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17.08.2019

Wurmloch

Wo wir gerade bei "talents" waren: wir haben auch eines in der Familie, der ganzen Klassen in seinen Bann zieht, wenn er Vorträge hält z. B. über Wurmlöcher. Und da kann man echt JTEBS werden. Ein weiteres seiner Talente: er könnte den Vortrag auch ohne Probleme auf Englisch halten, denn das spricht er wie ein Muttersprachler (Kindergarten & Internet sei Dank).
Foto: Präsentationspappe
Foto: travel time in Wurmlöchern

18.01.2019

Krtek im All

Passend zu Mondlandung der chinesischen Raumsonde Chang’e 4 gibt es noch eine Geschichte vom kleinen Maulwurf: er flog 2011 tatsächlich auch ins All und zwar mit der Raumfähre Endeavour als 6cm grosse Plüschfigur und mit dem amerikanischen Astronauten Andrew Feustel. Es war die letzten Mission der Endeavour. Was hat Feustel wohl dazu bewegt, gerade Krtek mitzunehmen? Dahinter soll seine Frau Indira gesteckt haben, deren Vater Inder und Mutter, dada, Tschechin ist.
Foto: Weltraumabenteuer Quelle: www.radio.cz/de/feustel-sei-dank-der-kleine-maulwurf-ist-ein-weltraumfahrer
Ja, und China greift nach den Sternen. Erstmals ist eine Raumsonde auf der Rückseite des Mondes gelandet, also der von der Erde abgewandten Seite. An Bord der Chang’e 4 befindet sich ein Roboterfahrzeug, das das Terrain um die Landestelle erkunden soll. Mittelfristiger Plan (und ist das nicht ein Bild!) wolle man erkunden, ob sich eine „Mini-Biosphäre“ erzeugen, um die „erste Blume auf dem Mond zu pflanzen“. Es ist wohl eigentlich ein spektakulärer Erfolg, doch das Staatsfernsehen berichtet nur zurückhaltend, weshalb es einige im Büro bei uns auch gar nicht mitbekommen hatten, denn stattdessen ging es in den Nachrichten mehr um Termine von Staatschef Xi. Warum wohl? www.welt.de/politik/ausland/Mondlandung

09.03.2014

Gravity

Ich finde: die Oscar für den Film Gravity sind verdient (u.a. für Regie, Tonmix, Schnitt, visuelle Effekte). Und jawohl, dieses Mal konnte ich schon vorher mitreden, weil ich den Film auf dem Flug nach Deutschland gesehen habe.
Foto: Gravity und Graffiti  - can the sky be any bluer? im Februar in Berlin
Die Geschichte zum Film ist schnell erzählt und recht einfach (aber ihr könnt ihn danach trotzdem noch ansehen, auch wenn alles verraten ist): Die Wissenschaftlerin Stone (Sandra Bullock) führt gemeinsam mit Astronautenkollege Kowalsky (a little too charming George Clooney) Reparaturen am Weltraumteleskop Hubble durch. Es passiert ein Unfall, das Shuttle wird zerstört und Stone treibt, hangelt, schwebt am Ende als einzige im Weltraum und/oder an und in Shuttle-Teilen umher und überlebt. Trotz vorhersehbarem Ende fand ich den Film erstaunlicherweise hochgradig spannend bis zur letzten Minute - mit natürlich gewaltigen Effekten und Weltall Aufnahmen.

Und wer auch nach diesem Film weiterhin gern Astronaut werden will - und da hätten wir ja einen Kandidaten in der Familie ;) - sollte beachten http://www.esa.int/esaKIDSde/LifeinSpace:
1. Man muss viele Jahre studieren und arbeiten. Die meisten Raumfahrer fangen in einem Alter zwischen 27 und 37 an.
2. Kluge Köpfe sind gefragt, die Technik, Medizin oder eine Naturwissenschaft studiert haben. Außerdem lassen sich viele Astronauten in der Luftwaffe zum Piloten ausbilden.
3. Astronauten stammen aus den unterschiedlichsten Ländern und nehmen an Missionen mit Kollegen aus den USA, Russland und Japan teil. Dann müssen sie Englisch und Russisch können.
4. Man muss sehr gesund sein, da die Astronautenausbildung extrem fordernd und anstrengend ist. Außerdem sollte man wahrscheinlich keine Platz- oder Höhenangst haben und mit Menschen gut auskommen, weil man auf sehr beengten Verhältnissen zusammenleben und sich vertragen muss.
Foto: Astronauten Nachwuchs
Und auch in Hong Kong scheint es ein beliebter Kinderwunsch zu sein, eines Tages Astronaut zu werden, so jedenfalls eine kleine Straßenausstellung mit Miniaturfiguren in Büronähe.
Foto: 1 out of 13 of Life´s winning moments (Ausstellung in Causeway Bay)