zu sein, gefolgt von Brust, Delphin! und Rücken. Aufmerksam wird den Erläuterungen der Trainer an der flachen Beckenseite gelauscht und dann geübt.
Bild: Flachwasser
De facto wird in den 50min Trainingszeit relativ wenig geschwommen, sondern mehr gestanden, entweder weil man zuhören oder nach 2 Bahnen so erschöpft ist, dass man eine längere Pause einlegen muss. Das gilt auch für Bahn 8 ohne Trainer.

25.03.2016

warm up

Schwimmbad Geschichte:
Kein Schwimmtraining ohne vorherige Gymnastik. Sehr vorbildlich - auch wenn es nur 5min sind. Das Warm-up wird mit lauter Musik und scheinbar immer den selben Übungen vorgemacht.
Foto: Warm up 1
Ein Trainer am gegenüber liegenden Beckenseite demonstriert - alle (es gibt keine Ausnahme: alle!) machen mit. Da outen sich eindeutig die Neuen, die angestrengt zum Trainer oder Nachbarn starren, um die Übungen korrekt nachzumachen, dabei aus dem Rhythmus kommen oder in die falsche Richtung bei Übungswechseln marschieren. Mann oh Mann. Zum Glück fällt es nicht ganz so auf wie auf der ersten Illustration, denn tatsächlich stehen weit mehr Schwimmer am Rand und machen mit.
Bild: Warm up 2


24.03.2016

Gong

Schwimmbad Geschichte:
Genau nimmt man es im Olympischen Pool mit dem Verlassen des Wasser. Das zugewiesene Zeitfenster - wie gesagt, in meinem Fall von 20 bis 21 Uhr - berechtigt nur zu 50min effektive im-Wasser-sein-Zeit, denn 10min vor jeder vollen Stunden ertönt mehrfach ein Gong und dann wird maximal die angefangene Bahn zu Ende geschwommen und alle verlassen das Wasser.
Bild: 50min Zeit zum Schwimmen
Das Wasser kann sich also etwas "beruhigen" bevor die nächste Gruppe mit dem Training beginnt (Ursprünglich hatte ich gedacht, dass vielleicht irgendwo um das Becken sauber gemacht wird... dem ist aber nicht so.) 

23.03.2016

Einlass

Schwimmbad Geschichte:
Bahn 8 und die Zeit von 20 bis 21 Uhr muss man sich gut merken, denn man erhält keinerlei Bestätigung bei Bezahlung der 63.000 KRW (inkl. 4 Std Parken). Nur einmal stand tatsächlich ein Trainer am Rand und hakte Namen auf einer Liste ab. 20min vor der Zeit ist Einlass d.h. man darf in die Umkleide.
Bild: Einlass
Das hat vermutlich einen sehr pragmatischen Grund, denn Schränke sind von den vorherigen Sportlern gut belegt und es soll vermieden werden, dass zu lange vorher geduscht wird. Ob die "Einlassdamen" es allerdings so genau mit den 20min nehmen, weiss ich nicht, denn ich bin bisher immer später dran gewesen :)

22.03.2016

Bahn 8

Schwimmbad Geschichte:
Inzwischen bin ich auf Bahn 8, die die einzige Bahn zu sein scheint, auf der kein Trainer unterrichtet, sondern wirklich freies Schwimmen stattfindet. Und ich habe eine etwas frühere Trainingszeit erwischt, nämlich eine Stunde früher von 20 bis 21 Uhr, was gar nicht so einfach ist, denn es muss ja erst einmal ein bisheriger Bahn-8-Schwimmer sein Anrecht auf die monatliche Verlängerung seiner Karte  aufgeben.
Bild: meine Bahn
Nachtrag: keine Sorge, ich kann zählen (die Zeichnung ist nur illustrativ - in Realität hat der Seouler Olympische Pool 10 Bahnen.)

19.03.2016

Bahnzuteilung

Schwimmbad Geschichte:
Traue keiner Relocation Agentur - oder deinem husband, der im ersten Monat gleich nicht da war und deshalb nicht dabei als ich auf "meiner Bahn 2" von 21-22 Uhr zum ersten Mal Schwimmen in Korea war. Dienstags und Donnerstags sollte auf der Bahn "freies Schwimmen" stattfinden.
Bild: erste Schwimmstunde

Stattdessen stand ich mit ungefähr 20 Leuten auf einer Bahn und lauschte den koreanischen Anweisungen des Schwimmtrainers der Anfänger III Gruppe (Schwimmen konnten alle und auch schon ansatzweise verschiedene Schwimmarten). Wir standen mehr als wir schwammen - und nur der  Coach war darauf vorbereitet, denn er trug einen Neoprenanzug (was deutlich auf meiner Zeichnung erkennbar ist!) Aber es war total spassig, denn ich fühlte mich in die Zeit als exchange student in den USA zurückversetzt: Null verstanden, aber einfach nachgemacht, was anderen machen. Zum Glück hat der Coach bei mir nicht "stilkorrigierend" eingegriffen. Denn JTEBS: hier geht es mit viel Körperkontakt zu. Da wird geführt, gehalten, unterstützt, geschoben - ohne Berührungsängste.

22.02.2015

Trainingspool

Ein toller Trainingspool in Sydney ist der Prince Alfred Park Pool: ohne Salzwasser, im Sommer bis 20 Uhr geöffnet, Bahneneinteilung nach Schwimmgeschwindigkeit (slow - medium - fast - free play) und ausgezeichnet für nachhaltiges Design.
POD: Prince Alfred Pool
Foto: zertifiziert
Neu übrigens die 360 Go Karte, die bei 20 Schwimmbadbesuchen 20% Rabatt gewährt. Das gab es zwar vorher auch schon, aber jetzt gilt die gleiche Karte für verschiedene Pools u.a. abc pool und Prince Alfred Park Pool www.cityofsydney.nsw.gov.au/swimming-pools/360-membership.
Foto: 360 Go card

04.10.2014

Schwimmtraining

In Hong Kong gibt es viele öffentliche Schwimm- und Trainingsbäder, die wir besonders in der ersten Zeit erkundet haben bevor die 'let's go to the 5th floor-Lösung' die bequeme wurde.
Foto: Schwimmtraining
Aber es macht immer wieder Spaß, das Schwimmtraining anderer zu beobachten and it's part of becoming a good swimmer or coach yourself ;) Und an dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, dass unsere ich-konnte-nicht-Kraulschwimmen-Nachbarin inzwischen erfolgreich 1000m Programme in dieser Schwimmart meistert. Congrats and keep it up!

14.09.2014

Eckiger Pool

Auf spezielle Nachfrage, hier in Bild vom eckigen Pool im neuen Zuhause. Ok, ok, er ist nicht nur eckig, sondern auch lang (50m), dafür aber recht schmal.
Foto: neuer 'Trainingspool' in KL