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23.04.2020

ohne Koffer

In unserer CNY-Reise war von Anfang an irgendwie der Wurm drin. Es startete damit, dass wir unseren Anschlussflug in München nach Las Palmas verpasst hatten. Die Lufthansa Angestellte befand dann auch, dass es eigentlich gar nie zu schaffen gewesen wäre, denn wir mussten einen Dauerlauf zum anderen Terminal hinlegen und sowas sollte man nicht buchen ..."Oh, es war über Lufthansa gebucht?...tja, das hätte ich nicht gedacht...". Also gab es dann zum Glück noch am gleichen Tag einen Flug über Nürnberg nach Las Palmas. Wir haben es geschafft, aber unser Gepäck nicht - das bequemte sich erst nach 3 Tagen zu uns. Gerade noch rechtzeitig, um es - deutlich zerbeulter als vorher - mit auf Kreuzfahrt Tour zu nehmen.
Foto: Nachzügler

Aber Lufthansa war kulant und hat alle Belege für Kulturbeutelutensilien, Kleidung und sogar Badelatschen erstattet.

18.03.2020

Bildernachtrag 1 - Flug nach Shanghai

Nicht wundern: die meisten Inhalte kennt ihr schon von meinem vorherigen Text-Blogeintrag, aber jetzt kommt JTEBS in Portiönchen und mit Bildern.
Wir hatten einen der letzten Flüge von Lufthansa, der noch als "co-shared" mit Air China galt. Seit dieser Woche bietet Lufthansa nun keine Flüge mehr nach China an. Man müsste direkt über Air China buchen.
An diesem ersten Bild erkennt man deutlich, dass es Lufthansa Personal war, das das Checkin und Boarding abwickelte, denn die Dame trug weder Maske noch Brille oder Handschuhe. Undenkbar für Air China Personal. Passagiere waren sehr unterschiedlich geschützt: von einer einfachen Maske bis hin zum Vollanzug, wie diese Mitreisende, die schon in Hannover zustieg und da noch ein echtes Unikat war. In Frankfurt gab es dann mehrere vollausgestattete Passagiere.
Foto: Check in
Der Air China Flug war komplett ausgebucht, huch. Die erste Temperaturmessung fand am Boarding Gate statt und nochmal 2x an Board während des Fluges. An Board war Maskenpflicht für alle und auch der Essens- und Getränkeservice war an die Situation angepasst: nur Einwegverpackung, Wasser in Flaschen und spärliche Snacks zum Abendessen in einer Papp-Lunchbox serviert. Wir hatten zum Glück in der Lounge noch etwas gegessen und das war gut, denn man hätte nicht hungrig an Bord gehen sollen.
Foto: nicht ohne Maske (links)/Abendessen (rechts)
Die Crew war sehr professionell, gut ausgestattet und freundlich. Allerdings sah man auch nicht all zu viel von ihr. Zwei Waschräume/Toiletten in der Business Class war exclusiv für die Crew freigehalten. Prima!
Ja, und es war natürlich kein angenehmes Gefühl, insgesamt über 20 Stunden (Flug bis Ankunft Zuhause) durch eine dicke FFP3 Masken zu atmen. Aber bekanntlich gewöhnt sich Mensch an alles.
Foto: alle Arten von Masken


26.06.2013

First Class

Was gab es noch so besonderes auf dem first class Flug von Hong Kong? Neben viel Platz und einem Sitz, der sich wirklich zum waagerechten Bett (mit richtigem Laken und Bettdecke) machen ließ, hier meine Top 15 Highlights:
Foto: First Class in der 747-8 bei Lufthansa
1. Man wurde aus der Warteschlange der Business Class Passagiere herausgeholt und persönlich in den Flieger begleitet.
2. Nur 8 Gäste (für 2 Flugbegleiter) in dieser Klasse
3. Ein zusätzlicher Schrank für das eigene Handgepäck
4. Die Rose.
5. Das Essen auf schönem Porzellan und individuell 'vorgelegt'
6. Hochfahrbare Trennwände zum Nachbarn und/oder zum Gang
7. Schlafanzug von van Laak (und erstaunlicherweise verzichten viele First Class Passagiere dann auch tatsächlich auf ihre Individualität und laufen einheitlich in diesen Schlafanzügen herum)
8. Der Toiletten'raum' mit Ausblick und Ablagen (der nach jeder Nutzung kontrolliert und geblockt wird, um für den nächsten Gast wieder geöffnet zu werden)
9. Eine mind. 1m lange Schiene, auf dem sich der Tisch bis zum Fußende schieben lässt (und damit immer einen guten Ausstieg gewährleistet)
10. großer Bildschirm mit dicken Kopfhörer (letztere drückten allerdings ein wenig und ersterer hatte ein paar 'Auflösungsprobleme')
11. Vom Kaviar hatte ich schon berichtet. Scheint eine Tradition bei Lufthansa zu seien, die ca. 7 Tonnen!!! der Fischeier pro Jahr aus italienischen Aquakulturen für ihre First Class Passagiere beziehen und damit 5-10% der weltweiten Zucht-Kaviarproduktion einkaufen.www.spiegel.de/reise/luxus-im-flugzeug
12. Gepolsterte Augenbinde (bestimmt auch verstellbar, aber mir rutschte sie immer runter)
13. Heranfahrbare Fußablage (aber nix für kleine Leute. Ich reichte gerade ran, meine liebenswerte ältere asiatische Nachbarin nicht)
14. Ganz leise (selbst der Kabinenvorhang für den Servicebereich war verstärkt, vermutlich zur Geräuschdämmung)
15. Und: echten Cappuccino zum Frühstück
Einfach first class. Übrigens zusätzlich mit einem ganz lustigen Flugbegleiter, der besonders charmant, etwas tollpatschig, aber ein echter 'Kümmerer' war.