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15.02.2022

9 Jahre

Heute vor 9 Jahren habe ich diesen fast täglichen Blog in Sydney gestartet, lange genug, um ihn nun ausklingen zu lassen bzw. nur noch sporadisch, Blogeinträge zu schreiben. 
Von Reiseberichten, Auslandserfahrungen, Rechercheergebnisse, Mini-Momenten (a la Instagram) und ausgedachte China-Geschichten war alles dabei. Es hat mir viel Spaß gemacht, euch damit regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. Jetzt bin ich wieder ein ‚Boxfisch‘ in Deutschland und gespannt, was als nächstes kommt.



12.01.2015

Berliner Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm ist nach wie vor das höchste Bauwerk Deutschlands (368m) und wurde 1969 eröffnet. Mehr zu seiner Geschichte unter www.tv-turm.de/de/geschichte.
Foto: Berlin verschneit
Aber eigentlich musste ich bei diesem Bild nur an meinen Fotokurs in Sydney denken: kreuzförmige Bildkomposition (oder ist es doch eine dreieckige?!) http://JTEBS/2013/02/composition-in-photography. Enjoy Sydney, md!
Foto: heart in Sydney, Jan 2015



31.10.2014

Dringend

Seit längerem erfreue ich mich daran, dass Piktogramme für öffentliche Toiletten als Teil der Corporate Identity in das Gesamterscheinungsbild einbezogen werden und immer häufiger mit viel Kreativität gestaltet werden. Wer hätte gedacht, dass eines meiner Favoriten gleich aus Kuala Lumpur kommt.
Foto: Toilette für dringende Bedürfnisse
Wäre ich im Sabbatical würde ich glatt mal eine kleine Fotoserie hierzu starten und dabei an meinen Fotokurs in Sydney denken.

23.09.2014

Long Island

Cheung Chau (長洲) bedeutet long island, liegt 10km südwestlich von Hong Kong und ist in einer halben Stunde mit der Fähre zu erreichen. Auf der Insel ist bevorzugtes Transportmittel das Fahrrand, weil keine Autos erlaubt sind.
Foto: abgestellt und vergessen?
Auch gesehen auf Cheung Chau einen Ukulele Laden und surprise, surprise, das Instrument ist auch hier in Hong Kong gerade sehr angesagt. Es gab sogar an manchen Abenden im Büro Ukulelenklänge, wenn man dem Unterricht von drei 'Trendsetter-Kollegen' lauschte, was mich sehr an meine Stunden im Sydney Community College erinnert hat.
Foto: Can the sky be any bluer?

10.06.2013

Fotografien aus Asien

Jetzt war ich schon zum 3. Mal in der Ausstellung von Steve McCurry, die fantastische Aufnahmen aus Asien im Kunstmuseum Wolfsburg zeigt (ACHTUNG: nur noch bis zum 16.6.2013 zu sehen). Mit meinem neu erworbenen 'fotografischen Kompositionsverständnis' von Michaela Clarkson (Sydney Community College Kurs sei Dank) gibt es immer wieder was zu entdecken, denn ich versuche weiter to analyse the fine art masters of photography und herauszufinden, welche übergeordnete Designstruktur, Designelemente und -prinzipien die Fotos so besonders machen.
Foto: Steve McCurry (Kunstmuseum Wolfsburg) - 'ne Mücke haben' (Hinweis: nicht der Originaltitel)
Sein Porträt des afghanischen Mädchens Sharbat Gula, das 1984 in einem Flüchtlingscamp in Pakistan entstand, wurde mit seinem Erscheinen auf der Titelseite der National Geographic Zeitschrift 1985 zu einer Ikone der Fotografie und machte McCurry weltberühmt.
Foto: Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt auch das berühmteste Bild von Steve McCurry
Besonders beeindruckend sind aber neben Formen, Elementen und Prinzipien sicherlich auch der Inhalt von McCurrys Fotografien: die Nähe zu den Menschen, oft in Armuts- und Krisengebieten, alltäglich, exotisch, respektvoll. http://stevemccurry.com/galleries
Foto: Steve McCurry (Kunstmuseum Wolfsburg) - Kontraste













Foto: Steve McCurry (Kunstmuseum Wolfsburg) - Monsun
Wie gesagt: noch zu sehen bis 16.06.2013 im Kunstmuseum in Wolfsburg. Es lohnt sich. Und mit einer Jahreskarte für 30€ kann man nicht nur diese sondern viele weitere hochkarätige Ausstellungen sehen. www.kunstmuseum-wolfsburg.de/SteveMcCurry_Fotografien aus Asien 1980-2011.

26.02.2013

Gut verpackt auf Japanisch

Mein erster real girly post (= Eintrag eines echten Mädchens, denn es geht um Schleifchen & Co.) und leider haben wir es doch glatt verpasst, die Taufgeschenke für Klein Lani am Sonntag entsprechend meiner neu erworbenen Fähigkeiten einzupacken. Nun gut (siehe Punkt 6): Ich war bei Yoshi Kumagai (toller japanischer Name, oder?) im WEA Community Colleges und habe gelernt, worauf es beim Japanese Paper Wrapping besonders ankommt:
1. Papier möglichst knapp bemessen
2. Statt Schere, Cutter nutzen (weit ausfahren und flach auf die Unterlage drücken)
3. Exakt und scharfkantig falten
4. Oft in beide Richtungen falten (wie beim Origami)
5. Doppelseitiges Klebeband als Teil der Magie ('unsichtbares' Zukleben) und:
6. Man braucht Ruhe, Zeit und einen freien Tisch
Foto: nice and neatly wrapped

22.02.2013

Composition in Photography

Ab sofort muss ich ganz anders durch den Sucher meiner Kamera gucken: jetzt geht es um so etwas wie 'spatial separation' d.h. die Bildelemente voneinander trennen oder ordnen und sich die Struktur der Objekte/des Bildes besser zunutze machen (Find the big shape!). Weniger ist mehr. Und wenn man nicht immer 'front view - eye level - horizontal'  (frontal, auf Augenhöhe und im Querformat) fotografiert, werden die Bilder automatisch schon mal interessanter, weil sie nicht unserem gewöhnlichen Blickwinkel entsprechen. Ihr merkt, der Kurs 'Bildkomposition in der Fotografie', bei dem ich gestern im WEA Community College bei Michaela Clarkson war, hat mir super gefallen (und ich bin nicht nur ein bisschen, sondern eine ganze Menge schlauer geworden.) In den ersten 2 von insgesamt 6 Stunden ging es vor allem um die Themen Blickwinkel, Platzierung (rule of Thirds) und Struktur von Bildern, die man unterscheiden kann in: vertical, horizontal, square, circular, cruciform, tunnel, votex, s-shape, massed shapes (small shapes form a bigger shape), pattern, diagonal, triangular. Und damit ich schlauer bleibe, und nicht alles vergesse, sind hier ein paar einfache Beispielbilder (Klassiker der s/w Fotografie).


Foto: Ansel Adams, Berenice Abbott, Andre Kertesz (von links)


Foto: Alvin L. Coburn, Andre Kertesz (von links)

Foto: Berenice Abbott, John Gutmann, Robert Adams (von links)

Foto: Alvin L. Coburn, Clarence John Laughlin, Bill Brandt, Andre Kertesz (von links)

15.02.2013

Blog creating in Sydney

Ich bin gerade wieder in Sydney, meiner letzte lange Reise (knapp 2 Monate) bevor es zurück in die Arbeitswelt geht. Wer genug Sightseeing gemacht hat, gern was Neues lernen und dabei auch ein paar Locals treffen will, der gehe zur den netten Community Colleges, die jede Menge Kurse anbieten. Schon gemacht im letzten Jahr: Photography Fundamentals, Magic of the Harmonica, Introduction to Sailing, Calligraphy, Ukulele Essentials, Introduction to Adobe InDesign CS4:
www.sydneycommunitycollege.com.au, www.weasydney.com.au/

Dieses Mal habe ich mich noch ein bisschen schlauer gemacht und einen Blog Creating Kurs belegt, der mir Lust zum online Schreiben machen soll. Ziel erreicht, bei Mark im kleinen CityEast Community College in Bondi: www.cityeastcc.com.au/
Foto: Zumindest fasadentechnisch macht das SCC am meisten her. Die Unterrichtsräume sind dann genauso einfach wie überall.
Was ist ein Community College?
Das WEA ist gerade 100 Jahre alt geworden und daher eines der ältesten Institute zur Erwachsenenbildung hier in Sydney. Vergleichbar mit dem deutschen System der Volkshochschule, wird ein Community College in der Regel vom Staat subventioniert, finanziert sich aber auch durch die Kursgebühren (ein 2-Std. Kurs kostet aktuell um AU$ 30, ein Eintageskurs ca. AU$ 110, ein Sprachkurs über 9-10 Wochen à 2 Std. ca. AU$ 210-300) Das Angebot reicht von Kunst, Kultur, Sprachen, Lifestyle bis zur Berufsweiterbildung.