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22.12.2021

Healthchecker-Auto

Ein bisschen gruselt es vor dieser Zukunft, dass dein Auto deinen Gesundheitszustand erkennen wird - oder ist es nur eine Generationenfrage, denn schon heute tragen viele eine Fitness-Uhr (wearable), die das bereits tut.


Hyundai hat seine Forschung an modernen, intelligenten Mobilitätsprodukte und -services in ein schönes Projekt umgesetzt und ein Mini-Elektromobil für Kinder präsentiert https://ecomento.de/hyundai-mini-elektroauto-fuer-kinderkrankenhaus/. Es handelt sich dabei nicht um ein Spielzeug, sondern um ein speziell für ein Kinderkrankenhaus entwickeltes Fahrzeug mit fortschrittlichen Sensoren.
Das Mini-Fahrzeug, das einem Krankenhaus in Barcelona im Rahmen einer Spende überreicht wurde, wird für einen möglichst angenehmen Transport der Kinder vom Krankenhausbett zum Behandlungsraum eingesetzt. In einem Video wird die „Emotion Adaptive Vehicle Control“ (EAVC)-Technologie des E-Mobils im Einsatz gezeigt, die auf künstliche Intelligenz zurückgreift.
Die EAVC-Technologie überwacht die Herz- und Atemfrequenz der im Fahrzeug befindlichen Person und analysiert deren Gesichtsausdrücke. Gleichzeitig erfolgt die Messung unterschiedlicher Fahrzeugdaten wie der Geschwindigkeit, der Beschleunigung, Umgebungsgeräusche und Vibrationen. Diese gesammelten Daten werden mithilfe von maschinellem Lernen dazu genutzt, die Fahrzeugumgebung und die Fahrzeugfunktionen wie Beleuchtung, Klimatisierung, Musik und den eingebauten Duftspender zu steuern.

23.07.2020

little crystal

Nicht beim MRT, sondern beim Ultraschall wurde ein Mini-Gallenstein entdeckt, harmlos aber doch deutlich sichtbar. Statt "stone" (Stein) wurde er als "little crystal" bezeichnet, was sich doch wirklich gleich ganz nach "no problem" anhört.
Foto: Gallensteinchen wird vermessen

22.07.2020

Röhrentester

Husband hat zum ersten Mal eine MRT Aufnahme, also Magnetresonanz- oder Kernspintomografie, machen lassen, eine Technik, in der man u.a. die Organe des Körpers detailliert sehen kann. MRT heisst im Englischen MRI (magnetic resonance imaging), was ein JTEBS war.
Foto: MRT oder MRI Röhrentester
Was ist eine Kernspintomografie genau? 

Die Kernspintomografie ist aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Weil die Untersuchungsmethode auf Magnetismus beruht, ist der Körper keiner Strahlenbelastung ausgesetzt www.apotheken-umschau.de/diagnose/mrt:

Die Kernspintomografie – oft auch als Magnetresonanztomografie oder kurz MRT bezeichnet – gehört zu den bildgebenden Untersuchungsverfahren. Mit Hilfe eines starken Magnetfelds, zusätzlichen Wechselfeldern, Messantennen und eines Computers erzeugt der Kernspintomograf Schnittbilder des Körperinneren. Der Name ist abgeleitet vom altgriechischen Wort "tome" für Schnitt.

Die MRT-Bilder sind sehr detailgenau, so dass auch kleine Veränderungen nachgewiesen werden können. Außerdem ermöglichst das MRT Aufnahmen in jeder gewünschten Körperebene – also nicht nur quer durch den Körper, sondern auch längs und schräg. In vielen Bereichen ist die MRT momentan das bildgebende Verfahren, das krankhafte Veränderungen am besten sichtbar machen kann.

Wer es noch genauer wissen will, kann weiterlesen. Sonst bitte hier aufhören.

Die Physik der Kernspintomografie

Die Kerne von Wasserstoffatomen haben die Eigenschaft, sich um ihre eigene Achse drehen zu können – wie winzige Kreisel. Durch diese Kernspin genannte Drehung erzeugen sie ein eigenes schwaches Magnetfeld, werden also selbst zu Magneten. Dies sowie die Tatsache, dass Wasserstoff das vorherrschende Element im menschlichen Körper ist, macht man sich bei der Kernspintomografie zu nutze.

Im Inneren des MRT-Geräts befindet sich ein Magnet. Er erzeugt ein Magnetfeld, das viele Tausend Mal stärker ist als das der Erde. Dieses Magnetfeld richtet die Wasserstoffatome wie Kompassnadeln parallel zueinander aus – statt dass sie weiterhin ungeordnet in alle möglichen Richtungen zeigen.

Diese Ordnung wird dann absichtlich gestört. Und zwar durch Radiowellen einer bestimmten Frequenz und Stärke, die der Kernspintomograf als kurze Impulse in die zu untersuchende Körperregion sendet. Die Wasserstoffatome nehmen die in den elektromagnetischen Wellen enthaltene Energie auf. Dadurch geraten sie quasi ins Wanken und kippen aus der Reihe.

Sobald der Radiowellenimpuls vorbei ist, richten sich die Atomkerne wieder parallel zum Magnetfeld aus, kehren also in ihre ursprüngliche Lage zurück. Während dieser so genannten Relaxation geben sie die aufgenommene Energie wieder ab, in Form von Radiowellen. Diese Signale registrieren hoch empfindliche Antennen im MRT-Gerät. Ein Computer verrechnet die Messdaten dann zu Schnittbildern des menschlichen Körpers.

Wie schnell die Wasserstoffatome sich zurückdrehen, welche Energie sie also wann abgeben, hängt davon ab, in welcher Art Gewebe sie sich befinden. Anders formuliert: In jedem Gewebe haben die Atomkerne eine charakteristische Abklingzeit. Daher unterscheiden sich die Gewebearten in ihrem Signal. Diese Signalverläufe setzt der Computer dann zu einem MRT-Bild um, das Organe und Gewebe sehr detailliert darstellt und an Hand ihrer Helligkeit voneinander abgrenzbar macht.

AHA!

Wie läuft die Untersuchung ab?

Das UFH Krankenhaus hatte einen offenen MRT-Scanner, zumindest der Röhreneinsschub blieb geöffnet. Für die Untersuchung fährt eine Liege den Patienten so weit in den ringförmigen Magnettunnel, bis der zu untersuchende Körperbereich sich in der Röhrenmitte befindet.

Aus technischen Gründen erzeugen Kernspintomografen laute Klopfgeräusche. Ohrstöpsel oder Schallschutzkopfhörer dämpfen sie auf ein erträgliches Maß. Wenn das medizinische Personal alle Vorbereitungen abgeschlossen hat, verlässt es den Untersuchungsraum. Die medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRA) steuern die Untersuchung vom Bedienplatz. Dieser hat ein Fenster, so dass sie immer sehen können, wie es dem Patienten geht. Außerdem stehen Untersuchter und Untersucher die ganze Zeit über eine Gegensprechanlage miteinander in Verbindung.

Je nach Fragestellung und Zahl der Aufnahmen dauert eine Magnetresonanztomografie zwischen wenigen Minuten und einer Stunde. Meistens liegt die Untersuchungszeit zwischen 20 und 30 Minuten, was auch bei husband der Fall war. Bitte schön ruhig liegen, denn schon kleine Bewegungen des Patienten können die Bildqualität stark beeinträchtigen.
Foto: Auf zum MRT

18.07.2020

united family hospital

Es ist das erste Mal, dass wir in den neuen Location des United Family Krankenhauses waren. Es ist ein internationales, privates Krankenhaus und gleichzeitig eine Art ambulantes Ärztehaus, denn man geht für alles dorthin, ob als Notfall, mit Termin, ob zum Zahnarzt, Augenarzt oder einem Routine-Gesundheitscheck. Es ist "unser" Vertragskrankenhaus und Anlaufstelle für alle Expats von SAIC Volkswagen.
Quelle: shanghai-united-family-hospital
Wir waren beeindruckt: alles sehr großzügig und hervorragend organisiert. Aktuell darf nur eine Person den Patienten begleiten und noch vor der Eingangschleuse müssen alle Besucher: 1. Temperatur messen 2. ihren Shanghaier Gesundheitskontrolle-QR Code vorzeigen und 3. sich im Krankenhaus registrieren mit Adresse und Ausweisdaten. Alles per smartphone versteht sich. Erst wenn der Krankenhauscomputer die Registrierung bestätigt, geht es rein.
Foto: Registrierung
Zum Hauptempfang muss man nur, wenn man nicht weiss, wohin man muss.
Foto: Hauptempfang
Ansonsten kann man gleich zur Rezeption in der richtigen Abteilung gehen, in unserem Fall 3. Etage: Innere, Sportmedizin, Urologie und einiges mehr z. B. auch die TCM (traditionelle chinesische Medizin)
Foto: Stations-Rezeption

12.01.2019

wear a shield

Husband ist nun auch zurück in Shanghai. Sein Ellenbogen ist übrigens fast wie neu - wie soll es auch anders sein, wenn ihn Captain America eingerenkt hat.
Foto: next generation doctors
Die Nachuntersuchung in Shanghai hatte zwar ergeben, dass das abgesprochene Knochenstück nicht richtig angewachsen ist, aber Husband will keine OP, sondern passt auf, dass er den Ellenbogen nicht überstreckt. Alternativ: er trägt einfach auch ein Schild (= neue Sport-Ellenbogen-Manschette)

14.11.2017

pacemaker

Ein Herzschrittmacher (1) wird meist knapp unter dem Schlüsselbein unter die Haut gesetzt. Über eine Vene (2) gelangen die Elektrodenkabel zum Herzen (3), werden dort im Muskel verankert www.tagesspiegel.de/arztbrief-herzschrittmacher Das auch Pacemaker genannte Gerät reguliert den Herzschlag. Er ist ungefähr zwei mal drei Zentimeter groß und drei Millimeter dick und besteht zum einen aus dem Teil, in dem die Elektronik enthalten ist. Zum anderen aus Sonden, die in das Herz eingebracht werden. Mit diesen Elektroden steuert der Herzschrittmacher die Pumpbewegungen des Muskels mittels elektrischer Impulse. Meistens wird eine Sonde in die Hauptkammer und eine Sonde in die Vorkammer eingeschraubt.
Quelle: www.tagesspiegel.de/arztbriefe/herzschrittmacher, Grafik Farbian Bartel
Der Herzschrittmacher kontrolliert, ob der Herzmuskel auf das Kontraktionssignal des Sinusknotens reagiert. Kommt in einem bestimmten Intervall keine Reaktion, setzt der Schrittmacher ein und senden seinerseits einen Impuls.
Das Gerät wird unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Der Eingriff dauert ca. 60 Minuten. Um dem Patienten große Narben zu ersparen, implantieren Kardiologen den Herzschrittmacher über einen etwa drei Zentimeter langen Schnitt - ein Stückchen unterhalb des Schlüsselbeins. Der Schrittmacher wird unter der Haut im Unterhautfettgewebe eingesetzt. Damit der kleine Computer die elektrischen Impulse an den Herzmuskel weiterleiten kann, muss der Operateur die beiden miteinander verkabeln. Dazu sucht er eine körpernahe daumendicke Vene unterhalb des Schlüsselbeins, durch die er zwei Sonden zum Herz legt. Am Ende des einen Elektrodenkabels ist eine kleine Spirale, die in den Herzmuskel der rechten Vorkammer geschraubt wird. Das andere endet in einem winzigen Anker, der im dicken Muskel an der Spitze der rechten Herzkammer verhakt wird. Der Krankenhausaufenthalt bei einer Herzschrittmacherimplantation dauert in der Regel drei bis vier Tage.

Wenn die Lithium-Batterien des Herzschrittmachers erschöpft sind, muss das gesamte Gerät ausgetauscht werden, da die Energiespeicher fest verbaut sind. Es ist dann also jedes Mal eine kleine Operation notwendig. Allerdings geschieht dies nicht allzu häufig. „Ein Herzschrittmacher hält in der Regel acht bis zehn Jahre“, sagt Experte Wiedemann vom Herz-Rhythmus-Zentrum in Berlin. Batteriestand und auch die allgemeine Schrittmacherfunktion wird in regelmäßigen Nachkontrollen überprüft.

„Im Alltag können sich Herzschrittmacherpatienten heute praktisch ohne Einschränkungen bewegen“, sagt Wiedemann. Selbst bei den Diebstahlschutzdetektoren in Geschäften gebe es meist keine Probleme mehr. Bei der Kontrolle am Flughafen zeigt der Patient seinen Herzschrittmacherausweis und wird dann manuell kontrolliert. Auch wenn die meisten Kardiologen Magnetfelder als Gefahrenquellen ausschließen, werden Betroffene immer wieder vor Starkstromanlagen gewarnt. Starke elektromagnetische Felder könnten den Herzschrittmacher zwar beeinflussen, sagt Wiedemann. Im häuslichen Umfeld gebe es diese aber kaum. Auch Mobiltelefone könnten normal genutzt werden, sie sollten nur nicht ständig in der Jackentasche über dem Herzschrittmacher getragen werden. So empfiehlt beispielsweise das Bundesamt für Strahlenschutz einen Mindestabstand von 20 Zentimetern zum implantierten Schrittmacher, weil sonst die Elektronik des Steuerteils beeinflusst werden könnte. Der Einsatz elektromagnetischer Felder für medizinische Behandlungen, etwa bei einer Magnetresonanztomografie oder einer Stromtherapie, ist bei Schrittmacherträgern allerdings nicht oder nur eingeschränkt möglich. Es gibt mittlerweile allerdings auch Schrittmacher, die speziell für diesen Einsatz geeignet sind.
Kommentar des Arztes: Die Vene meines Dads war super, allerdings dauerte der Eingriff länger, weil die ersten Elektroden zu viel Strom verbraucht haben und gleich wieder ausgetauscht werden mussten. Huch. Aber er ist schon am nächsten Tag aus dem Krankenhaus entlassen worden.

06.07.2016

über 5 Monate

Wie die Zeit vergeht. Jetzt sind es schon über 5 Monate her - es war am 5. Februar.
Foto: in 2D verliert es manchmal von seinem Schrecken
Zum Glück geht es kontinuierlich aufwärts, trotz erneutem "da will ich nicht wieder hin" Aufenthalt ist viel passiert inkl. neuem Dach und endlich Kühlschrank. Ich freue mich schon auf Sylt!
Foto: Umgebung Wolfenbütteler Krankenhaus